Wieviele CPI man braucht und ob mehr sinnvoll sind, ist doch eigentlich das gleiche, wenn man die zahl ausrechnet, ab der es keinen unterschied mehr macht
nicht wirklich
Die Formel (kommt von Q3) für "pixel perfect aiming", also wieviel CPI man braucht um jeden Pixel auf dem Bildschirm ansteuern zu können:
Code:
Horizontale Auflösung * (360 / FOV)
-------------------------------------- = min CPI
Sensitivity
Sensitivity = Inch/360° (d.h. wieviele Inch man die Mazs für eine 360°-Drehung bewegt)
1 Inch = 2,54 cm
Mit FOV ist der reale Wert gemeint, das muss nicht unbedingt der in der Config sein.
Mal als Beispiel meine Werte in RtCW/W:ET:
FOV = 120, 1680*1050, 32cm/360
Code:
1680 * (360/120)
------------------ = 400,05 CPI
12,598...
Über die Kreisformeln kann man ausrechnen wie "genau" man auf z.B. 40 m Entfernung trifft:
In meinem Fall wären das @400 CPI ~5 cm, d.h. wenn ich auf eine Wand in 40 m Entfernung schieße, dann meine Maus um "1 CPI bewege" (also eine so kleine Bewegung, dass die Maus einen Count an den PC sendet) und dann nochmal schieße wären die beiden Einschusslöcher 5 cm auseinander.
Natürlich würde ich rein theoretisch mit 2000 CPI genauer treffen können (auf 1 cm genau), aber zum einen müsste ich Bewegungen machen, die ich nicht einmal auf dem Bildschirm sehe (die 3D-Engine kanns natürlich umsetzen), und zum anderen ist in der Praxis auf die Entfernung die gewonnene "Präzision" irrelevant.
Zudem sind Sensor-technisch hohe CPI auf eine gewisse Weise ungenauer
Optimal wäre es natürlich auch die eigenen Sensitivity rein über die CPI zu regeln, nur bieten die wenigsten Mäuse wirklich diese Option und v.a. hätte man dadurch in relativ hohen Auflösungen einfach zu wenig CPI.
PS: Die Formel ist übrigens ein vereinfachter Ansatz (gibt noch eine kompliziertere) aber sie erfüllt ihren Zweck.
