Nach den ganzen überschwenglichen positiven Äußerungen der Linux-Spiele-Distros-Nutzer (AMD performt unter Linus soviel besser) hätte ich mehr erwartet.
Ich sehe keinen Grund auf Linux zu wechseln. Weder mit einer Nvidia GPU, noch mit einer Radeon.
Wenn sich die Totalausfälle in der Performance und Kompatibilität zu X Spielen gelegt haben, wäre es vielleicht eine Option. Laut Steam nutzen abzüglich der Handhelds 2,2% der User Linux.
Was genau hast du denn erwartet bei Spielen, die größtenteils keinen nativen Linux-Support haben sondern über eine Kompatibilitätslayer wie Proton gehen müssen?
Dem Endanwender ist die technische Ursache egal. Für den Käufer zählt das Ergebnis.
Ein System, das "Erklärungen" für Defizite benötigt, verliert gegen ein System, das einfach funktioniert.
Dafür sind die Ergebnisse insbesondere für AMD-GPUs sogar exzellent
Man ist in zwei Spielen schneller, dafür in 8 langsamer, in zwei Spielen ist Windows einmal 22% und einmal 24% vorne.
Generell in Spielen mit RT hat man das nachsehen. Das ist vieles aber nicht "exzellent".
...zeigt eigentlich nur, wie effizient das grundlegende OS ist.
Dass das OS "effizient" ist, ist ein schwacher Trost, wenn die tatsächliche Framerate niedriger ist als auf dem "ineffizienten" Windows. Hier müssen die Entwickler langfristig ansetzen, ich befürchte aber dass das Dasein aufgrund Open Source und keiner wirklichen zentralen Lösung sondern hunderten Distris nie wirklich praktikabel für High End Gaming wird.
Generell: Dieses ständige "moving the goal posts" einiger Foristen hier nervt nur noch. Alles abseits der perfekten Lösung ist natürlich nicht akzeptabel.
In der IT ist "funktioniert einfach" halt der Standard Maßstab, nicht "perfekt".
Windows bietet diesen Standard für die meisten kommerziellen Anwendungen, während Linux Coper oft vom Nutzer verlangen sich tiefer in die Materie einzuarbeiten.
Das als "unfaire Erwartung" abzutun, verkennt eben, dass ein Betriebssystem ein Werkzeug ist und kein Hobbyprojekt.
Würde für mich nur Sinn ergeben, wenn MS mir Kohle bezahlt. Geh aber mal nicht davon aus, dass dem so ist. Entsprechend: Muss man nicht verstehen. Bin froh, dass ich das nicht verstehe.
Du argumentierst aus einer ideologischen Sicht. Logisch, somit versteht man das dann nicht.
"Moving the goalposts" betreibst du somit selbst. Der Index rechnet den Leistungsausfall der 5080 in einem Spiel stark ein, ansonsten wäre die 5080 auch 10% vor der 9070XT und der 4080.
Das Fazit des Tests ist allgemein ziemlich geschönt und pro-Linux. Neutralität fehlt.
Im Kontext von Linux wird jedesmal, wenn gezeigt wird, dass Linux in irgendwas hinsichtlich Gaming immer besser wird, von einer bestimmten Gruppe an Foristen versucht diesen Fortschritt zu delegitimieren indem ein neues (nicht erreichtes) Ziel definiert wird.
Es werden keine "neuen Ziele" erfunden, sondern bestehende Standards eingefordert, was natürlich in deinen Augen nicht legitim ist. Wie auch, ansonsten würde dein Vorwurf von "moving the goalposts" doch komplett entlarvt werden, bevor er formuliert ist.
Für einen Windows Nutzer ist das Ziel seit Ewigkeiten folgendes: "Ich installieren ein Spiel und erwarte, dass es läuft".
Wenn Linux in 2 von 10 Spielen leicht schneller ist, aber in den anderen 8 Spielen langsamer oder in einigen gar nicht startet (Anti-Cheat), kein HDR bietet oder instabil läuft, dann ist das kein "Verschieben der Torpfosten“, sondern ein sogenanntes "Nicht-Erreichen" der Grundlinie. Ich arbeite schon lange mit Linux und habe auch mehrere Distris "ausprobiert" und es ist nach meiner Erfahrung keineswegs eine gleichwertige Alternative, da fehlt es bei der Kompatibilität an vielen Ecken und Enden. Einige Spiele starteten gar nicht und man musste Lösungen suchen.
Das ist beeindruckend, denn Linux hat für viele dieser Spiele keinen nativen Support, sondern muss über diverse Kompatibilitätslayer wie etwa Proton gehen, die wiederum Leistung kosten.
Das ist technisch beeindruckend, aber praktisch irrelevant. Ein Kunde kauft kein Betriebssystem, um die Ingenieurskunst hinter einer Übersetzungsschicht (Proton) zu bewundern, sondern um die maximale Leistung seiner Hardware zu nutzen, was in vielerlei Hinsicht heute nicht geht und die Nutzer deshalb auch nicht wechseln.
Das ist jetzt sicher nicht auf irgendeinen spezifischen Foristen bezogen aber schon kommen natürlich irgendwelche Foristen und heulen rum, dass Linux nicht noch deutlich besser ist als Windows.
Die "Ablehnung“ ist oft keine Feindseligkeit gegenüber Linux, sondern eine rationale Entscheidung gegen ein System, das zusätzliche Arbeit erfordert. Rationaler Betrachtungsweise welcher du dich verwehrst.
Da denk ich mir auch nur noch mehr "wollt ihr mich eigentlich verarschen?".
Was soll dein Post eigentlich darstellen? Die "Ihr seid alle so undankbar" Attitüde"?
Du schiebst den imaginären Kritikern eine völlig absurde Erwartungshaltung unter, um sie dann als "Hater“ darzustellen. Das ist so als würde Linus Torvalds im Restaurant ein kaltes Steak servieren und dem Gast sagen: "Was beschwerst du dich? Hast du etwa erwartet, dass es dich unsterblich macht? Nein? Dann iss es gefälligst!.
Muhahaha.
Aber diese Pauschalisierung (die Linux-Fans) finde ich nicht gut.
Alle über einen Kamm scheren, ist meistens falsch.
Warum unterstützt du dann das Posting von
@Derjeniche? Das ist nochmal pauschalisiert ².
Also außer Strohmannargumenten und Projektion seh ich eigentlich nichts Substantielles von dir.
Self-Owned. Wie kann man für so einen inkonsistenten und unschlüssigen "Quatsch" überhaupt Likes akkumulieren?
Achso, geht mal wieder um David gegen Goliath, da wird jede Sachebene ausgeblendet.