Modding oder warum wir Spiele verändern wollen - Ein Kommentar von Philipp Reuther

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In der allwöchentlichen Redaktions-Kolumne textet ein PCGH-Redakteur über Hardware- oder Software-Themen, die ihn in der vergangenen Woche bewegt haben. Diesmal schwadroniert Philipp Reuther über den Sinn und Zweck von Mods und warum wir Look und Feeling eines Spiels so häufig verändern wollen.

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Ich bin ein Freund von Modding.

Persönlich finde Ich es schade das immer weniger Spiele es ermöglichen.
Gerade Mods machen Spiele noch teils besser bzw. geben diese neue Inhalte.

Ich selbst spiele gerne Sins of a Rebellion mit Mods einfach weil es neue Schwerpunkte gibt die man beachten muss.

Mein Lieblingsspiel Medival Total War 2, bietet viele Konversionen. Dadurch hat es für mich immer wieder einen Reiz zu spielen.
Die neueren Teile hätten enormes Potential für Mods.

Es gibt sogar Leute die sich Spiele holen wegen Mods.

Mein Cousin wiederum hält nix von Mods. Er sagt es ist richtig das Entwickler Spiele nicht modbar machen. Schließlich sei es Ihr Werk und es sollt nicht verändert werden.
 
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Mein Skyrimcounter bei Steam steht bei 398 Stunden :-D
Und ständig kommen noch neue Mods, werde das Spiel wohl noch lange auf der Platte haben.
Andere Spiele ohne Modmöglichkeiten landen dagegen nach dem durchspielen im Mülleimer, schade eigentlich.
 
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Ich bin seit gut und gerne 5 Stunden am Skyrim Modden welches ich mir endlich für den PC geholt habe bei der Aktion ;) ich hatte es schon auf der Xbox und wollte nicht einsehen dass ich nochmals so viel Geld dafür ausgebe :P
 
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Ich finde Mods vorallem nützlich wenn sie kleinere Bugs beheben, welche die Entwickler einfach ignorieren (Skyrim etwa)
Sonst benutze ich gerne welche, hauptsächlich aber nur solche, die das Spiel in Sachen Grafik und Sound aufwerten.

Gutes Beispiel ist da TESV. Erst etwa 60 Stunden so gespielt, dann wieder Lust drauf bekommen, vorher noch Director's Cut (Bug Fixes und Grammatikfixes), Climates/Sounds of Tamriel (Bessere Soundkulisse und wirklich atemberaubend schöne Himmel) und SkyUI (Sehr viel übersichtlicheres Inventar für Maussteuerung) drauf gehaun und jetzt bin ich schon bei der doppelten Spielzeit angelangt :)
 
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Mods sind einfach nur super. Ein Lob an all die Entwickler selbiger :daumen:

Ich modde alles was es zu modden gibt. Also die Spiele. Zuletzt bei The Witcher 2. Durch die Mods musste ich auf 1920x1080 reduzieren. Aber dafür siehts um längen besser aus. In den meisten Fällen habe ich noch nichtmal das Spiel angefangen und schon etliche GB an Mods installiert. Bei Fallout 3 limitierte der Speicher der 5870 extrem, momentan ist das bei der 7870 weniger ein Thema, da die Karte selbst auch nicht grade High-End ist.
Ob der Entwickler das so vorgesehen hat oder nicht finde ich ehrlich gesagt albern. Denn viele dürften sich das auch anders vorstellen, wenn sie denn mehr Zeit, Geld und/oder Leute zum Entwickeln hätten. So gibt es extrem sinnvolle Mods wie FloraOverhauls, schlicht HighRes, Sounds, markierte Interaktionsobjekte, verbessertes Iventar/HUD oder anders gestaltete Charaktere. Bspw Aveline in DA2 - die sieht im orig einfach nur fuuuurchtbar aus. Oder Morrigan in DA:O :love: - Isabela in DA2 :love::love:

Grundregel bei mir: Alles erlaubt und ein Muss, was das Spiel verbessert. Was das Spielprinzip verändert (Stats tweaken, mehr Waffen/Tränke etc) bleibt außen vor.
 
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Mich beeindrucken Mods immer wieder - und finde toll,dass es sie gibt
Besonders bei Skyrim haben sie mir nochmal ne Menge Spielspass beschert :D
ohne die Mods hätte ich Skyrim nach 30 std beiseite gelegt - kein Scherz,Skyrim ist gut,aber erst die Mods machen es zu einem sehr guten Spiel
 
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Grundsätzlich bin ich ja ein Freund von Modding, aber leider fehlt mir einfach immer mehr die Zeit dazu. Ich komme ja nicht mal mehr so dazu, meine ganzen Spiele zu zocken, geschweige denn zu modden.
 
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Neben der Personalisierung und dem Aufhübschen von älteren Titeln ist auch die mindere Qualität von Spielen ein Grund. Lieblose Konsolenports oder generell wenig Leidenschaft gegenüber der Bildqualität... Der PC IST eine Enthusiasten-Plattform und das müssen Publisher endlich mal kapieren.

Gute Texturen benötigen Platz, ja, und nicht jeder PCler schaut darauf, auch ok, aber warum kann man diese nicht zum Download anbieten? Die Texturen liegen während der Entwicklung eh in hochauflösender Form vor?! In meinen Augen könnten Publisher hier ordentlich Punkte sammeln, gerade nach der ganzen DRM Gängelung. Evtl. verkauft sich das ein oder andere Spiel dann sogar besser am PC und wird nicht kopiert.
 
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Inzwischen bin ich vor allem ein Fan von Soundmods geworden. Grafikmods sind zwar schön und verbessern auch die Atmosphäre aber wenn ich in Skyrim vor einer Höhle stehe, an der der Wind entlang pfeift, neben mir die Grillen in der Abendsonne zirpen und ich von irgendwo her das Stöhnen von Untoten höre, dann lässt mich das noch einmal deutlich tiefer in die Welt eintauchen. Ist meiner Meinung auch ein Grund, warum viele immer noch Morrowind für besser halten (neben einigen anderen Punkten): die Grafik ist zwar um Meilen schlechter aber es gibt in den Außenarealen kaum eine Stelle, an der du nur deine eigenen Schritte hörst.
 
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Ich finde es schade, dass der Autor im Artikel hauptsächlich auf grafische Modifikationen eingeht, dabei hat die Videospielbranche (und insbesondere die Spieler) den Mods viel zu verdanken. Man denke nur mal an Counter Strike und Dota. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs.
 
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Ich liebe Mods ebenfalls und gucke fast immer, ob es welche gibt, bevor ich ein Spiel wirklich anfange.
Mein Rechner ist momentan leistungstechnisch sehr ordentlich und dies will ich auch nutzen. Gerade wenn Multiplatform Titel auf dem PC kaum Unterschiede zur Konsole bieten, schaffen Mods schnell Abhilfe. Danach sieht man oftmals erst, was eigentlich alles auf einem aktuellen PC möglich ist. Würden die Entwickler das mehr nutzen, wäre der Markt für PC Spiele vielleicht auch wieder größer. Wenn jemand einfach nur spielen möchte, verstehe ich es absolut, wenn derjenige dann zu einer der neuen Konsolen greift. Die Spiele sehen nahezu gleichwertig aus, die Hardware kostet weit weniger und das Ganze ist letztendlich oft auch einfacher zu nutzen. Warum sollte dann so jemand noch das Geld in einen entsprechenden PC investieren?
 
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mods sind was gutes... sie verbessern odder runden spiele ab...
viele spiele masscher geben ein produkt raus zum verkauf... und patchen grafikm usw nach... meist ist selbst die nachgepatchte grafik aber nicht annähernd an den grenzen der engine...
da setzten die mods an... holen das beste aus der enigne raus und verbessern das game von der grafik sowie teilweise im gameplay...

ich bin ein beführworter von mods, und ein begeisterter garrys mod spieler xD
 
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Mods haben bei mir die Spielzeit mancher Spiele mindestens verdoppelt. Call of Duty 2,4,5 mit Mod Maps und Zombiemodus hat mich damals mindestens so lange bei Laune gehalten wie das Hauptspiel selbst. Habe an die hundert verschiedne Karten spielen können, die Modder erstellt haben, schade das es seit MW2 unterdrückt wird. Und von den ganzen TES Spielen brauche ich gar nicht anzufangen, es ist einfach großartig Mods zu haben.
 
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Der Zeitaufwand ist auch bei mir immer deutlich höher als die eig. Spielzeit. In Skyrim sind schon knapp 470 Mods drin, in TF2 80 usw. Was mich aber deutlich wurmt ist, dass sobald ich eine Mod installiert habe, gleich nach der nächsten suche. Etwa Skyrim, Frostfall installiert und dann? Och ein paar schicke Outfits noch rein, da ein paar schönere Texturtweaks, etwas am Kompass und der Karte verändert, und dann bleibt das erst einmal so. Aber nur für 2 Tage, dann geht das wieder von vorne los...:devil:
 
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Ich selber kann nur zustimmen. Mein Beispiel: Shift 2 Unleashed. Wer mal gefahren ist, weiß, wie sich die Autos dort lenken. Hätte man ein Lenkrad aus Schwamm, würden sich die Autos ja besser lenken.. Also mal ne Mod gesucht, Handling-Mod installiert und gefahren. So lässt sich nun vernünftig fahren. Und mit allen Wagen kann man nun sogar vernünftig fahren. Dabei sind meine 6:08 auf der Nordschleife dann doch auch sehr erfreulich. :schief:
 
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Warum es Mods gibt? Weil man damit auch alte und nicht bis zu Ende programmierte Spiele noch oft und regelmäßig spielt. In meinem Fall Silent Hunter III von Ubi. In der Stockversion nicht wirklich ein Genuß. Mit LSH5.1 oder Ccom dagegen sowohl von der Spieltiefe/Taktik als auch optisch ein Genuß. Ich sage nur WideScreen Fix und OLC-Gui. Diese beiden Mods haben dazu geführt, daß ich 2012 noch zwei Versionen von SH3 gekauft habe, damit sowohl meine Ma als auch ein guter Freund das auch mal spielen können und man zusammen ne Onlinefahrt machen kann.

Der zweite Fall ist GTA IV mit ProReal Mod. Sieht besser aus und man wird schon bei "normalen" Verstößen von der Polizei gesucht/verfolgt. Macht das Spiel nochmal interessanter.

Der dritte Fall ist der ETS2. Mit TruckSimKarte bis nach Spanien oder Nordafrika fahren ist was ganz anderes als "nur" bis Mitte Frankreich. Von den Skins für die Trucks mal abgesehen. Oder aber Trailerpacks. Richtige Firmennahmen und bei 30 Fahrten nie den gleichen Auflieger. Da lohnt sich ein Download.
 
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Warum es Mods gibt? Weil man damit auch alte und nicht bis zu Ende programmierte Spiele noch oft und regelmäßig spielt. In meinem Fall Silent Hunter III von Ubi. In der Stockversion nicht wirklich ein Genuß.
Oder man denke an Gothic 3, IL-2 Sturmovik, IL-2 Cliffs of Dover oder C&C Generals die erst Dank Mods richtig gut spielbar sind.
 
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