News Mozilla Firefox: KI-Integration im Browser sorgt für heftige Kritik

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Mozilla steht wegen der immer weiter voranschreitenden Integration von immer neuen KI-Features in seinen Firefox-Webbrowser aktuell bei vielen seiner Anhänger stark in der Kritik. Wie viel Künstliche Intelligenz verträgt Open Source?

Was sagt die PCGH-X-Community zu Mozilla Firefox: KI-Integration im Browser sorgt für heftige Kritik

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Dass Mozilla auch auf "KI" setzen muss ist klar. Anschluss und so.
Sehe ich nicht so klar, ich sehe keinen Vorteil darin "KI" im Browser integriert zu haben, sondern ausschließlich Nachteile.

Für diese automatisierte Tab-Group Zusammenfassung muss "KI" den Inhalt der Seiten auswerten, das ist eine potentielle Sicherheitslücke.


Ich werde mich nach einer Alternative umschauen.
 
Na also „detailliert“ vorgestellt wird in dem Video ja mal gar nichts.

Ich würde für Firefox jeden Monat 1-2 EUR zahlen, wenn ich dafür einen Datenschutzfreundlichen Browser bekomme. Keine Experimente von Mozilla um Geld in die Kasse zu spülen. Einfach nur ein Browser, ohne Chrome, der meine Daten nicht sammelt und wo ich so Dinge wie VPN, KI und was da noch alles kommen sollte nach belieben ein- oder ausschalten kann.

Also so einen Service, ähnlich zu Posteo, Mailbox.org, Tutanota oder Proton. Das muss doch auch für einen Browser möglich sein.

Irgendwer hat das Thema schonmal bei Mozilla plaziert, leider nicht gut kommuniziert. Es ist da scheinbar untergegangen. https://connect.mozilla.org/t5/ideas/paid-firefox-to-get-rid-of-ads/idi-p/11277
 
Na also „detailliert“ vorgestellt wird in dem Video ja mal gar nichts.

Ich würde für Firefox jeden Monat 1-2 EUR zahlen, wenn ich dafür einen Datenschutzfreundlichen Browser bekomme. Keine Experimente von Mozilla um Geld in die Kasse zu spülen. Einfach nur ein Browser, ohne Chrome, der meine Daten nicht sammelt und wo ich so Dinge wie VPN, KI und was da noch alles kommen sollte nach belieben ein- oder ausschalten kann.
Schau dich mal Froks von Firefox um, da gibt es einige sehr gute datenschutzfreundliche Varianten.
 
Solange es opt-in ist juckt mich das wenig. Dass Mozilla auch auf "KI" setzen muss ist klar. Anschluss und so.
Verstehe die Argumentation.
Auf der anderen Seite, so zwiegespalten wie die Meinungen über Nutzung und Einbettungen von KI ist, könnte es vielleicht auch gerade DAS Alleinstellungsmerkmal für den Datenschutz bewussten Fuchs sein eben keine KI integriert zu haben und bestenfalls nachrüsten zu können.
 
Sehe ich nicht so klar, ich sehe keinen Vorteil darin "KI" im Browser integriert zu haben, sondern ausschließlich Nachteile.
Dann hast du es noch nie so richtig ausprobiert.
Alleine die Tatsache, dass du ein PDF im Browser offen haben kannst mit Rechnungen/Berechnungen oder etwas das du lernen möchtest und dann kannst du ChatGPT oder irgend eine KI Fragen für relevanz/beispiele/hilfe bringt dir schon recht viel. Vorallem weil du ihm eine komplexe Mathematische formel geben kannst und er kann dir die erklären als wärst du 5.

Dafür mag ich die Firefox Labs, da kann ich auswählen welchen Teil der Seite ich ihm übergeben möchte.


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Dann hast du es noch nie so richtig ausprobiert.
Alleine die Tatsache, dass du ein PDF im Browser offen haben kannst mit Rechnungen/Berechnungen oder etwas das du lernen möchtest und dann kannst du ChatGPT oder irgend eine KI Fragen für relevanz/beispiele/hilfe bringt dir schon recht viel. Vorallem weil du ihm eine komplexe Mathematische formel geben kannst und er kann dir die erklären als wärst du 5.

Dafür mag ich die Firefox Labs, da kann ich auswählen welchen Teil der Seite ich ihm übergeben möchte.


Anhang anzeigen 1508797

Und?
Wieviel hast Du jetzt "gelernt", nachdem offensichtlich Firefox alles für Dich beantwortet hat?

Offensichtlich nicht wirklich viel, denn "Rechnungen" und "Berechnungen" sind
2 völlig verschiedene Dinge die nichts, aber auch wirklich gar nichts miteinander zu tun haben.

Rechnungen sind, nach dem USTG §14, Absatz 4 gemäß AO (Abgabenordnung),
auszustellende Belege.

Berechnungen sind mathematische Formeln bei denen nach einer/mehrerer
Lösung(en) gesucht wird.

Wie immer, frag für einen Freund.

P.S. Das ist gar nicht böse gemeint, auch wenn es sich evtl. so liest
Aber ich kann mich langsam wirklich nicht mehr damit anfreunden,
dass jeder, alle Informationen teilt, niemand mehr nachdenkt, was er teilt, mit wem
er es teilt, ob diese Person Gutes oder Schlechtes im Schilde führt,
es offensichtlich aber auch egal ist. Und mittlerweile niemand, aber auch wirklich niemand
mehr selber über Informationen nachdenkt, sondern alles am Stück vorgekaut bekommt,
was er zu denken, meinen und wissen hat.

Ich halte das für gefährlich.

Die Entwicklung geht in eine Richtung, die eigenes denken offensichtlich gar nicht mehr
vorsieht.
 
Und?
Wieviel hast Du jetzt "gelernt", nachdem offensichtlich Firefox alles für Dich beantwortet hat?

Na was ist das denn für eine Unterstellung?
Wenn ich zum beispiel eine Formel lerne und versuche die Verwendung zu verstehen kann ich ChatGPT oder whatever fragen ob ich damit xyz lösen kann. Wenn meine Annahmen richtig liegen dann weiss ich, ich habe eine Formel verstanden.

Oder ich kann aus Vorlagen welche nur Schlüsselwörter haben etwas mehr kontext gewinnen etc.
Es gibt hunderte Sinnvolle anwendungen dafür.


Offensichtlich nicht wirklich viel, denn "Rechnungen" und "Berechnungen" sind
2 völlig verschiedene Dinge die nichts, aber auch wirklich gar nichts miteinander zu tun haben.

Rechnungen sind, nach dem USTG §14, Absatz 4 gemäß AO (Abgabenordnung),
auszustellende Belege.

Ich bin Schweizer also nicht an das deutsche Gesetz gebunden und auch nicht an die deutschen Definitionen.
Entschuldige das ich mich in einer "Fremdsprache" nicht Muttersprachlich auskenne.

P.S. Das ist gar nicht böse gemeint, auch wenn es sich evtl. so liest
Aber ich kann mich langsam wirklich nicht mehr damit anfreunden,
dass jeder, alle Informationen teilt, niemand mehr nachdenkt, was er teilt, mit wem
er es teilt, ob diese Person Gutes oder Schlechtes im Schilde führt,
es offensichtlich aber auch egal ist. Und mittlerweile niemand, aber auch wirklich niemand
mehr selber über Informationen nachdenkt, sondern alles am Stück vorgekaut bekommt,
was er zu denken, meinen und wissen hat.

Ich halte das für gefährlich.

Die Entwicklung geht in eine Richtung, die eigenes denken offensichtlich gar nicht mehr
vorsieht.

Na zumindest da sind wir uns einig.
Aber anscheinend hast du meinen vorherigen Kommentar nicht vollständig gelesen sonst hättest du gesehen, dass ich spezifisch darauf hingewiesen habe, dass man mit Firefox Labs gezielt Informationen teilen kann und nicht die ganze Seite.

Und ob ich eine Formel o.ä. nun Teile wird für ChatGPT keinen Unterschied machen, da diese eh Public Knowledge ist.
 
Dann hast du es noch nie so richtig ausprobiert.
Alleine die Tatsache, dass du ein PDF im Browser offen haben kannst mit Rechnungen/Berechnungen oder etwas das du lernen möchtest und dann kannst du ChatGPT oder irgend eine KI Fragen für relevanz/beispiele/hilfe bringt dir schon recht viel. Vorallem weil du ihm eine komplexe Mathematische formel geben kannst und er kann dir die erklären als wärst du 5.

Dafür mag ich die Firefox Labs, da kann ich auswählen welchen Teil der Seite ich ihm übergeben möchte.
Ich sehe dadurch aber noch immer keinen Vorteil, welcher den Nachteil einer direkten Integration im Browser aufwiegt.
Zumal ich genau das ich ja auch tun könnte, ohne das es im Browser integriert ist. Erfordert evtl. ein paar zusätzliche Klicks, dafür hat man aber auch keine vermeidbare Sicherheitslücke im Browser.


Womit ich absolut kein Problem hätte, wenn Mozilla ein "Fairefox" als Fork raus bringen. Als Basis dient weiter der normale Firefox, in dem man dann den "KI"-Kram jeweils integriert. Damit würde man nicht jenen auf den S...enkel gehen, die es nicht haben wollen, und könnte dennoch Gleichzeitig auf den AI-Hypetrain aufsteigen.
 
Ich sehe dadurch aber noch immer keinen Vorteil, welcher den Nachteil einer direkten Integration im Browser aufwiegt.
Zumal ich genau das ich ja auch tun könnte, ohne das es im Browser integriert ist. Erfordert evtl. ein paar zusätzliche Klicks, dafür hat man aber auch keine vermeidbare Sicherheitslücke im Browser.

Wo rede ich den von einer Integration?
Ich rede von Firefox Labs welches ein Kontextmenü hinzufügt womit ich markierten Text oder Formeln in ein Embedded Fenster übergeben kann anstatt es von A nach B zu kopieren.

Womit ich absolut kein Problem hätte, wenn Mozilla ein "Fairefox" als Fork raus bringen. Als Basis dient weiter der normale Firefox, in dem man dann den "KI"-Kram jeweils integriert. Damit würde man nicht jenen auf den S...enkel gehen, die es nicht haben wollen, und könnte dennoch Gleichzeitig auf den AI-Hypetrain aufsteigen.

Es ist doch alles Opt-In bei Firefox.
 
Man kann diverse "KI" Features wohl auch lokal laufen lassen.
Ich hab aber null Anwendung dafür. Firefox wird genutzt um Seiten anzusteuern und für PDF.
 
Die Aufregung ist wirklich nicht nachvollziehbar. KI bieten an einigen Stellen einfach gute Vorteile, dass man das als opt-in für nutzer anbietet ist doch vollkommen ok. Vermutlich sind die Nutzer die sich darüber beschweren auch die ersten die sich darüber aufregen dass es abseits von Firefox nur noch Chromium basierte Browser gibt. Da darf man sich dann nicht wundern...
 
[...] darüber aufregen dass es abseits von Firefox nur noch Chromium basierte Browser gibt.
Was sollte denn gut daran sein, das man zwar theoretisch 50 Browser zur Auswahl hätte, davon aber alle auf die gleiche "Basissoftware" setzen? Effektiv wählt man nicht zwischen verschiedenen Browser, sondern verschiedenen GUIs.

Google gibt man damit die Macht, neue Standards zu etablieren oder zu verhindern.
Website-Betreiber müssen ihre Seiten entweder an Chromium passen, oder daran gewöhnen das sie Beschwerden von den Besuchern erhalten weil die Seite nicht richtig geht, bzw. genau deshalb mit fallenden Zugriffszahlen rechnen.
 
Sehe ich nicht so klar, ich sehe keinen Vorteil darin "KI" im Browser integriert zu haben, sondern ausschließlich Nachteile.

Für diese automatisierte Tab-Group Zusammenfassung muss "KI" den Inhalt der Seiten auswerten, das ist eine potentielle Sicherheitslücke.


Ich werde mich nach einer Alternative umschauen.
Noch könnte mensch wohl eine ESR auf Basis älterer Ausgaben wählen. Debian bspw. hat gar standardmäßig eine 129... Version dabei, meine ich.
 
Ich nutze schon lange ESR, weil ich u.a. kein Lust habe gefühlt alle 2 Wochen mich umgewöhnen zu müssen, weil wieder Features verschlimmbessert bzw. ersetzt oder gar entfernt wurden.
Nicht alle neue Features sind schlecht, aber diese sind leider die Ausnahme.

Aber gut Tipp für alle die noch nicht dazu gewechselt sind. :)

ESR 128 bekam im August das letzte Update. Wer es nicht verhindert hat, dürfte inzwischen mit 140 auf die aktuelle ESR umgestellt worden sein.
Man könnte (noch) auf 115 (zurück) wechseln, das wird für die verbliebenen Win7 und 8(.1) Nutzer noch mit Sicherheitsupdates versorgt. Aber wie lange noch, ist ungewiss, das Supportende von 115 ESR wurde mehrmals nach hinten verschoben.
 
Was sollte denn gut daran sein, das man zwar theoretisch 50 Browser zur Auswahl hätte, davon aber alle auf die gleiche "Basissoftware" setzen? Effektiv wählt man nicht zwischen verschiedenen Browser, sondern verschiedenen GUIs.

Google gibt man damit die Macht, neue Standards zu etablieren oder zu verhindern.
Website-Betreiber müssen ihre Seiten entweder an Chromium passen, oder daran gewöhnen das sie Beschwerden von den Besuchern erhalten weil die Seite nicht richtig geht, bzw. genau deshalb mit fallenden Zugriffszahlen rechnen.
Danke Fürs bestätigen.
 
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