Möglichst flüssige/geschmeidige/gleichmäßige Mausbewegung in FPS: High DPI+Low Sensitivity?

FLIR

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Möglichst flüssige/geschmeidige/gleichmäßige Mausbewegung in FPS: High DPI+Low Sensitivity?

Guten Tag,

wie erreicht man in First-Person-Spielen eine möglichst gleichmäßige, geschmeidige und flüssige Mausbewegung (beim Umsehen)?

Irgendwo glaube ich einmal gelesen zu haben, daß es am Besten ist, die DPI der Maus stark zu erhöhen und die Maus-Sensitivität im jeweiligen Spiel extrem herunter zu schrauben, so stark, daß man die niederen Werte oft nur in den jeweiligen cfg.-Dateien des Spiels eingeben kann, weil ein derart niedriger Wert im Spiel selbst (über Slider etc.) gar nicht mehr einstellbar ist...

Btw.: Meine Bildschirmauflösung ist 4K (was sich wie mir scheint auch irgendwie auf die Mausbewegung auswirkt...)
 
AW: Möglichst flüssige/geschmeidige/gleichmäßige Mausbewegung in FPS: High DPI+Low Sensitivity?

Jo 4K ist nicht immer von Vorteil :p
Ansonsten bleibt es dir überlassen, wie du die DPI einstellst. Ich mach das so, dass ich auf dem Desktop gut zurecht komme (hab 800DPI bei 1080p) und stell dann in Games die Sens ein. Mausbeschleunigung solltest du aber immer deaktivieren (die ist standardmäßig in Windows aktiviert).
Wenn du darüber mehr wissen willst: Der Mouseguide
Zu allerst: DPI?
Einige kennen diese Angabe sicherlich aus dem Bereich von Scannern, Druckern und Digitalkameras.
Dort sagt diese Angabe etwas über die Feinheit aus, über die Pixeldichte um genauer zu sein.

Das trifft im Peripheriebereich, speziell der Computermäuse, auch durchaus zu, allerdings wohl nicht so, wie erwartet. Der Sensor, oder sagen wir die Abtasteinheit einer Maus hat in der Tat mit mehr DPI eine feinere Abtastung, wenn man so will, allerdings sind hier ganz andere Aspekte ausschlaggebend.

Betrachten wir unseren Monitor. Was ist das kleinste Bildsegment, was er darstellen kann, bzw. was wir ansteuern können? Ein Pixel. Ganz egal, wie hoch die Auflösung oder wie groß der Monitor ist. Wir arbeiten nicht genauer als im Pixelbereich, da wir ja nichts zwischen zwei Pixeln ansteuern können. Dieses Pixelraster, bei einem 24“ üblicherweise 1920*1200 oder bei einem 22“ 1680*1050, bietet für uns also die Ausgangssituation.

Also was bewirkt dann die Angabe Dots per Inch?

„Dots pro 25,4mm(1 inch)“ beschreibt das Verhältnis zwischen den Pixeln, die der Mauszeiger auf dem Bildschirm zurücklegt für jede 25,4mm Mausbewegung auf dem Mousepad oder Tisch, oder was auch immer. Das heißt im Endeffekt:

Nicht je höher die DPI-Leistung, desto präziser, sondern…
… je höhere die DPI-Leistung, desto mehr Pixel legt der Mauszeiger pro Mausbewegung zurück.

Heißt also im Klartext: Nicht die ansteuerbare Pixeldichte wird genauer, denn die wird vom Monitor respektive von den Windowseinstellungen bestimmt, sondern nur die Geschwindigkeit des Mauszeigers wird höher.

Der Sinn steckt darin, dass sich daraus ein Komfort ergibt. Wenn man die Entwicklung der Perispheriegeräte betrachtet, sind 200DPI oder meinetwegen schon 400DPI für Kugelmäuse damals zu 486er-Zeiten durchaus ausreichend gewesen. Der Grund: Bei einer Arbeitsumgebung von 640*480 oder 800*600 ist die gefühlte Strecke im letzten Fall nicht kleiner als bei 1680*1050 mit einer 800DPI-Maus beispielsweise. Mit steigender Auflösung machen Mäuse mit mehr DPI-Leistung also durchaus Sinn.

Welchen Sinn hat dann die Mauszeigergeschwindigkeit in Windows oder im Maustreiber?

Was machen Windows oder der entsprechende Treiber eigentlich, wenn man die Zeigergeschwindigkeit erhöht oder senkt?

Die einen könnten ja auf die kluge Idee kommen und sagen, es sei ja alles nur Marketing. Ich kann doch einfach die Sensitivity erhöhen und schon habe ich meine höhere Geschwindigkeit. Andersrum gibt es Leute, die festgestellt haben, dass ihnen beispielsweise 2000DPI zu schnell sind. Aber auf „Präzision“ verzichten will auch niemand, also wird stattdessen die Sensitivity in Windows gesenkt oder in beiden Fällen mit mit Beschleunigung gearbeitet.

In beiden Fällen ist das Resultat identisch: Es ist nahezu sinnlos. Hierzu muss man wissen, was die Sensitivity in Windows oder im Treiber genau macht. Angenommen, meine Maus hat 1600DPI, was mittlerweile zum gängigen Standard avancierte. Ich gehe also hin und senke die Geschwindigkeit in Windows um die Hälfte, also ungefähr ein Viertel des gesamten Schiebereglers.

Soweit so gut, die Maus wird langsamer, aber was ist passiert? Das Verhältnis zwischen zurückgelegter Strecke mit der Maus und der Zeigergeschwindigkeit auf dem Bildschirm hat sich geändert. Wir arbeiten aber immer noch pixelgenau. Wie kann es sein, dass ich dann bei 1600DPI die Maus 50,8 statt 25,4mm bewegen muss?

Die Antwort kann nur lauten: Es kann nicht sein. Und es ist auch nicht so.

Wir bewegen die Maus mit 1600DPI also einen Inch, also 25,4mm von links nach rechts über das Pad.
Der Zeiger sollte sich jetzt bei Defaultsettings und einem 22“ mit nativer Auflösung von 1680*1050 von der linken Monitorseite zur Rechten bewegen (natürlich mit 80Pixeln weniger). Ganz klar, die Maus hat 1600DPI. Also 1600Pixel pro bewegten 25,4mm.
Wie kann es dann sein, dass ich mit 1600DPI und halbierter Windows-Sensitivity die Maus 50,8mm bewegen muss?

Die Schieberregler für Zeigergeschwindigkeit lassen bei einer Senkung der Geschwindigkeit Signale, sprich Bewegungsinformationen, weg oder um evtl. genauer zu sein: Windows hat eine Art Delay, welches dann wartet, bis der Bewegungscount voll ist. Angenommen, die Maus sendet 1600 Signale an Windows. Windows sagt dann, das ist schön, aber zu viel des Guten. Der Anwender will um die Hälfte weniger. Also lässt Windows oder der entsprechende Treiber die Hälfte der Signale einfach weg, bzw. ein Bewegungscount will dann mit der doppelten Menge an Signaldaten gefüttert werden, bis sich der Zeiger dazu entschließt, sich zu bewegen.

Daraus folgt, dass der Schieberregler in Windows auf ca. 1/4-Stelleung (Mitte, also 6 von 11 oder 1/2 ist default) das Verhältnis auf 800 statt 1600 gedrosselt hat.

Umgekehrt verhält es sich bei einer Erhöhung. 1600 Signale erreichen Windows und selbiges denkt sich… Hm, was mach ich jetzt? Das ist zu wenig! Der Anwender will aber mindestens das Doppelte an Speed! Die Maus sagt: Pech, ich kann nicht mehr.

Windows geht also hin und improvisiert. Die Signale werden gestreckt, wie man Saft mit Wasser streckt um das Glas vollzubekommen. Nur Saft schmeckt dann verdünnt und nicht so intensiv. Genau ist es auch mit den Signaldaten. Das Resultat:

Bei jeder Bewegung wird ein Pixel übersprungen. Zwei Pixel statt einem Pixel pro Bewegungscount bedeutet natürlich, dass sich die Geschwindigkeit verdoppelt und sich das Verhältnis von 1600DPI auf 3200DPI erhöht. Bei diesem Vorgang arbeiten wir logischerweise nicht mehr Pixelgenau.

Beschleunigung macht nichts anderes. Verlangsamt oder fügt Bewegungssignale hinzu hinzu. Und das auch noch unlinear, je nach Beschleunigung des Mauskörpers respektive der abtastenden Einheit!

Jedoch kann man so ein wenig tricksen. Da Windows bei der Verlangsamung mit Delays arbeitet, kann man mit erhöhter Sensitivity und aktivierter Beschleunigung trotzdem bis zu einem bestimmten Punkt Pixelgenau arbeiten. Natürlich ist dann die Präzision bei hoher Geschwindigkeit traurig. Muss man eben abwägen, ob man diesen Weg geht. Ein Pixel daneben kann das Treffen eines Buttons negieren, dessen sollte sich jeder bewusst sein.

Was heißt das jetzt für den Endanwender? Wieviel DPI brauche ich?

Nicht zu wenig! Die DPI-Leistung der Maus ist egal, solange sie nicht zu wenig hat. Senken kann man immer. Draufpacken geht nur mit Verlust an Pixelgenauigkeit. Das ist das Wichtigste, was es zu beachten gilt.
 
AW: Möglichst flüssige/geschmeidige/gleichmäßige Mausbewegung in FPS: High DPI+Low Sensitivity?

Das Video hier sollte alle Fragen klären.
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AW: Möglichst flüssige/geschmeidige/gleichmäßige Mausbewegung in FPS: High DPI+Low Sensitivity?

Super, danke!

Ich hab mir jetzt eine Razor Deathadder Chroma bestellt - bin schon sehr neugierig: meine erste High-DPI Maus :)
 
AW: Möglichst flüssige/geschmeidige/gleichmäßige Mausbewegung in FPS: High DPI+Low Sensitivity?

Ich zocke cs go selbst mit 1200 DPI @ 1,0 Ingame sense bei 1920x1080p(raw input) .
Unter Windows natürlich Mausbeschleunigung deaktiviert.
Damit habe ich für mich das beste Verhältnis aus Genauigkeit und Schnelligkeit.
Ich glaube die meisten werden so um die 800-1000 DPI bei den default 1,25 Ingame sense@1080p haben.
Ich habe es noch nie unter 4k getestet, aber theoretisch müsstest du dann ja 4x so hohe dpi einstellen o.O .
Dann wärst du bei 4800DPI@1,0 Ingame sense, kann das sein ?xD
 
AW: Möglichst flüssige/geschmeidige/gleichmäßige Mausbewegung in FPS: High DPI+Low Sensitivity?

Super, danke!

Ich hab mir jetzt eine Razor Deathadder Chroma bestellt - bin schon sehr neugierig: meine erste High-DPI Maus :)

Wobei du da allerdings bei 1550 cpi oder drunter bleiben solltest, ansonsten gibts adaptives smoothing noch obendrauf, als Gegenmaßnahme zur sich verschlechterten Trackingqualität bei hohen CPI, generell sollte man unter 4x des eigentlichen Arrays bleiben.
 
AW: Möglichst flüssige/geschmeidige/gleichmäßige Mausbewegung in FPS: High DPI+Low Sensitivity?

Ok, danke für den Hinweis.

1550 "cpi"? : Sind "dpi" und "cpi" gleichbedeutend? "cpi" hab ich bis jetzt überhaupt noch nie gehört...

Wenn man "unter 4x des eigentlichen Arrays" bleiben sollte, heißt das bei einer 10.000 DPI Death Adder Chroma also unter 2.500 DPI? Und darüber verschlechtert sich die Trackingqualität? Das hört sich ja gar nicht gut an... wozu wirbt man dann mit 10k DPI wenn nur 1/4 ohne Abstriche nutzbar ist...
 
AW: Möglichst flüssige/geschmeidige/gleichmäßige Mausbewegung in FPS: High DPI+Low Sensitivity?

Ok, danke für den Hinweis.

1550 "cpi"? : Sind "dpi" und "cpi" gleichbedeutend? "cpi" hab ich bis jetzt überhaupt noch nie gehört...

Wenn man "unter 4x des eigentlichen Arrays" bleiben sollte, heißt das bei einer 10.000 DPI Death Adder Chroma also unter 2.500 DPI? Und darüber verschlechtert sich die Trackingqualität? Das hört sich ja gar nicht gut an... wozu wirbt man dann mit 10k DPI wenn nur 1/4 ohne Abstriche nutzbar ist...

CPI(Counts per inch) ist die korrekte Form von DPI, DPI war wohl damals einfach verständlicher für die breite Masse.

Und mit dem Array ist die tatsächliche Auflösung der Kamera gemeint, welche im Falle von S3988/S3989(und 3310, A9800, A3090 usw.) 30*30 was 900 ergibt, mit allen Umständen inkludiert kommt man eher auf etwas über 800. Diese 800 werden dann vom DSP auf die jeweiligen CPI skaliert, dass das nicht unendlich funktioniert ist glaube ich offensichtlich, und x4 hat sich so ziemlich als unüberwindbar(ohne negative Auswirkungen) herausgestellt, egal wie wenig Noise der Sensor hat.

Nach dem aber die CPI immer höher skaliert wurden, hat man smoothing implementiert, welches natürlich einen Lag verursacht und im Falle von S3988/S3989/A9800 auch an zwei Stellen adaptiv ist, das Smoothing wird einmal bei 1600cpi und dann noch einmal bei 3200cpi erhöht, was natürlich auch in mehr Input Lag resultiert.
 
AW: Möglichst flüssige/geschmeidige/gleichmäßige Mausbewegung in FPS: High DPI+Low Sensitivity?

Danke für die Erklärung!

Wenn man also Input Lag vermeiden bzw. soweit als möglich minimieren will, muss man bei der DA unter 1600cpi bleiben? Wie stark ist denn der Input Lag mit Smoothing (bei 1600 bzw. 3200 cpi)?

Ich habe mir die DA gerade deshalb bestellt, weil bei einigen Reviews angemerkt wurde, daß der Input Lag extrem niedrig sein soll (z.B. bei der Review auf http://www.rocketjumpninja.com/ ), sehr ärgerlich...
 
AW: Möglichst flüssige/geschmeidige/gleichmäßige Mausbewegung in FPS: High DPI+Low Sensitivity?

Danke für die Erklärung!

Wenn man also Input Lag vermeiden bzw. soweit als möglich minimieren will, muss man bei der DA unter 1600cpi bleiben? Wie stark ist denn der Input Lag mit Smoothing (bei 1600 bzw. 3200 cpi)?

+4ms bei 1600 und +12ms ab 3200cpi.

Ich habe mir die DA gerade deshalb bestellt, weil bei einigen Reviews angemerkt wurde, daß der Input Lag extrem niedrig sein soll (z.B. bei der Review auf Rocket Jump Ninja - Reviews & Gaming ), sehr ärgerlich...

Die DA Chroma ist halt für eine S3988/3989/3310/9800 Maus schnell im Vergleich, Zowie´s oder die R300 laggen zum Beispiel hinterher, viele A3050 Mäuse sind auch schneller(R100 ist ungefähr 1ms schneller als die DAC), meist aber nur minimal da andere Hardware schwächer ist, bzw. in diesen Fällen auch nicht so viel Arbeit in die Firmware gesteckt wird, die 3.5G hatte/hat halt auch eine geringere Bewegungslatenz als die Chroma, bedeutet aber nicht das die Chroma ein Fehlkauf ist, da sie wie gesagt schneller ist als die direkte Konkurrenz, was auch teilweise daran liegt das S3988 bis 12500FPS bei hohen Geschwindigkeiten geht.

Was RJN angeht, gibt Gründe warum sich viele über ihn lustig machen.
 
AW: Möglichst flüssige/geschmeidige/gleichmäßige Mausbewegung in FPS: High DPI+Low Sensitivity?

Danke, sehr informativ! Ich kenne mich bei Inputlag-Berechnungen nicht aus, aber +12ms ab 3200cpi ist ja fast unglaublich - wenn ich meinen PS4-Controller per USB anschließe zeigt mir das Kontrollprogramm 4ms Latenz - bisher dachte ich Mäuse wären "schneller".

Gibt es eigentlich gute, für Laien verständliche Seiten, die erklären wie man die Gesamtlatenz eines PCs so niedrig wie möglich halten kann?
 
AW: Möglichst flüssige/geschmeidige/gleichmäßige Mausbewegung in FPS: High DPI+Low Sensitivity?

Gibt es eigentlich gute, für Laien verständliche Seiten, die erklären wie man die Gesamtlatenz eines PCs so niedrig wie möglich halten kann?

Nicht das ich wüßte, unterscheidet sich auch von System zu System ob es Sinn macht z.B: Intel C-State an oder auszuschalten, das einzige was halt wirklich zuverlässig hilft ist halt Hardware und in game FPS.
 
AW: Möglichst flüssige/geschmeidige/gleichmäßige Mausbewegung in FPS: High DPI+Low Sensitivity?

Die DA Chroma ist inzwischen angekommen und es stimmt, je höher die CPI eingestellt sind, desto verzögerter reagiert die Maus. Bei den max. 10.000 CPI ist der Lag derart stark, daß man sie zum Spielen nicht verwenden kann...

Was ist eigentlich der Sinn derart hoher CPI (die neue DA Eite hat ja 16.000), wenn sie aufgrund des Lags praktisch nicht zu verwenden sind?

BTW: Stimmt es, daß man die geringste Verzögerung und beste Präzision erhält, wenn man (a) wie von Dir gesagt unter 1600CPI bleibt und (b) die eingestellten CPI durch 30 teilbar sind?
 
AW: Möglichst flüssige/geschmeidige/gleichmäßige Mausbewegung in FPS: High DPI+Low Sensitivity?

@TE: Du stellst in Windows die Mausbeschleunigung aus, stellst den Regler in die Mitte. Dann stellst du die Mausbeschleunigung wirklich ab, hiermit: Windows Mouse Things: The MarkC Windows 10 + 8.1 + 8 + 7 Mouse Acceleration Fix
Nun regelst du die Zeigergeschwindigkeit über die dpi Einstellung in deiner Maus. Dabei wirst du vermutlich feststellen, dass alles über 3000 dpi völliger Irrsin sind. Wenn du die richtige Geschwindigkeit unter Windows gefunden hast, starte ein Spiel, was keine Mausbeschleunigung hat und stell die Empfindlichkeit nach deinen Wünschen ein. Wenn du für alle Spiele die gleiche Empfindlichkeit haben willst, miss in dem gewählten Spiel die Distanz, die deine Maus bei einer 360° Umdrehung zurücklegt. Anhand dieses Wertes kannst du nun die Empfindlichkeit anderer Spiele anpassen.
 
AW: Möglichst flüssige/geschmeidige/gleichmäßige Mausbewegung in FPS: High DPI+Low Sensitivity?

Kommt auf die Monitorauflösung an. Ab 4K werden auch 3000+ DPI interessant.
 
AW: Möglichst flüssige/geschmeidige/gleichmäßige Mausbewegung in FPS: High DPI+Low Sensitivity?

Ja, ich spiele mit 4K (DSR). Also muss man bei 4K zusätzliche Latenzen in Kauf nehmen (durch höhere DPI)?
 
AW: Möglichst flüssige/geschmeidige/gleichmäßige Mausbewegung in FPS: High DPI+Low Sensitivity?

Hö? was hat DPI mit Latenzen zu tun?
Hier aus dem Mouseguide:
Zu allerst: DPI?
Einige kennen diese Angabe sicherlich aus dem Bereich von Scannern, Druckern und Digitalkameras.
Dort sagt diese Angabe etwas über die Feinheit aus, über die Pixeldichte um genauer zu sein.

Das trifft im Peripheriebereich, speziell der Computermäuse, auch durchaus zu, allerdings wohl nicht so, wie erwartet. Der Sensor, oder sagen wir die Abtasteinheit einer Maus hat in der Tat mit mehr DPI eine feinere Abtastung, wenn man so will, allerdings sind hier ganz andere Aspekte ausschlaggebend.

Betrachten wir unseren Monitor. Was ist das kleinste Bildsegment, was er darstellen kann, bzw. was wir ansteuern können? Ein Pixel. Ganz egal, wie hoch die Auflösung oder wie groß der Monitor ist. Wir arbeiten nicht genauer als im Pixelbereich, da wir ja nichts zwischen zwei Pixeln ansteuern können. Dieses Pixelraster, bei einem 24“ üblicherweise 1920*1200 oder bei einem 22“ 1680*1050, bietet für uns also die Ausgangssituation.

Also was bewirkt dann die Angabe Dots per Inch?

„Dots pro 25,4mm(1 inch)“ beschreibt das Verhältnis zwischen den Pixeln, die der Mauszeiger auf dem Bildschirm zurücklegt für jede 25,4mm Mausbewegung auf dem Mousepad oder Tisch, oder was auch immer. Das heißt im Endeffekt:

Nicht je höher die DPI-Leistung, desto präziser, sondern…
… je höhere die DPI-Leistung, desto mehr Pixel legt der Mauszeiger pro Mausbewegung zurück.

Heißt also im Klartext: Nicht die ansteuerbare Pixeldichte wird genauer, denn die wird vom Monitor respektive von den Windowseinstellungen bestimmt, sondern nur die Geschwindigkeit des Mauszeigers wird höher.

Der Sinn steckt darin, dass sich daraus ein Komfort ergibt. Wenn man die Entwicklung der Perispheriegeräte betrachtet, sind 200DPI oder meinetwegen schon 400DPI für Kugelmäuse damals zu 486er-Zeiten durchaus ausreichend gewesen. Der Grund: Bei einer Arbeitsumgebung von 640*480 oder 800*600 ist die gefühlte Strecke im letzten Fall nicht kleiner als bei 1680*1050 mit einer 800DPI-Maus beispielsweise. Mit steigender Auflösung machen Mäuse mit mehr DPI-Leistung also durchaus Sinn.

Welchen Sinn hat dann die Mauszeigergeschwindigkeit in Windows oder im Maustreiber?

Was machen Windows oder der entsprechende Treiber eigentlich, wenn man die Zeigergeschwindigkeit erhöht oder senkt?

Die einen könnten ja auf die kluge Idee kommen und sagen, es sei ja alles nur Marketing. Ich kann doch einfach die Sensitivity erhöhen und schon habe ich meine höhere Geschwindigkeit. Andersrum gibt es Leute, die festgestellt haben, dass ihnen beispielsweise 2000DPI zu schnell sind. Aber auf „Präzision“ verzichten will auch niemand, also wird stattdessen die Sensitivity in Windows gesenkt oder in beiden Fällen mit mit Beschleunigung gearbeitet.

In beiden Fällen ist das Resultat identisch: Es ist nahezu sinnlos. Hierzu muss man wissen, was die Sensitivity in Windows oder im Treiber genau macht. Angenommen, meine Maus hat 1600DPI, was mittlerweile zum gängigen Standard avancierte. Ich gehe also hin und senke die Geschwindigkeit in Windows um die Hälfte, also ungefähr ein Viertel des gesamten Schiebereglers.

Soweit so gut, die Maus wird langsamer, aber was ist passiert? Das Verhältnis zwischen zurückgelegter Strecke mit der Maus und der Zeigergeschwindigkeit auf dem Bildschirm hat sich geändert. Wir arbeiten aber immer noch pixelgenau. Wie kann es sein, dass ich dann bei 1600DPI die Maus 50,8 statt 25,4mm bewegen muss?

Die Antwort kann nur lauten: Es kann nicht sein. Und es ist auch nicht so.

Wir bewegen die Maus mit 1600DPI also einen Inch, also 25,4mm von links nach rechts über das Pad.
Der Zeiger sollte sich jetzt bei Defaultsettings und einem 22“ mit nativer Auflösung von 1680*1050 von der linken Monitorseite zur Rechten bewegen (natürlich mit 80Pixeln weniger). Ganz klar, die Maus hat 1600DPI. Also 1600Pixel pro bewegten 25,4mm.
Wie kann es dann sein, dass ich mit 1600DPI und halbierter Windows-Sensitivity die Maus 50,8mm bewegen muss?

Die Schieberregler für Zeigergeschwindigkeit lassen bei einer Senkung der Geschwindigkeit Signale, sprich Bewegungsinformationen, weg oder um evtl. genauer zu sein: Windows hat eine Art Delay, welches dann wartet, bis der Bewegungscount voll ist. Angenommen, die Maus sendet 1600 Signale an Windows. Windows sagt dann, das ist schön, aber zu viel des Guten. Der Anwender will um die Hälfte weniger. Also lässt Windows oder der entsprechende Treiber die Hälfte der Signale einfach weg, bzw. ein Bewegungscount will dann mit der doppelten Menge an Signaldaten gefüttert werden, bis sich der Zeiger dazu entschließt, sich zu bewegen.

Daraus folgt, dass der Schieberregler in Windows auf ca. 1/4-Stelleung (Mitte, also 6 von 11 oder 1/2 ist default) das Verhältnis auf 800 statt 1600 gedrosselt hat.

Umgekehrt verhält es sich bei einer Erhöhung. 1600 Signale erreichen Windows und selbiges denkt sich… Hm, was mach ich jetzt? Das ist zu wenig! Der Anwender will aber mindestens das Doppelte an Speed! Die Maus sagt: Pech, ich kann nicht mehr.

Windows geht also hin und improvisiert. Die Signale werden gestreckt, wie man Saft mit Wasser streckt um das Glas vollzubekommen. Nur Saft schmeckt dann verdünnt und nicht so intensiv. Genau ist es auch mit den Signaldaten. Das Resultat:

Bei jeder Bewegung wird ein Pixel übersprungen. Zwei Pixel statt einem Pixel pro Bewegungscount bedeutet natürlich, dass sich die Geschwindigkeit verdoppelt und sich das Verhältnis von 1600DPI auf 3200DPI erhöht. Bei diesem Vorgang arbeiten wir logischerweise nicht mehr Pixelgenau.

Beschleunigung macht nichts anderes. Verlangsamt oder fügt Bewegungssignale hinzu hinzu. Und das auch noch unlinear, je nach Beschleunigung des Mauskörpers respektive der abtastenden Einheit!

Jedoch kann man so ein wenig tricksen. Da Windows bei der Verlangsamung mit Delays arbeitet, kann man mit erhöhter Sensitivity und aktivierter Beschleunigung trotzdem bis zu einem bestimmten Punkt Pixelgenau arbeiten. Natürlich ist dann die Präzision bei hoher Geschwindigkeit traurig. Muss man eben abwägen, ob man diesen Weg geht. Ein Pixel daneben kann das Treffen eines Buttons negieren, dessen sollte sich jeder bewusst sein.

Was heißt das jetzt für den Endanwender? Wieviel DPI brauche ich?

Nicht zu wenig! Die DPI-Leistung der Maus ist egal, solange sie nicht zu wenig hat. Senken kann man immer. Draufpacken geht nur mit Verlust an Pixelgenauigkeit. Das ist das Wichtigste, was es zu beachten gilt.
 
AW: Möglichst flüssige/geschmeidige/gleichmäßige Mausbewegung in FPS: High DPI+Low Sensitivity?

Wie oben erwähnt wurde:

Bewegungslatenz bei höheren CPI: +4ms bei 1600 und +12ms ab 3200cpi.

Hier die Erklärung:

Und mit dem Array ist die tatsächliche Auflösung der Kamera gemeint, welche im Falle von S3988/S3989(und 3310, A9800, A3090 usw.) 30*30 was 900 ergibt, mit allen Umständen inkludiert kommt man eher auf etwas über 800. Diese 800 werden dann vom DSP auf die jeweiligen CPI skaliert, dass das nicht unendlich funktioniert ist glaube ich offensichtlich, und x4 hat sich so ziemlich als unüberwindbar(ohne negative Auswirkungen) herausgestellt, egal wie wenig Noise der Sensor hat.

Nach dem aber die CPI immer höher skaliert wurden, hat man smoothing implementiert, welches natürlich einen Lag verursacht und im Falle von S3988/S3989/A9800 auch an zwei Stellen adaptiv ist, das Smoothing wird einmal bei 1600cpi und dann noch einmal bei 3200cpi erhöht, was natürlich auch in mehr Input Lag resultiert.

Bei z.B. 10.000cpi spürt man die Latenz extrem; der Mauszeiger hinkt stark hinterher...
 
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