Leistungsvergleich Desktop und Tablet-/Smartphone CPUs?

Nagut, aber bleibt die Frage was die beim Videoencoding machen?
Reicht da die Rechenleistung, oder dauert das ewig und drei Tage bei langen Videos?

Wobei ich mal davon ausgehe, daß man die maximal mit dem Gerät aufnimmt und dann auf den PC überspielt und dort bearbeitet und umwandelt.
 
Ehrlich gesagt habe ich wirkliche Videobearbeitung noch nicht am Tablet gesehen. Die werden dann wohl auch über die GPU gehen müssen. Allerdings bezweifel ich, dass die für das Codieren schnell genug sind, da dürfte dein PC schneller sein, zumal man noch die Intel Onboardkarte verwenden kann (QuickSync heißt das glaube ich; die kann aber auf jeden Fall auch OpenCL).
 
Beim Videoencoding wirds komplizierter.

Es gibt im Consumerbereich keine Spezialchips/Schaltungen die speziell dafür gemacht wurden wirklich zu konvertieren. Es gibt eben nur Videobeschleunigungseinheiten, die Standardbefehle abarbeiten und Videos abspeichern können.

Echtes konvertieren in ein qualitativ hochwertiges Format und guten Einstellungen ist aber sehr sehr komplex und kann aktuell nur von x86-CPUs ausgeführt werden, selbst die GPGPU-Variante ist für die höheren Funktionen noch nicht gewappnet obwohl es da schnell vorangeht die letzte Zeit (Maxwell kann theoretisch schon h.265 in Hardware, wenn auch nur mit grundlegenden Settings).

Da reden wir auch von ganz andren Rechenleistungen - wenn ich etwa einen FullHD-Clip mit wirklich guten (rechenintensiven) Einstellungen konvertieren will geschieht das grob mit vielleicht 5 fps - auf einem 5960X@4,1 GHz! Bei 4K oder h.265 oder gar beidem wartest du auf die fertigstellung eines 30-Minuten-Videos auch mal zwei oder drei Tage.

Das darf man eben nicht vergleichen mit dem Mainstream-Mist der einem so verkauft wird bei YouTube oder ShadowPlay usw. - da sind die Einstellungen sehr viel einfacher weil es zum Massenmarkt passt: Der Normalnutzer will alles sofort und Idiotensicher und sieht Detailunterschiede nicht. Ihm ist es egal ob die Datei am Ende 2, 5 oder 10GB groß ist bzw. er weiß nicht mal, dass man die gleiche Qualität mit mehr Rechenaufwand auch in die halbe Größe drücken könnte. Dass Speicherplatz für die Betreiber von YT beispielsweise auch noch immer sehr viel billiger ist als Rechenpower verstärkt das ganze zusätzlich - deswegen sehen die allermeisten YT-Videos in 1080p schlechter aus als gut konvertierte 720p-Videos.

Fairerweise muss man aber auch sagen dass die Qualität mittlerweile besser geworden ist als vor einigen Jahren und für 99% der Nutzer diese ja auch ausreichend ist.
 
...wobei das größte Problem bei Telefonen und Tabletts ist, dass die Teile nur in seltenen Fällen den Takt auch wirklich halten können!

In den ganzen 'normalen' Tablets, die keine extra Kühlung verwenden, takten die ganzen CPUs mit der Zeit runter....

Ich habs an meinem Lenovo Think Tablet 10 geschafft. Die Härte war dabei sowas anspruchsvolles wie Teamspeak 3, das die CPU nach etwa 5-15min auf 200MHz runtergedrosselt hat...
 
Also wenn ich mir einen kaufe, dann wohl nur den Sony Xperia Z3 Compact Tablet. Hat zwar "nur" 8 Zoll, aber dafür ist er insgesamt nicht so groß und was mir am wichtigsten ist, er ist wohl wasserdicht und staubdicht. Ich könnte ihn also überall hin mitnehmen und er darf auch mal dreckig oder naß werden, läßt sich dann auch gut reinigen. Außerdem hat er ein umwerfendes Display, insbesondere die Helligkeit ist wohl phänomenal.
Das einzige was mir nicht gefällt daran ist neben dem Preis, daß ich noch nicht weiß, ob er ein Android 5 Update bekommt und wie das darauf laufen wird.

Aber welcher Tablet hat aktive Kühlung, wie soll das bei den ultraflachen Dinger denn gehen?
Immerhin hat der Sony wohl einen Aluminiumrahmen, über den er vielleicht die Wärme abgeben kann, sicherlich besser als Plaste.
 
Beim Videoencoding wirds komplizierter.

Es gibt im Consumerbereich keine Spezialchips/Schaltungen die speziell dafür gemacht wurden wirklich zu konvertieren. Es gibt eben nur Videobeschleunigungseinheiten, die Standardbefehle abarbeiten und Videos abspeichern können.

Echtes konvertieren in ein qualitativ hochwertiges Format und guten Einstellungen ist aber sehr sehr komplex und kann aktuell nur von x86-CPUs ausgeführt werden, selbst die GPGPU-Variante ist für die höheren Funktionen noch nicht gewappnet obwohl es da schnell vorangeht die letzte Zeit (Maxwell kann theoretisch schon h.265 in Hardware, wenn auch nur mit grundlegenden Settings).

Da reden wir auch von ganz andren Rechenleistungen - wenn ich etwa einen FullHD-Clip mit wirklich guten (rechenintensiven) Einstellungen konvertieren will geschieht das grob mit vielleicht 5 fps - auf einem 5960X@4,1 GHz! Bei 4K oder h.265 oder gar beidem wartest du auf die fertigstellung eines 30-Minuten-Videos auch mal zwei oder drei Tage.

Das darf man eben nicht vergleichen mit dem Mainstream-Mist der einem so verkauft wird bei YouTube oder ShadowPlay usw. - da sind die Einstellungen sehr viel einfacher weil es zum Massenmarkt passt: Der Normalnutzer will alles sofort und Idiotensicher und sieht Detailunterschiede nicht. Ihm ist es egal ob die Datei am Ende 2, 5 oder 10GB groß ist bzw. er weiß nicht mal, dass man die gleiche Qualität mit mehr Rechenaufwand auch in die halbe Größe drücken könnte. Dass Speicherplatz für die Betreiber von YT beispielsweise auch noch immer sehr viel billiger ist als Rechenpower verstärkt das ganze zusätzlich - deswegen sehen die allermeisten YT-Videos in 1080p schlechter aus als gut konvertierte 720p-Videos.

Fairerweise muss man aber auch sagen dass die Qualität mittlerweile besser geworden ist als vor einigen Jahren und für 99% der Nutzer diese ja auch ausreichend ist.

Bei YouTube sollte man sowie so erstmal mit Spline 100 auf 3200x1800 resizen.
Sonst macht youtube da Matschr raus.
 
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