Das Leben kann so ungerecht sein. Da freut man sich seit Wochen darauf, nach Friedberg fahren zu können,
doch vor den Spass hat der liebe Gott in diesem Fall die Autobahn gesetzt.
Ca. 200km völliger Anarchie und mit Abwesenheit von geistiger Gesundheit glänzender Autofahrer.
Da ich mit 1 Liter Hubraum, 3 Zylindern und 50PS unterwegs war, gestalteten sich einige Überholmanöver als schwieriger als erwartet.
Aber als Furchtloser, als der ich bekannt bin, stellte ich mich der Gefahr, als ich im Rückspiegel einen F... F.... heranrasen sah,
der offenbar unbedingt wissen wollte, wann ich zum TÜV muss.
Als ich nicht einmal mehr die Scheinwerfer im Rückspiegel sehen konnte, bekam ich es dann doch mit der Angst
zu tun und beendete meinen Überholvorgang. Der nette Herr im Wagen hinter mir,
der jetzt auf meiner Höhe neben mir fuhr zeigte mir freundlich seinen Mittelfinger, scherte vor mir ein und latschte auf die Bremse.
Ich fühlte mich, als wäre mir der sprichwörtliche Blitz in die Schüssel gefahren. Was für ein A....loch

Und das nur 20km vor dem Ziel. Nicht auszudenken, was hätte passieren können.
Im schlimmsten Fall wäre mein schönes Gehäuse ungebremst durch die Frontscheibe entflohen.

Das Nummernschild gab dann aber schnell die Erklärung für diese Aktion
A-DS ...
Ein Defizit an Aufmerksamkeit war in diesem Fall unbestreitbar und ein Syndrom hatte besagter Gesetzloser bestimmt auch.

Gott sei Dank ist alles gut gegangen und ich bin wohlbehalten in Friedberg angekommen.
An dieser Stelle muss dringend mal erwähnt werden, wie langwierig und zeitraubend das Ausfräsen von Gehäuseteilen und Acrylglasscheiben ist.
Ich konnte heute selbst miterleben, wie der arme Kerl im Schweisse seines Angesichts 5 Stunden lang mit Hammer und Meissel zu Werke ging.
Nein, im Ernst. Es ist sehr, sehr aufwendig, aber das Ergebnis ist über jeden Zweifel erhaben.
Hier ein kleiner Vorgeschmack auf Markus' Arbeit. Mehr Fotos gibts dann morgen.