Magny Cours: Kommt die erste Zwölf-Kern-CPU von AMD bereits in 5 Monaten?

AW: Magny Cours: Kommt die erste Zwölf-Kern-CPU von AMD bereits in 5 Monaten?

AMD hat es aber etwas besser vor.
Denken wir mal an den "Speichercontrollerklau" von Intel bei den jetzigen i7. Detailverbesserungen bis hin zum 3.en Speicherkanal. Sozusagen Kinderkrankheiten ausgemerzt, die AMD anfangs villeicht damit hatte...
"Speichercontrollerklau"? Der IMC ist weder eine Erfindung von Intel noch von AMD, somit kann da nichts "geklaut" sein.

Ausserdem ists recht egal, die C2Qs hatten auch mit externen MC genügend Leistung wie du es sicherlich weist ;)

Gruß
Chris
 
AW: Magny Cours: Kommt die erste Zwölf-Kern-CPU von AMD bereits in 5 Monaten?

Jopp, Betonung bitte auf "war" ;)

:DIch weiss, ich weiss, aber dennoch für solange, um ordentlich Fuss im Servermarkt zu fassen und noch in einigen Filmen mitgerendert zu haben...;):schief:

"Speichercontrollerklau"? Der IMC ist weder eine Erfindung von Intel noch von AMD, somit kann da nichts "geklaut" sein.

War es nicht AMD´s Idee, den MC erstmals zu integrieren? Sry, aber mir sind keine Produkte mit soetwas vorm Athlon 64 bekannt.?.

Ausserdem ists recht egal, die C2Qs hatten auch mit externen MC genügend Leistung wie du es sicherlich weist ;)

Gruß
Chris

Auch dass weiss ich:D.
Aber hätte auch mit IMC besser ausfallen können, siehe i7.
 
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Wikipedia erwähnt IMC-CPUs von HP und Alpha für Anfang der 90er, die Idee dürfte aber noch älter sein - wirklich abwegig ist sie ja auch nicht.
AMD waren einfach nur die ersten, die sie für den Heimanwendermarkt umgesetzt haben. Eine technische Umsetzung ist nichts, was man wie eine Idee "klauen" könnte - und kopiert hat Intel den Aufbau nicht.

Die Frage ist halt nicht nur "hat man die Idee?" und "hat man die Möglichkeiten?", sondern auch "macht es Sinn?". Und IMC hat ja auch klare Nachteile, die den Leistungsgewinn überwiegen können.
 
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Welche wären das deiner Meinung nach?
Außer nicht ganz so guter Signalqualität sehe ich da kein größere Nachteile...
z.B. Performancenachteile wenn andere Geräte (PCI-Karten z.B.) auf den Speicher zugreifen wollen um da was rein zu schieben.
 
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Welche wären das deiner Meinung nach?
Außer nicht ganz so guter Signalqualität sehe ich da kein größere Nachteile...

- höhere Latenzen bei DMA-Zugriffen
- ggf. niedrigere Bandbreite bei DMA-Zugriffen, alternativ zusätzlicher Aufwand für ein entsprechend breites Interface.
- neben Nachteilen im regulären Einsatz hat das vor allem IGPs schwerwiegende Konsequenzen
- Wechsel des Speicherinterfaces erfordern Wechsel der kompletten Plattform/Sockel (ok: vorrausschauende Planung wäre theoretisch möglich, wurde bislang aber nicht praktiziert)
- damit auf Anwenderseite auch des Mainboards -> erhöhte Aufrüstkosten
- das ganze gilt nicht zeitlich, sondern zeitgleich, wenn unterschiedliche Marktsegmente mit unterschiedlich aufwendigem Speicherinterface versorgt werden sollen
- Schwierigkeiten bei Speicherzugriffen in Multi-CPU-Systemen
- Wegfall der Möglichkeit, zentral Verwaltungen zu optimieren oder weitere Cache-Zwischenstufen einzuführen
- größere DIEs, niedrigere Yield-Raten
- mehr Funktionen dicht beieinander, erschwerte Kühlung
...

Für sich genommen i.d.R. eine Lapalie, und die meisten Probleme lassen sich umgehen, viele minimieren. Einige können auch ohne IMC auftreten. Aber: Die Nachteile, die ein externer Speichercontroller mit sich bringt, lassen sich alle bis auf einen umgehen und die höheren Latenzen lassen sich ebenfalls minimieren. Die Frage ist also, welcher von beiden Wegen für eine gegebene Menge an Entwicklungsaufwand das beste Verhältniss zwischen Stückkosten, Leistung und Kundenfreundlichkeit erzielt - und die Antwort darauf lautet offensichtlich nicht immer IMC.
 
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Praktisch merkt man das z.B. bei Onboard-IGPs wie den nForce Boards. Wenn die Bluray dekodieren sollen auf einer AMD-Plattform, muss es zwingend eine AM3-CPU sein, sonst ist der HT-Link zu schwach, um die Datenmenge zu bewältigen.
 
AW: Magny Cours: Kommt die erste Zwölf-Kern-CPU von AMD bereits in 5 Monaten?

Praktisch merkt man das z.B. bei Onboard-IGPs wie den nForce Boards. Wenn die Bluray dekodieren sollen auf einer AMD-Plattform, muss es zwingend eine AM3-CPU sein, sonst ist der HT-Link zu schwach, um die Datenmenge zu bewältigen.

Komisch, auch auf AM2+-Boards mit NVidia-IGP stellt man in den Previews keine Probleme mit HD-Vids fest. ;)
 
AW: Magny Cours: Kommt die erste Zwölf-Kern-CPU von AMD bereits in 5 Monaten?

Komisch, auch auf AM2+-Boards mit NVidia-IGP stellt man in den Previews keine Probleme mit HD-Vids fest. ;)
HD-Vids oder nativ Bluray?

edit: Ich korrigiere mich, natürlich AM2+, sry. Aber eben nciht nur das board, auch die CPU muss AM2+ können um den entsprechenden HT-Link bereit zu stellen.
 
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- Wechsel des Speicherinterfaces erfordern Wechsel der kompletten Plattform/Sockel (ok: vorrausschauende Planung wäre theoretisch möglich, wurde bislang aber nicht praktiziert)

Am weitesten Vorrausgeschaut hat ja AMD, da ja Intel seine ersten "Gehversuche" mit dem i7 macht.:schief:
AM3 Prozzi kann DDR2 und DDR3 ansteuern, d.h. man kann seinem AM2-Board samt DDR2 einen AM3-Prozzi spendieren und später ganz auf AM3-Board mit DDR3 nachrüsten.

- damit auf Anwenderseite auch des Mainboards -> erhöhte Aufrüstkosten

Es gab sehr wenig Sockel, die eine ganze Anzahl verschiedenster Prozzesorgenerationen aufnehmen konnte, daher steht dieses Risiko bei so ziemlich jeden Boardkauf an.
Am typischsten ist dafür der Sockel 7, der nicht nur Intel, sondern auch andere beherbergte...

Am bes*** fand ich den 775er von Intel. Zwar gleicher Sockel, aber als der Core Duo rauskam, mussten viele ihr Board wechseln.

Ich weiss, hat nix mit IMC zu tun, aber daran sieht man, dass der IMC nicht die Alleinschuld an "erhöhten Aufrüstkosten" trägt.

- Schwierigkeiten bei Speicherzugriffen in Multi-CPU-Systemen

Ich denke mal, dass dieses Problem sich durch die Verwendung mehrerer Datenpfade via mehrere Hyper Transport Verbindungen je Prozessor minimieren lässt. So könnten die Daten auf weniger befahrene Datenautobahnen umgeleitet werden.

Klar, der Verwaltungsaufwand ist größer, aber lasse mal Gedanklich 4 Quads mit nur einer FSB-Verbindung zu einem Brückenhip Cache-Daten voneinander austauschen...

Eine "Landstraße", die nacheinander mehrere Industriestädte verbindet, oder doch lieber "Autobahnen", die eine Stadt direkt mit jeder anderen ohne Umwege verbindet?
Für alle, DAS war eine Hyperbel...:ugly::D
 
AW: Magny Cours: Kommt die erste Zwölf-Kern-CPU von AMD bereits in 5 Monaten?

Am weitesten Vorrausgeschaut hat ja AMD, da ja Intel seine ersten "Gehversuche" mit dem i7 macht.:schief:
AM3 Prozzi kann DDR2 und DDR3 ansteuern, d.h. man kann seinem AM2-Board samt DDR2 einen AM3-Prozzi spendieren und später ganz auf AM3-Board mit DDR3 nachrüsten.

Das ist aber nur eine Richtung - den Nachteil, dass jemand, der DDR3 haben will, Board, Speicher und CPU austauschen muss, bleibt bestehen. Bei einer nicht-IMC Lösung müsste er nur Board und Speicher tauschen. Bei einem vorrausschend geplantem IMC (der AM3 ist zwar abwärtskomptibel, aber das ist nicht vorraus-, sondern zurückschauend ;) ) müssten nur CPU und Speicher gewechselt werden. Dies wurde aber bislang nicht umgesetzt. Auch die Möglichkeit, CPUs mit einer unterschiedlichen Anzahl von Speicherkanälen auf dem gleichen Boards laufen zu lassen (bei teilweiser Nutzung der Möglichkeiten des Boards bzw. der CPU) wurde bislang nicht praktiziert.


Es gab sehr wenig Sockel, die eine ganze Anzahl verschiedenster Prozzesorgenerationen aufnehmen konnte, daher steht dieses Risiko bei so ziemlich jeden Boardkauf an.

Am typischsten ist dafür der Sockel 7, der nicht nur Intel, sondern auch andere beherbergte...

Am bes*** fand ich den 775er von Intel. Zwar gleicher Sockel, aber als der Core Duo rauskam, mussten viele ihr Board wechseln.

Ich weiss, hat nix mit IMC zu tun, aber daran sieht man, dass der IMC nicht die Alleinschuld an "erhöhten Aufrüstkosten" trägt.

Wie erwähnt: Ein Teil der Probleme lässt sich auch auf anderem Wege verursachen ;)
Und der So775 mit seiner auf halbem Wege verfeinerten Spannungskontrolle ist in der Tat ein gutes Beispiel (von der Dual-Core Blockade einiger Chipsätze ganz zu schweigen). De facto könnte man ihn sogar noch mit So423 und 478 zusammenschmeißen, da diese in Bezug auf die Prozessoranbindung indentisch sind. Auch der Sockel A und Sockel 7 waren, mit immer wieder angehobenen FSB, nicht optimal.
Aber: In diesen Beispielen hätte mehr Flexibilität bei den CPU-Specs das Probelm umgehen können, ein bißchen mehr Vorraussicht (dass der FSB steigen wird, war ja bekannt...) hätte sie quasi gänzlich verschwinden lassen. In jedem Fall bestand die Möglichkeit, Mainboard und Speicherinterface aufzurüsten und die CPU zu behalten.
Bei den Wechsel 754->939 oder 939->AM2 war dies nicht möglich und es wäre in letzterem Fall auch nahezu unmöglich gewesen, die CPUs entsprechend vorzubereiten.

Ich denke mal, dass dieses Problem sich durch die Verwendung mehrerer Datenpfade via mehrere Hyper Transport Verbindungen je Prozessor minimieren lässt. So könnten die Daten auf weniger befahrene Datenautobahnen umgeleitet werden.

Klar, der Verwaltungsaufwand ist größer, aber lasse mal Gedanklich 4 Quads mit nur einer FSB-Verbindung zu einem Brückenhip Cache-Daten voneinander austauschen...

FSB geht nicht Hand in Hand mit externerm Speichercontroller und auch nicht mit Limitierungen ;)
De facto nutzt auch Intel schon seit längerer Zeit Punkt-zu-Punktverbindungen zwischen CPU und Chipsatz samt Speichercontroller, da die Serverplattformen mit einem seperaten FSB für jede CPU ausgestattet wurden. IMC bringt aber zwangsläufig einen Entwicklungs- und Verwaltungsaufwand mit sich:
ohne IMC gibt es Zugriffe von einer CPU auf den Speichercontroller/Chipsatz. fertig.
mit IMC gibt es Zugriffe
- einer CPU auf ihren Speichercontroller
- einer fremden CPU auf den Speichercontroller
- einer CPU auf einen fremden Speichercontroller
Das erfordert nicht nur viele und schnellen Verbindungen, das erfordert vor allem auch eine Steuerung, die Befehle aus verschiedenen Quellen annehmen, unterscheiden und priorisieren kann, die sie bestimmten Ausgaben zuordnet und diese Ausgaben in entsprechende Richtung tätigt. Seitens der Rechenlogik wird es außerdem nötig, mit verschiedenen Latenzen umgehen zu können.
Das gleiche gilt auch für die Verbindungen. Mit externem Speichercontroller gibt es Daten die CPU angefordert hat und Daten, die die CPU sendet - den Rest erledigt der Chipsatz, der ohnehin die entsprechende Logik besitzen muss, da diverse andere Geräte ja auch Zugriffe tätigen oder als Ziel dienen können. Mit IMC muss jede CPU in der Lage sein, das eingehende Chaos von den Verbindungen zu sortieren und auf die entsprechenden eigenen Funktionsdateien weiterzuleiten.
Zusätzlich muss das IMC-System auch noch entweder alle diese Prozesse unterinander koordinieren oder es braucht zusätzliche Routinen, die Datenkoheränz sicherstellen und eine optimale Speichernutzung sicherstellen. Ein non-IMC-System dagegen kann gar nicht den falschen Speicher nutzen und auch keine Probleme wegen ggf. veralteten Kopien an anderer Stelle.
 
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Also gut zusammengefasst:

Du scheinst einem IMC nicht gerade positiv gegenüber zu stehen, ich dagegen schon.

Denn irgendwie muss er sich ja rentieren, wenn der Athlon64 seinen Erfolg teils mit ihm einfuhr (Ich weiss, nicht der alleinige Grund, A64, SSE, Detailverbesserungen und dergleichen haben ebenfalls einen Löwenanteil)

Und wenn jetzt Intel auch auf einen IMC setzt, müssen ja die Vorzüge schlicht überwiegen, findest du nicht auch?

Korrigiere mich, aber ist es nicht so, dass, wenn Geräte etwas im RAM platzieren wollen, es erst von der CPU verpackt werden muss, damit es ins RAM darf?
Denn die klassische Northbridge ist ja eigentlich nichts weiter wie ein Switch, leitet Daten, wie sie adressiert wurden, eben über die "Arbeitsspeicheradresse" (laut WinXP Gerätemanager, Daten für Peripherie wird auch darüber adressiert, daher im x86 Win nur 2,5GB RAM statt 4)

Wenn dem so ist, ist somit der größte Datenverkehr zwischen RAM und CPU. (wenn nicht gerade eine überlaufende GraKa dazwischenfunkt)
Daher ist es doch Sinnvoll, den Datenbus zum Chipsatz nicht noch mit RAM-Daten vollzustopfen...
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Magny Cours: Kommt die erste Zwölf-Kern-CPU von AMD bereits in 5 Monaten?

Also gut zusammengefasst:

Du scheinst einem IMC nicht gerade positiv gegenüber zu stehen, ich dagegen schon.

Nö, tu ich nicht. In Zeiten, in denen zunehmend mehr Arbeit von der GPU erledigt wird, sehe ich nur eingeschränkte Leistungsvorteile, aber volle Aufrüstungsnachteile für Heimanwender.

Denn irgendwie muss er sich ja rentieren, wenn der Athlon64 seinen Erfolg teils mit ihm einfuhr (Ich weiss, nicht der alleinige Grund, A64, SSE, Detailverbesserungen und dergleichen haben ebenfalls einen Löwenanteil)

Und wenn jetzt Intel auch auf einen IMC setzt, müssen ja die Vorzüge schlicht überwiegen, findest du nicht auch?

Das streite ich ja gar nicht ab. Es wurde nur die Aussage getroffen, dass ein IMC auch Nachteile hat und ich habe diese, auf Nachfrage, detailiierter ausgeführt und gesagt, dass man diese gegen die Vorteile abwiegen muss.
Das Ergebniss kann dann pro-IMC (Hammer-Architektur, die klaren Vorteile im Serverbereich dürften bei der kleineren AMD-Entwicklungsabteilung schon Grund genug gewesen sein) oder contra-IMC (Core2, beschleunigte Markteinführung auf ganzer Breite da bestehender und flexibler Plattform bei geringen Kosten) sein.

Korrigiere mich, aber ist es nicht so, dass, wenn Geräte etwas im RAM platzieren wollen, es erst von der CPU verpackt werden muss, damit es ins RAM darf?
Denn die klassische Northbridge ist ja eigentlich nichts weiter wie ein Switch, leitet Daten, wie sie adressiert wurden, eben über die "Arbeitsspeicheradresse" (laut WinXP Gerätemanager, Daten für Peripherie wird auch darüber adressiert, daher im x86 Win nur 2,5GB RAM statt 4)

Nöp. Schon im originalen IBM-PC fanden sich erste Ansätze von DMA und heutzutage (d.h. eigentlich seit über nem Jahrzehnt) können quasi alle wichtigeren Controller und Erweiterungskarten ohne Belastung der CPU Speicherzugriffe ausführen.

Wenn dem so ist, ist somit der größte Datenverkehr zwischen RAM und CPU. (wenn nicht gerade eine überlaufende GraKa dazwischenfunkt)
Daher ist es doch Sinnvoll, den Datenbus zum Chipsatz nicht noch mit RAM-Daten vollzustopfen...

Jup, dann wäre das sinnvoll - ist aber eben nicht so ;)
Über die tatsächliche Datenlastverteilung habe ich zwar keine Kenntnisse, aber wenn ich mir die Unterschied zwischen FSB1333 und FSB1600 (d.h. 12,8 statt 10,6 GB/s) und die zwischen x8/x8 SLI (8GB/s) und x16/x16 SLI (16 GB/s) angucke, dann glaube ich schon, dass insbesondere GPUs auch einiges an eigener Last erzeugen können - und das mit schnell zunehmender Tendenz.
So gesehen vermute ich auch, dass IMC zumindest bei Intel eine weiterführende strategische Entscheidung war:
Die endgültige Sicherung von IGP geht Hand in Hand mit massiven Vorteilen für heterogene Multicores und ist somit unabdingbar für den sich anbahnenden Kampf gegen GPGPU, wärend der Gegner eine deutlichen Nachteil einstecken muss. QuickPath macht aktuell 12,8GB/s und Richtung d.h. ein X58 ist in Richtung Speicher nur mit ~"PCI-E x24" angebunden.
HyperTransport 3.1 ist auch nicht schneller, 3.0 kommt kaum über 10GB/s und Richtung. Das gängige 2.0 reicht mit 5,6 GB/s nicht einmal aus, um eine PCI-E 2.0 x16 Karte mit voller Geschwindigkeit an den Speicher anzubinden. Da wird dann auch klar, warum HT-OC soviel Leistung bringt: Auf IMC-Plattformen kann die CPU-Chipsatzverbindung zum echten Flaschenhals werden, auch wenn sie doppelt so breit ist, wie der bisherige FSB.
 
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mit IMC gibt es Zugriffe
- einer CPU auf ihren Speichercontroller
- einer fremden CPU auf den Speichercontroller
- einer CPU auf einen fremden Speichercontroller
Das erfordert nicht nur viele und schnellen Verbindungen, das erfordert vor allem auch eine Steuerung, die Befehle aus verschiedenen Quellen annehmen, unterscheiden und priorisieren kann, die sie bestimmten Ausgaben zuordnet und diese Ausgaben in entsprechende Richtung tätigt.


Genau, darum wurde wahrscheinlich HT-Assist eingeführt.
Dieser führt einen Index (im shared L3 Cache) der in den einzelnen L2-Caches CPU-Cores abgelegten Daten. Das kann den Datentransfer via HT stark reduzieren, weil nicht mehr alle CPUs abgefragt werden müssen sondern die jeweilige CPU mit den gesuchten Daten direkt angefragt werden kann.
 
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Na Super geschätze 250W TDP und 12 Kerne und dann gerade mal so schnell wie ein langsamer intel Core i3. SUPER AMD!!!
 
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Na Super geschätze 250W TDP und 12 Kerne und dann gerade mal so schnell wie ein langsamer intel Core i3. SUPER AMD!!!

Erst lesen, dann kommentieren ;) !

PCGH schrieb:
Als TDP plant AMD je nach Modell mit 85 Watt bis 145 Watt.


Btw. Du kannst schon die Leistung des Magnycours mit dem i3 vergleichen? Respekt, dann bist Du der erste und schneller wie PCGH :ugly:.

Gruß Explosiv
 
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Na Super geschätze 250W TDP und 12 Kerne und dann gerade mal so schnell wie ein langsamer intel Core i3. SUPER AMD!!!

tzzzz -.-
wie bereits gesagt erst lesen und dann kommentieren.
Ich weiß auch gar nicht wie du zu so einer Aussage kommst.
Erstmal hat der sechs mal soviele Kerne, die mögen zwar nich so hoch getaktet sein, aber mehr Kerne ist besser als mehr Takt. Was zu dem schluß führt das der AMD Phenom II besser ist als der i3 (ich weiß das stand schon vorher fest, aber wenn er sogar einen 12 Kerner in Frage stellt :lol::schief:)
Das ist physikalisch von vorneherein klar:P
 
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