Mehr Nachhaltigkeit: Kommt Reparaturbonus bundesweit?

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Der bislang nur in Thüringen verfügbare Reparaturbonus könnte bald bundesweit angeboten werden. Hierfür wird ein entsprechender Antrag diskutiert.

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Ich finde die Idee gut.
Ist nur der Frage ob der Staat sich das bundesweit leisten kann?
Der hat ja allerhand Kosten und Entlastungspakete am laufen.
Auf der anderen Seite könnte man argumentieren: dann nimmt er eben weiter Schulden auf.
(die kann man ja eh nicht mehr zurückzahlen)
 
Ist nur der Frage ob der Staat sich das bundesweit leisten kann?
Der hat ja allerhand Kosten und Entlastungspakete am laufen.

Wenn ein neues Elektrogerät gekauft wird, geht üblicherweise ein nicht geringer Teil des Kaufpreises ins Ausland, wo die Hersteller ihren Geschäftssitz bzw. Produktionsstätten haben.

Bei einer lokalen Reperatur hingegen bleibt der größte Teil des Geldes "vor Ort" und wird damit weiter im Umlauf gehalten, ganz abgesehen von den Steuern und Nebenkosten, die hier direkt anfallen.

Es kann also sein, dass ein großteil der Kosten eines solchen Programmes wieder reingeholt werden, wenn auch nur indirekt.


Auf der anderen Seite könnte man argumentieren: dann nimmt er eben weiter Schulden auf.
(die kann man ja eh nicht mehr zurückzahlen)

Leichtes Offtopic:
Wenn Schulden aufgenommen werden, um an anderer Stelle sinnvoll zu investieren, hat man am Ende üblicherweise mehr Geld, als wenn man das nicht getan hätte.
Das gilt für Firmen (z.B. effizientere Maschinen), Privatpersonen (z.B. Haus dämmen) und auch für Staaten (z.B. Infrastruktur in Stand halten anstatt später neu bauen zu müssen).
Natürlich gilt das nicht für Schulden, die aufgenommen werden müssen, um die "üblichen" Kosten zu decken.
Wer sich Geld leihen muss, um die Miete zahlen zu können, macht am Ende natürlich Verlust damit.


@Topic:

Finde ich an sich eine gute Sache.
Ich denke aber, dass die Erstattung über Formular nicht der richtige Weg ist.
Entweder werden es kaum Leute in Anspruch nehmen, weil sie entweder nichts davon wissen oder ihnen das zu umständlich ist.
Oder es nutzen viele Leute, dann entsteht wieder sehr viel Bürokratie, um die sich gekümmert werden muss.

Da wäre es vlt sinnvoller, z.B. die Mehrwertsteuer für alle oder gewisse Reparaturen zu senken.
Dann könnte jeder direkt den Bonus an den gesunkenen Reparaturkosten sehen und es müssten nicht zahllose Anträge ausgefüllt und bearbeitet werden.


Leichtes Offtopic:
Ich möchte hier grad mal etwas Werbung für in Deutschland produzierte Waren machen - zumindest für die qualitativ hochwertigen und/oder nachhaltigen.
Dabei habe ich - ausser als Kunde - keinerlei Verbindungen oder Kontakte mit den unten genannten Firmen.
Auch, wenn die Produkte natürlich preislich höher ausfallen als die aus dem Ausland, kann es sich auf lange Sicht trotzdem finanziell lohnen, wenn die Produkte dann länger halten und/oder vom Hersteller günstig repariert oder aufgearbeitet werden können.

Als Beispiele hätte ich Gigaset (Telefone, Smartphones und Smart Home), die im eigenen Werk einen Reparaturservice anbieten, der preislich meiner Meinung nach völlig in Ordnung ist (und dazu bei manchen Geräten die ersten 3 Monate kostenlos ist!)
Abgesehen davon haben einige der Telefone einen ganz normal austauschbaren Akku, leider mittlerweile eine Seltenheit.

Anderes Beispiel wäre Hoffmann.
Die produzieren beschichtete und ziemlich massive Alugusspfannen.
Zwar relativ teuer, dafür lassen sich die Pfannen aber für 15€ (inkl. Versand!) im Werk komplett neu beschichten, wenn die alte Beschichtung irgendwann den Geist aufgegeben hat.
Verbunden mit der Tatsache, dass die Griffe abnehmbar (und damit nachkaufbar) sind, haben diese Pfannen eine quasi unbegrenzte Lebensdauer.

Ich weiß, dass das Niemandem hilft, der sich nur die billigsten Dinge leisten kann (das soll nicht abwertend gemeint sein. Aus eigener Erfahrung kann ich es verstehen, dass Umweltschutz keinen großen Rang hat, wenn man sich ständig Sorgen machen muss, ob das Geld für den Monat reicht).

Für alle Anderen kann das aber vielleicht als Denkanreiz dienen.


Edit: Ein paar Kleinigkeiten
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja ich bin ja auch dafür das man Sachen günstig reparieren kann..
Allerdings was sind maximal 100€/Anno Bonus


Wenn ich die 20 Jahre alte Waschmaschine Instant setzten lasse (wo mittlerweile die Lager durch sind und sie sehr laut im Keller Geworden ist)
muss ich von den 200€ Reperaturkosten selbst noch 100€ bezahlen.
(Kosten hat man fix mit Handwerker Kosten zusammen)

Da frag ich mich ob es nicht mittlerweile sinnvoller ist eine neue Sparsamere Waschmaschine für 400-500€ zu kaufen
Versteht mich nicht falsch.. die Lager könnt ich auch selbst wechseln (30€ Ersatzteil auf Amazon) aber da frag ich mich mittlerweile wofür.

Alte Geräte reparieren schön und gut..
kleine wandern nach wie vor in den Müll..

bei alten Großelektro Geräten muss man sich die Frage stellen ob man nicht direkt n neues sparsameres holt.

Zb warte ich seit knapp 2 Jahren drauf das der 10 Jahre alte Fernseher verreckt.. tut er aber irgendwie nicht.
Und ich tue mich schwer für das was im Fernsehen läuft hier ne neue Glotze für 1000€ hinzusetzen
 
Naja, bei wirklichen Reparaturen bis 200€ Gesamtkosten ist es interessant. Das Problem ist aber das der große Teil der Handys nicht mal kaputt ist, sondern das der Akku nach 3-4 Jahren Nutzung am Ende ist. Ich denke mal das es sinnvoller ist die Industrie zu verpflichten wieder austauschbare Akkus wie vor Jahren in ihren Geräten zu verbauen. Mann kann auch ein Handy Wasserdicht bekommen mit Akku-Klappe, das ist kein Problem. Aber man sieht ja allgemein was es für ein jahrelanger Hickhack ist bis man sich in der EU mal nur auf nen USB-C Stecker als neuen Standard geeinigt hat mit der Industrie......erbärmlich!
 
Wenn ich die 20 Jahre alte Waschmaschine Instant setzten lasse (wo mittlerweile die Lager durch sind und sie sehr laut im Keller Geworden ist)
muss ich von den 200€ Reperaturkosten selbst noch 100€ bezahlen.
(Kosten hat man fix mit Handwerker Kosten zusammen)

Da frag ich mich ob es nicht mittlerweile sinnvoller ist eine neue Sparsamere Waschmaschine für 400-500€ zu kaufen
Versteht mich nicht falsch.. die Lager könnt ich auch selbst wechseln (30€ Ersatzteil auf Amazon) aber da frag ich mich mittlerweile wofür.

Alte Geräte reparieren schön und gut..
kleine wandern nach wie vor in den Müll..

bei alten Großelektro Geräten muss man sich die Frage stellen ob man nicht direkt n neues sparsameres holt.

Zb warte ich seit knapp 2 Jahren drauf das der 10 Jahre alte Fernseher verreckt.. tut er aber irgendwie nicht.
Und ich tue mich schwer für das was im Fernsehen läuft hier ne neue Glotze für 1000€ hinzusetzen
Es gibt ja auch immer wieder gute gebrauchte Großgeräte, wird öfters bei mir im Freundeskreis angeboten. Die nicht mal 2 Jahre alt sind.

Thema Waschmaschine. Wenn die kaputt ist, brauch man in der Regel sofort eine neue. Spätestens nach 1 - 2 Wochen. Nach 8 - 10 Jahren lohnt sich das reparieren doch in Regel nicht. Eine neue wird dann sparsamer sein.

Die Idee finde ich auch gut. Aber ob es sich lohnt, ich weiß nicht. Dann lieber mehr gebrauchte Artikel kaufen und verkaufen. Man braucht ja nicht immer das neuste Modell.

Anfangs war ich von USB C total begeistert. Mittlerweile finde ich den Stecker einfach nur Scheiße. Dann kommt hinzu mit den Protokolle. USB 2, 3, 3.2 usw... Abwärtskompatibilität ? nicht bei meinen Smartphone.:) Das Ding will nur mit einen USB 2 Typ C Kabel geladen werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ein neues Elektrogerät gekauft wird, geht üblicherweise ein nicht geringer Teil des Kaufpreises ins Ausland, wo die Hersteller ihren Geschäftssitz bzw. Produktionsstätten haben.

Bei einer lokalen Reperatur hingegen bleibt der größte Teil des Geldes "vor Ort" und wird damit weiter im Umlauf gehalten, ganz abgesehen von den Steuern und Nebenkosten, die hier direkt anfallen.
Da kann man nur zustimmen.

Leichtes Offtopic:
Ich möchte hier grad mal etwas Werbung für in Deutschland produzierte Waren machen - zumindest für die qualitativ hochwertigen und/oder nachhaltigen.
Da mach ich mit:

Front_neu.JPG


Ein Telefunken-Klassiker CR 7500.
Kassetten-Radiorecorder, stero, Wide-Schaltung, 2x4W sinus stereo bei Netzbetrieb, 2x2 W bei Batteriebetrieb.

Baujahr: 1982
Laufzeit: 40 Jahre
Reparaturkosten bisher: ca. 25.- EUR (Laufrolle, Schalttransistor, Kondensatoren, Skalenlampe).

Die Kiste läuft bei mir jeden Tag, auch der Kassettenteil.

Die Firma ist längst Geschichte, aber die Produkte leben ewig.
Den großen Bruder mit 2x10W hab ich auch noch:
1655635253597.png


Damit konnte man Disco machen, wenn der Raum nicht riesig war.


Als Beispiele hätte ich Gigaset (Telefone, Smartphones und Smart Home), die im eigenen Werk einen Reparaturservice anbieten, der preislich meiner Meinung nach völlig in Ordnung ist (und dazu bei manchen Geräten die ersten 3 Monate kostenlos ist!)
Gigaset war mein erstes Telefon vor 30 Jahren.
Es lief auch nach Runterfallen, Akkuwechsel, Klappenabfall und anderen Neglichkeiten stets fehlerfrei und das über 20 Jahre.
Dann hat der technische Fortschritt zugeschlagen und der DECT-Standard wurde geändert.
So mußte ich mir ein neues Telefon kaufen: ein Gigaset natürlich.

Abgesehen davon haben einige der Telefone einen ganz normal austauschbaren Akku, leider mittlerweile eine Seltenheit.
Ja, eine Firma mit angebissenem Apfel hat angefangen und alle anderen haben es nachgemacht.

Anderes Beispiel wäre Hoffmann.
Die produzieren beschichtete und ziemlich massive Alugusspfannen.
Zwar relativ teuer, dafür lassen sich die Pfannen aber für 15€ (inkl. Versand!) im Werk komplett neu beschichten, wenn die alte Beschichtung irgendwann den Geist aufgegeben hat.
Verbunden mit der Tatsache, dass die Griffe abnehmbar (und damit nachkaufbar) sind, haben diese Pfannen eine quasi unbegrenzte Lebensdauer.
Meine Bosch-Waschmashine hat einen großen Rumpler gemacht nach 20 Jahren und den Geist aufgegeben.
Also mußte was neues her.
Im Großmarkt gab es eine Miele zum günstigen niedrigeren Preis.
Mein alter Marktkollege sagte mir, daß es auch für ein paar EUR mehr eine aus deutscher Produktion gibt.
Also kaufte ich diese .
Nun habe ich zwar keine 40, aber bestimmt wieder 20 Jahre Ruhe.

Ich weiß, dass das Niemandem hilft, der sich nur die billigsten Dinge leisten kann (das soll nicht abwertend gemeint sein.
Das ist leider sehr schlimm geworden, daß viele Menschen sich normalen Service nicht mehr leisten können.

Aus eigener Erfahrung kann ich es verstehen, dass Umweltschutz keinen großen Rang hat, wenn man sich ständig Sorgen machen muss, ob das Geld für den Monat reicht).
Ja, leider werden viele Menschen nicht als vollwertige Arbeitskraft bezahlt.

Für alle Anderen kann das aber vielleicht als Denkanreiz dienen.
Man sollte sich mal fragen, wie so wir als 4. reichstes Land der Welt nur an der 18.Stelle beim Durchschnittslohn stehen.

Armes Deutschland.

Zum Thema Service und Reparaturfreundlichkeit:
Service kostet Geld.
Deshalb gibt es fast keinen mehr.
Als Service-Ing. war ich im Großmarkt in der Service-Abteilung.
Zuerst waren wir 4 Leute: Telefon, TV, PC und allgemein.
Dann nur noch drei, zwei und einer.

Samsung hat den Vor-Ort-Service durch die Läden eingestellt.
Wir haben ein Handy in einem Tag zurückgesetz, Stock-ROM aufgespielt etc.
Bei Samsung dauerte das 2 ... 4 Wochen.
Dann hat Samsung alle Stock-ROM Abbilder einkassiert und den Vor-Ort-Service zerschlagen um das alles selber zu machen.

In der Philips-Menükatastrophe hab ich täglich 2 ... 5 TVs auf die neueste Software geflashed.
Jeden Tag kamen Kunden, die keine Sender mehr im Speicher hatten, weil das Menü umgestellt wurde und die neue Firma erst wieder die Programmierung der alten lernen mußte.

Von den PC-Eigenbauten will ich gar nicht reden, da kommt mitr heute noch die Galle hoch (Dell, hp, FuSi, Medion, ...).

Da waren 16polige ATX-Stecker verbaut, die LEDs waren nicht aufgelötet, sondern mit Pins extra befestigt, in den halbhohen FuSi-Gehäusen waren nicht ATX-konforme Netzteile verbaut, Compaq hat außenligende 19V-Netzteile am Mini-Gehäuse angeschlossen ... .

Das alles und die "Service ist immer kostenfrei"-Mentalität hat ein übriges getan.
Von den 10 eigenständigen PC-Läden in meiner Umgebung, die auch Service gemacht haben, lebt noch einer.

Hinzugekommen ist keiner.

Genau so sieht es in allen anderen Branchen aus und was der Bonus-Schein bringen soll ist mir schleierhaft.
Qualität wird nun mal konstruiert, genau so, wie Servicefreundlichkeit.

Man sollte sich die Radios und TVs der 70er und 80er Jahre aus Deutschland (Ost und West) von innen ansehen.
Besser geht es nicht.
Alle Stufen fein säuberlich getrennt, meist einzeln wechselbar, alle Teile verschraubt - nichts geklebt, empfindliche Stufen geschirmt, Kassettenfachauswurf gedämpft, Schaltplan bei Kauf mitgeliefert, ... .

Den viel besungenen geplanten Crash gab es nur bei den Glühlampen und da stand es sogar auf der Verpackung:
Lebensdauer 1.000h.

Das braucht man heute nicht mehr einzuplanen.
Die Materialqualität ist so schlecht, daß sich das erübrigt.

Wenn der CR 7500 mit einen neuen Kofferadio zusammenstößt, löst sich das neue Ding in 1.000 Splitter auf und man kann es zusammenkehren und in den Abfall verfrachten.
 
Ich finde die Idee gut.
Ist nur der Frage ob der Staat sich das bundesweit leisten kann?
Der hat ja allerhand Kosten und Entlastungspakete am laufen.
Auf der anderen Seite könnte man argumentieren: dann nimmt er eben weiter Schulden auf.
(die kann man ja eh nicht mehr zurückzahlen)

Unsere links-grüne Regierung hat auch genug Geld um - und das trotz aller Warnungen im Vorfeld von mehreren Experten - den Ölkonzernen Geld in den Rachen zu werfen obwohl diese aktuell unverschämt hohe Gewinne einfahren.

Hier ist immerhin ein wirklich grüner Effekt im Spiel: Reparieren statt wegwerfen, was ich grundsätzlich unterstützungswert finde.
 
So ein Blödsinn. Dann sollten Sie den Bonus auf das Ersatzteil geben und nicht auf die Rechnung. Wer selbst in der Lage ist zu reparieren bekommt bei der aktuellen Regelung nämlich gar nichts. Was hier passiert ist die Subventionierung von Pseudogeschäften ala Handystore&Co.

Natürlich werden dann auch die Preise angepasst... aber wie man Schwachsinnig und falsch subventioniert hat die Ampel schon bei der Kraftstoffsteuer gezeigt....
 
Unsere links-grüne Regierung hat auch genug Geld um - und das trotz aller Warnungen im Vorfeld von mehreren Experten - den Ölkonzernen Geld in den Rachen zu werfen obwohl diese aktuell unverschämt hohe Gewinne einfahren.

Ich weiß nicht, ob ich es lustig oder traurig finden soll, wenn eine Maßnahme, die der Lindner von der FDP durchgeboxt wurde, als "links-grün" bezeichnet wird :ugly:

Da scheint sich bei manchen Leuten ein ziemliches Feindbild in den Kopf gebrannt zu haben.
 
Ich weiß nicht, ob ich es lustig oder traurig finden soll, wenn eine Maßnahme, die der Lindner von der FDP durchgeboxt wurde, als "links-grün" bezeichnet wird :ugly:

Da scheint sich bei manchen Leuten ein ziemliches Feindbild in den Kopf gebrannt zu haben.
Von welchem Feindbild sprichst du? Die SPD ist sieht sich selbst im linken Spektrum, und die Grünen sind - wie der Name schon sagt - grün. Die FDP ist doch lediglich Mehrheitsbeschaffer damit man regieren kann. Von daher ist die Bezeichnung doch korrekt?

Lindner hat den Vorschlag gemacht ... aber wer hat ihn letztendlich umgesetzt bzw. durch gewunken? Die FDP kann mit ihren lächlich wenigen Sitzen doch alleine kein Gesetz verabschieden ...

Apropos SPD, die Partei für den Arbeiter wie man selbst immer so schön sagt, möchte genau dienjenigen Arbeiter bestrafen in dem man jetzt Fahrverbote fordert.
 
Von welchem Feindbild sprichst du? Die SPD ist sieht sich selbst im linken Spektrum, und die Grünen sind - wie der Name schon sagt - grün. Die FDP ist doch lediglich Mehrheitsbeschaffer damit man regieren kann. Von daher ist die Bezeichnung doch korrekt?

Lindner hat den Vorschlag gemacht ... aber wer hat ihn letztendlich umgesetzt bzw. durch gewunken? Die FDP kann mit ihren lächlich wenigen Sitzen doch alleine kein Gesetz verabschieden ...

Lindner ist Finanzminister und damit für solche Entscheidungen zuständig.
Das wurde so im Koalitionsvertrag vereinbart.
 
Ein Koalitionsvertrag ist eine Absichtserklärung, kein rechtlich bindender Vertrag.
Liegt mir als SPD oder Grüne was an den Bürgern und ich weiß, dass das System nicht funktioniert ... warum stimme ich dann im Bundestag dafür? Sie hätten das ganze rechtlich einwandfrei blockieren können, Koalitionsvertrag hin oder her.
 
Bei mir wartet noch ein Pizzaofen auf seine Wiederbelebung, genau wie die GTX 980Ti.

Finde ich auch viel zu wenig :wow:

Freu dich doch einfach, dass kleinere und mittlere Reparaturen künftig nur noch die Hälfte kosten.

So ein Blödsinn. Dann sollten Sie den Bonus auf das Ersatzteil geben und nicht auf die Rechnung. Wer selbst in der Lage ist zu reparieren bekommt bei der aktuellen Regelung nämlich gar nichts. Was hier passiert ist die Subventionierung von Pseudogeschäften ala Handystore&Co.

Das wäre der größte Blödsinn überhaupt, da Deutschland dann zum größten Ersatzteildealer der Welt aufsteigen würde. Einfach ein Ersatzteil für etwa 200€ kaufen, Bonus kassieren und das Zeug ins Ausland verkaufen.

Die DDR hat da böse Erfahrungen mit kostenlosen Arbeitsschuhen gemacht.

Andererseits wäre das für mich auch wieder geil. So ein PC besteht ja nur aus Ersatzteilen. Dann zieht sich der Kauf eben 5 Jahre. Das Board und Die CPU hole ich mir an einem Jahreswechsel, nur den neuen RAM muß ich voll finanzieren, dann ihn aber irgendwann aufstocken. Ansonsten kommen dann Graka, RAM, SSD usw. dazu.

Nur glaube ich nicht, dass es Sinn und Zweck ist, dass der Staat pro Jahrzehnt 1000€ in meine Kiste steckt.

Natürlich werden dann auch die Preise angepasst... aber wie man Schwachsinnig und falsch subventioniert hat die Ampel schon bei der Kraftstoffsteuer gezeigt....

Das ist sogar noch einigermaßen sinnvoll.
 
Freu dich doch einfach, dass kleinere und mittlere Reparaturen künftig nur noch die Hälfte kosten.
Unwarscheinlich, die Zuschüsse werden eher auf die Rechnung draufgeschlagen werden. Auch muss gegklärt sein was Förderfähig ist. Ist die Repapratur von grob fahrlässig Selbstverschuldeten defekten Förderfähig? Ja / Nein Wie wird das festgestellt.

Um mal das Auto rauszuholen: Ich fahr gegen einen Baum, bekomme ich Zuschuss? Was ist mit der "normalen" Reparatur in der Werkstatt? Gilt das auch für Verschleißteile? Falls nicht: So ziemlich alles geht mit der Zeit wegen verschleiß kaputt, da den unterscheid zu defenieren dürfte rechtlich Interesannt werden.



Das wäre der größte Blödsinn überhaupt, da Deutschland dann zum größten Ersatzteildealer der Welt aufsteigen würde. Einfach ein Ersatzteil für etwa 200€ kaufen, Bonus kassieren und das Zeug ins Ausland verkaufen.

Der größte Blödsinn ist der Bonus an sich, das geht auch über den Händler (deines Vertrauens). Im Übrigens hatten wir genau das mit E-Autos. Tesla kaufen, E Prämie kassieren und dann nach einem Jahr zum Neupreis nach Osteuropa weiterverkaufen. Dann wird wieder Prämie kassiert und ein Tesla geordert....

Was glaubst du wie erst die Fake Rechnungen steigen werden. Handyshop X repariert für 30 "Freunde und Familie" Personen imaginäre Geräte. Die Rechnungen werden nicht bezahlt, also bei der Steuer als Verlust abgeschrieben. Die Rechnungen werden aber natürlich für den Bonus eingereicht. Wer soll das Prüfen? Der Staat sicher nicht....
Die DDR hat da böse Erfahrungen mit kostenlosen Arbeitsschuhen gemacht.
Macht unsere aktuelle DDR ja auch mit Tankrabatt, E-Auto Prämie und was so als nächstes kommt. Ein Lerneffekt darf bezweifelt werden.
Andererseits wäre das für mich auch wieder geil. So ein PC besteht ja nur aus Ersatzteilen. Dann zieht sich der Kauf eben 5 Jahre. Das Board und Die CPU hole ich mir an einem Jahreswechsel, nur den neuen RAM muß ich voll finanzieren, dann ihn aber irgendwann aufstocken. Ansonsten kommen dann Graka, RAM, SSD usw. dazu.

Nur glaube ich nicht, dass es Sinn und Zweck ist, dass der Staat pro Jahrzehnt 1000€ in meine Kiste steckt.
Muss der Staat ja nicht. Eine Reparatur ist keine Verbesserung, bzw. darf keine sein. So sieht es z.B. auch das Steuerecht bei Reparatur und Ersatzbeschaffung vor.

Wenn du also die Rechnung von deinem 2 Jahre alten (oder wie die Frist aussehen soll) Rechner vorlegen kannst und die defekten Komponente "ersatzbeschafft" hast, kannst du die Rechnung einreichen....natürlich gegen einen Entsorungsnachweis (Bauhof etc.) für die alte Umweltschädliche Hardware. (<--Das wäre der logische Weg, kommt aber natürlich nicht.)

Ein Tausch z.B. Grafikkarte gegen Grafikkarte sollte nicht möglich sein wenn die Komponente einzeln (ver)gekauft wurde. Streng genommen wäre das ja ein kompletter Austausch und keine Reparatur. Bei einem Komplettrechner sähe es anders aus.
Das ist sogar noch einigermaßen sinnvoll.
Was genau? Höhere Preise bei der Reparatur oder Subventionierte -also nicht benötigte- Arbeit? Ich finde beides nicht Sinnvoll.
 
Zuletzt bearbeitet:
Finde ich auch viel zu wenig :wow:

Für Elektrokleingeräte, die typischerweise in Läden von Selfmade-Bastlern repariert werden, ist das ein sinnvoller Preisrahmen. Aber auch leider nur dafür. Bei einer die Reparatur werten Waschmaschine hat man damit gerade mal die doppelte Anfahrt (Prüfen + mit bestelltem Teil reparieren) drin, bei größeren Sachen eher gar nichts. Kleinstreparaturen anderer Art macht man dagegen selber oder kauft das Objekt neu zu Preisen, bei denen sich die Suche nach einem Reparaturanbieter, das Hinbringen und das Abholen schon kaum lohnen können.
 
Unwarscheinlich, die Zuschüsse werden eher auf die Rechnung draufgeschlagen werden.

Wir haben in der EU freien Warenverkehr. Von daher kannst du dir dein Tei auch aus dem Ausland bestellen und es dann wieder verkaufen. Die Idee ist einfach Blödsinnig.

Auch muss gegklärt sein was Förderfähig ist. Ist die Repapratur von grob fahrlässig Selbstverschuldeten defekten Förderfähig? Ja / Nein Wie wird das festgestellt.

Wenn du jedes mal einen Gutachter einschaltest, dann kann man sich die Sache gleich spare.

Andererseits wäre das wohl ein tolles Beispiel für zusätzliche Bürokratie, also wird es wohl so gemacht, wenn jemand die Politiker auf die Idee bringt. Toll für alle Gutachter.

Um mal das Auto rauszuholen: Ich fahr gegen einen Baum, bekomme ich Zuschuss? Was ist mit der "normalen" Reparatur in der Werkstatt? Gilt das auch für Verschleißteile? Falls nicht: So ziemlich alles geht mit der Zeit wegen verschleiß kaputt, da den unterscheid zu defenieren dürfte rechtlich Interesannt werden.

Man will hier die Leute dazu bewegen ihre Geräte zu repartieren. Bei Autos ist das schon der Fall oder verschrottest du deine Karre (wenn vorhanden) sobald neue Reifen draufmüssen.

Der größte Blödsinn ist der Bonus an sich, das geht auch über den Händler (deines Vertrauens). Im Übrigens hatten wir genau das mit E-Autos. Tesla kaufen, E Prämie kassieren und dann nach einem Jahr zum Neupreis nach Osteuropa weiterverkaufen. Dann wird wieder Prämie kassiert und ein Tesla geordert....

Der größte Blödsinn sicher nicht, da gibt es noch sehr viel mehr (Atomausstieg, EEG usw.), aber doch relativ dämlich.

Was glaubst du wie erst die Fake Rechnungen steigen werden. Handyshop X repariert für 30 "Freunde und Familie" Personen imaginäre Geräte.

Ja, das wird wohl passieren. Aber dann darf man gleich die ganze Wirtschaft abschaffen. Wobei es schwirig sein wird 30 Leute zu finden, die gefälschte Rechnungen einreichen und sich dabei nicht verplappern. Außerdem hast du dann 30 Personen, die dich verpetzen können, wenn sie das wollen. Von daher ist das eine recht dämliche Idee.

Die Rechnungen werden nicht bezahlt, also bei der Steuer als Verlust abgeschrieben. Die Rechnungen werden aber natürlich für den Bonus eingereicht. Wer soll das Prüfen? Der Staat sicher nicht....

Da kommt der Staat schnell dahinter. Finanzbeamte sind eine grauenerregende Spezies, besonders bei kleineren Unternehmen.

Macht unsere aktuelle DDR ja auch mit Tankrabatt, E-Auto Prämie und was so als nächstes kommt. Ein Lerneffekt darf bezweifelt werden.

Der Tankrabatt ist keine Subvention, es ist nur ein teilweises nichteinfordern der enormen Steuern. Sprit könne sogar noch viel billiger sein. Das ist ein Beispiel für die Interventionsspirale: der Staat will nicht, dass die Leute Auto fahren, also besteuert er dem Sprit extrem. Blöd nur, dass sich die Leute die Farht zur Arbeit dann oft nichtmehr leisten können und es dann lukrativer ist ALG II zu beziehen. Also muß eine Pendlerpauschale eingeführt werden, um das auszugleichen. Nun explodieren die Spritpreise und die Leute können es sich nicht mehr leisten. Also wird dieser Tankrabatt eingeführt. Sinnvoller wäre es einfach jedem Autobesitzer, der weniger als z.B. 1800€ netto verdient einfach 200-500€ Spritsteuer zurückzuerstatten. Dann bekommen das die richtigen und die Mineralölkonzerne greifen es nicht ab (die hätten auch alles einstecken dürfen).

Muss der Staat ja nicht. Eine Reparatur ist keine Verbesserung, bzw. darf keine sein. So sieht es z.B. auch das Steuerecht bei Reparatur und Ersatzbeschaffung vor.

Wenn du also die Rechnung von deinem 2 Jahre alten (oder wie die Frist aussehen soll) Rechner vorlegen kannst und die defekten Komponente "ersatzbeschafft" hast, kannst du die Rechnung einreichen....natürlich gegen einen Entsorungsnachweis (Bauhof etc.) für die alte Umweltschädliche Hardware. (<--Das wäre der logische Weg, kommt aber natürlich nicht.)

Ein Tausch z.B. Grafikkarte gegen Grafikkarte sollte nicht möglich sein wenn die Komponente einzeln (ver)gekauft wurde. Streng genommen wäre das ja ein kompletter Austausch und keine Reparatur. Bei einem Komplettrechner sähe es anders aus

Man kann dein System mißbrauchen. Wenn du anfängst von jedem Gerät alte Rechnungen einzufordern, dann kannst du es auch gleich lassen.

Was genau? Höhere Preise bei der Reparatur oder Subventionierte -also nicht benötigte- Arbeit? Ich finde beides nicht Sinnvoll.

Man will die Leute dazu bewegen ihnen alten Krempel zu reparieren, statt sich neuen zu kaufen.

Nun ist es so, dass der Deutsche besonders aktiv wird, wenn er irgendwo eine Prämie abstauben kann. Das konnte man schon bei der Abwrackprämie aka "Umweltprämie" sehen. Damals gab es 2500€, wenn man seine alte Karre verschrotten lies. Da sind aber haufenweise Autos in die Schrottpresse gewandert, die noch mehr als 2500€ wert waren und sich gut verkaufen ließen. Die Leute waren geil auf diese Prämie und wollten sie haben, koste es, was es wolle.

Von daher kann das durchaus eine positive Wirkung haben. Wenn man Geld abstauben kann, dann macht man das eben deutlich lieber, selbst wenn man selbst noch die Hälfte blechen muß. Dann setzen sich die Leute auch noch damit auseinander, wo solche Reparaturbuden zu finden sind und nutzen sie auch. Das ist dann sogar ein dauerhafter Effekt, da die Leute damit vertraut sind. Von daher bringt es auch nichts, Ersatzteile zu subventionieren. Diese Leute wissen ja schon, wie man sich helfen kann und auch, wenn man nur die Hälfte des Lohns sparen kann, dann ist das immer noch besser.

Von den ganze Subventionen ist die sogar relativ sinnvoll.
 
Hab da ne utopische Idee. Vielleicht bekommt man die Hersteller wieder dazu, dass die Qualität steigt und man bewusste Sollbruchstellen nicht auch noch staatlich subventioniert. Vielleicht hätte dann das alte Siegel 'made in germany' sogar irgend nen Stellenwert und nicht für heute gar keine Aussagekraft mehr ..
 
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