MX100 256 für RAID 0 oder doch was anderes?

Welche 200+ GB SSD soll ruyven für seine RAID-Pläne nehmen?

  • Crucial MX100!

    Stimmen: 7 38,9%
  • die, die ich weiter unten posten werde

    Stimmen: 1 5,6%
  • der soll was ganz anderes machen

    Stimmen: 7 38,9%
  • *ich will auch ohne Ahnung/Aussage abstimmen*

    Stimmen: 3 16,7%

  • Umfrageteilnehmer
    18
  • Umfrage geschlossen .

ruyven_macaran

Trockeneisprofi (m/w)
MX100 256 für RAID 0 oder doch was anderes?

Moin.
Da es auf meinen Festplatten langsam eng wird (300 GB RAID0 + ~160 GB RAID1, auf zwei 320er Samsung F4 dank Matrix RAID), wollte ich jetzt doch mal auf den SSD-Zug aufspringen. Zwar hab ich da bei vergangenen Tests nur bedingt Geschwindigkeitsvorteile gegenüber meinem RAID 0 gespürt, aber leiser sind sie auf alle Fälle und bei meinem nicht-so-hohen Platzbedarf auch bezahlbar. Frage:

Soll ich das nehmen, was alle nehmen, oder gibts empfehlenswerte Alternativen?

Anforderungen & bisherige Überlegungen:

- Min. 300, besser 400 GB Speicherplatz insgesamt (=> ich will den RAID 0 rüberschieben und die Platten komplett als Datengrab nutzen)
- Min. 320 GB/s Lese- und Schreibgeschwindigkeit insgesamt (ich will mich schließlich nicht verschlechtern ;))
- das ganze an einer ICH10R - also SATA2

=> Mit einem Laufwerk wird das nichts, weil die Ports limitieren => muss wieder ein RAID0 werden => 2x die 180-256 GB Klasse. Wobei es 180er Laufwerke nur in veraltet gibt, also 240/256er. Umgekehrt bringen mir mehr als 300 MB/s pro Einzellaufwerk aber auch nichts, dürfen also gerne Budget-Modelle sein.
Ich lande bei der 256 GB MX100, Leute mit mehr Überblick auch?
Pluspunkte gäbe es für besonders hohe Haltbarkeit o.ä., denn ich habe hier mehr als genug retro-Schüsseln stehen, in denen die SSDs noch viele, viele, viele, viele Jahre laufen würden, wenn sie irgendwann aus dem Hauptsystem ausgemustert werden.
 
AW: MX100 256 für RAID 0 oder doch was anderes?

Moment, warum willst du SSD's im Raid 0 laufen lassen?
Das erhöht nur die Ausfallsrate und verlängert unter Umständen sogar die Zugriffszeit.
Eine SSD braucht keinen Raid 0 mehr.
 
AW: MX100 256 für RAID 0 oder doch was anderes?

Ich würde einfach eine MX100 512GB nehmen und fertig, die ist auch verfügbar und du hast keine Probleme und hast trotzdem mehr Performance als mit dem alten Raid.:daumen:
 
AW: MX100 256 für RAID 0 oder doch was anderes?

Ich bin mir doch sehr sicher, dass du in der Praxis keinen Unterschied merkst ob du nu 2 SSDs im RAID0 betreibst oder 1 große mit "nur" Sata2...

Einzig bei großen Kopiervorgängen kann es ggf. zu langsameren Übertragungen kommen, aber da du eh nicht so viel Speicher hast verschiebst du wohl auch nich so oft entsprechend große Datenmengen, dass sich ein Unterschied zwischen 280 und 320MB/s bemerkbar machen würde - das sind Sekunden und durch ein RAID0 hast du eher Nachteile bei SSDs.

Das System wird sich aber auf jeden Fall flüssiger anfühlen als bisher, aufgrund der geringeren Zugriffszeiten der SSDs, was ja den großen Unterschied in der gefühlten Performance ausmacht.

Könntest auch über Intels SSDs nachdenken, sind zwar nen gutes Stück teurer aber für ihre gute Haltbarkeit werden die immer gelobt...

Ansonsten gab's jetz letzens was von wegen 10 Jahre Garantie...(hab's grad mal nachgesehen, die 850PRO^^)
Solid State Drives (SSD) mit Kapazität ab 480GB, Formfaktor: 2.5", Schnittstelle: SATA, Herstellergarantie: ab 10 Jahre Preisvergleich | Geizhals Deutschland
 
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Moment, warum willst du SSD's im Raid 0 laufen lassen?
Das erhöht nur die Ausfallsrate und verlängert unter Umständen sogar die Zugriffszeit.
Eine SSD braucht keinen Raid 0 mehr.

Weil ich aktuell 320 MB/s Lese/Schreibgeschwindigkeit habe und mit einer SSD in meinem System maximal 280 MB/s schaffen werde. Also nicht nur keine Verbesserung, sondern sogar eine Verschlechterung. Andere Leute führen SATAe und M.2 ein, um mehr aus SSDs rauszuholen - da will ich mich nicht mit 1x SATA2 zufrieden geben.


Ich bin mir doch sehr sicher, dass du in der Praxis keinen Unterschied merkst ob du nu 2 SSDs im RAID0 betreibst oder 1 große mit "nur" Sata2...

Wie beschrieben hatte ich in der Vergangenheit schon Mühe, einen Unterschied zwischen 2xHDD und 1xSSD zu finden :ugly:
Den zwischen 1xHDD und 2xHDD habe ich allerdings sehr deutlich gespürt und in der aktuellen Spielegeneration geht der Trend massiv zu sehr intensivem Streaming, für meine aktuelle Nutzung erhoffe ich mir Vorteile beim Ruhezustand.

Einzig bei großen Kopiervorgängen kann es ggf. zu langsameren Übertragungen kommen, aber da du eh nicht so viel Speicher hast verschiebst du wohl auch nich so oft entsprechend große Datenmengen, dass sich ein Unterschied zwischen 280 und 320MB/s bemerkbar machen würde - das sind Sekunden und durch ein RAID0 hast du eher Nachteile bei SSDs.

Nuja: 280 vs. 320 wäre der Rückschritt einer SSD gegenüber den HDDs. Zwei SSDs sollten 560 MB/s bringen. Da könnte man sich schon leichte Vorteile gegenüber 280 MB/s erhoffen.

Könntest auch über Intels SSDs nachdenken, sind zwar nen gutes Stück teurer aber für ihre gute Haltbarkeit werden die immer gelobt...

Ansonsten gab's jetz letzens was von wegen 10 Jahre Garantie...(hab's grad mal nachgesehen, die 850PRO^^)
Solid State Drives (SSD) mit Kapazität ab 480GB, Formfaktor: 2.5", Schnittstelle: SATA, Herstellergarantie: ab 10 Jahre Preisvergleich | Geizhals Deutschland

Hmm - das ist dann so teuer, da kann ich auch direkt eine zusätzliche SSD für die Zweitnutzung kaufen :)
 
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Also hast du auf dem Board nur SATA-2 wenn ich das richtig verstehe?

Richtig, hat er sogar im Startpost beschrieben...

@ruyven
280 vs 320 is zwar weniger, das ja, aber du merkst den Unterschied nur beim Kopieren von großen Datenmengen. Sonst NIE.
Und sogar bei großen Datenmengen kann die SSD schneller sein, sofern viele kleine Dateien dabei sind, da hängt's dann wieder an der Zugriffszeit...

Außerdem ist die Frage ob 2x SSD auf Sata 2 tatsächlich so viel bringt - bei Sata3 bringt's keinen nennenswerten Vorteil (bei mir mit 2x Samsung 840 Basic waren's ca. 20-30MB/s beim Kopieren und Zugriffszeiten sogar schlechter), aber die erhöhte Ausfallwahrscheinlichkeit bringts dennoch mit sich.

Außerdem verbrauchen SSDs auch weniger Strom als HDDs^^

Ich bin weiterhin für 1 SSD, entweder die von dir genannte MX100, bestimmt ne gute Wahl, oder du nimmst mehr Geld in die Hand für eine SSD mit 5+ Jahren Garantie:
Solid State Drives (SSD) mit Kapazität ab 480GB, Formfaktor: 2.5", Schnittstelle: SATA, Controller: Samsung MEX/Samsung MDX/Marvell 9187/Indilinx Barefoot 3/Indilinx Everest 2, Herstellergarantie: ab 5 Jahre Preisvergleich | Geizhals Deutschland

(Kein Sandforce Controller bitte, die die's da sons noch gibt kenn ich net, daher mal vorselektiert auf die, von denen ich weiß, dass die gut sind...)

Von der Plexter M5 Pro hat man auch vieles Gutes gehört, mittlerweile ist's aber sehr leise um die geworden, vermutlich wegen den P/L "Wundern"...
 
AW: MX100 256 für RAID 0 oder doch was anderes?

Jup. Damals gabs halt nichts besseres ;)
SATA3 nachrüsten ist auch nicht möglich, ohne die Grafikkarte auf PCIe2 x8 zu beschneiden (was keine Option ist), da sonst nur PCIe1 x1 Steckplätze, also 250 MB/s, (und PCI) zur Verfügung stehen. SATA 2 habe ich aber genug, um schlichtweg mehrere parallel nutzen zu können. Latenzanstieg dadurch dürfte minimal sein (und das System ist ja kein iops-lastiger Datenbankserver), der Controller läuft eh im RAID-Modus (fürs Archiv-RAID1) => abgesehen von den 10-20 € Preisaufschlag, die der Kauf von zwei kleineren statt einer großen SSD mit sich bringt, sehe ich da keine großen Probleme. Nur die Frage, ob es dafür ein besseres Laufwerk gibt, steht im Raum. (Stichwort: Kein TRIM wegen RAID => Wie sieht die Garbage Collection von Crucial im Vergleich zu anderen Herstellern aus?)
 
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Raid bremst SSDs und ersetzt trotzdem kein Backup.

Was für ein Board verwendest du? Eventuell eine 500GB SSD+ neues Board.
 
AW: MX100 256 für RAID 0 oder doch was anderes?

Dir ist bewusst, dass bei deinem System die SSDs im RAID nicht getrimmt werden, wodurch sie (eventuell) stark in der Leistung einbrechen werden? Wo willst du eigentlich mit deinen rund 500 MB/s (die wohl im Verbund möglich sein werden) hin. Da brauchst du auch immer eine Gegenstelle, die genauso schnell oder schneller ist. Die HDDs in deinem System sind das jedenfalls nicht. Das Kopieren von Daten von eine SSD auf eine andere SSD wäre schneller. Bedenke auch, dass durch das RAID-0 nur die sequenziellen Transferraten beschleunigt werden. Die kürzeren 4k-Zugriffe, die für ein Systemlaufwerk wichtiger sind, profitieren davon nicht. Das ist auch der Grund, weshalb man keinen Unterschied zwischen ein und derselben SSD merkt, die einmal an einem SATA3Gb/s-Controller (mit bis zu 280 MB/s bei der sequenziellen Transferrate) und einmal an einem SATA6Gb/s-Controller (mit bis zu 550 MB/s bei der sequenziellen Transferrate) angeschlossen ist.
 
AW: MX100 256 für RAID 0 oder doch was anderes?

ruyven...also ich bin der Meinung, bevor du dir nun 2 SSDs für'n RAID zulegst nur um die Leistung deiner HDD-RAIDs voll nutzen zu können, wäre es sinnvoller in ein neues System (Haswell/Devils Canyon & entsprechendes Board, H97 / Z97) mit nativ Sata 3 zu investieren, dann sparst du dir den ganzen Spuk, bist NOCHMAL schneller unterwegs, aktuell und kriegst auch keine Probleme wegen TRIM & Co.

Wäre dann aber halt was Größeres...

Oder du schei*t auf die 40MB/s, die du in der Praxis sowieso nicht merken wirst, und nimmst eine einzelne große SSD.
Keine Ahnung was "kein TRIM" dauerhaft für Auswirkungen hat, gut ist's aber bestimmt nicht...
 
AW: MX100 256 für RAID 0 oder doch was anderes?

Es nicht um "40 MB/s merken". Wenn es nur darum ginge "nicht fühlbar schlechter als 4 Jahre alte HDDs zu sein", würde ich nicht nachfragen. Wenn ich was neues kaufe, dann soll das in keinem Punkt schlechter als das alte sein und in möglichst vielen Punkten deutlich besser - und somit gehts um 280 MB/s oder 560 MB/s. Ob man diesen Unterschied merkt werde ich bei Zeiten versuchen zu testen, aber nicht vorher erraten. Wenn hier jemand Erfahrungen oder Tests mit aktuellen SSDs an SATA2 und im SATA2 RAID hat, würde das natürlich sehr helfen - ich hab jedenfalls keinerlei Berührungsängste mit RAIDs (sondern über ein Jahrzehnt sehr gute Erfahrungen damit) und konnte bislang auch keine negativen Tests dazu finden. In meinen eigenen (alten) gab es jedenfalls, außer der Controller-Bootzeit (mit der ich so oder so leben muss - und kann) keine messbaren Nachteile.
Das komplette System auszutauschen wäre jedenfalls ein Bisschen over the top, zumal da bei meiner Konfiguration eine ganzer Rattenschwanz dranhängt (Stichworte: Wakü SW, Wakü Chipsatz, COM, LPT, dual-PS/2 und, wenn ichs drauf anlegen würde, Floppy) und ich auf Skylake warte.
 
AW: MX100 256 für RAID 0 oder doch was anderes?

Faktisch ist es in keinem Punkt schlechter, weil die limitierende Schnittstelle nunmal SATA2 ist. (Ganz objektiv betrachtet ist also die einzelne SSD nicht das wirkliche Problem)
Die Nachteile wurden genannt: Die Zugriffszeiten steigen (diese merklich!) und die Ausfallwahrscheinlichkeit erhöht sich - dass du da vermutlich keine wichtigen Daten auf dem R0 speicherst, nehme ich mal als gegeben.
Die Geschichte ist aber die, dass du im Realfall diese 300 mb/s Schreib/Lese-Leistung deiner HDDs im Realfall noch nicht ausgenutzt hast. Es sei denn, du hast dir mittlerweile externe SSDs zugelegt, oder ein ebenso starkes externes Raid 0 bei Festplatten. Auch die wenigsten Sticks kommen an so etwas heran. Selbst bei der Installation von Spielen oder Programmen, die direkt von der SSD oder dem HDD-Raid0-Gespann im Rechner stattfinden, werden diese Datenraten kaum genutzt. Praktisch beschneidest du aber den allergrößten Punkt der SSDs durch das Raid0 - die Boot- und Zugriffszeit.

Ich hab spaßeshalber mal mit einem Raid 0 aus zwei Samsung 830ern (120GB) im Rechner experimentiert (Am SATA II, ich hab auch kein SATA III im Rechner) und fand es für mich sehr schnell nicht lohnenswert (nach dem ich mein RAID10 damals abgelöst hatte, war ich dennoch neugierig). Benchmarks dazu hab ich leider keine gemacht, der subjektive Eindruck war für die Tonne - eine SSD ist besser - Schreib/Lese-Leistung hin oder her, die bei meinem RAID10 auch höher war - aber im Praxiseinsatz einfach nix genutzt hat. Ja, selbst am SATA II macht so eine SSD einfach viel, viel mehr her, als ganz egal wieviele Festplatten im Raid.

Daher appeliere ich auch daran, das mit dem Raid0 sein zu lassen. Zumal ja mit dem Wechsel auf Skylake die volle Geschwindigkeit der SSDs nutzbar sein wird, sie somit auch standalone schneller sind, als dein Raid0-Gespann und das ganze nur, wie eingangs erwähnt, temporär ist.

Edit: Welche SSD du für das Raid nimmst, wenn du es durchziehen möchtest, ist egal. Die Crucial MX100 macht sich absolut super, richtige für RAID zertifizierte oder "geeignete" SSDs gibt's nicht. Also auf zur günstigsten Lösung.
 
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Faktisch ist es in keinem Punkt schlechter, weil die limitierende Schnittstelle nunmal SATA2 ist. (Ganz objektiv betrachtet ist also die einzelne SSD nicht das wirkliche Problem)

Naja: Bei den HDDs ist 2xSATA2 nicht limitierend und bei den SSD-Optionen limitiert halt entweder 1xSATA2 oder 2xSATA2, also ein riesiger Unterschied zwischen den Limits ;)

Die Nachteile wurden genannt: Die Zugriffszeiten sinken (diese merklich!) und die Ausfallwahrscheinlichkeit erhöht sich - dass du da vermutlich keine wichtigen Daten auf dem R0 speicherst, nehme ich mal als gegeben.

Naja die zweite: Die Zugriffszeiten steigen ( ;) ), den wenigen Tests zu Folge, die ich kenne (und die leider quasi alle theoretischer Natur sind), um 1-2 Dutzend µs. Das ist dann genauso vernachlässigbar, wie die Ausfallwahrscheinlichkeit (für in der Tat weniger wichtigen Daten - alles relevante wird regelmäßig aufs HDD RAID1 gesichert, die wirklich unersetzlichen Daten liegen zusätzlich noch auf einer externen Festplatte. Und die nicht-ganz-verdoppelte Wahrscheinlichkeit eines Controller-Ausfalls macht sowieso nur einen Bruchteil der denkbaren Datenverlustgründe aus.)

Die Geschichte ist aber die, dass du im Realfall diese 300 mb/s Schreib/Lese-Leistung deiner HDDs im Realfall noch nicht ausgenutzt hast. Es sei denn, du hast dir mittlerweile externe SSDs zugelegt, oder ein ebenso starkes externes Raid 0 bei Festplatten. Auch die wenigsten Sticks kommen an so etwas heran. Selbst bei der Installation von Spielen oder Programmen, die direkt von der SSD oder dem HDD-Raid0-Gespann im Rechner stattfinden, werden diese Datenraten kaum genutzt.

Schnelle externe Laufwerke stehen nicht zur Verfügung, es geht allein um den Transfer in den RAM - und nicht nur bisher, sondern auch in Zukunft. Ob ich da schon am Limit bin... - schwer festzustellen, nicht? Vor einigen Jahren war es jedenfalls ein spürbarer Unterschied, ob ich die HDDs einzeln oder im RAID betrieben habe, also waren 160 MB/s damals wohl zu wenig. Seitdem haben sich sowohl Programmgrößen als Rechenleistung gesteigert - gut möglich, dass 300 MB/s nicht mehr das Maß der Dinge sind. Leider habe ich noch nie einen Praxistest von SSD-RAIDs an alten Schnittstellen gesehen. Die gaaaaaaanz wenigen, die überhaupt mal RAID und Praxis testen, nutzen natürlich moderne Plattformen - und dass >550 MB/s keinen Vorteil bei heutigen Anwendungen bringen, bedeutet ja nicht, dass <280 MB/s ebenfalls ohne Nachteil sind. Sonst ist man irgendwann bei USB2 Sticks und sagt "reicht ja auch, solange die Zugriffszeit stimmt".

Praktisch beschneidest du aber den allergrößten Punkt der SSDs durch das Raid0 - die Boot- und Zugriffszeit.

Wie gesagt: Die Controller-Boot-Zeit habe ich sowieso. Ohne den RAID1 würde ich sicherlich zweimal mehr überlegen. (ob mit anderem Ergebnis sei mal dahingestellt. Wenn z.B. die Rückkehr aus dem S4 ein paar Sekunden schneller läuft, weil das RAM-Image schneller geladen wird, würde das bei meinem Nutzungsverhalten schon mehr bringen, als wenn sich die normale Bootzeit deutlich verkürzt. Zumal ich, als Win7-und-BIOS-Nutzer, ohnehin nicht von speziellen SSD-Optimierungen profitiere.)

Edit: Welche SSD du für das Raid nimmst, wenn du es durchziehen möchtest, ist egal. Die Crucial MX100 macht sich absolut super, richtige für RAID zertifizierte oder "geeignete" SSDs gibt's nicht. Also auf zur günstigsten Lösung.

Danke für die Einschätzung. Ggf. lasse ich es einfach auf einen 14-Tage-Umtausch ankommen. Muss mir nur noch überlegen, ob ich es erst mit 2x256 oder mit 1x512 versuche.


@ruyven_macaran
Schau mal hier.

Thx. Immerhin zwei RAID-Praxismessungen (der parallele Start von 5 großen Anwendungen zähle ich mal nicht zu -meiner- "Praxis"), und zumindest die 128er Laufwerke (die meinem 280-MB/s-Szenario wohl noch am ehesten entsprechen,) scheinen vom RAID0 ein Bisschen zu profitieren. Die 2x256er holen ihren Boot-Rückstand gegenüber der 1x512 im Boot+Anwendung-Test ebenfalls wieder raus, laden also tendentiell schneller - auch wenn das komplett innerhalb der Messungenauigkeit liegen dürfte.
Umgekehrt hat das Fazit nur Ausfallwahrscheinlichkeit (die sich mitnichten verdoppelt) und Preis (yeah. 5,90 € bei Alternate, 9,01 € bei Mindfactory. Chef: Ich brauche ne Gehaltserhöhung!) als Nachteile zu nennen.
Ich schlaf dann mal ne Nacht über "egal mit Tendenz zu RAID".
 
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Warte doch auf 2011-3 soweit ist des doch auch nicht mehr wech, dann nimm ne 128er fürs BS und ne XP941 mit vollen CPU Lanes an ner Gen2 Ultra M2. ;) - da hast du schon so lang gewartet und nun wirds auch nicht mehr lang dauern.
 
AW: MX100 256 für RAID 0 oder doch was anderes?

2011-3 ist für meine belange hoffnungslos überdimensioniert und mit höchster Wahrscheinlichkeit auch -teuert. Meine derzeitigen Idealvorstellung wäre ein Skylake i3 (ggf. kleiner i5) Anfang nächsten Sommers (idealerweise auf einem Board mit DDR3&4 Unterstützung) der dann 3-4 Jahre später gegen einen Cannonlake i7 getauscht wird. Das sind dann jeweils nur ein paar 100 € und, mit Ausnahme von Floppy ( :( ), kriege ich bei den günstigeren Boards vermutlich auch noch meine Schnittstellen. So2011-3 nebst CPU, Wakü, Schnittstellenkarte, RAM,... würde mich sicherlich nen Tausender zurücksetzen.

So ähnlich habe ich das letztlich auch mit meinem aktuellen System gemacht: Der So775 kam mir erst ins Haus, als So1366 schon da war und auch da war es Anfangs nur ein 5000er Pentium. Vollkommen ausreichend und meinen jetzigen QX habe ich später billig gebraucht bekommen - und der ist jetzt immer noch vollkommen ausreichend für meine Zwecke. Nur die mangelnde Erweiterbarkeit war mir schon damals ein Dorn im Auge, aber PCIe-Switches hätte es nur auf nem recht teuren MSI X48 gegeben.
(und das Geld hatte ich seinerzeit nicht, eigentlich wollte ich So775 komplett überspringen und auf 1156 setzen. Das mein Board vorher krepiert ist, war rückblickend aber auch kein großer Verlust)
 
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Skylake soll ja auch deutlich mehr PCH-Lanes bieten. Gibt es nicht externe Diskettenlaufwerke mit USB-Anschluss?
 
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