Mainboardeinbau/verkabelung in welcher Reihenfolge optimal?

Also mit nur einem RAM Riegel hab ich es auch getestet, den hab ich sogar in einen der anders farbigen Slots gesteckt um auszuschließen, daß beide zuvor belegten Slots defekt sind.
Das änderte gar nichts an dem Problem.

Das mit dem Komponente für Komponente testen kann ja gerne jemand machen, der die nötige Zeit und vorallem Lust dazu hat und gerne dauernt neue Komponenten bestellt und wieder zurückschickt, oder behält, aber das ist nichts für mich, ich will einen PC der funktioniert und dessen Stabilität nicht am seidenen Faden hängt, darum werd ich künftig doch nur noch Komplett-PCs kaufen, die sind dann auch gleich konfiguriert, also die Komponanten aufeinander abgestimmt und kompatibel, zumindest sollte das bei den besseren Komplett-PCs so sein.
Wenn ich wirklich auch wieder damit spielen will, gibts ja auch sicherlich Gaming-Komplett-PCs von Asus, zumindest Laptops gibts mit ROG drauf, also vielleicht auch Desktop-PCs, da bin ich mir dann sicher, daß die funktionieren und wenn nicht habe ich guten Support und gebe ihn halt zurück und bekomme vermutlich gleich einen neuen als Austausch in der Garantiezeit.
Da entfällt für mich dann das selbst Stunden-, Tage- und Monate-lange testen der Komponenten, was in den letzten 3,5 Jahren der Hauptanwendungsbereich des Problem-PCs war.
 
...ich will einen PC der funktioniert und dessen Stabilität nicht am seidenen Faden hängt, darum werd ich künftig doch nur noch Komplett-PCs kaufen...

Das hört sich ja fast so an, als würdest du den Komponenten die Schuld geben, dass du deinen Staubsauger in den Sockel gehalten hast...
 
Hast du dir mal diese sogenannten ROG PCs angeguckt? Darfst nicht meinen, dass du zu dem super Preis (ironisch gemeint) da drin ein ROG Brett und ne ROG Graka hast, sondern ein 08/15-Mobo mit ner 08/15-Graka, aber alles schön verpackt zu nem ROG-Preis (siehe Bild). Und den BS mit abgestimmten Kompo bei OEMs, den darfst du auch gleich vergessen. Wenn du dir mal die Specs der OEM PCs angeguckst, sollte selbst ein Laie merken: oftmals werden starke CPUs mit eher schwächeren Grakas kombiniert oder im fiesesten Fall mit speziellen OEM Grakas, die ein Mix darstellen (siehe z.B. Geforce GTX 560 OEM). Lustig wird es aber, wenn sie z.B. ein Z-Mobo mit ner non-K CPU kombinieren oder gleich mit 32-64GB RAM werben, aber als Schmanckerl ne 5400 U/min HDD verbauen...
Und von aussen erst, die Hässlichkeit in Persona. Ok, der HP Omen sieht ganz hübsch aus, doch den lässt sich HP auch sehr gut bezahlen :-) Und nen Acer Predator... nun, ein hersteller, der schon 2x ne Rückrufaktion wegen Brandgefahr bei seinen Gamer-PCs macht, dem würd ich(!) sicher keine Kohle geben. Natürlich kannst du dir nen PC auch von nem Shop bauen lassen, jedoch blechst du da halt auch für die Arbeit drauf. Im Endeffekt egal, denn ist ja dein Geld und wen ndu es dir lieber einfach machst anstatt die Herausforderung anzunehmen, dann darfst du das natürlich gerne machen. Ist dein gutes Recht :-)

Edit: Hier kannst du mal sehen, was für ne Plastikschüssel man als ROG-PC von Asus für fast 5000.- bekommt: ASUS ROG GT51 Desktop: Overclocked i7-6700K, GTX 1080 SLI, 64 GB DDR4, $4999. Natürlich auch ohne ROG Board oder ROG Graka, aber immerhin ein ROG Sticker auf ner Asetek AIO :-) Und hier kannst du noch sehen, wie "hübsch" der Tytan von aussen aussieht: ASUS ROG Tytan CG8890-DE002S W8 - PC Systeme - computeruniverse. So was nenn ich Frechheit, wenn die da nicht mal ein richtiges ROG Brett einbauen und es dann als high-end ROG PC verkaufen, zu nem saftigen Preis.


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Naja, daß ich die Flinte schnell ins Korn werfe denke ich kann man mir nach ca. 3,5 Jahren Fehlersuche, 3 Mainboards und 2 Grafikkarten die defekt waren, 2-3 mal zum Händler zurück gebracht und zum Schluss selbst versucht zu reparieren, wohl nicht vorwerfen.
Ich stecke immer mehr Geld in einen bald 4 Jahre alten PC, bei dem die restlichen Bauteile dann sowieso bald kaputt gehen werden, dann hab ich nachher ein voll funktionsfähiges neues Board, aber die CPU geht komplett kaputt und ich kann eine veraltete Haswell CPU versuchen nachzukaufen, sofern es die dann noch gibt...
Außerdem ist es mir zu streßig jetzt komponentenweise vorzugehen um den Fehler einzugrenzen, denn dann müßte ich mehrere Komponenten bestellen, bezahlen, damit testen und dann alle die nicht fehlerhaft sind wieder zurück bringen, immer akriebisch aufpassen, daß sie keinen Kratzer oder ähnliches bekommen und hoffen, daß ich mein Geld zurück bekomme...
Dazu die Arbeit des Umbauens und Testens, daß ist es mir nicht wert.
Den PC wo hinbringen, zu einem der mir bekannten kleinen Bastelläden? Lieber würd ich ihn direkt zum Entsorgen wegbringen, denn die besch... mich ja eh nur wieder und bauen mir die nächsten defekten Komponenten ein, oder welche die erstmal funktionieren und dann schleichend defekt geben, wie die beiden Grafikkarten.
Außerdem mal ehrlich, so wie die in dem Laden gearbeitet haben, die den PC für mich bauten, das kann ich selbst besser, auch wenn ich dafür länger brauche, für die teilweise miese Hardwarequalität die heute in manchen Bereichen immer mehr der Standard zu werden scheint, kann ich ja nichts.
Ich sehe also absolut keine Schuld bei mir, ich hab für mich alles richtig gemacht, bis auf einen einzigen Punkt, ich hätte keinen Cent mehr in den PC investieren sollen, also keine neue Grafikkarte, denn die GTX 1060 wird nun rumliegen und vergammeln, wenn ich sie nicht gebraucht verkaufen kann.

Ob ich einen Komplett-PC zum Spielen kaufe und wann, daß weiß ich nicht, frühestens wenn die CPUs doppelt so viele Kerne haben wie mein i7-4770K und dazu noch die etwa doppelte Monoleistung, dazu eine Grafikkarte mit mindestens der Grafikleistung der GTX 1080 und der PC dürfte kaum über 1200 Euro kosten, außerdem würde ich ihn mir anschauen, wenn da ein minderwertiges Mainboard, Netzteil oder ähnliches drinn wäre, käme der nicht in Frage.

Realistischer find ich da doch bald mal den ersten Mac zu kaufen, der ist wenigstens Qualität, gepaart mir echt schickem Design, zum Spielen dann halt eine aktuelle Spielkonsole, sofern ich noch spielen will, momentan reizt mich das auch nicht mehr so, weil ich finde, daß auch die Spiele irgendwie immer schlechter werden. Die Grafik wird zwar stetig besser, aber darauf kommt es bei einem guten Spiel nicht ausschließlich an, nur mal als Beispiel Mafia 1, 2 und 3, Teil 3 hab ich zwar nur 1-2 Stunden gespielt, aber das hatte seine Gründe, machte mir einfach keinen Spaß mehr, Teil 2 hab ich durchgespielt, aber Teil 1 fand ich mit Abstand am besten.
 
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So, hab nun alles bis auf die Grafikkarte zusammengebaut und verkabelt.

Das Ergebnis beim Einschalten ist, 4 Beeps und es kommt kein Bild, die Lüfter drehen aber alle, nach geschätzt 60 Sekunden (oder länger) geht er dann von selbst aus, nach weiteren paar Sekunden wieder mit 4 Beeps an usw.
Was nun?

Da schriebst du, dass du u.a. noch nicht mal die Graka drin hast. Chimera hat darauf hingeweisen, dass das Beepen auch ein Grakaproblem sein könnte. Schon mal die Graka eingebaut?
 
More Drama Baby! Nicht böse gemeint, aber wenn ich mir deine Posts so durchlese, kann man schon auf den Gedanken kommen, dass der Fehler wie des öfteren vorm Rechner hockt. Krönen tust du das Ganze, wenn dann als Fazit bei dir herauskommt, dass du dir jetzt eher nen iMac kaufen willst, weil man da ja Qualität und Optik in einem bekommt... Echt jetzt? Ich arbeite mit den Drecksdingern und würde mir niemals einen davon zu Hause hinstellen. Völlig überteuertes Spielzeug.

Das selbe gilt für Fertig-PCs! Die sind wie der Name schon sagt bereits von Haus aus völlig fertig...

Anstatt also alles in die Tonne zu kloppen, schnappen dir lieber nen versierten Kumpel und lass den Mal die Lage sondieren. Mit Sicherheit hat der auch ein paar Teile über, mit dem ihr dann testen könnt.

Und was deinen Eröffnungspost angeht, hattest du die Karte denn zwischenzeitlich Mal eingebaut? Würde mich auch Mal interessieren.
 
Nein, wozu die Grafikkarte einbauen, wenn die iGPU schon nicht funktioniert?
Bei einem nagelneuen Board und intakter CPU müßte doch ein Bild kommen, wenn man HDMI ans Board anschließt, die iGPU kann doch nicht werkseitig im BIOS erstmal deaktiviert sein!
Außerdem, bevor ich das neue Board kaufte und einbaute, hatte ich sehr wohl die Grafikkarte drinn und da kam auch kein Bild und der Rechner ging nach paar Sekunden wieder von selbst aus und dann wieder an...
Darum hab ich es mir jetzt bei dem neuen Board mal erspart, die sorgsam verpackte Grafikkarte wieder auszupacken und auch noch einzubauen um dann wieder festzustellen, daß die ganze Mühe umsonst war...
Die Grafikkarte müßte sich bei ebay oder so ja noch gut verkaufen lassen, ist ja fast neu und hat noch Garantie.

Zu den iMacs, natürlich weiß ich auch nicht was da genau drinn steckt, das ärgert mich auch an denen etwas, daß die nicht die genaue CPU-Bezeichnung (z.B. i7-4790K) in den technischen Daten angeben, aber vielleicht hab ich auch nur nicht gründlich genug gesucht.
Das Design von den iMacs, aber auch Mac-Books finde ich absolut top, mehr geht einfach nicht, auch die Verarbeitung des Gehäuses aus Alu und die Scheibe vor dem TFT beim iMac, wirkt auf mich alles extrem wertig und robust. Aber wiegesagt, welches Mainboard die verbauen, welche Grafikkarte und wie die Kühlung ausfällt, dazu kann ich auch nichts sagen, der Preis aber schreckte mich bisher auch immer von einem Kauf ab, denn wenn käme für mich nur der 27" iMac 5K Retina in Frage und der kostet meist über 2000 Euro schon in einer niedrigen Ausstattungsvariante, das ist mir einfach zu viel.
Wobei das Display an sich sicherlich auch einen großen Teil des Preises ausmacht wird, und das ist das beste Display, was ich je gesehen habe, sogar mit Abstand!

Zurück zum meinem Problem-PC, der nächste Schritt wäre eine neue CPU zu bestellen und einzubauen, den gehe ich aber nicht mehr, weil das ein Fass ohne Boden ist, es geht ein Teil nach dem anderen kaputt und ich kaufe immer mehr veraltete Hardware nach, da steig ich jetzt einfach mal aus und ziehe sozusagen die Reißleine.
Ich hab ja einen PC der wunderbar funktioniert, wenn auch mit Linux, aber damit kann ich auch fast alles machen, vorallem all das, was mir wirklich wichtig ist und der i3-2100 ist mit lautloser Kühlung kühl und ausreichend schnell, ich überlege sogar ob ich da nicht einfach die Geforce GTX 1060 einbaue und Windows 10 parallel installiere, vielleicht mach ich das, wenn ich sie nicht für einen guten Preis verkauft kriege wirklich, dann könnte ich auch wieder Windows-Spiele spielen.

Und nein, ich hab keinen Kumpel der PCs bauen kann, erstrecht nicht besser als ich selbst, alle meine Kumpels nutzen seit Jahren Komplett-PCs, entweder von Aldi, Acer, oder Dell und sind damit zufrieden, derjenige der die Dell PCs kauft ist sogar studierter technischer Informatiker und der ist mit Dell hoch zufrieden.
Wenn ich dann von meinen build-by-order-PCs erzähle werde ich meist nur mitleidsvoll belächelt, die kennen mit ihren Komplett-PCs einfach nicht diese Probleme die ich dauernt habe, weil die Dinger konfiguriert sind und tun was sie sollen, laufen und das zuverlässig!
 
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Wenn ich dann von meinen build-by-order-PCs erzähle werde ich meist nur mitleidsvoll belächelt, die kennen mit ihren Komplett-PCs einfach nicht diese Probleme die ich dauernt habe, weil die Dinger konfiguriert sind und tun was sie sollen, laufen und das zuverlässig!

Tut meiner auch, obwohls mit Sicherheit kein Komplett-PC ist. Das dürfte bei der Mehrheit der Bekloppten hier zutreffen. Und anstatt jetzt panisch das Zeug aus dem Fenster zu werfen, würde ich einfach mal das HANDbuch zur HAND nehmen, und in der Fehlercode-Tabelle nachschlagen. Ich tippe wie einige vor mir ebenfalls auf einen defekten RAM. Und einen solchen Riegel wirst du dir doch gerade noch irgendwo leihen können. Zur Not kaufste eben einen, die Dinger kosten jetzt nicht gerade die Welt.

Ach und zu den iMacs... die Dinger sind echt enorm praktisch. Hinstellen, anmachen, umwerfen und auf der Rückseite Steak grillen. Die Kühlung ist komplett fürn Arsch – alles auf Kosten der Optik. Bei uns in der Firma müssen wir die Kisten im Schnitt alle 3 Jahre komplett austauschen.
 
Ach und zu den iMacs... die Dinger sind echt enorm praktisch. Hinstellen, anmachen, umwerfen und auf der Rückseite Steak grillen. Die Kühlung ist komplett fürn Arsch – alles auf Kosten der Optik. Bei uns in der Firma müssen wir die Kisten im Schnitt alle 3 Jahre komplett austauschen.

Das ist krass, hätte ich nicht gedacht, aber viel Platz für Kühlung haben die ja leider echt nicht in dem schicken engen Gehäuse hinterm Bildschirm, wäre dann vielleicht besser Mobil-Chips zu verwenden oder die CPU werkseitig professionell zu Köpfen und mit Flüssigmetall-WLP und optimiertem Heatpipekühler zu kühlen, aber das muß jeder Hersteller für sich entscheiden.
Für den professionellen Einsatz wo sie durchgehend mit Höchstleistung laufen wäre vielleicht der Mac-Pro die bessere Lösung, oder? ;)

Ansonsten hab ich ja nicht behauptet, daß man keinen stabil laufenden PC selbst bauen kann, ich hab ja auch so einen hier, der mich zufrieden stellt, aber es kostet eben viel Geduld und auch Glück und man muß mit Pech erstmal mit vielen defekten Teilen kämpfen.
Ich würde fast schätzen, daß heute rund 30-50% der Neuteile einen Defekt haben, oder zumindest nicht ganz optimal laufen, was vielleicht auch daran liegt, daß heute so viel bestellt, getestet und dann innerhalb der meist 14 tägigen Umtauschfrist wieder zurück geschickt wird.
Ich will auch gar nicht wissen was die Leute vielfach mit den Teilen anstellen, und ob die danach wieder in den normalen Handel zurück kommen... So gewissenhaft wie ich behandeln sicher die wenigsten solche Komponenten.
Dazu kommt der Preiskampf und die Billigproduktion sonstwo, was sicher auch auf die Qualität schlägt, denn früher hab ich viel weniger defekte Teile erlebt.

Ich bring die Teile jedenfalls erstmal zurück, dann hab ich erstmal mein Geld wieder und kann immer noch die CPU und RAM bei Zeiten irgendwo testen lassen und dann weiter sehen.
 
Ich glaub da überschätzt du dich deutlich. Da wären die doch alle längst pleite.

Bei seriösen Händlern gehen die Versandrückläufer auch nicht immer wieder zurück in den regulären Handel (bei Amazon landet das i.d.R. bei Amazon Warehouse glaub ich). Andere Fachhändler wie Alternate etc. können sich das vielleicht nicht leisten, aber da werden die Geräte garantiert auch auf Funktion überprüft (wenigstens kurz).

Dem wird ja aber schon mal dadurch ein Riegel vorgeschoben, dass man heute meist die Rücksendekosten selbst zu tragen hat.
 
Außerdem, bevor ich das neue Board kaufte und einbaute, hatte ich sehr wohl die Grafikkarte drinn und da kam auch kein Bild und der Rechner ging nach paar Sekunden wieder von selbst aus und dann wieder an...
Die Grafikkarte müßte sich bei ebay oder so ja noch gut verkaufen lassen, ist ja fast neu und hat noch Garantie.
Ah ja. Aber ob sie überhaupt läuft weisst du nicht, oder wie? :ugly:

Ansonsten hab ich ja nicht behauptet, daß man keinen stabil laufenden PC selbst bauen kann, ich hab ja auch so einen hier, der mich zufrieden stellt, aber es kostet eben viel Geduld und auch Glück und man muß mit Pech erstmal mit vielen defekten Teilen kämpfen.
Ein funktionierender PC hat selten etwas mit Glück zu tun.

Ich will auch gar nicht wissen was die Leute vielfach mit den Teilen anstellen, und ob die danach wieder in den normalen Handel zurück kommen... So gewissenhaft wie ich behandeln sicher die wenigsten solche Komponenten.
Und trotzdem kämpfst du seit 3,5 Jahren mit einem nicht richtig laufenden System? Ok.


Nach der ganzen Story hätte ich irgendwie voll Bock, mir das Teil mal anzusehen, was da los ist ^^
 
In den 3,5 Jahren lief er ja zwischenzeitlich manchmal auch relativ stabil, aber nie so stabil wie mein alter i3-2100.

Viele der Probleme stellten sich erst mit der Zeit raus, oder verschlimmerten sich, wie die mit den Grafikkarten, die verschlimmerten sich, bis die Spiele nachher einfrohren oder abstürzten, dann bekam ich auf Garantie vom Händler angeblich eine neue Karte, die nach wenigen Monaten genau die gleichen Symptome zeigte wie die alte Karte.

Übrigens gehen immer mehr der kleinen Bastelläden pleite, zumindest verschwinden viele von der Bildfläche. Ich kann und will nicht über alle urteilen, aber wenn ich bei 3 von 5 verheerende Erfahrungen gesammelt habe, ist das sicherlich kein guter Schnitt für diese Läden, allerdings konnte ich mit Freude und Genugtuung zumindest bei einem von denen sehen, daß er verschwunden ist, bei den anderen warte ich noch drauf und öffne dann wenn es soweit ich vielleicht eine Flasche Sekt. :lol:

Natürlich könnte ich weiter selbst basteln, ich kann es ja besser als der letzte Laden der den PC baute, denn die Fehler die die machten waren schon heftig:
1. CPU-Kühler-Backplate falsch rum montiert
2. SSD an den langsamen SATA-Port angeschlossen
3. Mainboard zeigte Auffälligkeiten, beim ersten Start des PCs nach der Abholung fror es zur Begrüßung erstmal ein, dafür kann der Händler/Techniker aber vielleicht nichts, aber sie hätten das System vielleicht besser vor Auslieferung mal testen sollen!
4. Die besagten Grafikkartenprobleme, mit zwei der gleichen Karten, auch da hätte Testen das Problem lösen können ohne mich als zahlenden Kunden zu belästigen und um den letzten Nerv zu bringen und so als Kunden endgültig zu vergraulen.
5. CPU-Wärmeleitpaste fast wie Nutella auf die CPU gekleistert, einmal war ich dabei, da wurden etwa 5 Erbsen rauf gemacht und bei weiteren Montagen erneut zu viel, sonst hätte ich die CPU ja nicht rausnehmen und versuchen müssen die Reste aus dem Sockel zu bekommen...
6. Zubehörteile z.B. des Noctua-Kühlers haben sie einfach mal für sich behalten, was ich erst später merkte als sie mir fehlten.
7. Unfreundlicher Ton, ok das hat nichts mit technischer Unfähigkeit zu tun, sollte in so einem Laden aber auch nicht vorkommen.


Wenn solche Läden mehrere Jahre überleben können ist das ja fast schon ein Wunder, finde ich!

Ich bastel ja nur aus zwei Gründen nicht weiter:
1. Weil es mir zu teuer und zeitaufwändig bei so einem alten System wird.
2. Weil mich das Basteln nervt und nervös macht, ich mich mit meinem Perfektionismus verrückt mache, vorallem was die Kabelanschlüsse Netzteil->Mainboard betrifft.
 
Sorry, aber in meinen(!) Augen machen Eigenbau-PCs nur dann Probs, wenn man beim Bau geschlampt/gehastet/unsauber gearbeitet hat oder beim Kauf halt schon DOTA Ware erhalten hat. Hab vor gut 10 Jahren(!!!) mein altes Mobo inkl. CPU und RAM iner Kiste für ne ärmere Familie verstaut und vorweg: bin mit dem alten Athlon 64 X2 5200+ nun wahrlich nicht zimperlich umgegangen. Jedenfalls rief ich aus Sorge min. 1 Mal im Jahr dort an, um zu fragen, ob auch noch alels ok ist und was soll ich sagen, die Kiste läuft und läuft und läuft.
Jeden PC, den ich bis heute zusammengeschustert hab, der lief von Anfang an und lief auch fast immer problemlos, nur bei so nem scheiss Fertig-PC gab es Probleme: ein HP Pavilion, der genau kurz nach Ablauf der Garantie den damals berühmten "BIOS checksum error" ausgab und HP mir weismachen wollte, dass man da gar nix mehr machen könne und ich doch besser gleich ne neue Kiste bei ihnen kaufen solle. Bissel Nachforschung, ein neues Mobo für 60.-, knapp 2h Arbeit und die Kiste lief wieder und läuft noch.
Ein PC ist weder Magie, noch erfordert es einen Abschluss am MIT, sondern man muss in erster Linie mal lesen können, bissel Geduld mitbringen und auch ein kleines bissel logisches Verständnis haben, dann klappt es. Und wenn man keine Ahnung hat, dann kann man z.B. mal an PCGH ne Mail schreiben und fragen, ob man das PCGH Sonderheft "Traum-PC selber bauen" nachbestellen kann (weiss leider nicht, ob es davon mehrere gab, ich hab eben nur jenes von 2012). Darin wird nun wahrlich idiotensicher, in Text UND mit Bildern alles Schritt für Schritt erklärt, so dass es gar der 13 jährige Sohn vom Arbeitskollegen schaffte, sich nen kleinen Gaming-Cube zu bauen (half ihm nur beim UEFI und beim installieren vom Windows, den Rest hatte er selbst geschafft). War selber erstaunt, dennoch muss ich auch sagen, dass die PCGH Redaktion damals wirklich ein tolles Magazin brachte, welches auch mir schon ab und an half.
Da wird z.B. empfohlen: bevor man das ganze Zeugs ins Case schiebt, erst mal alles extern anschliessen und prüfen, ob es läuft. Für nen ersten Funktionscheck muss es weder im Case sitzen, noch muss es ordentlich aussehen. Hier mal ein Bild, wie so was bei mir aussieht. Da hab ich den PC für meinen Dad aus meinen alten Komponenten auf Funktion hin getestet bzw. das OS gleich so installiert. Warum checkt man es vor und nicht nach dem Einbau? Nun, weil wenn draussen was nicht passt, muss man nicht erst alels wieder ausbauen, sondern kann einfach die Problemkomponenten austauschen. Zudem weiss man dann auch, dass es draussen lief und wenn es nach dem Einbau plötzlich nicht mehr läuft, liegt das Problem eben im Bereich "man-hat-was-beim-Einbau-verpfuscht".
So, nun noch zum Thema "Problem hab ich schon seit so und so lange": wenn man an nem HW Problem Monate oder gar Jahre sitzt, dann hat man entweder gar kein Interesse daran ne Lösung zu finden oder man stellt sich einfach nur ungeschickt an. Denn wer wirklich gewillt ist und selber nicht weiter weiss, der hät sich z.B. mal an jemanden auf der Hilfesliste hier aus dem Forum gewandt. Da sind Leute aus ganz DE, die einem bei Probs helfen können, jedoch muss man halt selber Initiative zeigen und die Leute auch um Hilfe bitten, denn von selbst wird das nix.
So, schlussendlich liegt es nun einzig und ganz alleine an dir, was du draus machst.

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Über die 3,5 Jahre hab ich hier diverse Threads eröffnet und nach Problemlösungen gesucht und nein, die Probleme waren nicht alle in Wochen heraus zu finden, ich schrieb ja die Grafikkartenprobleme traten erst nach Monaten auf und es war alles andere als einfach überhaupt heraus zu finden, ob es ein Software- oder Hardwareproblem war.

Die Selbstbau-PCs, hab ich immer von besagten kleinen Läden nach meinen Vorstellungen bauen lassen und von ca. 6 PCs machten geschätzt mindestens 3 Probleme, hätte ich die selbst aus erste Wahl Komponanten gebaut, hätte vermutlich kein einziger von denen diese Probleme gemacht, ich wollte mir den Streß des selbst zusammenbauens sparen und hab dafür bezahlt, daß es andere für mich mieserabel machen und ich Wochen/Monate/Jahre mit instabilen PCs arbeiten durfte.
:nene:

Meine verbliebenen 3 PCs laufen aber stabil, von wenigen Ausreißern mal abgesehen, 2 sind build-by-order, einer ist ein Komplett-PC. Am besten, vorallem leisesten läuft der den ich fast komplett selbst zusammengebaut habe, an dem ich hier sitze.
Es bleibt aber der Streß und die Ungewissheit ob ich auch wirklich A-Waren-Teile bekomme, auch wenn ich sie einzelnd bestelle und selbst zusammen baue. Glücklicherweise hab ich jetzt einen guten (großen) Händler gefunden, dem ich da vertraue, dennoch ist es mir künftig wohl zu streßig.
Ist aber gut möglich das ich sollte dieser PC hier auch noch kaputt gehen, er ist ja auch schon 5,5 Jahre alt, einen selbst baue, aber aus günstigen Teilen, CPU für 100 Euro, MB für 50-80 Euro, RAM für 60-80 Euro, eine billige Grafikkarte für unter 100 Euro, sofern die CPU keine Grafik hat usw.. Aber ich hoffen, daß das noch etwas Zeit hat.
Einen Spiele-PC bau ich mir sicher nicht zusammen, momentan überlege ich wieder in Richtung Spielkonsolen zu gehen, Spiele die mich reizen würden gibts momentan aber anscheinend für keine Plattform und kaufen würde ich sowieso sowas erst wieder wenn alles in 4K-HD-Auflösung mit stabil mindestens 60 fps und höchsten Details läuft, und mehr als 500 Euro für ne Konsole oder 1000 Euro für einen Spiele-PC würde ich auch nicht mehr ausgeben wollen.
 
momentan überlege ich wieder in Richtung Spielkonsolen zu gehen

So wie sich mir das hier alles darstellt wohl eine kluge Entscheidung. Zumindest solange, bis du auf die Idee kommst, die eingebaute Festplatte einer PS4 durch eine schnellere SSD zu ersetzten. Dann geht der Spaß wieder von vorne los. Bis dahin sag ich aber mal, alles Gute! :fresse:
 
Wobei mich die letzten Spielkonsolen auch enttäuscht haben, z.B. hatte ich auch mal eine defekte XBox360, das war ziemlich zum Anfang als die raus kam, aber da bekam ich einfach im Elektronikmarkt ein komplett neues Gerät ausgehändigt, was dann anstandslos funktionierte.
Bei meinem letzten PC-Händler, der mir den aktuellen PC-Ärger beschwerte hätte ich im Falle eines PCs, das Ding da lassen müssen, ca. 2-6 Wochen drauf verzichten, es dann angeblich repariert wieder abholen können und paar Monate später wäre es vermutlich wieder im Eimer gewesen... :lol:

Wenn ich was für PCs kaufe, egal ob einen Komplett-PC oder Teile, mach ich das nur noch bei großen renomierten Händlern, die etliche Filialen deutschlandweit und auch einen Namen und Ruf zu verlieren haben.
Mein Hauptärger gillt ja besagtem kleinen "Gurkenladen" nicht dem Selbstbau-PC an sich, ich hätte mir ja viel Ärger sparen können wenn ich damals Einzelteile bei meinem jetzigen großen Händler bestellt und selbst zusammengebaut hätte, aber hinterher ist man meistens klüger!

Zum Thema wie es jetzt weiter geht, würde ich die gekauften Teile behalten, müßte ich wahrscheinlich eine neue CPU kaufen, aber für Sockel 1150 kauf ich keine mehr, auch DDR3-RAM würde ich sehr ungerne noch kaufen, also gebe ich die Teile auf jedenfall erstmal zurück.

Irgendwie finde ich es bei genauerer Betrachtung so aus der Distanz schon ein wenig verrückt, nur für ein paar Spiele tausende Euros auszugeben, erstrecht wenn man die schon jahrelang hatte und sie für einen den Reiz eigentlich schon größtenteils verloren haben, man aber keine neuen Spiele in Aussicht hat, die einen echt reizen würden...
So ist es bei mir, darum fällt es mir gar nicht schwer den Spiele-PC zu beerdigen, im Gegenteil es ist regelrecht befreiend, auch die dadurch gewonnene Zeit und gesparte Nervenkraft...
Auch um die Grafikkarte ist es nicht so sehr schade, denn im Nachhinein war die GTX 1060 nicht die ideale Wahl für mich, ich hätte wenn schon dann die GTX 1070 oder besser 1080 nehmen sollen, denn bei 4K wäre ich mit der 1060 wohl nicht mehr glücklich geworden und das wäre nochmal was, wo mich das Spielen wieder reizen würde, also werd ich wohl mindestens ein paar Jahre aussetzen und solange halt wenn ich es gar nicht mehr aushalte mit meine alten XBox360 spielen.

Für den Fall, daß ich die Karte nicht mehr verkauft bekommen sollte, kann ich sie ja in meinen i3-PC einbauen, müßte doch klappen, oder nicht?
Zum offline Spielen in Full HD für FarCry 4 und so müßte der i3-2100 (mit allerdings nur 4 GB RAM) zusammen mit der GTX 1060 doch locker reichen, oder?
 
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