Linux Mint 16 Updates?

T

Tim1974

Guest
Hallo,

ich verwende auf meinem Arbeits-PC Mint 16 (64 Bit) und bin eigentlich relativ zufrieden damit. Nur bekomme ich schon seit längerem keine Updates mehr angeboten, davor gab es mehrmals wöchendliche welche. Da nun Version 17 draußen ist, die ich auf einem alten PC sozusagen an meinem Zweitwohnsitz laufen habe, frage ich mich, ob für 16 wenigstens noch wichtige Sicherheitsupdates kommen, oder ob ich damit nun gefährdet im Internet bin?

Ich würde ungerne auf 17 upgraden, denn das hieße wohl Neuinstallation, oder?
Das bedeutet viel Arbeit und Nerven, denn nach meiner Erfahrung wird Linux bzw. die Distributionen die ich kenne nicht immer besser.
Z.B. läuft auf besagtem PC auf dem ich Mint 17 installiert habe nur noch ein Lautsprecher, der zweite ist total stumm, egal was ich auch versuche habe. Mit Mint 16 davor liefen beide Lautsprecher hingegen problemlos...

Gruß
Tim
 
Hallo Tim.
Ja der Support für Linux Mint Petra lief im Juli aus.
Im Netz gibt es Anleitungen für ein Upgrade, jedoch ist eine Neuinstallation zu bevorzugen.
Gruss joessli
 
Releases - Linux Mint

Eine Neuinstallation wäre schon ratsam. In den letzen Monaten gab es auch wieder einige Sicherheitslücken, die geschlossen werden sollten.
Die neue Version 17 hat dann Support bis April 2019.
 
Wenn es wirklich so sein sollte, dass es empfehlenswerter ist, bei einem neuen Release neu zu installieren, als einfach das OS zu upgraden, dann kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, warum hier immer wieder begeistert Linux Mint empfohlen wird. Das wäre für mich einfach ein NoGo. Zum Vergleich: Xubuntu habe ich auf mehreren Systemen sauber über mehrere Releases hinweg upgraden können. Ubuntu Server ebenso.

Somit sollte man bei Mint immer im Kopf behalten, /home unbedingt auf eine eigene Partition zu packen, so dass man diese dann vergleichsweise einfach "mitnehmen" kann, wenn man upgraden will.

MfG Jimini
 
Weil Linux Mint gegenüber Ubuntu wesentlich anwenderfreundlicher ist. Xubuntu macht hier auch schon vieles besser als das normale Ubuntu.
Unter Ubuntu endet der Support genau so wenn du keine LTS-Version hast. Xubuntu hat doch mit der normalen Variante auch nur drei Jahre oder?
Mint konnte man genau so als LTS installieren. Aktuell ist es so das nur noch die LTS angeboten wird und keine Zwischenversionen mehr kommen.

Update Mint auf eine höhere Version:
How to upgrade to a newer release - Linux Mint Community
 
Unter Ubuntu endet der Support genau so wenn du keine LTS-Version hast. Xubuntu hat doch mit der normalen Variante auch nur drei Jahre oder?
Mint konnte man genau so als LTS installieren.
Ja, ich bezog mich auch eher darauf, dass es _relativ_ problemlos möglich ist, Ubuntu im laufenden Betrieb zu upgraden - klar, danach muss man ein- oder zweimal rebooten. Aber bei mehreren Systemen lief das echt sauber durch.
Beziehungsweise kann man durch andere Repositories andere Softwarequellen einbinden, wodurch man auch dann relativ flexibel bleibt, wenn man ein eigentlich veraltetes Ubuntu fährt.

Aber hier zeigen sich natürlich klar die Stärken des Rolling-Release-Modells - ich habe von Leuten gelesen, deren Gentoo 6 Jahre und länger lief. Das sind Dimensionen, die kennt man aus der Windows-Welt gar nicht :lol:

MfG Jimini
 
So, ich habe nun Mint 17 neu installiert. Finde das auch sehr nervig, erstmal der riesige Download, der glücklicherweise mit VDSL 50 recht flott geht, dann das ISO-File auf DVD brennen, zum Glück hab ich da eine wiederbeschreibbare DVD, wo davor Mint 16 drauf war. Dann die eigentliche Installation, die auch etwas dauert, danach noch etwa 330 MB Updates runterladen und installieren...
Anschließend mußte ich alle Daten wieder aufspielen, also ca. 20 GB Videos, 11 GB Fotos und 1,3 GB Musik. Dann noch die eMail-Konten in Thunderbird neu einrichten, Firefox einstellen und weitere Systemeinstellungen vornehmen.
Dauerte bei mir alles in allem schon ca. 3 Stunden und kostet einige Nerven.

Ob ich das nochmal mache, weiß ich auch nicht. Eventuell steige ich dann doch wieder auf Windows 7 um und kaufe für den jetzigen Windows 7 PC ein Windows 10, wenn das draußen ist.

Aber insgesamt hat sich das neu Installieren doch gelohnt, weil nun endlich der NVidia-3D-Treiber funktioniert und sich auch noch kinderleicht installieren ließ! :D
 
Solltest du dich dennoch dazu entscheiden, weiter bei Mint zu bleiben, kannst du nächstes Mal den Inhalt deines Nutzerverzeichnisses (zu finden unter /home/dein_nutzername) rauskopieren und danach wieder zurückkopieren. Alternativ kannst du /home natürlich auch auf eine eigene Partition packen. Gegebenenfalls musst du dann aber (bei beiden Vorgehensweisen) noch die Berechtigungen korrigieren.
Diese Methode hat den großen Vorteil, dass du auch nach einer Neuinstallation "dein" System hast - natürlich abhängig von der installierten Software. Ich schleppe auf diese Weise seit 2009 unter anderem meine Thunderbird-, Firefox- und Pidgin-Profile mit mir herum.

MfG Jimini
 
Jetzt hab ich das Installieren und Konfigurieren ja erstmal wieder überstanden und das Mint 17 MATE 64-Bit scheint gut zu laufen und macht eigentlich genau was es soll.

Aber das mit den Updates verstehe ich noch nicht, er zeigt mir unten in der Taskleiste einen grünen Haken an, wenn ich dann aber die Updateverwaltung öffne, stehen da trotzdem noch viele Updates, die aber nicht angehakt sind. Es sind wohl Sicherheitsaktualisierungen, aber Ebene 4 und 5, die wohl als "gefährlich" gelten, also die Systemstabilität beeinträchtigen können.
Soll ich die lieber nicht installieren?

MfG.
Tim
 
Also installiere ich die erstmal besser nicht und warte bis sie erprobter sind?
Kommen die dann irgendwann auf einer anderen Eben als erprobt raus und werden mir dann angeboten?
 
Die nicht erpropten Updates werden dir standardmäßig eh nicht installiert.
Er zeigt sie dir nur an, auswählen musst du die aber selber.

So lange du im Updatemanager nicht selbst Hand anlegst ist alles in Butter.
 
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