Ja klar sind die Zugriffszeiten noch kürzer als bei der HDD. Bei 4k Random Zugriffe ist die SSD noch überlegen. Das sequenzielle Lesen/Schreiben grosser Blöcke, wo die Zugriffs Zeiten kaum eine Rolle spielen, fällt die SSD im IDE Betrieb eventuell hinter einer schnellen HDD zurück. Beide haben den theoretischen gleichen seriellen Datendurchsatz und die HDD hat den Vorteil, dass Lese/Schreib Vorgänge von Sektor zu Sektor(grosse Blöcke) direkt mechanisch analog, ohne Caching, enorme Daten Massen schaufeln können aber die SSD von Sektor zu Sektor durch die Reaktionszeit des eingesetzten Flashspeicher limitiert ist.
Eine SSD mit SATA3 Speed, z.B. 500MB + lesen, am IDE(ATA133) Interface betrieben wird sicher noch gut 1/3 unter der max. Transferrate des verwendeten Interfaces(ATA133 etwa SATA II 300MB/s)liegen weil kein paraleller Zugriff möglich ist. Geschätzt, weniger als 200mb/s beim sequenziellen Transfer eben wegen den XX ns je Block Zugriff + logischer PATA133 Mode über physikalisches SATA 6Gbit/s Interface. Eine Hatschi Ultrastar 10K900 packt sequenziell 263mb/s. Das Interface würde im IDE Betrieb auf den max. Transfer von ATA133(ca. SATAII und 300MB/s) zurückfallen aber das hat kaum Auswirkung auf ihre Transferrate, weil eben hier in erster Linie nur die Mechanik den Speed besimmt. PATA,SATA, Transfer Modus oder Schnittstelle haben nur Einfluss wenn der Transfer den max. Datendurchsatz eines Modes oder Interface übersteigt. Je stärker die Fragmentierung, desto mehr holt klar die SSD wieder auf. Bei Zufall 4k Blöcken ist der Spieß wieder umgedreht.
Ich kanns leider nicht testen. Ist anhand der theo. Transferraten, sezif. Zugriffszeiten und die dafür notwendigen Zyklen. eine rein geschätzte Aussage von mir.
Und mach die Festplatten nicht schlecht, die können schließlich heutzutage alle NCQ.

Und sogar ein paar vereinzelte alte IDE-Modelle.
Ja, nur nutzt das so gut wie gar nichts wenn aufgrund der Struktur eine Datenanordnung besteht die kaum paralelle Zugriffe(wenn dann nur unter ganz bestimmten Vorausetzungen) ermöglicht, dann ist der Queue nur ein Kommando Buffer und hat etwa bissi > 0 Geschwindigkeitsvorteil aber nicht wirklich.
Oder jemand erfindet endlich ne Platte, bei der mehrere Leseköpfe unabhängig von einander arbeiten ohnen sich dabei ins Gehege zu kommen.