Wiggo
Komplett-PC-Aufrüster(in)
Schnell, schneller, Vettel. So einfach ist mittlerweile die Rechnung in der Formel 1. Bei Grafikkarten will PowerColor seinen Karten Flügel wachsen lassen und präsentiert mit der Radeon R9 270X Devil selbstbewusst – mit viel Eigenlob – die schnellste Karte mit Curacao-XT-GPU. Gilt also schon bald: schnell, schneller, PowerColor? Finden wir es heraus.
Der Blick auf die Verpackung hat schon wenig was vom Blick auf einen Sportwagen. Im edlen schwarz mit einigen roten (Rally)Streifen wirkt die Verpackung schon sehr edel – und gewaltig. Um im Bild zu bleiben: Da ist eher ein Kombi oder Kleintransporter unterwegs. Besonders deutlich wird es, wenn man den Karton einfach mal neben die Verpackungen der PowerColor HD 7850 PCS+ und die HD7730 stellt. Sie wirkt gewaltig.
Der erste Eindruck:
Öffnet man den Karton, bemerkt, man, dass das Logo auf der Frontseite direkt vom integrierten Mauspad stammt. Dieses nimmt quasi die komplette Fläche der Verpackung ein. Da dürften Zocker reichlich Platz haben, um ihre Maus auf Abwege zu schicken. Dazu kommen Schnellinstallationsanleitung und Treiber-CD im stylish angepassten Pappschuber. Doch schauen wir weiter. Ähnlich wie bei einem modernen Sportwagen schaut man nun auf die Abdeckung – der Motor liegt nicht frei. Und dieses Bild wird uns weiter verfolgen. Unter dem Schaumstoffeinsatz befindet sich zum einen ein DVI-Adapter und ein Mini-DP zu DP Adapter. Herzstück ist natürlich die Grafikkarte R9 270X Devil.
Die Hardware:
Die Karte ist größtenteils in schwarz gehalten – mit einigen roten Elementen. Natürlich fallen die drei großen Kühler direkt ins Auge, die für die entsprechende Kühlung sorgen sollen. An der Seite stehen die Anschlüsse DVI-I, DVI-D, HDMI und 2x MINI DP zur Verfügung. Gegenüber des PCIe-Steckplatzes befinden sich die beiden erwarteten zusätzlichen Stromanschlüsse (6-Pin). Die Rückseite ist komplett unter einer Abdeckung verborgen – wie bei einem Sportwagen. Hier sieht es aber aus wie bei anderen X270-Lösungen auch. Auf das Öffnen wird an dieser Stelle aus Garantiegründen verzichtet.
PowerColor begründet die „schnellste R9 270 Grafikkarte“ am Markt mit der Anhebung des GPU-Taktes. Die Grafikarte nutzt AMDs neue Curacao XT GPI mit 2,8 Milliarden Transistoren und gefertigt im 28-Nanometer-Verfahren. Standard sind 1.150 MHZ – PowerColor legt 30 Mhz drauf und liefert seine Radeon R9 270X Devil also mit 1.180 MHz aus. Nicht viel mehr, aber mehr als die Marktbegleiter.Die 2 Gigabyte GDDR5-VRAM arbeiten mit 2.800 statt 2.500 Mhz. Ob es sich lohnt, soll nachfolgend ermittelt werden. Die Karte liegt mit rund 190 Euro preislich im Mittelfeld der 270X-Lösungen, die ab rund 160 Euro verfügbar sind.
Spezifikation:
• Grafikprozessor: RADEON R9 270X
• Grafikspeicher: 2GB GDDR5
• GPU-Takt: 1150MHz (up to 1180MHz with boost)
• Speichertakt: 1400MHz (5.6Gbps)
• Speicher-Bandbreite: 256bit
• DirectX® Support: 11.1
• Bus Standard: PCI Express 3.0
• Anschlüsse: DL-DVI-I/ SL-DVI-D / HDMI / MINI DPx2
Unterstützte Technologien
• OpenGL
• CrossFireX™ Technology
• ATI Stream Technology
• ATI Eyefinity Technology
• ATI Hypermemory
Maximale Auflösungen:
• VGA: 2048x1536
• DVI: 2560x1600
• DisplayPort: 4096x2160
• HDMI: 4096x2160
• Maße: 254mm x 111,2 m x 38mm
• Minimale Netzteilleistung (W); 500W
• Stromanschluss: Zwei 6-Pin-PCIe Anschlüsse
Lieferumfang:
• Grafikkarte PowerColor DEVIL R9 270X 2GB GDDR5
• Handbuch
• Teiber-CD (für Windows 7 und Windows 8)
• DVI-VGA-Adapter
• Display-Port-zu-MiniDisplay-Port-Adapter
Genutzte Technologien:
PowerColor wirbt mit zahlreichen Technologien – von AMD und eigenen. Diese möchte ich hier kurz nennen:
GCN Architecture
Ein neues Design für AMDs Grafikprozessoren, das eine höhere Auslastung der Kerne und eine bessere Leistung und höhere Effizienz ermöglicht.
AMD Eyefinty Technology
Ermöglicht den Einsatz mehrerer Monitore mit einer Grafikkarte, so dass man beim Spielen sein Umfeld auf merhreren Monitoren betrachten kann.
AMD App Acceleration
AMD schafft mit App Acceleration eine virtuelle Arbeitsumgebung, bei der Grafikprozessor und CPU zusammenarbeiten und so entsprechende Anwendungen, die dies nutzen können, beschleunigt.
AMD HD3D Technology
Die Grafikkarte unterstützt damit unter anderem die neusten 3D-Inhalte und Monitore, so dass 3D-Spiele, 3D-Filme und Blu-rays oder Fotos nicht für Probleme sorgen.
AMD CrossFire™ Technology
Ermöglicht den Einsatz von bis zu vier Grafikkarten als Quad-Konfiguration.
Microsoft DirextX® 11.2
Sorgt für hochwertige 3D- und realistische Lichteffekte in Spielen und sorgt somit für beste Spieleleistung.
AMD HD Media Accelerator
Verbessert die Rendering-Fähigkeiten für HD-Dekodierung (MPEG-4 ASP, H.264. MVC, MPEG2, etc.) und verbessert die Qualität der Videowiedergabe mit fortschrittlichen Algorithmen zur Verarbeitung.
AMD PowerPlay™ Technology
Die AMD PowerPlay™ Technologie passt je nach Leistungsbedarf die Geschwindigkeit des Grafikprozessors automatisch an, um so Energie zu sparen.
AMD PowerTune Technology
Unter Last steigert die Technologie die maximale Leistung der GPU durch eine dynamische Leistungssteigerung und Steigerung der Taktraten. Zudem können eigene TDP-Limits definiert werden, um mehr Leistung oder eine bessere Energieeffizienz zu erhalten.
PCI Express 3.0
Verdoppelt die Bandbreite pro Lane gegenüber PCIe Gen 2.
Advanced GDDR5 Memory Technology
GDDR5-Speicher bietet die höchstmögliche Speicherbandbreite aller aktuellen Speichertechnologien, um höhere GPU-Leistung zu ermöglichen.
HDMI
HDMI mit einer Auflösung von 1080p, 120Hz 3D Stereoscopic sowie Unterstützung für Monitore mit 4K-Auflösung ist bereits integriert.
Microsoft Windows® 8 Support
Unterstützung für die Betriebssysteme Windows XP, Windows Vista, Windows® 7 und Windows® 8.
Boost State smart over-clocking control
AMD erlaubt es Radeon Grafikkarten mit der Boost State Technologie automatisch über der Standardgeschwindigkeit zu arbeiten, wenn der aktuelle Energieverbrauch und die Temperatur unter den Spezifikationslimits liegen.
Testsystem
Das Testsystem basiert in diesem Fall aus einem P67-Mainboard von Gigabyte – konkret das Gigabyte GA-P67A-UD5.Darauf werkeln ein Intel Core i7 2600K und 8 Gigabyte Arbeitsspeicher. Als Festplatte wird eine Samsung SSD 830 mit 512 Gigabyte genutzt und als Betriebssystem kommt Windows 7 zum Einsatz.
Getestet wurde mit folgenden Benchmarks unter Standardtakt: Futuremark, Battlefield 3, Crysis 2. Hier sind die Ergebnisse:
• Futuremark 3DMark 11 Entry: 14870 Punkte
• Futuremark 3DMark 11 – Performance: 8921 Punkte
• Futuremark 3DMark 11 – Extreme: 2421 Punkte
• Battlefield 3 – Auflösung 1680x1050: 185,3 fps
• Battlefield 3 – Auflösung 1920x1080: 54,7 fps
• Crysis 2 – Auflösung 1680x1050: 93,3 fps
• Crysis 2 – Auflösung 1920x1080: 83,1 fps
• Crysis 2 – Auflösung 2560x1440: 74,2 fps
Lautstärke und Temperatur
Der Stromverbrauch der Karte kann mangels entsprechender Technik nicht gemessen werden. Im IDLE soll er allerdings bei rund 60 Watt liegen. Unter Volllast geht es auf über 225 Watt hoch.
Trotz zahlreicher Diskussionen über die Lautstärke klingt die Karte eher wie ein Kleinwagen. Im Rechner ist sie im normalen Betrieb nicht zu hören. Einzig beim Spielen dreht sie ab 40 Prozent Auslastung hoch, geht dann aber im Spielesound problemlos unter.
Die Temperatur liegt im IDLE (bei normaler Raumtemperatur von knapp 20 Grad) bei 28 Grad. Unter Vollast geht es Richtung 65 Grad.
Overclocking & Software
Mit AMD Catalyst lässt sich problemlos an der Leistungsschraube drehen, wobei natürlich bei einer zuvor bereits übertakteten Karte die Leistungsspanne etwas geringer ist. Auf OC-Test verzichte ich, da die Karte genau aus diesem Grund ausgewählt wurde, dass der Hersteller bereits übertaktet hat.
Fazit:
Bisher bin ich mit meiner PowerColor Radeon HD7850 PCS+ sehr gut gefahren. Doch der Ritt auf der DEVIL R9 270X 2GB GDDR5 ist wie ein Ausflug mit einem Sportwagen. Leistungsmäßig kann die Karte deutlich zulegen. Und übertrifft die bisherige Karte deutlich, die vor knapp zwei Monaten noch auf einem vergleichbaren Preisniveau lag. Schaut man sich ein wenig im Internet um, wird klar, dass die Karte teils sogar die Modelle der 7950er-Serie anhängt.
Die Leistung wird von der HD7850 PCS+ zur R9 270X teilweise sogar verdoppelt. So muss man auch bei Spielen mit 1920×1200 Auflösung zukünftig keine Einbußen mehr hinnehmen und ist auch hinsichtlich 4K—Monitoren bereits gerüstet. Durch die leichte Übertaktung liegt man zudem vor anderen Lösungen und riskiert nicht durch eigenes Overclocken den Garantieverlust. Die Lautstärke ist überraschen gering bei der Leistung.
Wer Weihnachten über den Kauf einer neuen Grafikkarte nachdenkt, sollte die DEVIL R9 270X 2GB GDDR5 in die engere Auswahl nehmen.
Positiv:
Hohe Leistungswerte
Leiser Betrieb
Sehr hochwertige Verarbeitung
Negativ:
Keine CrossFire-Brücke
Der Blick auf die Verpackung hat schon wenig was vom Blick auf einen Sportwagen. Im edlen schwarz mit einigen roten (Rally)Streifen wirkt die Verpackung schon sehr edel – und gewaltig. Um im Bild zu bleiben: Da ist eher ein Kombi oder Kleintransporter unterwegs. Besonders deutlich wird es, wenn man den Karton einfach mal neben die Verpackungen der PowerColor HD 7850 PCS+ und die HD7730 stellt. Sie wirkt gewaltig.
Der erste Eindruck:
Öffnet man den Karton, bemerkt, man, dass das Logo auf der Frontseite direkt vom integrierten Mauspad stammt. Dieses nimmt quasi die komplette Fläche der Verpackung ein. Da dürften Zocker reichlich Platz haben, um ihre Maus auf Abwege zu schicken. Dazu kommen Schnellinstallationsanleitung und Treiber-CD im stylish angepassten Pappschuber. Doch schauen wir weiter. Ähnlich wie bei einem modernen Sportwagen schaut man nun auf die Abdeckung – der Motor liegt nicht frei. Und dieses Bild wird uns weiter verfolgen. Unter dem Schaumstoffeinsatz befindet sich zum einen ein DVI-Adapter und ein Mini-DP zu DP Adapter. Herzstück ist natürlich die Grafikkarte R9 270X Devil.
Die Hardware:
Die Karte ist größtenteils in schwarz gehalten – mit einigen roten Elementen. Natürlich fallen die drei großen Kühler direkt ins Auge, die für die entsprechende Kühlung sorgen sollen. An der Seite stehen die Anschlüsse DVI-I, DVI-D, HDMI und 2x MINI DP zur Verfügung. Gegenüber des PCIe-Steckplatzes befinden sich die beiden erwarteten zusätzlichen Stromanschlüsse (6-Pin). Die Rückseite ist komplett unter einer Abdeckung verborgen – wie bei einem Sportwagen. Hier sieht es aber aus wie bei anderen X270-Lösungen auch. Auf das Öffnen wird an dieser Stelle aus Garantiegründen verzichtet.
PowerColor begründet die „schnellste R9 270 Grafikkarte“ am Markt mit der Anhebung des GPU-Taktes. Die Grafikarte nutzt AMDs neue Curacao XT GPI mit 2,8 Milliarden Transistoren und gefertigt im 28-Nanometer-Verfahren. Standard sind 1.150 MHZ – PowerColor legt 30 Mhz drauf und liefert seine Radeon R9 270X Devil also mit 1.180 MHz aus. Nicht viel mehr, aber mehr als die Marktbegleiter.Die 2 Gigabyte GDDR5-VRAM arbeiten mit 2.800 statt 2.500 Mhz. Ob es sich lohnt, soll nachfolgend ermittelt werden. Die Karte liegt mit rund 190 Euro preislich im Mittelfeld der 270X-Lösungen, die ab rund 160 Euro verfügbar sind.
Spezifikation:
• Grafikprozessor: RADEON R9 270X
• Grafikspeicher: 2GB GDDR5
• GPU-Takt: 1150MHz (up to 1180MHz with boost)
• Speichertakt: 1400MHz (5.6Gbps)
• Speicher-Bandbreite: 256bit
• DirectX® Support: 11.1
• Bus Standard: PCI Express 3.0
• Anschlüsse: DL-DVI-I/ SL-DVI-D / HDMI / MINI DPx2
Unterstützte Technologien
• OpenGL
• CrossFireX™ Technology
• ATI Stream Technology
• ATI Eyefinity Technology
• ATI Hypermemory
Maximale Auflösungen:
• VGA: 2048x1536
• DVI: 2560x1600
• DisplayPort: 4096x2160
• HDMI: 4096x2160
• Maße: 254mm x 111,2 m x 38mm
• Minimale Netzteilleistung (W); 500W
• Stromanschluss: Zwei 6-Pin-PCIe Anschlüsse
Lieferumfang:
• Grafikkarte PowerColor DEVIL R9 270X 2GB GDDR5
• Handbuch
• Teiber-CD (für Windows 7 und Windows 8)
• DVI-VGA-Adapter
• Display-Port-zu-MiniDisplay-Port-Adapter
Genutzte Technologien:
PowerColor wirbt mit zahlreichen Technologien – von AMD und eigenen. Diese möchte ich hier kurz nennen:
GCN Architecture
Ein neues Design für AMDs Grafikprozessoren, das eine höhere Auslastung der Kerne und eine bessere Leistung und höhere Effizienz ermöglicht.
AMD Eyefinty Technology
Ermöglicht den Einsatz mehrerer Monitore mit einer Grafikkarte, so dass man beim Spielen sein Umfeld auf merhreren Monitoren betrachten kann.
AMD App Acceleration
AMD schafft mit App Acceleration eine virtuelle Arbeitsumgebung, bei der Grafikprozessor und CPU zusammenarbeiten und so entsprechende Anwendungen, die dies nutzen können, beschleunigt.
AMD HD3D Technology
Die Grafikkarte unterstützt damit unter anderem die neusten 3D-Inhalte und Monitore, so dass 3D-Spiele, 3D-Filme und Blu-rays oder Fotos nicht für Probleme sorgen.
AMD CrossFire™ Technology
Ermöglicht den Einsatz von bis zu vier Grafikkarten als Quad-Konfiguration.
Microsoft DirextX® 11.2
Sorgt für hochwertige 3D- und realistische Lichteffekte in Spielen und sorgt somit für beste Spieleleistung.
AMD HD Media Accelerator
Verbessert die Rendering-Fähigkeiten für HD-Dekodierung (MPEG-4 ASP, H.264. MVC, MPEG2, etc.) und verbessert die Qualität der Videowiedergabe mit fortschrittlichen Algorithmen zur Verarbeitung.
AMD PowerPlay™ Technology
Die AMD PowerPlay™ Technologie passt je nach Leistungsbedarf die Geschwindigkeit des Grafikprozessors automatisch an, um so Energie zu sparen.
AMD PowerTune Technology
Unter Last steigert die Technologie die maximale Leistung der GPU durch eine dynamische Leistungssteigerung und Steigerung der Taktraten. Zudem können eigene TDP-Limits definiert werden, um mehr Leistung oder eine bessere Energieeffizienz zu erhalten.
PCI Express 3.0
Verdoppelt die Bandbreite pro Lane gegenüber PCIe Gen 2.
Advanced GDDR5 Memory Technology
GDDR5-Speicher bietet die höchstmögliche Speicherbandbreite aller aktuellen Speichertechnologien, um höhere GPU-Leistung zu ermöglichen.
HDMI
HDMI mit einer Auflösung von 1080p, 120Hz 3D Stereoscopic sowie Unterstützung für Monitore mit 4K-Auflösung ist bereits integriert.
Microsoft Windows® 8 Support
Unterstützung für die Betriebssysteme Windows XP, Windows Vista, Windows® 7 und Windows® 8.
Boost State smart over-clocking control
AMD erlaubt es Radeon Grafikkarten mit der Boost State Technologie automatisch über der Standardgeschwindigkeit zu arbeiten, wenn der aktuelle Energieverbrauch und die Temperatur unter den Spezifikationslimits liegen.
Testsystem
Das Testsystem basiert in diesem Fall aus einem P67-Mainboard von Gigabyte – konkret das Gigabyte GA-P67A-UD5.Darauf werkeln ein Intel Core i7 2600K und 8 Gigabyte Arbeitsspeicher. Als Festplatte wird eine Samsung SSD 830 mit 512 Gigabyte genutzt und als Betriebssystem kommt Windows 7 zum Einsatz.
Getestet wurde mit folgenden Benchmarks unter Standardtakt: Futuremark, Battlefield 3, Crysis 2. Hier sind die Ergebnisse:
• Futuremark 3DMark 11 Entry: 14870 Punkte
• Futuremark 3DMark 11 – Performance: 8921 Punkte
• Futuremark 3DMark 11 – Extreme: 2421 Punkte
• Battlefield 3 – Auflösung 1680x1050: 185,3 fps
• Battlefield 3 – Auflösung 1920x1080: 54,7 fps
• Crysis 2 – Auflösung 1680x1050: 93,3 fps
• Crysis 2 – Auflösung 1920x1080: 83,1 fps
• Crysis 2 – Auflösung 2560x1440: 74,2 fps
Lautstärke und Temperatur
Der Stromverbrauch der Karte kann mangels entsprechender Technik nicht gemessen werden. Im IDLE soll er allerdings bei rund 60 Watt liegen. Unter Volllast geht es auf über 225 Watt hoch.
Trotz zahlreicher Diskussionen über die Lautstärke klingt die Karte eher wie ein Kleinwagen. Im Rechner ist sie im normalen Betrieb nicht zu hören. Einzig beim Spielen dreht sie ab 40 Prozent Auslastung hoch, geht dann aber im Spielesound problemlos unter.
Die Temperatur liegt im IDLE (bei normaler Raumtemperatur von knapp 20 Grad) bei 28 Grad. Unter Vollast geht es Richtung 65 Grad.
Overclocking & Software
Mit AMD Catalyst lässt sich problemlos an der Leistungsschraube drehen, wobei natürlich bei einer zuvor bereits übertakteten Karte die Leistungsspanne etwas geringer ist. Auf OC-Test verzichte ich, da die Karte genau aus diesem Grund ausgewählt wurde, dass der Hersteller bereits übertaktet hat.
Fazit:
Bisher bin ich mit meiner PowerColor Radeon HD7850 PCS+ sehr gut gefahren. Doch der Ritt auf der DEVIL R9 270X 2GB GDDR5 ist wie ein Ausflug mit einem Sportwagen. Leistungsmäßig kann die Karte deutlich zulegen. Und übertrifft die bisherige Karte deutlich, die vor knapp zwei Monaten noch auf einem vergleichbaren Preisniveau lag. Schaut man sich ein wenig im Internet um, wird klar, dass die Karte teils sogar die Modelle der 7950er-Serie anhängt.
Die Leistung wird von der HD7850 PCS+ zur R9 270X teilweise sogar verdoppelt. So muss man auch bei Spielen mit 1920×1200 Auflösung zukünftig keine Einbußen mehr hinnehmen und ist auch hinsichtlich 4K—Monitoren bereits gerüstet. Durch die leichte Übertaktung liegt man zudem vor anderen Lösungen und riskiert nicht durch eigenes Overclocken den Garantieverlust. Die Lautstärke ist überraschen gering bei der Leistung.
Wer Weihnachten über den Kauf einer neuen Grafikkarte nachdenkt, sollte die DEVIL R9 270X 2GB GDDR5 in die engere Auswahl nehmen.
Positiv:
Hohe Leistungswerte
Leiser Betrieb
Sehr hochwertige Verarbeitung
Negativ:
Keine CrossFire-Brücke
