Mein Neuer (i7 920)

ck0184

Komplett-PC-Aufrüster(in)
So... möchte hier mal mein neues System vorstellen, das seit mittlerweile 2-3 Wochen in Betrieb ist.
In erster Linie soll es hier um die verbauten Komponenten gehen.
Wie man das Ding dann letztendlich zusammenschraubt, dürften die meisten ja eh wissen.
Vielleicht kann dies dem einen oder anderen weiterhelfen, der ein ähnliches System in Planung hat.
Im weiteren Verlauf des Berichts soll auch auf das Overclocking von CPU und Grafikkarte eingegangen werden.



Überblick:

  1. Vorwort
  2. Die Komponenten im Detail
  3. Zusammenbau
  4. Overclocking
  5. Fazit


1. Vorwort:
Lange sehnte ich dem Tag entgegen, mein altes Sockel 939 System mit einem AthlonX2 4200+ und noch auf AGP-Basis endlich in seinen wohl verdienten Ruhestand zu schicken. Schließlich haben die "Ur-Komponenten" des Rechners schon beinahe 5 Jahre auf dem Buckel.
Mitte Februar war es endlich soweit.
Seit mittlerweile anderthalb Jahren wartete ich auf den Nehalem. Bei Erscheinen im Herbst war ich jedoch von den hohen Preisen der Mainboards und Rams etwas abgeschreckt und wartete noch etwas mit dem Kauf. Im Februar hatten sich zumindest die DDR3 Preise normalisiert und auch ein X58 Mainboard war für knapp über 200€ zu haben.
Nach etlichem Zögern ("ist jetzt wirklich der richtige Zeitpunkt!?"; "wie entwickeln sich die Preise!?") betätigte ich einfach den "Bestellung abschicken"-Button im Alternate-Shop. :D
Klar hätte ich bei Aufteilung auf mehrere Shops noch den einen oder anderen Euro einsparen können, mir war allerdings eine rasche Abwicklung lieber.
Bestellte deshalb nur Komponenten, die auch als lagernd gekennzeichnet waren und da Alternate im Hinblick auf Lagerbestand als relativ zuverlässig gilt, konnte ich meine Pakete schon 4 Tage später entgegen nehmen.
Der Postbote lieferte mir 2 Pakete, ein großes und ein sehr kleines.
Das Kleinere enthielt sage und schreibe 3 Gehäuselüfter, das andere Paket den Rest. :ugly:
Nach dem öffnen der Pakete nahm ich die Einzelteile genauer unter die Lupe (wobei man sagen muss, dass deren Kartons schon ganz schön eingedrückt gewesen sind, kam mir teilweise vor, wie so´n Second-Hand-Käufer...aber solange die Hardware in Top-Zustand ist, ist das alles halb so wild) und begann dann damit, den Rechner Stück für Stück zusammenzusetzen...


2. Die Komponenten im Detail
( hat ein paar Tage länger gedauert :schief: )

Das Gehäuse: Antec ThreeHundred
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Das Gehäuse wurde nach dem Kriterium "Understatement" gewählt. Anforderungen waren: schlichter Stil ohne viel "Bling-Bling",nicht zu groß und schwer, soll dabei eine ordentliche Gehäusedurchlüftung ermöglichen und, mit höchster Priorität, möglichst günstig zu haben sein.
All das bietet das Antec ThreeHundred und das zu einem Preis von gerade einmal 50€.
Wie auf den Bildern ersichtlich, können 2 (optionale) 120mm Lüfter in der Front installiert werden, die Festplatten, Netzteil und Grafikkarte mit Frischluft versorgen.
Um die Abfuhr der warmen Luft kümmern sich ein im Heck installierter 120mm Lüfter, sowie ein 140mm an der Oberseite des Gehäuses.
Da man für 50€ natürlich kein "Rundum-sorglos-Paket" erwarten kann, muss man auch einige Abstriche machen:
Am meisten vermisse ich die Möglichkeit, die Festplatten im Festplattenkäfig entkoppeln zu können. Das Entkoppeln im 5,25"er Schacht ist auch keine optimale Lösung.
Auf einen Mainboard-Schlitten muss man genauso verzichten, wie auf eine Aussparung auf Höhe der Backplate. Allerdings sind diese beiden "Luxusprobleme" zu verschmerzen, wenn man bedenkt in welcher Preisklasse das 300 spielt.
Fazit: Wer auf ein Seitenfenster und das damit verbundene optische Modding verzichten kann, außerdem auf eine gute Belüftung wert legt und möglichst günstig dabei wegkommen will, kann mit dem ThreeHundred von Antec eigentlich nichts falsch machen.



Die Lüfter: S-Flex & Fön
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Die 2 vorinstallierten Lüfter sind per Schalter in 3 Stufen regelbar.
Da sie laut diversen Testberichten auch in der "Silent"-Stufe noch deutlich wahrnehmbar sein sollen, wurden sie direkt gegen einen 800rpm Scythe S-Flex (120mm), sowie einen 1200rpm "Fön" (140mm) ausgetauscht.
In der Front wurden 2 weitere S-Flex mit 800rpm verbaut.
Diese Maßnahme ist zwar nicht ganz günstig, man wird aber mit einem sehr ruhig laufenden System (entsprechende Komponenten bei CPU und Grafikkarte vorausgesetzt) dafür entschädigt.


Das Netzteil: Be Quiet Dark Power Pro 550W
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Zum Netzteil gibts eigentlich nicht allzuviel zu sagen.
Zur Auswahl standen eh nur ein Enermax Modell mit ähnlicher Wattzahl oder besagtes Be Quiet.
Den Ausschlag für das Be Quiet gab zum einen das Vorgängermodell mit 430W, das in meinem alten PC werkelt und mit dem ich sehr zufrieden bin, und zum anderen der PCGH-Test in Ausgabe 03/2009.
Das Be Quiet punktet mit seiner geringen Lautstärke, dem Kabelmanagement und der Möglichkeit bis zu 4 Lüfter über das Netzteil steuern zu können.


Das Mainboard: Asus P6T
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Warum gerade dieses Board? Weil ich Asus lieber mag, als Gigabyte und MSI :D
Alle anderen Hersteller waren eh zu teuer!
...aber Spaß beiseite.
Hauptgrund war die Anordnung der PCI-Steckplätze.
Bin im Besitz einer X-fi im PCI Format, die ich übernehmen möchte.
Außerdem wird noch eine Fritzcard PCI übernommen, da ich leider noch zu den offiziell 2-3% ( :schief: ...na klar!) gehöre, die leider kein DSL bekommen können.
Durch die 2 PCI-Karten fällt ein Großteil der Boards schonmal weg und ein "High-High-End Board" um die 300€ passt sowieso nicht ins Budget.
Da das P6T Deluxe bei PCGH relativ gut abgeschnitten hat und die Unterschiede zwischen der Deluxe und der non-Deluxe Version eh nur sehr gering sind, fiel die Wahl auf das ASUS-Board.
Als wichtigste Unterschiede zwischen P6T & P6T Deluxe wären zu nennen:
- kleinere Kühlkörper für North-/Southbridge und SpaWas
- 8+2 Phasen Spannungsversorgung, statt 16+2 beim Deluxe
- fehlender SAS-Controller (fehlt auch beim Deluxe V2), anderer LAN- und Sound-Chip, sowie 12 statt 14 USB-Ports
Wer mit diesen Einschränkungen leben kann, ist mit dem P6T gut bedient.
Da ich eh nur moderat overclocken möchte, sollte das P6T meinen Ansprüchen genügen und ist mit knapp über 200€ auch noch ein Board der "preiswerteren" Sorte.


Die CPU: Core i7 920
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Warum ein i7 System?
Bei einem komplett neuen System jetz noch auf DualCore zu setzen wäre mMn sinnlos.
Da ein neues System auf Intel Q9XXX-Basis aber auch nicht ganz billig ist, lege ich lieber noch ca. 200€ drauf und hoffe, dass der Prozessor damit für die nächsten 2 Jahre ausreichend dimensioniert ist.
AMD stand diesmal nicht zur Debatte, da ich mir mit meinem Sockel 939 System ziemlich verarscht vorkam, als in null-Komma-nichts der AM2 draußen war, natürlich mit DDR2, und die Leute mit dem 939er bekamen nur noch den alten Schrott (90nm Fertigung; max. X2 4800 zu horrenden Preisen).
Mit viel Glück konnte ich ein Foto des äußerst scheuen "Boxed"-Lüfters schießen, bevor er sich wieder in seinen Karton verkriechen konnte. Seitdem wurde er auch nie wieder gesehen. :D
Trotz seiner augenscheinlich kompakten Ausmaße ist er aber ein ganz schöner Kaventsmann, kein Vergleich mit meinem alten AthlonX2 Boxed-Lüfter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Arbeitsspeicher: OCZ DDR3-1333 Platinum 6GB Kit ( 7-7-7-20 )
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War mit ~120€ noch einer der günstigeren Sorte.
Im folgenden Test konnte der Speicher ebenfalls überzeugen:
OCZ DDR3 PC3-10666 Platinum Low-Voltage Triple Channel



Der CPU-Kühler: Scythe Mugen 2
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Besitze auch den Vorgänger (daher der 2. Lüfter) und war mit diesem sehr zufrieden.
Obwohl der Kühler im PCGH-Einkaufsführer mit "Montageaufwand: Hoch" gelistet war, konnte mich das nicht von einem Kauf abbringen.
Rückblickend betrachtet würde ich mich aber nicht nochmal für den Mugen 2 entscheiden.
Größtes Manko: Alleine um die Wärmeleitpaste zu wechseln, muss das Mainboard komplett ausgebaut werden, da der Kühler von der Backplate aus verschraubt wird, für mich ein absolutes no-go.
Zudem eine recht unverständliche Anleitung und ein absolutes gefriemel, wenn man den Kühler nicht mit mindestens 2 Personen verbaut.
Die Temperaturen hingegen gehen in Ordnung, aber dazu später mehr.
Zum Zeitpunkt des Fotos war angedacht, den Kühler mit beiden Lüftern laufen zu lassen, dies wurde inzwischen aber wieder geändert und es sitzt ganz normal 1 120er Lüfter auf dem Mugen.


Die Grafikkarte: nVidia GeForce GTX260 von MSI
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Bei Alternate als OC-Version gekauft.
Auf dem Karton ist auch ein Symbol namens "OC Edition" abgebildet, die Karte selbst läuft allerdings mit Standard-Taktraten.
Hätte mich jetzt mit Alternate in Verbindung setzen können, Karten hin und her schicken, bis ich endlich besagte OC-Edition in der Hand halte.
Davon habe ich aber abgesehen, da ich eh per Rivatuner übertakten wollte und da brauch ich auch nich die paar mehr MHZ im Bios.
Wichtig war nur, dass die Karte über die vollen 216 Shader-ALUs verfügt und ich nicht eine der alten 192er Versionen bekomme. Alternate und MSI waren in dieser Hinsicht leider nicht sehr informativ und so musste ich mich überraschen lassen.
Das Modell ist übrigens noch mit einem 65nm GT200 ausgestattet, was mich im nachhinein aber in keinster Weise stört, da ich durch den vorhandenen Volterra-Chip noch mehr Möglichkeiten bzgl. Under-/Overvolting habe.
Auch dazu später mehr.
Die Wahl fiel auf die GTX260, weil sie doch noch um einiges günstiger als die 280/285er Versionen ist, einen relativ großen OC-Spielraum besitzt und man sie so sehr nah an das Niveau einer GTX280/285 (non-OC) bringen kann.
Habe dadurch ~100€ bei der Grafikkarte gespart, die ich dann bei Erscheinen in eine schöne DX11 Grafikkarte mit reinbuttern kann.



Die Festplatte: Samsung SpinPoint F1 1TB
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Meine letzten 3 Festplatten waren allesamt von Samsung, die älteste mittlerweile über 5 Jahre alt und es laufen alle noch fehlerfrei.
Zudem äußerst leise im Betrieb und sehr kühl (kommen nur im Hochsommer über 30°C).
Da das 320GB Modell mit ca. 40€ zu Buche schlägt, musste ich aus P/L-Sicht auf das 1TB Modell zurückgreifen, das mich um die 85€ gekostet hat.
Jetzt hat die Systemplatte 1TB, während die Datenplatte nur über 500GB verfügt. Verkehrte Welt
:D


Die restlichen Komponenten:

Aus dem alten PC übernommen wurden:
Ein LG DVD-Brenner, eine X-fi Xtreme Gamer PCI, sowie eine FritzCard PCI



3. Zusammenbau

Hier noch 2 Schnappschüsse nach dem Anbringen des Kühlers bzw. vom komplett montierten PC.
Wie man sieht, passt die Grafikkarte gerade noch so ins Gehäuse. Wäre sie auch nur 1cm länger, hätte man den Festplattenkäfig bearbeiten müssen. Man muss aber auch dazu sagen, so eine GTX260 ist schon ein ordentlicher Klotz.

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Und ein Vergleich zum Vorgängerrechner, beheimatet in einem Antec LanBoy von anno ´04:

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so, mal ein erstes Update...hat etwas länger gedauert!
Post #2 und #3 werden in den nächsten Tagen noch mit Informationen gefüllt.

MfG
 
AMD stand diesmal nicht zur Debatte, da ich mir mit meinem Sockel 939 System ziemlich verarscht vorkam, als in null-Komma-nichts der AM2 draußen war, natürlich mit DDR2, und die Leute mit dem 939er bekamen nur noch den alten Schrott (90nm Fertigung; max. X2 4800 zu horrenden Preisen).

Ja. AMD hat es leider etwas verpasst! Hatte bis zuletzt auch den X2 4800 auf 939 Sockel, der die letzten Jahre als 24/7 Numbercruncher (boinc) gute Dienst geleistet hat. Aber mit dem Umzug nach Rom letztes Jahr, ging es dann mit Hitzeproblemen los - ist hier auch ein bisschen wärmer im Sommer. (Mache das Board verantwortlich, leichte Schmauchspuren an den internen USB-Steckern, evtl. durch eine etwas zu stark ziehende Lüftersteuerung.)
Naja. Und weil es dann schon lange kein 939 mehr gab und die Phenom CPUs noch nicht so der Burner waren, kam für mich auch nur ein Yorkfield von Intel in Frage. :D und natürlich die erste Wasserkühlung!!! :D

By the way: schönes System. Gibt es auch Bilder vom fertigen Zusammenbau?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab den Mugen 2 auch ist schon ein Mörder Ding mit einer beeindruckenden Kühlleistung aber die Montage ist wie du schon sagst sehr lästig ich musste meinen ganzen PC auseinandern nehmen nur um einen neuen Kühler einzubauen!
Schönes System und schönes tagebuch bin auf weitere Bilder gespannt!
MFG
 
so...mal n bisschen geupdatet!

@all
besten dank...macht schon spaß, son neues system!

@vader
kennen wir uns? :ugly:

MfG
 
@axel25
sowohl sli-bridge, als auch eine 3-way-sli-bridge liegen bei!
3 grakas würden allerdings mit 16x/16x/4x angebunden sein, daher nicht optimal für ein 3er gespann.
aber wer 3 karten mit nem i7 betreiben will, hat wohl eh ein mainboard aus der preisklasse ~300€ :)

bericht vom overclocking der cpu/gpu, sowie volting-angelegenheiten folgen in den nächsten tagen!
 
Ich hab auch die gleiche Grafikkarte bei Alternate bestellt.
Und auch bei mir lief die Grafikkarte nur mit Standarttaktraten und hab mich da leicht verarscht gefühlt, da ich ja etwas mehr bezahlt habe.
Egal, weil ich sie auch via Rivatuner übertaktet habe. ;)

Schönes System, obwohl ich sagen muss, dass fast immer die CPU von der Grafikkarte ausgebremst wird.

mfg skulldragon24
 
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