News Manjaro Linux 25.0: Eine gute Ausgangsbasis für Gaming-PCs

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Manjaro Linux, eine populäre Linux-Distribution auf Basis von Arch Linux, welche vielen Spielern als Ausgangspunkt für ihr ganz persönliches Gaming-Betriebssystem dient, ist in der neuesten Version 25.0 mit drei neuen Desktops erschienen.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Manjaro Linux 25.0: Eine gute Ausgangsbasis für Gaming-PCs

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Ich weiß nicht...irgendwie holt mich Manjaro nicht ab. Ich bin aktuell zum Ausprobieren bei Endeavour OS gelandet...
 
Ich finde die gefühlt abertausend unterschiedlichen Linux Versionen extrem verwirrend.
Warum gibt es so derart viele? Und wodurch unterscheiden die sich? Letzten Endes können doch alle das selbe oder?
Und irgendwie sehen die alle gleich oder fast gleich aus.
 
Erstmal finde ich es gut, Linux (quasi als alternative Gamingplattform) zu thematisieren und über neue Distributionen zu informieren. Allerdings dürfte der Artikel in dieser Form eher die ansprechen, die sich schon ein bisschen mit der Thematik beschäftigt haben. Andere Wenigerinformierte dürften sich z.B. fragen: was ist Gnome, KDE Plasma usw.? Worin liegen die Unterschiede ...
Wie wäre es mit mehr Links, Screenshots?
 
Ich nutze Manjaro jetzt seit zwei Jahren und bin zufrieden.

Kurz zusammengefasst: Es ist ziemlich aktuell und vermutlich ein gutes Stück stabiler als ein reines Arch, aber es bleibt eine recht aktuelle Rolling-Release-Distro und vor manchen Tücken, die das mit sich bringt, kann auch ein moderat langes Zurückhalten und Kuratieren einen nicht feien. Ich hatte zwei größere Probleme, bei einem war ich aber vermutlich einfach zu gierig auf den neuen Kernel. In beiden Fällen konnten mich Leute im Manjaro-Forum auf die richtige Fährte bringen.

Fazit: Wer sich möglichst wenig mit dem OS beschäftigen möchte, nimmt eine Point-Release-Distro und wer sich trotzdem an eine Arch-basierte Distro heranwagt, macht die Updates im Zweifel einfach später, wenn der Rechner unmittelbar danach furchtbar dringend gebraucht wird.
Warum gibt es so derart viele?
Weil es so viele verschiedene Anwendungszwecke und Vorlieben gibt.
Und wodurch unterscheiden die sich?
Der offensichtlichste Unterschied ist meist die Desktopumgebung und wie sie konfiguriert ist, bzw. ob es überhaupt eine gibt. Daneben ist eine weitere wichtige Achse, wie aktuell das System ist. Sehr aktuelle Software ist halt weniger erprobt, daher werden in Umgebungen, in denen hohe Stabilität wichtig ist, neue Features später eingeführt und nur Fehler behoben.
Letzten Endes können doch alle das selbe oder?
Prinzipiell schon, es kann aber in beliebig viel Aufwand ausarten, eine Distro komplett auf einen anderen Verwendungszweck umzukrempeln. Deswegen nimmt man einfach eine, die gut zu den eigenen Bedürfnissen passt, dann muss man nur noch wenig bis gar nichts anpassen.
Erstmal finde ich es gut, Linux (quasi als alternative Gamingplattform) zu thematisieren und über neue Distributionen zu informieren.
Naja, "neue" Distribution. Manjaro ist 13 Jahre alt. ;)
Aber ja, ich weiß was du meinst.
Andere Wenigerinformierte dürften sich z.B. fragen: was ist Gnome, KDE Plasma usw.? Worin liegen die Unterschiede ...
Wie wäre es mit mehr Links, Screenshots?
Das wäre aber vielleicht eher Thema für einen Guide als für eine News. Sinnvoll wäre so was aber auf jeden Fall, weil da immer wieder die gleichen Fragen aufkommen. Andererseits kann man das alles im Netz nachlesen.
 
Warum gibt es so derart viele?
  • Weil dies das Wesen von Linux als FOSS und dessen modulare Beschaffenheit in den verschiedenen Grundkategorien (Desktopumgebung, Dateibrowser usw.) ermöglicht.
  • Weil es viele Leute mit IT-Wissen und -Neugier, mit unterschiedlichen Vorstellungen von und Erwartungen an ein Betriebssystem (und darüberhinaus an dessen Auslieferungsumfang) gibt.
Und wodurch unterscheiden die sich?
  • In der Kernelversion, dessen Features und unterstützter Hardwareumfang (in den Kernel integrierte Treiber)
  • Im Auslieferungsumfang an Software
  • In der Erscheinungsweise (Rolling oder fixed Release)
  • In der Art der Benutzer:inoberfläche -Desktopumgebung (hierunter verschiedene Designs/Konzepte bspw. GNOME, KDE Plasma) oder puristisch Befehlszeile
  • Im Dateibrowser
  • ...
Vergleiche bspw. auf der Übersichtsseite über diverse Distributionen distrowatch.com die Tabelle von Manjaro mit Linux Mint oder schaue Dir bspw. verschiedene Desktopumgebungen wie GNOME, KDE Plasma an ...

Letzten Endes können doch alle das selbe oder?
Soweit ich weiß schon. Hinzufügen ist recht einfach, etwas entfernen schwieriger.

Und irgendwie sehen die alle gleich oder fast gleich aus.
Das liegt an den Desktopoberflächen. Allerdings gibt es da schon ein paar.

Edit: @empy Na, da warst Du etwas schneller. Doppelt hält besser. Und ein paar Informationen variieren ja. :)

###Hoppla, mein folgender Beitrag wurde an diesen rangeklatscht.

Naja, "neue" Distribution. Manjaro ist 13 Jahre alt. ;)
Aber ja, ich weiß was du meinst.
Na, @PCGH_Sven berichtet hier ja immerhin von Manjaro 25.0. 25.0 ist neu. :P

Das wäre aber vielleicht eher Thema für einen Guide als für eine News. Sinnvoll wäre so was aber auf jeden Fall, weil da immer wieder die gleichen Fragen aufkommen. Andererseits kann man das alles im Netz nachlesen.
Ach, ein paar Links und Screenshots sind doch recht schnell in einen Text integriert, würde ich meinen.
Einen Guide, Legende zu Begrifflichkeiten o.ä. fände ich zusätzlich auch 'ne super Sache.
Nachlesen kann mensch viel. Warum habe ich oder wir Schussel überhaupt geantwortet? Das kann @Wuersteltier doch nachlesen. Eigentlich hätte sie*er erst gar nicht fragen brauchen, sondern duckduckgo, Wikipedia, distrowatch.com oder ... befragen können. :ugly:
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei Distros ist es wie mit dem Volkswagen Konzern. Ob VW Golf, Seat Leon oder Audi A3: Irgendwie ist es immer dasselbe Fahrzeug, aber in der Konfiguration unterscheiden sie sich. Manche Distros verfolgen völlig andere Konzepte wie das konfigurationsgetriebene NixOS. Debian möchte sehr stabil sein und ausschließlich freie Software verwenden. Ubuntu sieht das etwas anders und nimmt Debian als Basis und bietet auch proprietäre Pakete an und auch erweiterten (kostenpflichtigen) Support.
Viel kommt ja über die Namen von Paketen und was am Ende enthalten ist. Gehören Libraries mit dazu und welche? Wie ist die Software im out-of-the-Box konfiguriert? Gar nicht, mit einem sehr kulanten Default oder sehr strikt und hochsicher? Verzichtet die Distribution auf ein vorinstalliertes Desktop Environment? Verzichtet sie sogar auf systemd? Wer mit letzterem nicht einverstanden ist, wird als Paketmanager bei viel Aufwand haben, selbst die Start/Stopp-Skripte zu schreiben.
Oder man spezialisiert eine Distro komplett für einen Zweck wie Kali Linux für Forensik.

Im Gegensatz zu Windows, wo im Prinzip nur die Version (Home, Pro, etc) ausgewählt werden kann und dann wird eine Standardinstallation ausgeführt. Natürlich nur, sofern sie nicht customized wurde, was im Prinzip auch eine Distro ist. In diversen Warezforen wurden gerne mal Windows ISOs mit integriertem Office und einiger Standardsoftware wie Adobe Reader, WinRAR und Co angeboten und einige "Optimierungen" für Gaming voreingestellt. Windows ist da deutlich weniger offen für komplette Alternativen. Den Explorer oder die Systemsteuerung komplett zu ersetzen dürfte ein schwieriges Unterfangen werden. Linux Distros haben je nach Desktop Umgebung komplette Alternativen oder teilweise Alternativen zur Konfiguration diverser Dienste wie PulseAudio oder Pipewire.

Mit Arch ist man schon ordentlich Betatester für Software. Ich hatte mit XFCE so manchen seltsamen Bug, dass Icons z.B. keine transparenten Hintergründe mehr hatten oder sich irgendetwas einfach falsch angefühlt hatte. Daher habe ich mein Notebook mal auf Manjaro umgebaut. Etwas ungewohnt, dass man nicht mehr rund um die Uhr pacman -Syu ausführen kann und immer ein Update installiert wird, aber so geht auch nicht ständig etwas kaputt und es wurde von anderen schon mal vorgetestet, die vielleicht auch ein Bugreport geschrieben haben.
 
Erstmal finde ich es gut, Linux (quasi als alternative Gamingplattform) zu thematisieren und über neue Distributionen zu informieren. Allerdings dürfte der Artikel in dieser Form eher die ansprechen, die sich schon ein bisschen mit der Thematik beschäftigt haben. Andere Wenigerinformierte dürften sich z.B. fragen: was ist Gnome, KDE Plasma usw.? Worin liegen die Unterschiede ...
Wie wäre es mit mehr Links, Screenshots?
So ist das mit Fachzeitschriften.
Auto-Welt wird auch nicht den Begriff der B-Säule bei jeder Erwähnung erläutern.
Man traut dem Zielpublikum gewisses Vorwissen bzw. die Fähigkeit zu recherchieren zu.
Artikrl die explizit an Anfänger gerichtet sind gibt es eben zusätzlich zuhauf. Auch bei PCGH immer mal wieder.
 
Vor ein paar Jahren von Mint zu Manjaro gewechselt, bin sehr zufrieden und habe nicht mehr vor eine andere Distro als Hauptsystem zu installieren. Sind aber mehrere in einer VM installiert, u.a. Endavour, Nobara, Debian, Ubuntu...

Manjaro gefällt mir am Besten, vor allem macht es keine Probleme. Mint habe ich noch auf meinem Zweitrechner. Die Handhabe ist bei Mint für Umsteiger wirklich einfacher, mittlerweile bekomme ich aber alles auch auf Manjaro hin. Zocken lässt es sich auf Manjaro m.E. besser, vor allem gefällt mir der KDE Desktop. Für Einsteiger ist Manjaro dennoch geeignet. Lässt sich problemlos installieren und bedienen.
 
Ich weiß nicht...irgendwie holt mich Manjaro nicht ab. Ich bin aktuell zum Ausprobieren bei Endeavour OS gelandet...
Endeavour ist für Anfänger ungeeignet, da anspruchsvoll.
Sieht nett aus udn hat gute Performance in GAmes, aber es ist halt Arch udn man muss selbst mehr machen als sonst.
Auch dieses komische Nobara Linux disqualifiziert sich für Einsteiger und Umsteiger, weil ein Systemupgrade eine Höllenqual ist. Man benötigt dafür nämlich ein Hilfevideo und eine Anleitung aus dem Netz, weil es keinen einfachen Upgradebutton gibt, wie unter Windows, man muss viel Krimskrams selbstständig udn intuitiv machen (können) und ggf. mit etlichen Paketen herumhangeln, deinstallieren, dann neu installieren, pi pa po. Nur für Fortgeschrittene sinnvoll, oder halt nach Anleitung.
Ich möchte nicht das Gesicht eines Windows verwöhnten Nutzers sehen, der sich das Zeug installiert udn dann später allles bereut und Linux wegen der Komplexizität verflucht.
Manjaro ist definitiv eines der empfehlenswertesten Systeme, wenn man Umsteiger und Gamer ist und ein schnelles udn immer aktuelles System haben möchte, ohen selbst viel Hand anlegen zu müssen.
Es ist lange am Markt, hat seine Nutzerbase, dagegen stinken diese neumodischen 1 bis 5-Mann-Projekte förmlich ab.
 
Als ich vor 2 Jahren meinen 6 monatigen Ausflug zu Linux only gemacht habe, hatte ich mich für Manjaro entschieden und mochte das eigentlich sehr gern. Aber zumindest damals war pacman als package manager nicht wirklich toll im Vergleich zu apt oder yum. Aber Probleme mit Stabilität hatte ich nie und alle Spiele via Steam liefen auch soweit gut.

Wegen aber andere Probleme die nichts mit Spielen zu tun hatte bin ich jedoch nach 6 Monaten wieder zu Win11 zurück gegangen. Aber wenn man ausser zocken und surfen nichts anderes tun will, geht das mit Manjaro hervorragend.
 
So ist das mit Fachzeitschriften.
Auto-Welt wird auch nicht den Begriff der B-Säule bei jeder Erwähnung erläutern.
Man traut dem Zielpublikum gewisses Vorwissen bzw. die Fähigkeit zu recherchieren zu.
Artikrl die explizit an Anfänger gerichtet sind gibt es eben zusätzlich zuhauf. Auch bei PCGH immer mal wieder.
Okay, das kann mensch auch so sehen. Ich stelle mir bloß vor, dass viele Eigenschaften von Linux für Windows-Nutzer:innen fremd sein dürften, da Windows diese Modularität und Vielfalt ja gar nicht anbietet. Mit Windows kriegste 'nen Bug in einem Guss. :D Mag auch sein, dass ich mich verschätze und es mehr Vorwissen bei hiesigen Forist:innen verbreitet ist, als ich annehme.

Endeavour ist für Anfänger ungeeignet, da anspruchsvoll.
Sieht nett aus udn hat gute Performance in GAmes, aber es ist halt Arch udn man muss selbst mehr machen als sonst.
Auch dieses komische Nobara Linux disqualifiziert sich für Einsteiger und Umsteiger, weil ein Systemupgrade eine Höllenqual ist. Man benötigt dafür nämlich ein Hilfevideo und eine Anleitung aus dem Netz, weil es keinen einfachen Upgradebutton gibt, wie unter Windows, man muss viel Krimskrams selbstständig udn intuitiv machen (können) und ggf. mit etlichen Paketen herumhangeln, deinstallieren, dann neu installieren, pi pa po. Nur für Fortgeschrittene sinnvoll, oder halt nach Anleitung.
Ich möchte nicht das Gesicht eines Windows verwöhnten Nutzers sehen, der sich das Zeug installiert udn dann später allles bereut und Linux wegen der Komplexizität verflucht.
Manjaro ist definitiv eines der empfehlenswertesten Systeme, wenn man Umsteiger und Gamer ist und ein schnelles udn immer aktuelles System haben möchte, ohen selbst viel Hand anlegen zu müssen.
Es ist lange am Markt, hat seine Nutzerbase, dagegen stinken diese neumodischen 1 bis 5-Mann-Projekte förmlich ab.
Wobei Manjaro auch auf Arch basiert. Offenbar kann ein Rolling Release gegenüber der von Dir beschriebenen Upgradesituation bei Nobara (Ich habe da keine Erfahrung. Von daher meine Frage, ob so eine Problematik nicht auch mal temporär da versionsbedingt sein kann?) von Vorteil sein. Mit CachyOS, was ja auch auf Arch basiert, hatte ich bisher noch keine Schwierigkeiten.

Mit Arch ist man schon ordentlich Betatester für Software. Ich hatte mit XFCE so manchen seltsamen Bug, dass Icons z.B. keine transparenten Hintergründe mehr hatten oder sich irgendetwas einfach falsch angefühlt hatte.
Dann hattest Du offenbar mal Arch mit XFCE laufen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Nachlesen kann mensch viel. Warum habe ich oder wir Schussel überhaupt geantwortet? Das kann @Wuersteltier doch nachlesen. Eigentlich hätte sie*er erst gar nicht fragen brauchen, sondern duckduckgo, Wikipedia, distrowatch.com oder ... befragen können. :ugly:
An sich schon. Aber ich will ja einerseits helfen, andererseits aber auch nicht immer wieder das gleiche schreiben.
 
Dann hattest Du offenbar mal Arch mit XFCE laufen?
Korrekt. Ich lange XFCE genutzt, bin dann aber zu KDE gewechselt. Mitunter auch, weil XFCE für sich einen Prozess laufen hatte, der 20% CPU Last erzeugte. Ich bin aber auch einfach bequemer geworden. KDE hat so manche Vorzüge, was das "aus einem Guss" Gefühl gibt.
Bei meinem Notebook war der Wechsel nach Manjaro aber ausgelöst von Grafikglitches von amdgpu, die irgendwann aufgetreten sind. Man browst normal und bei jeder Mausbewegung konnte es passieren, dass kurz scheinbar ein völlig korrupter Framebuffer ins Bild flackerte. Das habe ich seit Manjaro nicht mehr. Wie üblich kann das auch an der Konfiguration liegen, aber ich wüsste nicht mal, wie ich das Problem groß beschreiben sollte, also bin ich den Weg des geringsten Widerstands gegagnen. Und so schlimm ist es auch nicht. Bleeding Edge ist toll, weil man über ein neues Major Release von etwas irgendwo liest und weiß, dass man damit in wenigen Tagen schon arbeiten kann. Aber für ein System, auf das man sich verlassen können muss, ist so ein Zwischenweg doch ganz nett.
 
Wer nur zocken möchte der nutzt Windows.
Für alles Andere gibt es BSD oder Linux.
Mh, irgendwie kommt mir dieser Zweizeiler bekannt vor. :D
Also ich zocke auch auf Linux und das mit meiner Spieleauswahl zufriedenstellend. U.a. von daher würde ich die Aussagen erweitern und (ambitionierter) so formulieren:

Wer zocken möchte, die:der nutzt Linux. Es sei denn, sie:er zockt Spiele mit Anti-Cheat oder möchte auf HDR nicht verzichten und bekommt dies nicht zum Laufen (mittlerweile soll da wohl aber etwas gehen). (Womöglich gibt es noch weitere zu prüfende Bedingungen. An sich kann mensch auf Protondb.com nachschauen, wie Spiele mit welchem Ergebnis unter Linux zum Laufen gebracht werden können). Dann müsste sie:er auf Windows zurückgreifen.

Wer keine spezielle Software, wie die bspw. von Adobe unbedingt nutzen will/muss, nutzt ebenfalls Linux oder BSD. In den Sonderfällen müsste Windows genutzt werden. In vielen Fällen dürften sich Programme mittels WINE verwenden lassen oder sich Alternativen für Linux oder BSD finden lassen. Eventuell könnte auch eine VM helfen.

Korrekt. Ich lange XFCE genutzt, bin dann aber zu KDE gewechselt. Mitunter auch, weil XFCE für sich einen Prozess laufen hatte, der 20% CPU Last erzeugte. Ich bin aber auch einfach bequemer geworden. KDE hat so manche Vorzüge, was das "aus einem Guss" Gefühl gibt.
Bei meinem Notebook war der Wechsel nach Manjaro aber ausgelöst von Grafikglitches von amdgpu, die irgendwann aufgetreten sind. Man browst normal und bei jeder Mausbewegung konnte es passieren, dass kurz scheinbar ein völlig korrupter Framebuffer ins Bild flackerte. Das habe ich seit Manjaro nicht mehr. Wie üblich kann das auch an der Konfiguration liegen, aber ich wüsste nicht mal, wie ich das Problem groß beschreiben sollte, also bin ich den Weg des geringsten Widerstands gegagnen. Und so schlimm ist es auch nicht. Bleeding Edge ist toll, weil man über ein neues Major Release von etwas irgendwo liest und weiß, dass man damit in wenigen Tagen schon arbeiten kann. Aber für ein System, auf das man sich verlassen können muss, ist so ein Zwischenweg doch ganz nett.
Interessant. Danke für das Teilen Deiner Erfahrungen!

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Edit: Ich habe meine Aussage etwas relativiert, da Systeme, Anwendungsfälle variieren und auch Umsetzungsmöglichkeiten beeinflussen können.
 
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