Ich verfolge die Entwicklung um die Gaming-Netzwerkkarten von Bigfoot schon seit der ersten Generation, der KillerNIC. Die Vorteile hörten sich vielversprechend an, doch aufschlussreiche Tests fehlten und der hohe Preis schreckte ab. Daher hat auch sofort die Lesertest-Bewerbung zur Killer 2100 mein Interesse geweckt. Ich würde zu gern selbst herausfinden, ob die neueste Netzwerkkarte von Bigfoot hält, was sie verspricht.
Ich bewerbe mich daher für den Lesertest der Killer 2100. Die Teilnahmebedingungen erfülle ich, das heißt Kenntnisse im Umgang mit Internet/Netzwerken bringe ich mit, ein PCIe-Slot ist frei und die restlichen Bedingungen sind auch kein Problem.
Wie ich mir einen Lesertest zur Killer 2100 vorstelle, könnt Ihr im folgenden sehen, aber auch mein
Lesertest zum CM Storm Sniper dürfte einen Eindruck vermitteln.
Als Gliederung schwebt mir folgender Entwurf vor:
Vorwort
Einleitung mit Danksagungen
Technik & Features
Hier gehe ich auf die technischen Besonderheiten der Killer 2100 ein und erörtere die Werbeversprechen, die Bigfoot zur Killer 2100 trifft.
Lieferumfang
In diesem Abschnitt wird die Packung der Killer Nick erstmals geöffnet, und etwaiges Zubehör vorgestellt sowie die Bedienungsanleitung bewertet.
Praxis:
Nach einer Erklärung der Testumgebung und der Vorstellung der Konkurrenten (Onboard- & Dell-Netzwerkkarte, siehe weiter unten) komme ich hier zu dem wichtigsten Teil des Lesertests: den Praxiserfahrungen.
Dieser Teil, insbesondere die Ping- und Frameratentests werden sicherlich durch einige Diagramme begleitet werden, mit denen ich versuchen werde, das Verhalten der Killer 2100 im Alltagsgebrauch möglichst objektiv mit den anderen Netzwerkkarten zu vergleichen. Ergänzt wird dies durch meinen subjektiven Eindruck, also ob die ggf. messbaren Unterschiede Einfluss auf das Spielerlebnis haben.
Einbau & Installation
Bevor es mit dem Benchen losgehen kann, muss die Killer 2100 erst einmal den Weg in das Gehäuse finden und installiert werden. Ist der Einbau einfach und wird er für Anwender ohne Hardwarekenntnisse gut erklärt? Ist die Treiber-Installation einfach und läuft sie reibungslos? – Diese Fragen werden hier geklärt.
Software
An dieser Stelle wird die Software nach Kriterien wie Übersichtlichkeit, Verständlichkeit und Funktionsumfang bewertet.
Ping
Ob sich die Latenz in Spielen auch trotz sehr schnellem Internet durch Priorisierung der Spiele-Pakete verbessern lässt, wird hier sowohl bei geringer als auch bei hoher Netzwerklast überprüft.
Framerate
Eines der großen Versprechen von Bigfoot ist die Verbesserung der Frameraten durch weniger CPU-Last in Onlinespielen. Wie groß dieser Performancegewinn tatsächlich ausfällt, bzw. ob überhaupt ein Unterschied messbar ist finde ich hier heraus.
Fazit
Hier gebe ich einen zusammenfassenden Überblick über die wichtigsten Erkenntnisse, die ich während des Lesertests gewinnen konnte und versuche eine Einschätzung darüber zu geben, für welchen Anwender die Killer 2100 zu empfehlen ist.
Bilder
Abschließend gibt es noch einige Impressionen der Luxus-Netzwerkkarte für Spieler.
Der Ping- sowie Frameratentest wird mit einer Auswahl dieser Spiele erfolgen:
- Battlefield 2
- Battlefield Bad Company 2
- Call of Duty Modern Warfare 2
- Counter-Strike 1.6/Source
- Crysis (Wars)
- Team Fortress 2
- Trackmania Forever
- World of Warcraft
Als Testsystem würde diese Konfiguration genutzt werden:
- Gigabyte EP35-DS3 Rev. 2.1
- Intel C2D E8400 @3.00Ghz
- Asus Radeon HD5870
- 2x2 GiByte Corsair Dominator DDR2-800 CL4
- Scythe Mugen 2
- BeQuiet! Dark Power Pro 650W
- Microsoft Windows 7 64Bit Ultimate
Beweisen müsste sich die Killer 2100 in allen Tests neben dem Onboard Netzwerkchip von Realtek (8111B) gegen eine dedizierte Gigabit-Netzwerkkarte von Dell mit Intel-Chipsatz (W1392 mit RC82545GM-Chip).
Bei meiner Internetverbindung handelt es sich um einen 100Mbit/s FTTH-Anschluss (Glasfaser bis in den Keller), der von den örtlichen Stadtwerken betreut wird. Am Genexis Modem ist ein Netgear WNDR3700 Router angeschlossen, mit dem die zu testende Netzwerkkarte direkt via Kabel verbunden wird. Jener Router stellt meiner Meinung nach mit über 400Mbit/s Throughput den idealen Router für einen solchen Test dar, da er die vollen 100Mbit/s an Bandbreite durchlässt und die Killer 2100 nicht ausbremsen sollte.
Durch meinen schnellen Internet-Anschluss und somit ohnehin geringen Latenzen (i.d.R. deutlich <40ms) würde ich meinen Schwerpunkt nicht an dieser Stelle ansetzen, sondern mich mehr auf die Verbesserung der Framerate konzentrieren. Da meine HD5870 im Vergleich zu meinem E8400-Prozessor eindeutig überdimensioniert ist hoffe ich, dass sich jede Entlastung der CPU in einer höheren Framerate bemerkbar macht. Besonders das in letzter Zeit häufig von mir gespielte Bad Company 2 zehrt stark an meinen Prozessor-Ressourcen, sodass ich über jede Verringerung der CPU-Last und somit (hoffentlich) höheren Frameraten erfreut wäre.
Ich bin auf die Ergebnisse der fünf Lesertests gespannt und würde mich natürlich freuen, wenn ich selbst zu den Testern gehören dürfte.
Grüße,
swatty