AW: Nach Amoklauf in Winnenden: Totalverbot von Gewaltspielen die Lösung?
Hab mich extra wegen dem Thema hier in der Community angemeldet um auch mal meinen Senf dazu abzugeben.
Meiner Meinung nach sollte die schuldigfrage anders geklärt werden als sogenannte "Killerspiele" zu verteufeln. Wenn ihr mich fragt liegt die Schuld beim Umfeld des Amokläufers, der Regierung und den auch bei den Eltern.
Aus den Medien ist mir bekannt, dass der Amokläufer an der Schule massiv gemobbt wurde. Dies ist meiner meinung nach ein Problem der Gesellschaft in der wir uns heute befinden. Mir ist klar, dass man dieses Problem nicht sofort aus der Welt schaffen kann, aber ws gibt ansätze, bei denen man über lange Sicht für Änderung sorgen kann. Man könnte schon Kindergärtner/innen schulen, damit die Kinder mehr tolleranz unterienander entwickeln. Ebenso kann man Grundschulpädagogen usw. Trainieren. Wenn diese Maßnahmen richtig durchgeführt werden fürt das ztu einem Rückgang von Mobbing.
Die Politik muss auch endlich einsehen, dass 1 Sozialarbeiter an einer Schule mit 500 oder mehr Schülern nicht ausreichend sind. Hier sollte man mehr sozialarbeiter einsetzen. Erst recht wenn an einer Schule mehr als 1000 Schüler vorhanden sind, weil in dieser Anonymität einzelne "Problemkinder" schnell mal untergehen können. Hätte hier ein Sozialarbeiter/Vertrauenslehrer das Problem frühzeitig erkannt, hätte dieser den Schüler und seine Eltern zu einem klärenden Gespräch einladen können, bei dem dann evtl. die Ursachen für seine Probleme hätten geklärt werden können.
Zuletzt tragen die Eltern, besonders der Vater ein erheblichen Teil der Schuld. Zum einen Weil der Vater FÜNFZEHN Schusswaffen zuhausen hat, von denen die Tatwaffe nicht sicher im Waffensafe, sondern frei zugänglich im Schlafzimmer war. Selbst Sportschützen sollten nicht so viele Schusswaffen brauchen geschweigedenn die Erlaubniss haben eine solche Anzahl zu besitzen. Zum anderen, sie den Täter schon in jungen Jahren zum Schützenverein mitgenommen haben. Ich finde hier sollte es auch Beschränkungen geben zum Beispiel, dass Jugendlichen unter 16 Jahren der generelle Zutritt zum Vereinsgelände nicht gestattet wird (nur ein Vorschlag). Auch wurden viele Alarmsignale nicht wahrgenommen oder falsch interpretiert. So hat der Täter bereits 3 Wochen vor der Tat einen Brief an seine Eltern verfasst, in dem er seine Verzweiflung ausgedrückt hat.
Mein Fazit:
"Killerspiele" zu verbieten ist ein Angriffspunkt für Politiker, der vom einfachen Geist leicht wahrgenommen und genannt wird um die breite Masse auf deren Seite zu ziehen. Das hat mit wirklicher Politik nichts zu tun. Demokratie ist Politik vom Volk für das Volk. Wir Gamer sind jedoch auch das Volk!
Man sollte im sozialen Sektor ansetzen und nicht alles Verteufeln was auf den ersten Blick böse erscheint.
P.S.: Mein Wissen von der Tat stammt ausschließlich aus den Medien wobei ich bewusst auf die Zeitung mit den vier großen Buchstaben verzichtet habe!