ck0184
Komplett-PC-Aufrüster(in)
So... möchte hier mal mein neues System vorstellen, das seit mittlerweile 2-3 Wochen in Betrieb ist.
In erster Linie soll es hier um die verbauten Komponenten gehen.
Wie man das Ding dann letztendlich zusammenschraubt, dürften die meisten ja eh wissen.
Vielleicht kann dies dem einen oder anderen weiterhelfen, der ein ähnliches System in Planung hat.
Im weiteren Verlauf des Berichts soll auch auf das Overclocking von CPU und Grafikkarte eingegangen werden.
Überblick:
1. Vorwort:
Lange sehnte ich dem Tag entgegen, mein altes Sockel 939 System mit einem AthlonX2 4200+ und noch auf AGP-Basis endlich in seinen wohl verdienten Ruhestand zu schicken. Schließlich haben die "Ur-Komponenten" des Rechners schon beinahe 5 Jahre auf dem Buckel.
Mitte Februar war es endlich soweit.
Seit mittlerweile anderthalb Jahren wartete ich auf den Nehalem. Bei Erscheinen im Herbst war ich jedoch von den hohen Preisen der Mainboards und Rams etwas abgeschreckt und wartete noch etwas mit dem Kauf. Im Februar hatten sich zumindest die DDR3 Preise normalisiert und auch ein X58 Mainboard war für knapp über 200€ zu haben.
Nach etlichem Zögern ("ist jetzt wirklich der richtige Zeitpunkt!?"; "wie entwickeln sich die Preise!?") betätigte ich einfach den "Bestellung abschicken"-Button im Alternate-Shop.
Klar hätte ich bei Aufteilung auf mehrere Shops noch den einen oder anderen Euro einsparen können, mir war allerdings eine rasche Abwicklung lieber.
Bestellte deshalb nur Komponenten, die auch als lagernd gekennzeichnet waren und da Alternate im Hinblick auf Lagerbestand als relativ zuverlässig gilt, konnte ich meine Pakete schon 4 Tage später entgegen nehmen.
Der Postbote lieferte mir 2 Pakete, ein großes und ein sehr kleines.
Das Kleinere enthielt sage und schreibe 3 Gehäuselüfter, das andere Paket den Rest.
Nach dem öffnen der Pakete nahm ich die Einzelteile genauer unter die Lupe (wobei man sagen muss, dass deren Kartons schon ganz schön eingedrückt gewesen sind, kam mir teilweise vor, wie so´n Second-Hand-Käufer...aber solange die Hardware in Top-Zustand ist, ist das alles halb so wild) und begann dann damit, den Rechner Stück für Stück zusammenzusetzen...
2. Die Komponenten im Detail
( hat ein paar Tage länger gedauert
)
Das Gehäuse wurde nach dem Kriterium "Understatement" gewählt. Anforderungen waren: schlichter Stil ohne viel "Bling-Bling",nicht zu groß und schwer, soll dabei eine ordentliche Gehäusedurchlüftung ermöglichen und, mit höchster Priorität, möglichst günstig zu haben sein.
All das bietet das Antec ThreeHundred und das zu einem Preis von gerade einmal 50€.
Wie auf den Bildern ersichtlich, können 2 (optionale) 120mm Lüfter in der Front installiert werden, die Festplatten, Netzteil und Grafikkarte mit Frischluft versorgen.
Um die Abfuhr der warmen Luft kümmern sich ein im Heck installierter 120mm Lüfter, sowie ein 140mm an der Oberseite des Gehäuses.
Da man für 50€ natürlich kein "Rundum-sorglos-Paket" erwarten kann, muss man auch einige Abstriche machen:
Am meisten vermisse ich die Möglichkeit, die Festplatten im Festplattenkäfig entkoppeln zu können. Das Entkoppeln im 5,25"er Schacht ist auch keine optimale Lösung.
Auf einen Mainboard-Schlitten muss man genauso verzichten, wie auf eine Aussparung auf Höhe der Backplate. Allerdings sind diese beiden "Luxusprobleme" zu verschmerzen, wenn man bedenkt in welcher Preisklasse das 300 spielt.
Fazit: Wer auf ein Seitenfenster und das damit verbundene optische Modding verzichten kann, außerdem auf eine gute Belüftung wert legt und möglichst günstig dabei wegkommen will, kann mit dem ThreeHundred von Antec eigentlich nichts falsch machen.
In erster Linie soll es hier um die verbauten Komponenten gehen.
Wie man das Ding dann letztendlich zusammenschraubt, dürften die meisten ja eh wissen.
Vielleicht kann dies dem einen oder anderen weiterhelfen, der ein ähnliches System in Planung hat.
Im weiteren Verlauf des Berichts soll auch auf das Overclocking von CPU und Grafikkarte eingegangen werden.
Überblick:
- Vorwort
- Die Komponenten im Detail
- Zusammenbau
- Overclocking
- Fazit
1. Vorwort:
Lange sehnte ich dem Tag entgegen, mein altes Sockel 939 System mit einem AthlonX2 4200+ und noch auf AGP-Basis endlich in seinen wohl verdienten Ruhestand zu schicken. Schließlich haben die "Ur-Komponenten" des Rechners schon beinahe 5 Jahre auf dem Buckel.
Mitte Februar war es endlich soweit.
Seit mittlerweile anderthalb Jahren wartete ich auf den Nehalem. Bei Erscheinen im Herbst war ich jedoch von den hohen Preisen der Mainboards und Rams etwas abgeschreckt und wartete noch etwas mit dem Kauf. Im Februar hatten sich zumindest die DDR3 Preise normalisiert und auch ein X58 Mainboard war für knapp über 200€ zu haben.
Nach etlichem Zögern ("ist jetzt wirklich der richtige Zeitpunkt!?"; "wie entwickeln sich die Preise!?") betätigte ich einfach den "Bestellung abschicken"-Button im Alternate-Shop.

Klar hätte ich bei Aufteilung auf mehrere Shops noch den einen oder anderen Euro einsparen können, mir war allerdings eine rasche Abwicklung lieber.
Bestellte deshalb nur Komponenten, die auch als lagernd gekennzeichnet waren und da Alternate im Hinblick auf Lagerbestand als relativ zuverlässig gilt, konnte ich meine Pakete schon 4 Tage später entgegen nehmen.
Der Postbote lieferte mir 2 Pakete, ein großes und ein sehr kleines.
Das Kleinere enthielt sage und schreibe 3 Gehäuselüfter, das andere Paket den Rest.

Nach dem öffnen der Pakete nahm ich die Einzelteile genauer unter die Lupe (wobei man sagen muss, dass deren Kartons schon ganz schön eingedrückt gewesen sind, kam mir teilweise vor, wie so´n Second-Hand-Käufer...aber solange die Hardware in Top-Zustand ist, ist das alles halb so wild) und begann dann damit, den Rechner Stück für Stück zusammenzusetzen...
2. Die Komponenten im Detail
( hat ein paar Tage länger gedauert
)Das Gehäuse: Antec ThreeHundred
Das Gehäuse wurde nach dem Kriterium "Understatement" gewählt. Anforderungen waren: schlichter Stil ohne viel "Bling-Bling",nicht zu groß und schwer, soll dabei eine ordentliche Gehäusedurchlüftung ermöglichen und, mit höchster Priorität, möglichst günstig zu haben sein.
All das bietet das Antec ThreeHundred und das zu einem Preis von gerade einmal 50€.
Wie auf den Bildern ersichtlich, können 2 (optionale) 120mm Lüfter in der Front installiert werden, die Festplatten, Netzteil und Grafikkarte mit Frischluft versorgen.
Um die Abfuhr der warmen Luft kümmern sich ein im Heck installierter 120mm Lüfter, sowie ein 140mm an der Oberseite des Gehäuses.
Da man für 50€ natürlich kein "Rundum-sorglos-Paket" erwarten kann, muss man auch einige Abstriche machen:
Am meisten vermisse ich die Möglichkeit, die Festplatten im Festplattenkäfig entkoppeln zu können. Das Entkoppeln im 5,25"er Schacht ist auch keine optimale Lösung.
Auf einen Mainboard-Schlitten muss man genauso verzichten, wie auf eine Aussparung auf Höhe der Backplate. Allerdings sind diese beiden "Luxusprobleme" zu verschmerzen, wenn man bedenkt in welcher Preisklasse das 300 spielt.
Fazit: Wer auf ein Seitenfenster und das damit verbundene optische Modding verzichten kann, außerdem auf eine gute Belüftung wert legt und möglichst günstig dabei wegkommen will, kann mit dem ThreeHundred von Antec eigentlich nichts falsch machen.
Die Lüfter: S-Flex & Fön
Die 2 vorinstallierten Lüfter sind per Schalter in 3 Stufen regelbar.
Da sie laut diversen Testberichten auch in der "Silent"-Stufe noch deutlich wahrnehmbar sein sollen, wurden sie direkt gegen einen 800rpm Scythe S-Flex (120mm), sowie einen 1200rpm "Fön" (140mm) ausgetauscht.
In der Front wurden 2 weitere S-Flex mit 800rpm verbaut.
Diese Maßnahme ist zwar nicht ganz günstig, man wird aber mit einem sehr ruhig laufenden System (entsprechende Komponenten bei CPU und Grafikkarte vorausgesetzt) dafür entschädigt.
Da sie laut diversen Testberichten auch in der "Silent"-Stufe noch deutlich wahrnehmbar sein sollen, wurden sie direkt gegen einen 800rpm Scythe S-Flex (120mm), sowie einen 1200rpm "Fön" (140mm) ausgetauscht.
In der Front wurden 2 weitere S-Flex mit 800rpm verbaut.
Diese Maßnahme ist zwar nicht ganz günstig, man wird aber mit einem sehr ruhig laufenden System (entsprechende Komponenten bei CPU und Grafikkarte vorausgesetzt) dafür entschädigt.
Das Netzteil: Be Quiet Dark Power Pro 550W
Zum Netzteil gibts eigentlich nicht allzuviel zu sagen.
Zur Auswahl standen eh nur ein Enermax Modell mit ähnlicher Wattzahl oder besagtes Be Quiet.
Den Ausschlag für das Be Quiet gab zum einen das Vorgängermodell mit 430W, das in meinem alten PC werkelt und mit dem ich sehr zufrieden bin, und zum anderen der PCGH-Test in Ausgabe 03/2009.
Das Be Quiet punktet mit seiner geringen Lautstärke, dem Kabelmanagement und der Möglichkeit bis zu 4 Lüfter über das Netzteil steuern zu können.
Zur Auswahl standen eh nur ein Enermax Modell mit ähnlicher Wattzahl oder besagtes Be Quiet.
Den Ausschlag für das Be Quiet gab zum einen das Vorgängermodell mit 430W, das in meinem alten PC werkelt und mit dem ich sehr zufrieden bin, und zum anderen der PCGH-Test in Ausgabe 03/2009.
Das Be Quiet punktet mit seiner geringen Lautstärke, dem Kabelmanagement und der Möglichkeit bis zu 4 Lüfter über das Netzteil steuern zu können.
Das Mainboard: Asus P6T
Warum gerade dieses Board? Weil ich Asus lieber mag, als Gigabyte und MSI 
Alle anderen Hersteller waren eh zu teuer!
...aber Spaß beiseite.
Hauptgrund war die Anordnung der PCI-Steckplätze.
Bin im Besitz einer X-fi im PCI Format, die ich übernehmen möchte.
Außerdem wird noch eine Fritzcard PCI übernommen, da ich leider noch zu den offiziell 2-3% (
...na klar!) gehöre, die leider kein DSL bekommen können.
Durch die 2 PCI-Karten fällt ein Großteil der Boards schonmal weg und ein "High-High-End Board" um die 300€ passt sowieso nicht ins Budget.
Da das P6T Deluxe bei PCGH relativ gut abgeschnitten hat und die Unterschiede zwischen der Deluxe und der non-Deluxe Version eh nur sehr gering sind, fiel die Wahl auf das ASUS-Board.
Als wichtigste Unterschiede zwischen P6T & P6T Deluxe wären zu nennen:
- kleinere Kühlkörper für North-/Southbridge und SpaWas
- 8+2 Phasen Spannungsversorgung, statt 16+2 beim Deluxe
- fehlender SAS-Controller (fehlt auch beim Deluxe V2), anderer LAN- und Sound-Chip, sowie 12 statt 14 USB-Ports
Wer mit diesen Einschränkungen leben kann, ist mit dem P6T gut bedient.
Da ich eh nur moderat overclocken möchte, sollte das P6T meinen Ansprüchen genügen und ist mit knapp über 200€ auch noch ein Board der "preiswerteren" Sorte.

Alle anderen Hersteller waren eh zu teuer!
...aber Spaß beiseite.
Hauptgrund war die Anordnung der PCI-Steckplätze.
Bin im Besitz einer X-fi im PCI Format, die ich übernehmen möchte.
Außerdem wird noch eine Fritzcard PCI übernommen, da ich leider noch zu den offiziell 2-3% (
...na klar!) gehöre, die leider kein DSL bekommen können.Durch die 2 PCI-Karten fällt ein Großteil der Boards schonmal weg und ein "High-High-End Board" um die 300€ passt sowieso nicht ins Budget.
Da das P6T Deluxe bei PCGH relativ gut abgeschnitten hat und die Unterschiede zwischen der Deluxe und der non-Deluxe Version eh nur sehr gering sind, fiel die Wahl auf das ASUS-Board.
Als wichtigste Unterschiede zwischen P6T & P6T Deluxe wären zu nennen:
- kleinere Kühlkörper für North-/Southbridge und SpaWas
- 8+2 Phasen Spannungsversorgung, statt 16+2 beim Deluxe
- fehlender SAS-Controller (fehlt auch beim Deluxe V2), anderer LAN- und Sound-Chip, sowie 12 statt 14 USB-Ports
Wer mit diesen Einschränkungen leben kann, ist mit dem P6T gut bedient.
Da ich eh nur moderat overclocken möchte, sollte das P6T meinen Ansprüchen genügen und ist mit knapp über 200€ auch noch ein Board der "preiswerteren" Sorte.
Die CPU: Core i7 920
Warum ein i7 System?
Bei einem komplett neuen System jetz noch auf DualCore zu setzen wäre mMn sinnlos.
Da ein neues System auf Intel Q9XXX-Basis aber auch nicht ganz billig ist, lege ich lieber noch ca. 200€ drauf und hoffe, dass der Prozessor damit für die nächsten 2 Jahre ausreichend dimensioniert ist.
AMD stand diesmal nicht zur Debatte, da ich mir mit meinem Sockel 939 System ziemlich verarscht vorkam, als in null-Komma-nichts der AM2 draußen war, natürlich mit DDR2, und die Leute mit dem 939er bekamen nur noch den alten Schrott (90nm Fertigung; max. X2 4800 zu horrenden Preisen).
Mit viel Glück konnte ich ein Foto des äußerst scheuen "Boxed"-Lüfters schießen, bevor er sich wieder in seinen Karton verkriechen konnte. Seitdem wurde er auch nie wieder gesehen.
Trotz seiner augenscheinlich kompakten Ausmaße ist er aber ein ganz schöner Kaventsmann, kein Vergleich mit meinem alten AthlonX2 Boxed-Lüfter.
Bei einem komplett neuen System jetz noch auf DualCore zu setzen wäre mMn sinnlos.
Da ein neues System auf Intel Q9XXX-Basis aber auch nicht ganz billig ist, lege ich lieber noch ca. 200€ drauf und hoffe, dass der Prozessor damit für die nächsten 2 Jahre ausreichend dimensioniert ist.
AMD stand diesmal nicht zur Debatte, da ich mir mit meinem Sockel 939 System ziemlich verarscht vorkam, als in null-Komma-nichts der AM2 draußen war, natürlich mit DDR2, und die Leute mit dem 939er bekamen nur noch den alten Schrott (90nm Fertigung; max. X2 4800 zu horrenden Preisen).
Mit viel Glück konnte ich ein Foto des äußerst scheuen "Boxed"-Lüfters schießen, bevor er sich wieder in seinen Karton verkriechen konnte. Seitdem wurde er auch nie wieder gesehen.

Trotz seiner augenscheinlich kompakten Ausmaße ist er aber ein ganz schöner Kaventsmann, kein Vergleich mit meinem alten AthlonX2 Boxed-Lüfter.
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