Nach Amoklauf in Winnenden: Totalverbot von Gewaltspielen die Lösung?

AW: Nach Amoklauf in Winnenden: Totalverbot von Gewaltspielen die Lösung?

Also erstmal mein Beileid und herzliches Mitleid an alle Betroffenen, Eltern und sonstige Angehörige.

Wenn die Politik mal wieder plant sogenannte "Killerspiele" zu verbieten, bin ich der Meinung, dass es nichts bringt, da alle Leute die so gemeingefährliche Spiele wie Counter Strike oder WOW :huh: zocken wollen, auch irgendwie daran kommen. Insofern ist die ganze Aktion sinnlos.
Andererseits wäre natürlich ein nächster Ansatz die Eltern mal richtig im Umgang mit ihren Kindern zu schulen. Denn meistens ist es doch so, dass die Eltern gar nicht wissen, was ihre kleinen Goldstücke den ganzen Tag am PC so treiben.
So ein Amoklauf ist natürlich auch ein schöner Aufhänger (bitte nicht falsch verstehen!!!!) für unser aller Lieblings-Schäuble... Würde mich echt nicht wundern wenn der Schäuble-Cams an sämtlichen Schulen des Landes fordert. Nach dem Motto "Nur die totale Überwachung bringt die totale Sicherheit. Scheiß auf Privatsphäre!" Oder vielleicht auch sowas ähnliches wie die Anti-Terror-Datei bzw. Visa- und Viel-Einlader-Datei. Sämtliche Käufe von "Killerspielen" (boah wie ich das Wort hasse!!!) werden zurückverfolgt und alle die im Besitz eines solchen Spiels sind werden in die Killerspieler-Datei eingetragen. Damit man weiß, bei wem es potentiell zu Amokläufen kommen kann.

Also B2T: Gegen Spiele-Verbot. Für mehr Aufklärung und Prävention bei Eltern (und Kindern). Ach nee, kost ja Geld sowas. Dann doch nicht. Lieber verbieten... :huh:

Wer weiß welchen Anteil die Pornos an dieser Tragödie hatten?! Vielleicht sollte man auch die verbieten...:schief:
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Nach Amoklauf in Winnenden: Totalverbot von Gewaltspielen die Lösung?

vielleicht sollte man mal darüber nachdenken die Feuerwaffen von solchen Schützenvereinmitgliedern zentral zu lagern (z.B. Polizeiwache, Landratsamt o. Rathaus) - mit Rückgabefrist.
....und nicht zu Hause auf dem Nachttisch.
Vor 30 Jahren war das jedenfals mal so.

Also hier in Bremen kannst nen Waffenschein machen, aber eine Waffe bekommst du erst wenn es Sinn macht! Also wenn ich hingehen würde und ne Feuerwaffe haben möchte bekomme ich keine, weil ich keinen festen Grund habe (auch wenn ich sagen würde ich werde verfolgt oder habe Mord Drohungen. Wird das geprüft!) Jäger ist klar... und in Bremen sind das gerade mal 10 Leute die wegen Mord Drohungen eine Waffe bekommen haben in 20 Jahren.
 
AW: Nach Amoklauf in Winnenden: Totalverbot von Gewaltspielen die Lösung?

diejenigen die am wenigsten ahnung von solchen games haben fordern natürlich wieder ein verbot :-//
armes deutschland
 
AW: Nach Amoklauf in Winnenden: Totalverbot von Gewaltspielen die Lösung?

@ALLE

Diskutiert Heute mit Busch@n-tv - n-tv.de


Um 23:15uhr fängt es an, aber bitte keine kindische oder lächerliche Meinungen oder so schreiben.

Ernst und sachlich bleiben.
 
AW: Nach Amoklauf in Winnenden: Totalverbot von Gewaltspielen die Lösung?

Warum passiert sowas hauptsächlich in USA und Deutschland?
Kann mir einer mal dies erklären?
 
AW: Nach Amoklauf in Winnenden: Totalverbot von Gewaltspielen die Lösung?

Warum passiert sowas hauptsächlich in USA und Deutschland?
Kann mir einer mal dies erklären?


Genau das habe ich mich auch schon gefragt...in Südeuropa o.ä. kommt sowas wohl nie vor. In den skandinavischen Ländern war glaube ich auch mal öfter was.
Komisch.
 
AW: Nach Amoklauf in Winnenden: Totalverbot von Gewaltspielen die Lösung?

naja, diese ganze überwachungskram ist auch nur shit.
Ist doch der gleiche glaube wie mit den Einbruchmeldeanlagen.
Die meisten verstehen damit immer wieder, das damit einbrüche verhindert werden.
Falsch. Eine Einbruchmeldeanlage, verhindert keine Einbrüche. Wer rein will, kommt rein.
So eine anlage MELDET nur einen Einbruch. Was die Menschen an der anderen Leitung machen (falls zu der polizei aufgeschaltet) ist immer noch deren sache. ^^
 
AW: Nach Amoklauf in Winnenden: Totalverbot von Gewaltspielen die Lösung?

Hab mich extra wegen dem Thema hier in der Community angemeldet um auch mal meinen Senf dazu abzugeben.

Meiner Meinung nach sollte die schuldigfrage anders geklärt werden als sogenannte "Killerspiele" zu verteufeln. Wenn ihr mich fragt liegt die Schuld beim Umfeld des Amokläufers, der Regierung und den auch bei den Eltern.

Aus den Medien ist mir bekannt, dass der Amokläufer an der Schule massiv gemobbt wurde. Dies ist meiner meinung nach ein Problem der Gesellschaft in der wir uns heute befinden. Mir ist klar, dass man dieses Problem nicht sofort aus der Welt schaffen kann, aber ws gibt ansätze, bei denen man über lange Sicht für Änderung sorgen kann. Man könnte schon Kindergärtner/innen schulen, damit die Kinder mehr tolleranz unterienander entwickeln. Ebenso kann man Grundschulpädagogen usw. Trainieren. Wenn diese Maßnahmen richtig durchgeführt werden fürt das ztu einem Rückgang von Mobbing.
Die Politik muss auch endlich einsehen, dass 1 Sozialarbeiter an einer Schule mit 500 oder mehr Schülern nicht ausreichend sind. Hier sollte man mehr sozialarbeiter einsetzen. Erst recht wenn an einer Schule mehr als 1000 Schüler vorhanden sind, weil in dieser Anonymität einzelne "Problemkinder" schnell mal untergehen können. Hätte hier ein Sozialarbeiter/Vertrauenslehrer das Problem frühzeitig erkannt, hätte dieser den Schüler und seine Eltern zu einem klärenden Gespräch einladen können, bei dem dann evtl. die Ursachen für seine Probleme hätten geklärt werden können.
Zuletzt tragen die Eltern, besonders der Vater ein erheblichen Teil der Schuld. Zum einen Weil der Vater FÜNFZEHN Schusswaffen zuhausen hat, von denen die Tatwaffe nicht sicher im Waffensafe, sondern frei zugänglich im Schlafzimmer war. Selbst Sportschützen sollten nicht so viele Schusswaffen brauchen geschweigedenn die Erlaubniss haben eine solche Anzahl zu besitzen. Zum anderen, sie den Täter schon in jungen Jahren zum Schützenverein mitgenommen haben. Ich finde hier sollte es auch Beschränkungen geben zum Beispiel, dass Jugendlichen unter 16 Jahren der generelle Zutritt zum Vereinsgelände nicht gestattet wird (nur ein Vorschlag). Auch wurden viele Alarmsignale nicht wahrgenommen oder falsch interpretiert. So hat der Täter bereits 3 Wochen vor der Tat einen Brief an seine Eltern verfasst, in dem er seine Verzweiflung ausgedrückt hat.

Mein Fazit:
"Killerspiele" zu verbieten ist ein Angriffspunkt für Politiker, der vom einfachen Geist leicht wahrgenommen und genannt wird um die breite Masse auf deren Seite zu ziehen. Das hat mit wirklicher Politik nichts zu tun. Demokratie ist Politik vom Volk für das Volk. Wir Gamer sind jedoch auch das Volk!
Man sollte im sozialen Sektor ansetzen und nicht alles Verteufeln was auf den ersten Blick böse erscheint.

P.S.: Mein Wissen von der Tat stammt ausschließlich aus den Medien wobei ich bewusst auf die Zeitung mit den vier großen Buchstaben verzichtet habe!
 
AW: Nach Amoklauf in Winnenden: Totalverbot von Gewaltspielen die Lösung?

Meiner Meinung nach liegt das nicht an den PC spielen. Wenn man die Situationen in denen die Amokläufer sich befinden betrachtet sieht man, dass es sich immer im gemobbte und Einzelgägner handelt. Da kann man nicht die Spiele für verantwortlich machen weil es so schön einfach ist sondern muss dafür sorgen, dass die Schüler erst gar nicht in eine solche Situation kommen!
 
AW: Nach Amoklauf in Winnenden: Totalverbot von Gewaltspielen die Lösung?

Die Regierung ist doch einfach nur zu faul nach den richtigen Ursachen zu suchen, mir geht das Ganze langsam ganz schön auf die Nerven! Immer wird man als Spieler an den Pranger gestellt. In Deutschland haben wir mittlerweile die härtesten Waffen- und Spielegesetze der Welt aber die Politiker schieben immer noch alles was die Jugendlichen verbocken darauf.

Die Lehrer auf Verhaltensauffälligkeiten der Schüler zu schulen und das Prüfen des sozialen Umfeldes ist wohl zu teuer, da ist mit "Killerspielen" immer schnell die Lösung parat. Abgesehen davon können sie verbieten was sie wollen, die Spielerzahl wird sich dadurch nicht verringern. Aber durch ein Verbot würden sich natürlich alle Probleme in Luft auflösen.

Ich kann einfach nicht verstehen warum die Politiker immer so engstirnig denken, wir haben heute nun 2009 und nicht mehr 1960, die Medien haben sich geändert und das lässt sich nicht mehr rückgängig machen, da können sie verbieten was sie wollen ... ich finde die ganze Diskussion einfach nur lächerlich.
 
AW: Nach Amoklauf in Winnenden: Totalverbot von Gewaltspielen die Lösung?

Warum nicht? Dann könnte man Waffen auch gleich an alle Bürger verteilen. Ich mein, ohne Killerspiele gibt es sowieso keine Amokläufe mehr. Da ist es ja dann auch egal ob man nun an eine Waffe herankommen könnte oder nicht?
 
AW: Nach Amoklauf in Winnenden: Totalverbot von Gewaltspielen die Lösung?

meiner meinung nach ein guter Artikel :

Der Spiegelfechter Blog Archive Winnenden und mediale Verantwortung

1927 inszenierte Andrew Kehoe an einer Schule in Bath, Michigan, eine Serie von Bombenanschlägen

Als Johann Wolfgang von Goethe 1774 seinen Roman „Die Leiden des jungen Werther“ veröffentlichte, zog dies eine Reihe von Selbstmorden nach sich



wusste nicht das es damals CS schon gab :what:



Auch in Deutschland gab es bereits lange vor der Erfindung von „Killerspielen“ und dem Internet Schulmassaker – 1964 stürmte Walter Seifert seine ehemalige Schule

und hier ein Link aus dem Kommentaren :

Ich will Z.E.N.S.U.R.


dann ein Zitat, was heute im CB forum erwähnt wurde :

"Wenn das letzte Computerspiel verboten, der letzte Computer abgeschalten ist, [...] werdet ihr sehen, dass ihr uns dennoch erziehen müsst"
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Nach Amoklauf in Winnenden: Totalverbot von Gewaltspielen die Lösung?

oh man was für ein xxxxer dieser schwind, wenn der dann bei cs on is mach ich so platt...
armes deutschland wahrscheinlich hat der typ auch rock gehört und irgendein selbsternannter psychodock sagt dass hätte ihn angestachelt...
diese typen die so krank sind , sind auch ohne zocken krank, die wissen bloß nich wwas sie sonst machen solln weil sie zu schüchtern sin um sich in die öffentlichkeit zu zeigen.
n kumpel zockt cs esl am tag und zockt in der nacht poker und ist vollkommen normal, ist bloß halt etwas blass:D
 
AW: Nach Amoklauf in Winnenden: Totalverbot von Gewaltspielen die Lösung?

Immer dieses "schmalspur denken" von den Politikern -.-
Langsam kann ich es echt nicht mehr hören :daumen2:

OMG der Amokläufer hat jeden morgen 2 scheiben Toast gegessen, verbietet Toast!


Wow. Meine Gedanke ;)
Schade das die Gesellschaft immer nach Dingen greift, die sie nicht ausstehen kann.
Man sollte denen das nehmen, was sie am liebsten haben, Das TV.
Aber das würden Die ja nie machen.

mfg
 
AW: Nach Amoklauf in Winnenden: Totalverbot von Gewaltspielen die Lösung?

Warum passiert sowas hauptsächlich in USA und Deutschland?
Kann mir einer mal dies erklären?

Die haben einfach ihr Vorbilder schon im eigenen Land gehabt. Somit ist das Vorbild dichter und die Hemmungen nehmen ab. Meinte neulich abends auf n-tv irgendein Psycho-Heini, der hinterher auch noch bei stern-tv war.

Und wegen Südeuropa: Ist da nicht so schon genug los? Auch ohne Amokläufe an Schulen?
 
AW: Nach Amoklauf in Winnenden: Totalverbot von Gewaltspielen die Lösung?

ich bin auch gegen ein verbot, ich spiele gern egoshooter, doch für mich ist und bleibt es virtuell. außerdem hab ich genug andere hobbys. und verbringe bestimmt nicht den ganzen tag am rechner.

außerdem kann man heutzutage doch überall die spiele kaufen, übers web ist es kein problem im ausland einkäufe zu tätigen, oder wird das web2.0,5 dann auch zensiert und nur noch deutsche seiten ohne auslandsverbindungen vom browser akzeptiert??? sodas man keine ausländischen seiten mehr aufrufen geschweige denn dort einkaufen kann, es ist immer wieder das gleiche:
durch jahrelanges in der politik rumhängen und dadurch den bezug zur realität verlieren, werden solche forderungen aufgetan, weil der oder diejenige welche für ein verbot sind natürlich keinen plan von den spielen haben, meist auch deswegen weil die sich agr nicht mitauseinander setzen.
aber..ich muß auch sagen das ich es für richtig finde spiele erst ab 18 oder 16 freizugeben, weil mache spiele echt "krass" sind und selbst als erwachsener sagt ok, grenze erreicht. aber wenn dennoch die oma mit dem 12jährigen enkel einkaufen geht und natürlich das spiel kauft für den enkel welches erst ab 18 ist sollte man doch erstmal bei den eltern mit aufklärung anfangen und dort durchbringen ab wann spiele zu erwerben sind.
außerdem warum wird dann kein alkohol verboten??? ich find es schlimmer wenn kiddys sixh zusaufen und kotzen vom alc und dadurch das leben nicht mehr gebacken bekommen, aber da hat vater staat ja auch genug steuern miteinzunehmen, also kann man des nicht verbieten.
andererseits denke ich, das die lobby der firmen zu groß ist und die einnahmen bestimmt auch nicht gering sind welche mit den spielen erwirtschaftet werden, sodaß ein völliges verbot eh nie in kraft treten wird, weitere zensierungen oder einschränkubgeb grad für d-land könnten aber bestimmt durchgeboxt werden. aber dann beißt sich der hund wieder in den schwanz und man kauft halt im ausland.....

also, aufklären statt verbieten.
 
AW: Nach Amoklauf in Winnenden: Totalverbot von Gewaltspielen die Lösung?

Vielen scheinen ihre "Spielchen" wichtiger zu sein, als eine mögliche Verringerung von zukünftigen Amokläufen. Ich bezweifele, dass Jugendliche in der Lage sind Inhalte von Computerspielen richtig zu deuten. Für eine besonders labile Person ist dies möglicherweise der entscheidende Punkt. Wer soziale Kränkungen erleidet wird sicherlich die Macht in den Phantasiewelten geniessen. Wenn dann noch um die Ecke der echte Revolver bereit liegt, kann ich mir nicht vorstellen, dass solche Personen besonders risikofrei sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Nach Amoklauf in Winnenden: Totalverbot von Gewaltspielen die Lösung?

"Killerspiele" sind wohl eher nicht der Grund für Amokläufe, da gibts dutzende andere Gründe für,
wie z.B. hauptsächlich die Desintegration aus der Gesellschaft oder Mobbing von Mitschülern etc.

warum geht man nicht gegen sowas vor?
man sollte vielleicht mal Förderkurse für sozial Außenstehende einrichten

und wenn ein Lehrer merkt dass im Unterricht einer immer auf dem anderen rumhackt, ihn reizt, provoziert oder sonstiges, sollte man denjenigen mal beiseite nehmen und sagen "Noch son Ding, Augenring!"

unsere Gesellschaft sollte mal etwas aufmerksamer sein und man sollte nicht immer nur an sich selbst denken, sondern anderen auch mal helfen, wenn man merkt, dass diejenigen sich als Außenseiter allein und deprimiert fühlen
 
Zurück