Linux mint hängt sich häufig beim MB Logo auf

Synapsor

Komplett-PC-Käufer(in)
Hallo community,

ich bin Linux einsteiger (nutze noch Windows, will aber schonmal Erfahrungen mit alternativen machen) und nutze mint Cinnamon (ich glaube, die version, die ich als Bootstick nutze ist 22.1).

Ich bin während meiner Nutzung auf ein paar Probleme gestoßen, allerdings haben sich mir auch Fragen aufgetan, die ich stellen wollte.

Falls es relevant ist, Mein System besteht aus den Folgenden Komponenten:
Prozessor: AMD Ryzen 5 7500F
Mainboard: Asrock B650M Pro RS
RAM: 2 mal 16GB Corsair Vengeance DDR5-6000 DIMM CL30
Grafikkarte: Powercolour Radeon RX 9060XT 16GB

Das erste, was ich nach der installation gemacht habe ist, alles zu aktualisieren. Auf der Herstellerseite meines Mainboards sind aber keine treiber für Linux vorhanden, nur welche für Windows. Sucht Linux automatisch nach treiber für Mainboard und überhaupt das ganze Computerzubehör (wobei letzteres Windows ja auch schon macht)?

Nach dem die Aktualisierung abgeschlossen war, hatte ich direkt das Problem, dass das System zunächst nicht mehr bootete. Es hing immer beim Mainboardlogo fest und ging nicht weiter. Entsprechende tasteneingaben für UEFI und Bootmanager halfen nicht. Nach ein paar neustarts (entweder über Power- oder Reset taste) ging es dann wieder, aber das Problem trat wieder auf. Ich hatte aber auch schon beobachtet, dass beim erscheinen des Logo bildschirms ein minimales Zeitfenster offen ist, so , dass ich permanent auf die entsprechende Taste hämmern muss. Es spielt auch keine Rolle, ob ich das System herunterfahre oder neustarte. Es besteht etwa eine 50:50 Chance, dass es geht.

Linux musste ich bis jetzt aufgrund unterschiedlicher Fehler neuinstallieren. Bei der letzten habe ich aber mal getestet, ob das Problem des festhängens auch beim gerade frisch neu aufgesetzten eintrifft.....und ja, es passiert. Ich hoffe, dass man mir gerade diesbezüglich weiterhelfen kann, denn sonst mach ein Betrieb keinen Sinn und auch keinen Spaß, wenn es schon beim einschalten hakt.

Folgende Fragen:
1) Wenn ich bestimmte Software, die nicht unter der Anwendungsverwaltung von Linux aufgezeigt wird, installieren will. Muss ich diese dann über die Konsole runterladen und installieren oder geht dies (wie bei Windows) auch indem ich auf der Hersteller/Entwicklerseite, die entsprechenden Daten runterlade und dann einfach doppelklicke oder anders gefragt: Habe ich die Wahl, wie ich die Programme installiere?

2) Ich habe mir von AMD den neusten treiber für meine Grafikkarte runtergeladen (sofern der Treiber nicht schon bei der "systemaktualisierung" mitgeladen wurde. Die Datei liegt als ".deb" vor und nun weiß ich nicht, was ich damit machen soll. Doppelklick habe ich gemacht aber das sich öffnende Fenster zeigt (beim ersten mal) nur "installieren" und wenn der Prozess fertig ist "eine gleiche version ist schon installiert". Ich gehe mal davon aus, wenn der GPU treiber installiert wird, dann flackert der Bildschirm immer. Bei der installation der GPU treiber datei hingegen passierte gar nichts.

3) Ich habe mal etwas wegen "Sicherung" nachgelesen, so spontan aber nichts gefunden, wonach es heißt, dass Linux ab werk Mittel hätte, um eine Sicherungskopie anzulegen. Stimmt das so?

4) Ich habe versucht für meine GPU die Adrenalin software zu installieren, auch wegen undervolting. Aber Adrenalin gibt es wohl nur unter Windows, für Linux muss/soll man denn Wattman nehmen.

5) Alle paar Tage erscheint eine neue Linuxversion. Nicht in Zahlen, aber einen anderen Namen. Ich hatte bisher 3 gesehen, Wilma, Zara und eine 3. Version deren Name mir entfallen ist. Meine Frage: MUSS ich auf diese Aktualisieren, weil dort Sicherheitsupdates drin sind oder wurde da einfach nur eine neue Mint Variante veröffentlicht (von mir jetzt nur eine vermutung), die aber mit Sicherheit nichts zu tun hat?

6) Wenn ich eine Linux Sicherungskopie anlegen will und diese auf demselben Speicherplatz speichern will. Muss ich dann bei der NeuInstallation irgendwas beachten? Ich hatte bereits eine Sicherung angelegt und dann, als ich nachschauen wollte, ob sich Linux auch nach der reinen installation aufhängt, habe ich während der Installation auf die erste Option "Wilma komplett löschen und neuinstallieren" oder wie die Option heißt, gewählt. Meine Sicherung mit Timeshift kann ich aber.... sofern sie nicht mit gelöscht wurde, denn ich wollte nur das BS neu machen und nicht den datenträger löschen.... nicht mehr finden.
 
Wegen dem Bootproblem:
Wenn das System schon da hakt, kann es nichts mit Linux zu tun haben, denn das ist da ja noch gar nicht geladen. Das muss eine andere Ursache haben.

Treiber:
Du brauchst keine Chipsatztreiber extra installieren, da die im Linux-Kernel bereits enthalten sind. Da Du eine AMD-Grafikkarte hast, musst Du auch keinen Treiber für sie installieren, da Linux den ebenfalls mitbringt. Nur bei NVidia-Karten muss man extra einen Treiber installieren, wobei es auch da mittlerweile Distributionen gibt, die dies schon bei der Installation tun.

Updates:
Du musst nur Updaten, wenn Mint selber Dir über den Manager ein Update anbietet.

EDIT:
Mir ist eben noch was eingefallen, wegen dem Bootproblem:
Manchmal kann ein Start etwas länger dauern, wenn der RAM trainiert wird. Vielleicht, wenn das auftritt, ein bissel warten, ob noch was passiert.
Beim Booten auch mal die Zustands-LEDs am Board beobachten, was da angezeigt wird.
 
1) Wenn ich bestimmte Software, die nicht unter der Anwendungsverwaltung von Linux aufgezeigt wird, installieren will. Muss ich diese dann über die Konsole runterladen und installieren oder geht dies (wie bei Windows) auch indem ich auf der Hersteller/Entwicklerseite, die entsprechenden Daten runterlade und dann einfach doppelklicke oder anders gefragt: Habe ich die Wahl, wie ich die Programme installiere?
Die Anwendungsverwaltung macht eigentlich nichts anderes als man über die Konsole machen könnte. Alles, was man dort nicht findet, muss man händisch installieren, wobei es oft noch Möglichkeiten gibt, das um andere Repositories zu erweitern (insbesondere FlatPak, bei Mint wohl standardmäßig eingerichtet). Wie man etwas installiert, hängt davon ab, was der Entwickler anbietet und was für eine Distro man nutzt. Mint basiert in letzter Konsequenz über Ubuntu auf Debian, Mint LMDE direkt auf Debian.
2) Ich habe mir von AMD den neusten treiber für meine Grafikkarte runtergeladen (sofern der Treiber nicht schon bei der "systemaktualisierung" mitgeladen wurde. Die Datei liegt als ".deb" vor und nun weiß ich nicht, was ich damit machen soll. Doppelklick habe ich gemacht aber das sich öffnende Fenster zeigt (beim ersten mal) nur "installieren" und wenn der Prozess fertig ist "eine gleiche version ist schon installiert". Ich gehe mal davon aus, wenn der GPU treiber installiert wird, dann flackert der Bildschirm immer. Bei der installation der GPU treiber datei hingegen passierte gar nichts.
Auf debianoiden Systemen wie Mint sollten sich .deb-Dateien einfach per Doppelklick installieren lassen. Ich würde aber auch empfehlen, einfach den Treiber aus dem Kernel zu verwenden.
3) Ich habe mal etwas wegen "Sicherung" nachgelesen, so spontan aber nichts gefunden, wonach es heißt, dass Linux ab werk Mittel hätte, um eine Sicherungskopie anzulegen. Stimmt das so?
Bei Mint sind das "Backup Tool" (mintbackup), mit dem man manuell Backups anlegen kann und Timeshift, mit dem man auch automatische, inkrementelle Backups machen kann, vorinstalliert. Wie immer empfiehlt es sich, auch Backups auf einem anderen Gerät wie einem Netzlaufwerk oder einem externen Laufwerk zu machen.
4) Ich habe versucht für meine GPU die Adrenalin software zu installieren, auch wegen undervolting. Aber Adrenalin gibt es wohl nur unter Windows, für Linux muss/soll man denn Wattman nehmen.
Mein Stand ist, dass die Wattman-Adaption für Linux WattmanGTK schon sehr lange nicht mehr weiterentwickelt wird. Ich habe aber gute Erfahrungen mit CoreCtrl gemacht, andere nutzen wohl das LACT. Möglicherweise sind die Funktionen auf deiner ziemlich aktuellen Grafikkarte unter Linux Mint aber eingeschränkt. Das nächste große Feature-Update dürfte aufgrund der Ubuntu-LTS-Basis Mitte 2026 erscheinen.
5) Alle paar Tage erscheint eine neue Linuxversion. Nicht in Zahlen, aber einen anderen Namen. Ich hatte bisher 3 gesehen, Wilma, Zara und eine 3. Version deren Name mir entfallen ist. Meine Frage: MUSS ich auf diese Aktualisieren, weil dort Sicherheitsupdates drin sind oder wurde da einfach nur eine neue Mint Variante veröffentlicht (von mir jetzt nur eine vermutung), die aber mit Sicherheit nichts zu tun hat?
Hier ist eine Versionsliste von Mint: https://en.wikipedia.org/wiki/Linux_Mint#Release_history
Da kannst du schauen, wie lange die einzelnen Versionen noch Sicherheitsupdates bekommen. Wenn du mit dem Rechner zocken willst, empfiehlt es sich, insbesondere mit so einer recht modernen Grafikkarte, auf die aktuellste Version zu updaten. Linux Mint basiert auf Ubuntu LTS, somit ist man potenziell eh schon recht weit hintendran und die Software sollte auch in den aktuellen Versionen sehr stabil sein. Was genau bei den Unterversionen, die auf dem gleichen Ubuntu-LTS-Release basieren, aktualisiert wird, weiß ich aber auch nicht. Ich tippe aber mal, dass der Kernel dabei ist, wo entsprechend auch die aktuellsten Treiber enthalten sind.
6) Wenn ich eine Linux Sicherungskopie anlegen will und diese auf demselben Speicherplatz speichern will. Muss ich dann bei der NeuInstallation irgendwas beachten? Ich hatte bereits eine Sicherung angelegt und dann, als ich nachschauen wollte, ob sich Linux auch nach der reinen installation aufhängt, habe ich während der Installation auf die erste Option "Wilma komplett löschen und neuinstallieren" oder wie die Option heißt, gewählt. Meine Sicherung mit Timeshift kann ich aber.... sofern sie nicht mit gelöscht wurde, denn ich wollte nur das BS neu machen und nicht den datenträger löschen.... nicht mehr finden.
Wenn du das System komplett löschst und die Snapshots darin enthalten sind, sind die auch weg. Du müsstest Timeshift aber auch so einstellen können, dass die Snapshots auf ein anderes Laufwerk oder eine andere Partition gemacht werden. Dann sollten die sich auch nach einer Neuinstallation von da wieder einspielen lassen. Allgemein ist schon sehr viel gewonnen, wenn man ein Backup vom Home-Verzeichnis hat. Man kann prinzipiell auch eine eigene Partition dafür anlegen, dafür muss man sich aber eventuell mit der Partitionierung auseinandersetzen.
 
Wegen dem Bootproblem:
Wenn das System schon da hakt, kann es nichts mit Linux zu tun haben, denn das ist da ja noch gar nicht geladen. Das muss eine andere Ursache haben.
Mir ist eben noch was eingefallen, wegen dem Bootproblem:
Manchmal kann ein Start etwas länger dauern, wenn der RAM trainiert wird. Vielleicht, wenn das auftritt, ein bissel warten, ob noch was passiert.
Beim Booten auch mal die Zustands-LEDs am Board beobachten, was da angezeigt wird.
Mir ist zu Ohren gekommen, dass das Startproblem daran liegen könnte, dass meine GPU noch zu neu für Linux ist. Wenn das der Fall wäre, müsste ich ja eigentlich nur eine neuere Version benutzen....oder gar eine andere Distribution.
Updates:
Du musst nur Updaten, wenn Mint selber Dir über den Manager ein Update anbietet.
Also dazu muss ich sagen, wenn ich per Maus nicht zufällig über das kleine Viereck drübergeht, wo dann die Nachricht erscheint "bestimmte aktivitäten erfordern ihr eingreifen" oder so ähnlich, dann würde ich da wohl auch nichts machen, denn das Icon ansich ist so unauffällig. Ich bin mir aber auch nicht sicher, ob du das meinst. Soweit ich mich erinnere, ist es bisher nur ein oder zweimal vorgekommen, dass sich groß ein Fenster geööfnet hat, bei dem ein neues Update gemeldet wird (das gleiche fenster, wo ALLE Neuerungen angezeigt werden).

Zu Thema Grafikkarte: Ist ja praktisch, wenn der Treiber bei Linux direkt dabei ist. Ich erwähne es aber auch nur, weil ich beim Surfen, bzw. scrollen tearing habe und ich weiß von Beispielsweise Windows, dass dort, wenn man den GPU treiber nicht aktualisiert, es zu tearing kommt oder kommen kann. Allerdings nutze ich an meiner GPU , wenn ich nicht Spiele, den Displayport anschluss nutze.

Möglicherweise sind die Funktionen auf deiner ziemlich aktuellen Grafikkarte unter Linux Mint aber eingeschränkt. Das nächste große Feature-Update dürfte aufgrund der Ubuntu-LTS-Basis Mitte 2026 erscheinen.
Der einzige Grund, weshalb ich diese zusätzliche Software überhaupt brauchen würde wäre eben Undervolting und Powerlimit setzen. So wie ich das von dir jetzt verstanden habe, muss ich im schlimmsten fall bis Mitte 2026 warten, bis so etwas zur Verfügung steht.
Und müssen diese Programme überhaupt im Hintergrund aktiv sein oder kann das UV +Powerlimit Profil auch auf der GPU gespeichert werden (ich weiß etwa, dass UV und OC profile im bios/UEFI gespeichert werden)
Auf debianoiden Systemen wie Mint sollten sich .deb-Dateien einfach per Doppelklick installieren lassen. Ich würde aber auch empfehlen, einfach den Treiber aus dem Kernel zu verwenden.
Das heißt zu klarstellung jetzt noch mal: Ich muss wegen der GPU bei einer Neuinstallation von Linux nichts machen, wenn ich nach der installation einfach nur alles am System (die ganzen treiber usw.) aktualisiere?

und die Verbindung von GPU auf Monitor wird über Displayport auf DVI Adapter hergestellt, weil besagter Monitor keinen HDMI oder gar displayport hat. Dennoch unter Windows keine Beschwerden/kein Tearing, bei Linux hingegen schon.
 
Der einzige Grund, weshalb ich diese zusätzliche Software überhaupt brauchen würde wäre eben Undervolting und Powerlimit setzen. So wie ich das von dir jetzt verstanden habe, muss ich im schlimmsten fall bis Mitte 2026 warten, bis so etwas zur Verfügung steht.
Du könntest auch eine aktuellere Distro verwenden. Viele Distros werden halbjährlich aktualisiert, da wäre man schon deutlich aktueller unterwegs als mit Mint, das in vielerlei Hinsicht noch auf dem Stand von Mitte 2024 ist.
Und müssen diese Programme überhaupt im Hintergrund aktiv sein oder kann das UV +Powerlimit Profil auch auf der GPU gespeichert werden (ich weiß etwa, dass UV und OC profile im bios/UEFI gespeichert werden)
CoreCtrl läuft im Hintergrund, für LACT wird auch ein Hintergrunddienst gestartet. Das ist aber bei Windows auch nicht wirklich anders. Man kann zwar die Änderungen auch auf die Karte flashen, wirklich üblich ist das aber eigentlich nicht, weil dabei ja immer ein gewisses Restrisiko besteht, die Karte zu bricken.
Das heißt zu klarstellung jetzt noch mal: Ich muss wegen der GPU bei einer Neuinstallation von Linux nichts machen, wenn ich nach der installation einfach nur alles am System (die ganzen treiber usw.) aktualisiere?
Es kommt ein bisschen drauf an. Bei AMD-Karten eigentlich nie, weil die Treiber im Kernel mitgeliefert werden, bei Nvidia-Karten kommt es drauf an, ob und welche Treiber im Repository der Distro verfügbar sind und ob sie automatisch installiert werden. Bei den einsteigerfreundlicheren Desktop-Distros ist das aber in der Regel der Fall.
und die Verbindung von GPU auf Monitor wird über Displayport auf DVI Adapter hergestellt, weil besagter Monitor keinen HDMI oder gar displayport hat. Dennoch unter Windows keine Beschwerden/kein Tearing, bei Linux hingegen schon.
Das könnte einerseits an der für die Distro zu aktuellen Karte oder an den Treibern, die du versucht hast, zu installieren, liegen. Dass das irgendwas mit dem Adapter zu tun hat, bezweifle ich etwas, weil die Karte davon ja eigentlich nichts mitbekommen sollte.
 
Mir ist zu Ohren gekommen, dass das Startproblem daran liegen könnte, dass meine GPU noch zu neu für Linux ist. Wenn das der Fall wäre, müsste ich ja eigentlich nur eine neuere Version benutzen....oder gar eine andere Distribution.
Das könnte durchaus möglich sein.
Das aktuelle Mint (22.2 "Zara") hat noch den Kernel 6.14 (aktuell 6.17).
Ich würde empfehlen, direkt das aktuelle Mint zu installieren.
Vorher gucken ob der Secure-Boot wirklich ausgeschaltet ist (falls nicht gemacht, oder es wegen Dual Boot nicht richtig übernommen wurde), und wegen dem von @Waylinkin erwähnten "Einmessen des RAMs" vielleicht - falls du es testen möchtest - auch das Expo Profil mal ausstellen. So als fixe Idee.

Wenns nix hilft, vielleicht doch eine andere Distro probieren.
Für Debian Basis kann ich PopOS empfehlen. Hatte damals bei meinem Umstieg auf Linux auch ein Problem mit der damals neuen Nvidia 4070Ti. PopOS basiert zwar noch auf Ubuntu 22.04 LTS (also 2022), tauscht aber regelmäßiger Treiber, Kernel etc. auf aktuelleren Stand aus. (aktuell Kernel 6.16.3) Desktop und Bedienung muss man aber auch mögen.
(Musst aber auch damit rechnen, das später manche Tweaks und Kniffe in config Dateien nach "Ubuntu Anleitung" so nicht direkt funktionieren, weil teils eigene Konfig Dateien verwendet werden, die man erst finden muss....)


Ansonsten kannst noch ne Distro mit rolling release wie CachyOS (Arch) oder Nobara (Fedora) probieren. Sind aber nicht ganz so "einsteigerfreundlich".
Du stehst ja noch am Anfang. Da sollte es ja nicht so tragisch sein, klassisches Distro-Hopping zu betreiben.
Vom Aufwand mal abgesehen.


Zum Thema Treiber ist eigentlich schon alles gesagt. Da braucht es keine extra Treiber für AMD.

Sicherheitskopien mittels Timeshift (gibt es auch außerhalb von Linux Mint) kann ich nur empfehlen. Ist aber ein separates Thema.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok, ganz seltsam. Ich habe mir von Cinnamon die neuste Version (22.2) runtergeladen, auf den Stick gepackt und versucht zu installieren. Ich kam auch zur schwarz/weißen anzeige, bei der ich gefragt wurde, wie ich das neue installieren will. Habs wie immer gemacht, aber beim grünen Linux logo mit dem kreiselnden Muster war dann schluss. Es ging irgendwann gar nichts mehr. Das gleiche habe ich auch mit anderen Versionen wie MATE probiert. Das Linux logo fror irgendwann ein. Linux Lite ausprobiert, das ging. Allerdings gefiel mir die Optik nicht so.

Ich habe dann noch einmal Linux Mint Cinnamon in 22 installiert. Updates draufgemacht....und es funktionierte plötzlich O.o kein hängenbleiben beim Mainboardlogo. Zumindest läuft es bisher noch.

Ich habe CoreCtrl installier, aber der erkennt nur meinen Prozessor, nicht die Grafikkarte. Ich habe auch das neue Zara aktualisiert, aber unverändert. Kann ich mir irgendwie meine Grafikkarte anzeigen lassen, auch wenn Linux sie noch gar nicht kennt oder wie verfahre ich da weiter, denn ganz unabhängig davon dass Min nur halbjährlich eine aktualisierung bekommt, UV, OC und Powerlimit setzen gibt es ja schon seit langem. Lediglich die GPU ist neu, aber deswegen habe ich auch auf Zara aktualisiert, aber trotzdem wird sie im Programm nicht angezeigt.

Das könnte einerseits an der für die Distro zu aktuellen Karte oder an den Treibern, die du versucht hast, zu installieren, liegen. Dass das irgendwas mit dem Adapter zu tun hat, bezweifle ich etwas, weil die Karte davon ja eigentlich nichts mitbekommen sollte.
Saubere neuinstallation und tearing tritt leider trotzdem auf. Das ist, abgesehen vom bootproblem, mein nächstes problem.
Sind aber nicht ganz so "einsteigerfreundlich".
und genau das sollte Linux sein, denn (und hier komme ich zum letzten Punkt)
Du stehst ja noch am Anfang. Da sollte es ja nicht so tragisch sein, klassisches Distro-Hopping zu betreiben.
Da liegt der Hase im Pfeffer. Ich will nicht etliche Distros probieren, bis was läuft. Irgendwann will ich auch wieder mit dem PC "arbeiten". Da habe ich weder groß die Zeit noch lust mit rumzuexperimentieren. Ich möchte zwar eine Windowsalternative haben, aber nicht wenn es zwangsläufig auf sowas hinausläuft.
Es soll einfach laufen.
Ein 2. PC, wäre da zwar hilfreich, aber zumindest um nebenbei irgendwelche videos zu schauen, habe ich meine Konsolen.
 
Ich habe CoreCtrl installier, aber der erkennt nur meinen Prozessor, nicht die Grafikkarte. Ich habe auch das neue Zara aktualisiert, aber unverändert. Kann ich mir irgendwie meine Grafikkarte anzeigen lassen, auch wenn Linux sie noch gar nicht kennt oder wie verfahre ich da weiter, denn ganz unabhängig davon dass Min nur halbjährlich eine aktualisierung bekommt, UV, OC und Powerlimit setzen gibt es ja schon seit langem. Lediglich die GPU ist neu, aber deswegen habe ich auch auf Zara aktualisiert, aber trotzdem wird sie im Programm nicht angezeigt.
Mint hat zwar halbjährliche Unterreleases, basiert aber dennoch auf Ubuntu LTS. Viele Dinge werden dementsprechend eher im Zweijahresrhythmus aktualisiert. In meiner Mint-VM hat CoreCtrl die Version 1.3.11, die ist laut der Gitlab-Seite von März 2024, also auf dem Stand von Ubuntu LTS 24.04.
Saubere neuinstallation und tearing tritt leider trotzdem auf. Das ist, abgesehen vom bootproblem, mein nächstes problem.
Die Mesa-Version ist zwar aktueller als die von CoreCtrl, aber auch noch älter als die Karten. Vielleicht liegt es daran.
Da liegt der Hase im Pfeffer. Ich will nicht etliche Distros probieren, bis was läuft. Irgendwann will ich auch wieder mit dem PC "arbeiten". Da habe ich weder groß die Zeit noch lust mit rumzuexperimentieren. Ich möchte zwar eine Windowsalternative haben, aber nicht wenn es zwangsläufig auf sowas hinausläuft.
Naja, etliche müssen es ja nicht sein. Mint ist halt wohl nicht die beste Wahl, wenn man aktuelle Hardware hat und zocken möchte, aber zwischen solchen LTS-Varianten und Rolling-Releases gibt es ja auch noch ein Mittelding, wie z.B. einfach das Non-LTS-Ubuntu oder Fedora, die halbjährlich aktualisiert werden. Die sind auch sehr benutzerfreundlich. Da ist der aktuelle Softwarestand schon ein ganzes Stück moderner und die nächste Version steht auch jeweils schon in den Startlöchern.
 
Es soll einfach laufen.
Naja, im Idealfall tut es das. Und gerade Mint ist da eigentlich sehr robust (kann ich persönlich z.b. von Ubuntu nicht bestätigen, gerade als Dual-boot)
In Deinem Fall aber wohl nicht :(

Zu dem AMD Tools kann ich leider nix sagen. Aber wenn die GPU nicht gefunden/erkannt wird, klingt das schon danach, das die "zu neu ist" für die Version.

Wenn Du da dran bleiben willst, bleibt Dir eigentlich nur der Griff zu einer anderen Distro zum Ausprobieren. Oder warten, vielleicht siehts mit der nächsten Version wieder besser aus.
Aber gerade Tearing würde mich extrem nerven. Davon abgesehen, wenns gar nicht bootet.

Was Linux Mint von der Machart am ähnlichsten ist mMn wäre MX Linux oder Zorin (abgesehen vom verwendeten Desktop).
Aber da die alle auf Ubuntu LTS setzen, wirst du vermutlich ähnliche Probleme bekommen was die GPU angeht.

PikaOS setzt glaub ich auf die "Debian unstable" Releases, ist also der Versuch immer das Neueste aus der Debian Welt mitzuliefern. Soll damit auch für Gaming optimiert sein.
Hab dazu aber leider noch keine Erfahrungen.

Ansonsten, wie bereits erwähnt, schwören viele Umsteiger hier im Forum auf CachyOS aus der Arch-Welt.
Oder Nobara aus der Fedora Welt.

Guck Dir vielleicht den Artikel an, was die anderen so nutzen:

Und dort hast du auch häufig die Qual der Wahl, welchen Desktop du verwenden willst.
Sind also eigentlich gar nicht so viele....
Nebenbei, bei mir trat auch Tearing allein schon bei der normalen Desktop Nutzung mit KDE Plasma auf, weswegen ich lieber bei Gnome geblieben bin. Keine Ahnung, woran es lag....
 
PikaOS setzt glaub ich auf die "Debian unstable" Releases, ist also der Versuch immer das Neueste aus der Debian Welt mitzuliefern. Soll damit auch für Gaming optimiert sein.
Hab dazu aber leider noch keine Erfahrungen.

Ansonsten, wie bereits erwähnt, schwören viele Umsteiger hier im Forum auf CachyOS aus der Arch-Welt.
Oder Nobara aus der Fedora Welt.
Das ist aber halt auch alles wieder das komplett andere Ende des Spektrums.
 
gibt es ja auch noch ein Mittelding, wie z.B. einfach das Non-LTS-Ubuntu oder Fedora
Habe ich beide Ausprobiert....und es ist wirklich Komisch.

Ich habe mir versucht Ubuntu und Fedora zu installieren und sogar CachyOS habe ich zum Spaß ausprobiert. Das Ergebnis: Ubuntu und Fedora melden beim Booten(?) oder während der Installation Fehler. Der Bildschirm bleibt Schwarz mit weißen Text, also wie zu DOS zeiten, glaube ich. Zumindest wurde kein Desktop angezeigt.

Cachy konte ich über Live-system starten, aber auch hier scheiterte die Installation. Bzw. erst ging die Installation, allerdings wurde mir dann mitgeteilt, dass sie gescheitert ist :/

Die einzige Distro die gut funktioniert ist eben Mint, wobei da eben meine GPU nicht angezeigt wird und ich beim Scrollen tearing habe. Aber nur beim Scrollen. Videos werden normal ohne bildfehler abgespielt. Spiele habe ich noch nicht ausprobiert.

Ich weiß auch nicht, ob es an meiner Konfiguration liegt. Ich habe mehrere interne Festplatten, samt einer SSD mit Win 10, die ich aber alle abstecke, damit während der Linux installation nicht versehentlich was gelöscht wird. Für Linux habe ich mir extra eine 1TB SSD zugelegt, die auch als erweiterter Speicher dient, wenn meine 500GB auf der Win10 drauf ist, von Spielen, die eine SSD verlangen, voll wird.

Vielleicht liegt es am Programm, mit dem ich die USB sticks herrichte? Ich nutze Unetbootin. Und der Stick ist ein Sandisk Cruzer mit 16GB, aber für Fedora habe ich zwei sticks benutzt, weil es das in der Workstation und als Plasma gibt. Aber bei beiden sticks keine Besserung.
 
Vielleicht liegt es am Programm, mit dem ich die USB sticks herrichte? Ich nutze Unetbootin.
Mein erster Gedanke war, dass das etwas weit hergeholt ist, aber jetzt habe ich gesehen, dass der letzte Release von UNetbootin über vier Jahre her ist. Da würde ich auf jeden Fall mal ein anderes Tool probieren. Ich habe in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit Rufus gemacht.

Ansonsten:
Das Ergebnis: Ubuntu und Fedora melden beim Booten(?) oder während der Installation Fehler.
Was steht in den Fehlern?
 
Ich weiß auch nicht, ob es an meiner Konfiguration liegt. Ich habe mehrere interne Festplatten, samt einer SSD mit Win 10, die ich aber alle abstecke, damit während der Linux installation nicht versehentlich was gelöscht wird. Für Linux habe ich mir extra eine 1TB SSD zugelegt, die auch als erweiterter Speicher dient, wenn meine 500GB auf der Win10 drauf ist, von Spielen, die eine SSD verlangen, voll wird.
Nur damit ich das richtig verstehe, du installierst Linux auf eine SSD, die bereits formatiert ist für Win10, und dort soll auf eine extra Partition das Linux mit drauf? Oder ist die noch frisch, und soll später auch als Auslagerung für Win Dateien sein?
Nicht das wir aneinander vorbei reden....

EDIT:
"Der Bildschirm bleibt Schwarz mit weißen Text, also wie zu DOS zeiten, glaube ich. Zumindest wurde kein Desktop angezeigt."
Ist bei Erstinstallation eigentlich recht normal. Was steht dann dann da als Text in so einem Fall wo es hängen bleibt?

Versuch für den USB Stick erstellen mal entweder das von @empy erwähnte Rufus oder BalenaEtcher.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur damit ich das richtig verstehe, du installierst Linux auf eine SSD, die bereits formatiert ist für Win10, und dort soll auf eine extra Partition das Linux mit drauf? Oder ist die noch frisch, und soll später auch als Auslagerung für Win Dateien sein?
Nicht das wir aneinander vorbei reden....
Nein, nein.

Ich habe eine 500GB System SSD mit Windows 10 drauf. Extra für Linux habe ich mir einen separaten Datenträger, eine weitere SSD mit 1TB größe, zugelegt. Windows bleibt weiter auf der 500er, Linux wird auf die 1TB geschrieben.
Diese 1TB SSD wollte ich mir früher oder Später sowieso zulegen, wenn die anzahl der Spiele, die mich interessieren und eine SSD vorschreiben, dort installiert werden, wenn meine 500GB System SSD voll ist.

Und von Windows wurde auch nichts mit Windows formatiert. Ich schrieb ja, dass ich....immer wenn ich was mit Linux mache, besonders eine Installation, koppel ich ALLE anderen Datenträger ab. Ich lasse Linux die ganze Formatierungsarbeit am eigenen Speicherplatz machen.


Das mit Rufus werde ich mal probieren.
 
Ich habe dann noch einmal Linux Mint Cinnamon in 22 installiert. Updates draufgemacht....und es funktionierte plötzlich O.o kein hängenbleiben beim Mainboardlogo. Zumindest läuft es bisher noch.
Vielleicht ist auch eine Option für Dich, bei Linux Mint 22 zu bleiben.
Falls Du Bedenken wegen der Unterstützung haben solltest - auch die 22 wird wie 22.1. und 22.2 bis April 2029 mit Updates versorgt (=>Quelle).
Im Aktualisierungstool von Linux Mint kannst Du generell nach Kernel-Optionen nachschauen, falls Du auf einen neueren Kernel wechseln möchtest.
Falls Du die Partitionsgrößen und die Wahl bestimmter Partitionen (bspw. swap, home) bei Linux Mint selbst bestimmen möchtest, findest Du hier einen Guide mit Screenshots:

Drücke Dir jedenfalls die Daumen, dass Du eine Linux-Distro alsbald stabil zum laufen bekommst!
 
Joaa, schonnn ... könnte aaandererseits aber auch etwas viel sein für den Anfang, gerade wenn mensch ihr:sein Rechner mit neuem Betriebssystem erstmalig zum Laufen bringen möchte ... ;)
 
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