Mehr VRAM - Bedeutung und Sinn in aktuellen Spielen und Software

Mflops

Komplett-PC-Käufer(in)
Aus aktuellem Anlass und häufigen Nachfragen in verschiedensten Beiträgen im Forum, ob Grafikkarten mit 2, 4, 8 oder 12 Gigabyte v-ram (Video-Speicher auf Grafikkarten) empfehlenswert oder sinnvoll sind, ob und welche Bedeutung für fps-Werte in Spielen bestehen und welche Auswirkungen die Auflösung (z.B. 1080p, 4k) hat.

Bündelung von Erfahrungen, Beobachtung und Messergebnisse von VRAM, in Abhängigkeit von Textureinstellungen, Kantenglättung in aktuellen Spielen und Software.
Brauche ich höchste Textureinstellungen für Full HD, für 4K um die optimale Grafik genießen zu können?

"Wie stark profitiert die Mittelklasse-GPU von 4 GiByte VRAM?

In Crysis 3 zeigt sich dementsprechend keine große Überraschung. Der Geschwindigkeitsvorteil der 4G-Karte gegenüber der 2G-Schwester mit vergleichbarem Boost befindet sich innerhalb der Messtoleranz und ist mit 0,2 Fps beim besten Willen nicht auszumachen. Aufgrund der höheren Rohleistung zeigt sich die Radeon R9 280X noch knappe 10 Prozent schneller, die GTX 770 auf Kepler-Basis sogar 17 Prozent.

Interessanter wird es bei Watch Dogs, wo sich die 2 GiByte schnell negativ bemerkbar machen. Gegenüber der Geforce GTX 760/2G hatte die GTX 960/2G in dem Titel kaum zulegen können, auch die GTX 770/2G bewegt sich auf dem gleichen Niveau. Die GTX 960 mit 4 GiByte kann hier gekonnt von allen zuvor genannten Grafikkarten davonziehen und liefert sogar mehr Bilder pro Sekunde als AMDs R9 280X – die verdoppelte Speicherkapazität könnte sich also kaum stärker bemerkbar machen. Selbst der R9 290/4G kommt man gefährlich nahe, wohingegen die GTX 970 unangetastet bleibt. Dort ist die Rohleistung schlichtweg zu hoch, aber Achtung: Aufgrund der Speicherproblematik kann es dort bei extremeren Auflösungen und Kantenglättungsmodi wegen Mikrorucklern zu einem gefühlt schlechteren Erlebnis kommen.

Ein Skalierungsdiagramm verdeutlicht die Vorteile von 4 gegenüber 2 GiByte: Wo die GTX 960/2G auf unspielbare 12 Fps abrutscht, sind es bei der GTX 960/4G noch mindestens 32 Fps. [highlight]Nachladeruckler und langsam nachladende Texturen, wie sie mit 2-GiB-Karten normal sind, verschwinden. Dadurch wird der Frameverlauf insgesamt ruhiger, das Spielerlebnis runder.[/highlight]"

PCGames Hardware 29.03.2015
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu dem Thema gibt es ein (bereits etwas älteres) Special eines Users, zu Middleearth und GTA5 gibt es dazu auch Artikel. Grundsätzlich ist es so, dass man den Unterschied zwischen hoch und ultra beim spielen nur selten sieht, bei manchen Einstellungen kann man - je nach Spiel - auch auf mittel runtergehen, da merkt man den Unterschied oftmals nicht (ich mache das gerne bei Schatten, da die viel Leistung fressen). Ultra Einstellungen ziehen folglich sehr viel Leistung, bringen dafür aber nur einen geringen Vorteil. Ich würde bei einem Spiel erst gucken, dass die Auflösung so hoch wie möglich ist, da kannst Du dann auch die Kantenglättung runterstellen (FXAA ist immer ein guter Kompromiss zwischen Glättung und Leistungseinbuße), da die höhere Auflösung die Kanten bereits gut glättet.
 
Es kommt auch meistens darauf an , wie gut ein Spiel optimiert worden ist. Mehr Grafikspeicher ist immer gut. Aber es muss auch im Verhältnis zur Rohleistung stehen, sprich: Wenn die reine Spieleleistung zu wenig ist , bringt dir der mehr an Grafikspeicher auch nicht viel. Bei GPUs mit 3-8 GB bist du eigentlich auf der sicheren Seite. Natürlich gibt es immer wieder Ausnahmen in Spielen , wo gerade die Ultra Texturen ein Haufen an Grafikspeicher fressen. Rise of the Tomb Raider verbraucht da zum Beispiel über 6 GB. Paradoxerweise ist die GTX 970 schneller als die R9 390 von der reinen Spieleleistung her , während die R9 390 dank der 8 GB Grafikspeicher auch die Ultra Texturen darstellen kann. Und nein , du brauchst nicht immer die Ultra Details. Meistens muss man da wirklich mit der Lupe suchen.
 
Welche Auflösung? Überhaupt, welches System?
Hier fehlt ein richtiger Diskussionsansatz.

Danke für deinen Beitrag.
Wie gesagt geht es um die Bündelung von Erfahrungen, Beobachtung und Messergebnisse von VRAM, in Abhängigkeit von Textureinstellungen, Kantenglättung in aktuellen Spielen und Software.
Brauche ich höchste Textureinstellungen für Full HD, für 4K um die optimale Grafik genießen zu können?
 
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Generell meinst du, ok. Ja, das könnte interessant werden, vor allem da hier jeder was anderes dazu sagen kann.

Meine Ansicht:
Ich nutze seit Jahren Karten mit max. 3GB Vram, damit kann ich aber bis auf einige Ausnahmen alle Texturen auf den höchsten Wert stellen, unter FullHD wie auch in 1440p.
Ob man die "braucht" ist was anderes, ich persönlich reduziere lieber die Schattendetails als die Texturen.

Aktuell sind 4GB aufwärts durchaus zu empfehlen. 6GB halte ich derzeit für optimal, doch das ändert sich schnell. Die 12GB der Titan sind zukunftsweisend, machen aber erst Sinn wenn mehr Rohleistung da ist.
 
Texturen: Kosten praktisch keine Rohleistung. Bringen mehr Details in Games (auf Flächen) ohne dass die FPS nennenswert sinken. Ganz besonders in FHD, das ja schon relativ detailarm im Gegensatz zu UHD ist würde ich versuchen das in jedem Fall anzuschalten und auch meine Grafikkarte entsprechend planen.


Hier mal ein Minimum-Maximum-Beispiel in Tomb-Raider in 4K. Und man sieht auch was die Texturen an VRAM belegen bzw. an Leistung kosten. NUR die Texturen, denn was anderes verändere ich nicht. Der Unterschied wird natürlich noch kleiner wenn man Medium/Maximum oder Hoch/Maximum anschaut.

Bild: rottr_2�16_�2_12_1�_51ojgh.jpg - abload.de
Bild: rottr_2�16_�2_12_1�_556k3s.jpg - abload.de


BTW .. gerade ROTTR hat die Angewohnheit Texturen, die nicht ins VRAM der Graka passen gerne mal ins RAM zu packen. D.h. die Leute mit wenig VRAM und "nur" 8GB Speicher rennen da (laut Forum) gerne mal in Probleme. Das äußert sich dann in Standbildern wenn das System anfängt auszuswappen.

Meiner Meinung nach ist die Zeit von 4GB-Grafikkarte in Kombination mi 8GB Hauptspeicher im Rechner entgültig vorbei.
 
Texturen: Kosten praktisch keine Rohleistung.

Und trotzdem hast du noch mal 5 FPS weniger ;)
Spielst du das echt mit nur ~27FPS?

Den Unterschied sieht man aber deutlich, vor allem am Schnee direkt am Lagerfeuer.
Die Frage ist eben, ob "Hoch" bei 4K auch ausreicht und es überhaupt noch einen sichtbaren Unterschied zu "Ultra" gibt.

In Mordors Schatten kann ich den Unterschied nicht erkennen.
 
Nein. Das ist ein Test-Shoot.
Bei mir sieht das eher so aus im Game.

http://abload.de/img/rottr_2016_01_31_21_5zajtn.jpg
http://abload.de/img/rottr_2016_01_31_11_51zkg7.jpg

Aber überleg Dir das doch mal .. 15% Leistungsunterschied von Minimum zu Maximum.


Hier der Unterschied zwischen hoch und sehr hoch. In den Steinen sieht man die Schärfe/Details zunehmen.

http://abload.de/img/rottr_2016_02_16_12_2n9k1k.jpg
http://abload.de/img/rottr_2016_02_16_12_23ske0.jpg

Kostet wie gesagt (praktisch) keine Leistung Diesmal sind es vielleicht 4%. Ist nicht so wie wenn man alle Ingame-Settings von Hoch auf Ultra klemmt. Diesmal eine Stelle, an der man auch Texturen sieht^^
Ich schätze der "Grund" für die Diskussion ist mit das lustige "nein, ich will kein 4k, wenn ich dann die Texturen auf Medium schalten muss, weil mich das so viel Leistung kostet".
Wenn man genug VRAM hat .... kostet es keine Leistung.
 
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wir reden hier aber in nem exklusiven Gamer-Bereich als Hardware-Forum-user.
was wir hier rumspekulieren, wird für die überwiegende Masse an Spielern total irrelevant sein.
 
Ne, das ist der Vorgänger. Schon bei Ghosts war abzusehen, dass sich die Entwickler was ausdenken. Bei AW3 waren dann die 12GB voll und bei BO3 solls ja auch so geblieben sein :-)
Aber ist nicht mein Game, vielleicht kaufe ich es mir mal wenn es das aufm Krabbeltisch gibt. Vorher schau ich mir BO3 nicht an.
 
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