Nach Amoklauf in Winnenden: Totalverbot von Gewaltspielen die Lösung?

AW: Nach Amoklauf in Winnenden: Totalverbot von Gewaltspielen die Lösung?

Leute, prüft das Elternhaus und das Umfeld und nicht irgendwelche "Verstärker von Aggressionen". Wenn einer durchdreht, lernt er es besser in den Nachrichten, wie ein Amoklauf durchzuführen ist, als bei Computerspielen, die eher Aggressionen abbauen, als aufbauen. Und liebe Politiker, überlasst die Einschätzung von Gefahren doch unabhängigen Fachleuten und nicht denen, die für euch die Reden schreiben.

dito !!! tjo, der taeter is tot, jetzt muss n suendenbock her, und was is da besser als die boesen und burtalen pc spiele?

naja fuer mich wieder mal n typischer beweis wie verdammt daemlich und bescheuert die menschen sind -_-
 
AW: Nach Amoklauf in Winnenden: Totalverbot von Gewaltspielen die Lösung?

Einmal mehr eine Sinnlose Diskussion - zum einen gab es schon immer Amokläufe, zum anderen finde ich die Konstruktionen bei den "offensichtlichen" Zusammenhängen lustig. Der Täter "hatte Killerspiele auf seinem Rechner" - WOW, echt? Aber hoffentlich lag keine Schokolade auf dem Tisch, wir wollen doch nicht auf unsere Schokohasen verzichten müssen!
Zum Verbot kann ich nur sagen, sollen sie doch, könnte mir nicht egaler sein, ändern wird es nichts, aber das interessiert sowieso keinen, so ist Aktionismus nunmal. Des Weiteren, das hier ist nicht die DDR, ich habe mir schon seit Jahren kein Spiel mehr in D gekauft, zum einen wegen der (in 99% der Fälle) schlechten Synconisation, zum anderen mag ich es nicht von ignoranten Dummschwätzern bevormundet zu werden. Ein Verbot lässt mich kalt - die Quittung gibts an der Wahlurne.

Ach, nur so nebenbei, in ein paar Jahren wird es diese Diskussion sowieso nicht mehr geben, dann haben die "Alten" abgedankt und die neue Generation, welche mit dem Medium Computer aufgewachsen ist hat das sagen bzw. diese Wähler (u.a Wir) sind dann die Mehrheit. ;)
 
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Dito !!! tja, der Taeter is tot, jetzt muss 'n Suendenbock her, und was is' da besser als die boesen und brutalen Pc Spiele?

Naja, fuer mich wieder mal 'n typischer Beweis wie verdammt daemlich und bescheuert die Menschen sind -_-

Wenn man mal über die Unzulänglichkeiten in deiner Eloquenz großzügig hinwegsieht, wimmelt der Text trotzdem nach wie vor von Fehlern! Leute, gebt euch doch wenigstens ein bisschen Mühe!

@ Topic:

Killerspiele sind nur für Erwachsene! Das heißt wäre das vernünftig kontrolliert worden, dann hätte er die auch garnicht spielen können! Man kann ja auch keine Autos verbieten, nur weil man damit auch Unfälle machen kann. Für mich ist diese ganze Diskussion dummes Zeug. Da kann sich jetzt mal wieder ein Politiker wichtig machen. Ich wäre, ganz im Gegenteil, dafür die Zensur in Deutschland zu lockern. Dafür aber eine stärkere Überwachung, wer sowas kauft und spielt! Das müssen aber die Eltern machen und da kann die Politik auch nichts dran ändern. Immer wieder das gleiche blabla nach so einem Amoklauf! Was ist eigentlich mit den Pornos? Warum will die keiner verbieten? Alle haben wahrscheinlich Angst vor der Pornomafia :ugly:
 
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Hans-Dieter Schwind - komm mal zu Papa um deinen Standpunkt bei Shootern mit mir zu klären, für dich brauch ich keine Waffe ;-)
Wie hirnrissig sind eigentlich die ganzen möchtegern Politiker und Konsorten die so etwas fordern??? Dieses Arschloch Tim K. kam viel zu einfach an die Waffe heran, daß ist der Knackpunkt.
Waffen gehören für mich grundsätzlich nicht in einen Privathaushalt aufbewahrt.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Ich kann ja verstehen, dass sich jetzt viele Aufregen. Die ganze geschichte ist ja auch tragisch. Aber bleiben wir doch mal kurz für einen Moment rational und schauen uns das ganze Geschehen aus einiger Entfernung an:

15/16 Tote
paar Verletzte
einige Traumatisierte

Für die Betroffenen tut mir das leid. Ganz klar!! Ich wünsche niemanden, dass er sowas durch machen muss!!
Aber um es mal ganz hart zu sagen: Hier wird aus einer "Mücke" ein Elefant gemacht. Natürlich ist das Geschehene *******!! Aber statistisch gesehen starben im Jahr 2008 pro Tag ~12,5 Menschen im Straßenverkehr. Das sind 4467 Tote im Jahr!!! Nur in Deutschland!! Und 2008 waren es sogar noch relativ wenige. Und hier wird so ein Wind um 16 Tote gemacht?

Versteht mich nicht falsch!! Jeder getötete ist im Prinzip einer zu viel!! Aber es wäre bei weitem Effizienter wenn man sich über andere Dinge einen Kopf macht, als hier drüber.
 
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Eine Sache geht mir hier ganz gewaltig auf den Wecker:

95 % der Posts hier laufen nach dem Schema: mü mü mü...die wollen mein Hobby mal wieder anprangern, aber die Waffenlobby, das Fernsehen, die Märchen, das Brot ( <= ich kanns nicht mehr höhren ! dämlich und unlustig !!)
sind doch alle viiiiel schlimmer, verbietet erstmal die.

Tolle Lösung, damit sind angesprochene 95 % nicht besser als als die Medien oder dieser Vorsitzende einer Stiftung (btw. KEIN POLITIKER !). Erst mal auf alle anderen schieben.

Leute, ich spiele auch Shooter, sehr gerne sogar ! Ich würde NIEMALS mit einer Waffe auf einen anderen Menschen schießen !!! Ich bin absolut dagegen Shooter zu verbieten !!! Überhaupt ist Zensur für mich keine Option, eher wandere ich aus...
Aber eines ist nicht weg zu diskutieren: Das virtuelle Töten kann nicht das reale trainieren,
ABER: Die Hemmschwelle, das man tötet, wird herabgesetzt. Das ist bewiesen !
Hier mal ein Zitat aus nem anderen Forum: (bitte durchlesen, dann Nachdenken, dann nochmal Durchlesen und sicherheitshalber nochmal Nachdenken....)
Ja, es gibt einen Zusammenhang zwischen "Killerspielen" und realem Töten.

Ich bin es leid, dass das immer pauschal verneint wird, denn Geschichte, Psychologie und Anthropologie beweisen das Gegenteil. Die natürliche Tötungshemmung kann durch das Gewöhnen an den Akt des Tötens vermittels irrealer Formen desselben gesenkt werden; mit anderen Worten: Das Töten fällt uns leichter, wenn wir es vorher wie beim Trockenschwimmen üben. Das ist bspw. der Grund, warum das Militär nach dem Zweiten Weltkrieg von Ringscheiben auf Mannscheiben umgestellt hat. Einen guten Einstieg vermittelt hier "On killing" von Grossman, auch wenn der manchmal seine Schwächen hat.

Das ist jetzt kein Grund zur Aufregung. Denn es besagt NICHT, dass derlei Spiele Amokläufe auslösen oder überhaupt irgendwie empirisch belegbar praktizierte Gewaltanwendung im Einzelfall statistisch wahrscheinlicher machen.

Das ist die Schiene, die in den Medien immer wieder durchschlägt, und ja: Die ist dämlich.

Trotzdem zeugt es von ebenso ungebildeter Lobbydenke, einfach das schlichte Gegenteil zu behaupten, nämlich, dass Killerspiele und Amokläufe in gar keinem Zusammenhang stehen. Das in der Tat Unsinn.

Die Überwindung der Tötungshemmung, welche der Täter vollzogen hat, hat sicher etliche Gründe, und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit waren Killerspiele nicht der dominante Grund oder auch nur einer der wichtigsten. Aber sie waren mit Sicherheit ein Grund, dass er die Überwindung dieser Hemmung vollziehen konnte.
 
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Also ich kann eigentlich nur das sagen was ich bei jedem amoklauf sage bei dem irgendein spinner alles auf pc games und horror filme und so abwälzt.

Ich zocke schon seit meiner kindheit games wie Wolfenstein, Counter Strike (egal welche verson hab sie alle), Day of Defeat, Postal, Crysis u.s.w. auch meine Filmsamlung besteht zu großen teilen aus Horror und splatter Filmen.

Und trotz alle dem habe ich keine stimmen im kopf oder ähnliches.

Ich denke Amokläufer haben ganz andere Probleme die überhauptnichts mit dem PC oder irgendwelchen Filmen zu tun haben und man sollte sich darauf konzentrieren.

und eine kleinichkeit die ich sehr beleidigend finde die aussage "Auch Pornofilme seien sichergestellt worden." als ob nicht jeder von uns mindestens 20GB an Porno-Material auf dem pc hat (egal wie krasser Porno) (und mit "jeder von uns" meine ich alle auch diese politiker, wenn tatsächlicher der typ der sich da wieder groß machen will keine porno's schaut sollte man sich ernsthafte sorgen um sein seelisches befinden machen
 
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Was ich gerade bissel lustig finde...

Ich hab mir den Text durchgelesen und danach kam folgendes:

PCGH-Preisvergleich: Top 10 Spiele
Empire: Total War (PC)
Tom Clancy's H.A.W.X. (PC)
Grand Theft Auto IV (PC)
Left 4 Dead (PC)
Call of Duty 4 - Modern Warfare (PC)
Fallout 3 (PC)
Unreal Tournament 3 (PC)
Warhammer 40.000: Dawn of War II (PC)
F.E.A.R. 2 - Project Origin (PC)
Empire: Total War - Special Forces Edition (PC)

Also ich kenn nicht jedes Spiel von der Geschichte her...
Aber wenn ich mich nicht irre ist kein Spiel dabei wo es nicht irgendwo mal um Krieg oder so geht.

Auch "Anno 1404" und andere Spiele haben immer mal bissel was mit Gewalt zu tun...

Noch dazu is jeder mit Internet in der Lage Kindern oder Jugendlichen Bilder (oder sowas) zu zeigen die nicht für deren Augen gedacht sind.

Solitär bin ich der Meinung ist teilweise schon Glücksspiel (sollte also ab 18 sein).

Wenn wir dieser Theo... nachgehen sollten wir gegen Computer sein... ich denke dann sollte unsere Probleme gelöst sein...

Ach ne Stop... TV is dann aber auch irgendwie gefährlich
kurz mal unsere Kinderserien auf RTL2:

Pokémon (Gewalt)
Storm Hawks (Gewalt)
Huntik (Gewalt)
Yu-Gi-Oh (Gewalt)

... nur um paar Beispiele zu nennen -> die ich von der Seite von RTL2 bekommen habe

Weiterhin alles was mit Krimi zu tun hat...
CSI oder so (Gewalt)


Logisch also... Weg mit dem Ding (TV = BÖSE)


Gehen wir weiter Bücher und Zeitung...

Woher weiß ich überhaupt dass das ganze hier passiert ist... Aus der Zeitung, also könnte mich das ja motivieren es auch mal auszuprobieren....
Weg damit.

Und abgesehen von den Büchern wo nicht gleich alles Krimi und Horror ist sollte man trotzdem die Kontrollen nicht vergessen.

Ich denke es wird klar was ich damit sagen will...

Sorry wenn ich viele Rechtschreibfehler eingebracht habe, aber in meiner Mittagspause will ich ja auch noch essen ;-)
 
AW: Nach Amoklauf in Winnenden: Totalverbot von Gewaltspielen die Lösung?

Noch was: in dem anderen Forum berichten Menschen, die in ähnlichen Lebenssituationen wie Tim K. waren:

Einhelliger Tenor:

- Außenseiter, keine Freunde
- dadurch wurden sie auf der Schule übelst gemobbt
- Eltern und Lehrer juckts nicht
=> Depressionen, Gewaltphantasien
=> Flucht in die Scheinwelt der Spiele, wo sie anonym und anerkannt sind, dabei zocken übrigens die meinsten WoW und nicht CS, also keine Killer-Spiele !)

Diesen Teufelskreis konnten die allermeisten nur durch Schulwechsel, oder professionelle Hilfe oder mitfühlenden Menschen, die ihr Dilemma erkannt und ihnen geholfen haben, überwinden.

Und jetzt mal bitte ALLE an die eigene Nase fassen:
Wie oft lästern wir (auch ICH !) über einen "Nerd", einen Außenseiter ?
Wie oft gehen wir einem Typen aus dem Weg, der uns um etwas bittet oder nur mit uns reden will, oder schließen in aus unserer Clique aus ?
Von Pädagogen oder Eltern, die so etwas berufsmäßig erkennen sollten mal ganz zu schweigen !

Da liegt doch der Hund ursächlich begraben !

Alles andere sind Faktoren, die die Tat unterstützt oder erleichtert haben, aber nicht ausgelöst !

Mal ehrlich, wie viele aus diesem Forum sind noch nicht 18 ?
Wieviele spiele Spiele, die ab 18 sind ?
Das ist alles Wasser auf die Mühlen von Medien, Politikern etc. !
 
AW: Nach Amoklauf in Winnenden: Totalverbot von Gewaltspielen die Lösung?

Nur Themenverwant, aber dennoch interessant:


Wie erkenne ich, ob mein Kind heimlich spielt?
Spitzer: „Ganz einfach! Wenn das Kind in der Schule schlechter wird, zu Hause nur noch vor dem PC sitzt und kaum Freunde hat, ist das ein Warnhinweis. Je länger jemand am PC sitzt, desto weniger sozial ist er.“

(Quelle: Welche Computerspiele soll ich meinem Kind verbieten - Bild.de )

Tja liebe Studenten, Redakteure und liebe Leser, das war doch mal eine Aussage :lol:

PS: Nein ich bin kein Bild-Leser!
 
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@ EL ZORRO: Und genau da sehe ich auch ein Problem: Für mich ist gar nichts bewiesen!!
Meinetwegen richtig: Trainieren von töten macht es einfacher es wirklich zu tun.
Meiner meinung nach falsch: Egoshooter spielen entspricht dem trainieren des Tötens.

Es gibt da für mich einfach keinen Zusammenhang!! Alles, was ich bisher dazu gelesen habe, war mehr oder weniger undurchsichtig und mir persönlich nicht wissenschaftlich genug, um mich zu überzeugen.

Der einzige, klare Zusammenhang zwischen "Killerspielen" und Amokläufen sehe ich genau anders herum: Diese Leute begehen keine Amokläufe weil sie unter anderem Egoshooter spielen sondern sie spielen gerne Egoshooter, weil sie eh schon einen Hang zum Töten haben.

Ich kann nicht beweisen, dass ich Recht habe. Erkläre (du oder sonst wer) mir doch bitte plausibel und nachvollziehbar warum das Bewegen der Maus und das Drücken von Tasten vor einem Bildschirm trainieren von töten ist. Bitte!! Vielleicht verstehe ich dann den Zusammenhang!!
 
AW: Nach Amoklauf in Winnenden: Totalverbot von Gewaltspielen die Lösung?

Also ich glaub ja nicht daran das "Killerspiele" einen RELEVANTEN einfluss auf die entscheidung haben, Amok zu laufen.
Vielleicht senkt die Simulation des tötens die hemmschwelle, allerdings wie niedrig muss die schwelle sein damit das Spielen dann einen signifikanten unterschied macht?
Zudem, wer solche spiele spielt um bewusst das töten zu üben, hat das problem auch ohne diese spiele.
Die Gewaltspiele haben, meiner bescheidenen meinung nach, den selben einfluss wie Fernsehen, Zeitung, Filme etc..
Diese medien sind doch mittlerweile auch entweder durch absoluten schwachsinn oder exzessive gewaltdarstellung geprägt (stichwort "unterschichten tv")

Sind wir doch mal an einer WICHTIGEN stelle ehrlich. Was glaubt ihr wieviele "Killerspiele Spieler" bei einem tatsächlichen verbot plötzlich alle ihre gewaltspiele deinstallieren?
Diejenigen die ohnehin schon ein amokpotential mit sich rumschleppen wohl kaum.
Ausserdem wäre eine nicht zu unterschätzende nebenwirkung eines verbots von "killerspielen" das plötzlich, nicht zu unterschätzende, teile der gesellschaft zwangskriminalisiert werden. Ich sag nur Counterstrike-, Battlefield Clans, oder einfache wochenend left 4 dead zombiejäger.

Ebenfall sollte man nicht ausser acht lassen auf welcher basis die ganze diskussion um ein verbot von killerspielen momentan stattfindet. Und ich meine nicht die diskussion hier, wo die meisten wohl wissen was CS und GTA ist.
Wenn leute über ein verbot entscheiden, die tätsächlich glauben GTA wäre eine vergewaltigungssimulation und in counterstrike müsste man senioren und kleinkinder für punkte möglichst brutal umbringen, dann ist schon lange nicht mehr das verbot an sich ein problem, sondern eben die basis auf der diese entscheidung getroffen wird.

Und genau an diesem punkt sehe ich das eigentlich problem dieser ganzen geschichte.
Hier wird eine gesellschaft unnötigerweise in zwei lager geteilt.
Die einen, die Zeitungsleser und RTL-Explosiv oder Thagesthemen-gucker, und, auf der anderen seite, die internetspinner und killerspiele-zocker.

Die einen glauben an vergewaltigungssimulationen und oma-abschlacht-spiele, und die anderen WISSEN was fürn quatsch das ist, müssen aber feststellen das sie niemand ernst nimmt und anhand von völlig schwachsinnigen behauptungen, entscheidungen getroffen werden.

Das prägt in einer ganzen generation von menschen in unserem land ein beängstigendes bild von politik und gesellschaft.
Wer von "uns" kann das noch ernstnehmen?
Die (mit verlaub :D) doofen von "uns" werden Aggro wenn sie das kapieren, womit ein weiteres gewalt und amok potential überflüssigerweise heraufbeschworen wurde.
Und die nicht so doofen hauen sich die flache hand vor den kopf und zweifeln an dem politisch-medialen system in dem wir hier leben.



Selig sind die strohdummen die von all dem goarnix mitkriegen :devil:
 
AW: Nach Amoklauf in Winnenden: Totalverbot von Gewaltspielen die Lösung?

Vielleicht spielen viele die gelaufen sind CS, aber was wären wenn jemand die Festplatte mit Killdisk bla Formatieren würde, und dann Sims, Simcity und Pokemon draufmachen würde?

Und wenn. Kp wiefiel Läufer spielen CS. 100% Atmen Luft. Verbietet Luft!!
 
AW: Nach Amoklauf in Winnenden: Totalverbot von Gewaltspielen die Lösung?

ABER: Die Hemmschwelle, das man tötet, wird herabgesetzt. Das ist bewiesen !
Hier mal ein Zitat aus nem anderen Forum: (bitte durchlesen, dann Nachdenken, dann nochmal Durchlesen und sicherheitshalber nochmal Nachdenken....)
Ja, es gibt einen Zusammenhang zwischen "Killerspielen" und realem Töten.

Ich bin es leid, dass das immer pauschal verneint wird, denn Geschichte, Psychologie und Anthropologie beweisen das Gegenteil. Die natürliche Tötungshemmung kann durch das Gewöhnen an den Akt des Tötens vermittels irrealer Formen desselben gesenkt werden; mit anderen Worten: Das Töten fällt uns leichter, wenn wir es vorher wie beim Trockenschwimmen üben. Das ist bspw. der Grund, warum das Militär nach dem Zweiten Weltkrieg von Ringscheiben auf Mannscheiben umgestellt hat. Einen guten Einstieg vermittelt hier "On killing" von Grossman, auch wenn der manchmal seine Schwächen hat.

Das ist jetzt kein Grund zur Aufregung. Denn es besagt NICHT, dass derlei Spiele Amokläufe auslösen oder überhaupt irgendwie empirisch belegbar praktizierte Gewaltanwendung im Einzelfall statistisch wahrscheinlicher machen.

Das ist die Schiene, die in den Medien immer wieder durchschlägt, und ja: Die ist dämlich.

Trotzdem zeugt es von ebenso ungebildeter Lobbydenke, einfach das schlichte Gegenteil zu behaupten, nämlich, dass Killerspiele und Amokläufe in gar keinem Zusammenhang stehen. Das in der Tat Unsinn.

Die Überwindung der Tötungshemmung, welche der Täter vollzogen hat, hat sicher etliche Gründe, und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit waren Killerspiele nicht der dominante Grund oder auch nur einer der wichtigsten. Aber sie waren mit Sicherheit ein Grund, dass er die Überwindung dieser Hemmung vollziehen konnte.
So siehts aus...:daumen:
Leider begreifen das die meisten nicht.
Kaum ein Gamer wird auch nur ansatzweise die Schuld an Spielen suchen.
Da lieber werden Birnen mit Äpfel verglichen, ein Ironie Post nach dem anderen geschrieben und über Politiker gehetzt - anstatt sich mal richtig mit dem Thema auseinanderzusetzen. Das trifft natürlich nicht auf jedem hier zu - aber die Mehrheit denkt wirklich nur von A nach B anstatt mal ein wenig weiter.
 
AW: Nach Amoklauf in Winnenden: Totalverbot von Gewaltspielen die Lösung?

---Zitat---
Ich bin es leid, dass das immer pauschal verneint wird, denn Geschichte, Psychologie und Anthropologie beweisen das Gegenteil. Die natürliche Tötungshemmung kann durch das Gewöhnen an den Akt des Tötens vermittels irrealer Formen desselben gesenkt werden; mit anderen Worten: Das Töten fällt uns leichter, wenn wir es vorher wie beim Trockenschwimmen üben. Das ist bspw. der Grund, warum das Militär nach dem Zweiten Weltkrieg von Ringscheiben auf Mannscheiben umgestellt hat. Einen guten Einstieg vermittelt hier "On killing" von Grossman, auch wenn der manchmal seine Schwächen hat.
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Wenn man demnächst Waffen erfindet, bei denen man mit Mausklick töten kann gebe ich dir recht.
Aber solange man einen Abzug drücken muß ist da absolut kein Zusammenhang. Die Hemmschwelle auf ein paar Pixel zu klicken ist größer als einen Abzug durchzuziehen,
Deswegen sollte man wohl eher mal Schützenvereine verbieten (auch wenn man da gegen starke Lobbyisten anrennt) als Computerspiele. Da kann man 1) an die waffen kommen und lernt 2) das schießen und zielen (anzunehmen, daß jmd nach Counterstrike einen amoklauf machen kann ist ähnlich wie die Annahme, daß man eine vollbesetzte 747 landen kann, nur weil man ein paar mal den MS Flugsimulator gespielt hat).
Aber das Computerspielverbot ist eben nun mal Medienwirksam und nur darauf kommt es den Politikern an. Deswegen wird das Verbot irgendwann kommen. Logik hat damit nichts zu tun, wie bei den ganzen Antiterrormaßnahmen nach dem 9.11.
Vlt sehen sie irgendwann, wenndas nichts gebracht hat eine Internetzensur für Notwendig, denn was man da alles recherchieren kann...das schadet dem Volk doch nur.

Edit: vlt ist das auch das Henne-Ei Problem. Ich bin ja der Meinung er spielte CS, weil er Waffennarr etc. ist und nicht, daß er wegen CS zu Waffen griff. Aber vlt hat ja auch sein Vater CS gespielt und deswegen die ganzen Waffen im Haus.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Eine Sache geht mir hier ganz gewaltig auf den Wecker:

95 % der Posts hier laufen nach dem Schema: mü mü mü...die wollen mein Hobby mal wieder anprangern, aber die Waffenlobby, das Fernsehen, die Märchen, das Brot ( <= ich kanns nicht mehr höhren ! dämlich und unlustig !!)
sind doch alle viiiiel schlimmer, verbietet erstmal die.

Tolle Lösung, damit sind angesprochene 95 % nicht besser als als die Medien oder dieser Vorsitzende einer Stiftung (btw. KEIN POLITIKER !). Erst mal auf alle anderen schieben.

Leute, ich spiele auch Shooter, sehr gerne sogar ! Ich würde NIEMALS mit einer Waffe auf einen anderen Menschen schießen !!! Ich bin absolut dagegen Shooter zu verbieten !!! Überhaupt ist Zensur für mich keine Option, eher wandere ich aus...
Aber eines ist nicht weg zu diskutieren: Das virtuelle Töten kann nicht das reale trainieren,
ABER: Die Hemmschwelle, das man tötet, wird herabgesetzt. Das ist bewiesen !
Hier mal ein Zitat aus nem anderen Forum: (bitte durchlesen, dann Nachdenken, dann nochmal Durchlesen und sicherheitshalber nochmal Nachdenken....)
Ja, es gibt einen Zusammenhang zwischen "Killerspielen" und realem Töten.

Ich bin es leid, dass das immer pauschal verneint wird, denn Geschichte, Psychologie und Anthropologie beweisen das Gegenteil. Die natürliche Tötungshemmung kann durch das Gewöhnen an den Akt des Tötens vermittels irrealer Formen desselben gesenkt werden; mit anderen Worten: Das Töten fällt uns leichter, wenn wir es vorher wie beim Trockenschwimmen üben. Das ist bspw. der Grund, warum das Militär nach dem Zweiten Weltkrieg von Ringscheiben auf Mannscheiben umgestellt hat. Einen guten Einstieg vermittelt hier "On killing" von Grossman, auch wenn der manchmal seine Schwächen hat.

Das ist jetzt kein Grund zur Aufregung. Denn es besagt NICHT, dass derlei Spiele Amokläufe auslösen oder überhaupt irgendwie empirisch belegbar praktizierte Gewaltanwendung im Einzelfall statistisch wahrscheinlicher machen.

Das ist die Schiene, die in den Medien immer wieder durchschlägt, und ja: Die ist dämlich.

Trotzdem zeugt es von ebenso ungebildeter Lobbydenke, einfach das schlichte Gegenteil zu behaupten, nämlich, dass Killerspiele und Amokläufe in gar keinem Zusammenhang stehen. Das in der Tat Unsinn.

Die Überwindung der Tötungshemmung, welche der Täter vollzogen hat, hat sicher etliche Gründe, und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit waren Killerspiele nicht der dominante Grund oder auch nur einer der wichtigsten. Aber sie waren mit Sicherheit ein Grund, dass er die Überwindung dieser Hemmung vollziehen konnte.

Das was du hier schreibst, ist total an den Haaren herbeigezogen. Dass anstelle von Zielscheiben "Menschenprofile" eingesetzt werden liegt daran, dass man bei einer Zielscheibe nicht lernen kann eventuell auf Gliedmaßen, etc... zu schießen. das hat überhaupt nichts damit zu tun, dass man sich eventuell daran gewöhnen soll auf Menschen zu schießen. Was für ein Schwachsinn!

Nur mal so als Beispiel, ich mache Kampfsport und Krafttraining und weiß genau wie ich ohne Waffe, einen Menschen schnell töten, oder kampfunfähig machen kann. Wenn ich nun in eine Situation kommen sollte, in der ich mich wehren muss, dann würde ich niemals die entsprechenden Griffe, Tritte. Schläge, etc... ausüben, da ich weiß, was passieren kann wenn ich das tuen würde, ich kenne die fatale Wirkung. Genau so ähnlich ist das bei Menschen, die PC-Spiele spielen, sie kennen die Wirkung einer Waffe und wissen viel eher was passiert, wenn man auf einen anderen Menschen schießt, als jemand der so etwas noch nie gespielt hat (von denen es relativ wenige gibt). Aus diesem Grund, würde eine normal denkender Mensch, niemals ohne Grund auf einen anderen Menschen schießen. Denn gerade durch PC-Spiele wird die Hemmschwelle höher gesetzt, da man die fatalen Auswirkungen von Gewalt auf andere kennt und diese somit eher fürchtet, da man weiß wie stark man einen anderen verletzen kann!

Nur mal so als Beispiel, als ich vor 10 Jahren noch in die Schule ging (Realschule), da waren diejenigen die gewalttätigsten Jungen mit niedrigerer Hemmschwelle unter uns, die eben keine PC/Konsolen-Spiele gespielt haben und nur Fußball, Basketball, Rauchen, Kiffen und Alkohol im Sinn hatten. Diejenigen die PC-Spiele spielten, haben niemals grundlos andere angemacht, oder zusammengeschlagen! Woher ich das weiß? Ich habe mit allen Leuten aus meiner Klasse etwas unternommen und kannte alle ihre Hobbys und Gewohnheiten, ergo liegst du mit deiner Behauptung absolut falsch!
 
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Was man noch verbieten muss:
-Games
-Solarium
-Filme
-Bücher
-Internet

Die folge wären, dass alles unkontrolliert ausgeübt wird.
Oder halt in der Realität...
 
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@SpaM_Bot

ich denke...

frEnzy hat nen guten Satz eingebracht:

"Der einzige, klare Zusammenhang zwischen "Killerspielen" und Amokläufen sehe ich genau anders herum: Diese Leute begehen keine Amokläufe weil sie unter anderem Egoshooter spielen sondern sie spielen gerne Egoshooter, weil sie eh schon einen Hang zum Töten haben."

Es wiederspricht nicht deiner Aussage, sondern erweitert sie....

Und ich zu meinen Teil (hab mit meinen 21 bald 22 Jahren ja auch CS usw gespielt und das nicht zu kurz), könnte niemanden umbringen. Also da muss vorher einfach was da sein und ich glaube nicht dass du das eindämmen kannst mit Verbot von Spielen, sondern da muss sich einfach einer drum kümmern der Ahnung hat. Wie das aussieht kann man sich auch wieder streiten... Ob Eltern oder ...
 
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