Ok wir müssen da vielleicht ein wenig unterscheiden.
Polygamie wird in den meisten Religionen tolleriert (
Polygamie) und teilweise sogar in christlichen Kirchen wie Mormonen. Speziell zum Fremdgehen wird da oft nicht speziell was geschrieben. Aber z.B. in der Daoistisch geprägten Welt wird meist recht offen eine Beziehung geführt und erst mit dem Moment der Ehe wird es da etwas weniger, aber auch nicht immer.
Warum es vermerht im Christentum vorkommt ist eine gute Frage. Mir gings auch weniger als das warum, als die aufdeckung, dass es so ist. Es gibt verschiedene Ansätze. Einer war, dass das christentum eher unter den armen Menschen aufgekeimt ist. Diese lebten meist Monogam. Dieses taten sie aber nicht, weil sie Monogam sein wollten, sondern weil schlicht nicht die Mittel für die Polygamie, wie in der Adelsschicht, wo es eher üblich war, hatten. Genau so gibt es andere die es auf den monogamen Bund des Gläubiger und (des monolitischen) Gott bezieht (was aber für mich eher hineininterpretiert klingt).
Von unserer Natur her ist die Monogamie auf jeden Fall nicht angelegt. Es gibt nur zwei Punkte wo das stattfindet. 1. Nachdem eine Frau ausreichend "Gene gesammelt" hat, benötigt sie einen Beschützer und Ernährer (wenn dieser durch die gesellschaftliche Struktur nicht gegeben ist) während der volatilen Zeit der Schwaingerschaft und der ersten Jahre (hier muss der Beschützer nicht unbedingt ein Genspender sein) und 2. Wenn ein Mann glaubt seine Gene (Schwangere Frau/Kind) schützen zu müssen.