SIR_Thomas_TMC
Software-Overclocker(in)
Ich hab da doch mehrere praktische Anwendungen genannt, die ohne Nutzung der Relativitätstheorie (dir ist schon klar, dass das auch mal zu 100% Grundlagenforschung war, oder nicht) nicht funktionieren. Und mit denen heute richtig viel Geld verdient wird und die aus unserem Alltag überhaupt nicht mehr wegzudenken ist.
Und (vielleicht daher deine Bemerkung zu nah an der Sonne) die Vorhersagen aus Einsteins Relativitätstheorie sind ja in vielfacher Hinsicht als richtig nachgewiesen worden. Daher ist es folgerichtig, auf dieser Basis die Entfernung im All abzuschätzen. Klar kann sich das auch als anders erweisen. Die Wahrscheinlichkeit, daß der Ansatz komplett falsch ist, ist aber gering, sonst würden nicht so viele Vorhersagen zutreffend in Messungen und im Experiment nachgewiesen werden. Newton ist ja auch nicht generell falsch, sondern nur in einem bestimmten Bereich.
Ein Beispiel aus Astronomie/Astrophysik/theoretischer Physik: Gravitationswellenmessung, und die erforderlichen Anlagen und Messgeräte. Das man diese in dieser Präzision nun bauen kann, weil der Bedarf zur Grundlagenforschung da ist, hat ganz sicher auch noch Auswirkungen auf den Bau von Geräten, die ähnliche Präzision benötigen.
Oder Atomuhren, hatten außer den Wunsch aus der Grundlagenforschung damit präziser zu messen, keinen industriellen Anwendungsfall. Jetzt steckt sowas in jedem GPS Satelliten.
Hier noch ne Erklärung dazu (witziger Weise ganz konkret auch mit Astronomie/Teleskopen als Beispiel)
www.bmbf.de
Und (vielleicht daher deine Bemerkung zu nah an der Sonne) die Vorhersagen aus Einsteins Relativitätstheorie sind ja in vielfacher Hinsicht als richtig nachgewiesen worden. Daher ist es folgerichtig, auf dieser Basis die Entfernung im All abzuschätzen. Klar kann sich das auch als anders erweisen. Die Wahrscheinlichkeit, daß der Ansatz komplett falsch ist, ist aber gering, sonst würden nicht so viele Vorhersagen zutreffend in Messungen und im Experiment nachgewiesen werden. Newton ist ja auch nicht generell falsch, sondern nur in einem bestimmten Bereich.
Verstehe nicht, was du damit meinst. Ein Beispiel, wovon ich gesprochen habe: Konkreter Nutzen aus der frühen Raumfahrt (speziell dem Apollo-Programm) ist z.B. das moderne Projektmanagement. Das wiederum ganz klar in andere Industriebereiche ausgestrahlt hat.Wenn Hochtechnologie Erzeugnisse hervorbringt, dann würde ich die nicht als Errungenschaft ihrer Nutzer bezeichnen.
Ein Beispiel aus Astronomie/Astrophysik/theoretischer Physik: Gravitationswellenmessung, und die erforderlichen Anlagen und Messgeräte. Das man diese in dieser Präzision nun bauen kann, weil der Bedarf zur Grundlagenforschung da ist, hat ganz sicher auch noch Auswirkungen auf den Bau von Geräten, die ähnliche Präzision benötigen.
Oder Atomuhren, hatten außer den Wunsch aus der Grundlagenforschung damit präziser zu messen, keinen industriellen Anwendungsfall. Jetzt steckt sowas in jedem GPS Satelliten.
Hier noch ne Erklärung dazu (witziger Weise ganz konkret auch mit Astronomie/Teleskopen als Beispiel)
). Nur Astronomie jenseits von Venus/Mars/Asteroidengürtel beschäftigt sich eben mit Dingen, die innerhalb dieses Jahrhunderts nicht erreichbar sein werden und Astronomie jenseits der Jupiterbahn dürfte noch viele Jahrhunderte auf sich warten lassen, ehe sie uns weiterhelfen könnte. Jenseits des Kuipergürtels mutmaßlich Jahrzehntausende. Das einzige, was uns in diesen Gebieten noch betreffen könnte sind (wortwörtlich) Asteroiden. Umgekehrt ist der erste genannte Bezugsrahmen astronomisch weitestgehend ausgeforscht: Die inneren Planeten müssen wir längst mit Methoden der Geologie und Athmosphärenchemie untersuchen, um weitere Fortschritte zu machen. Das sind somit Grundlagenforschungen, die auch jenseits der Erde einen Nutzen haben könnten. (Wenn auch nicht mehr in diesem Jahrhundert, weswegen man von Zeit zu Zeit hinterfragen sollte, wieviel Geld man da reinbuttert und wieviel vielleicht bei Biologie, Ökologie und Agrarwissenschaften nötiger wäre.)


