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[Langzeittagebuch] Couch-Gaming – Oder: Wie verbindet man Komfort und Funktion?

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Komplett-PC-Käufer(in)
[Langzeittagebuch] Couch-Gaming – Oder: Wie verbindet man Komfort und Funktion?

Hallo Community,

In diesem Langzeittagebuch möchte ich mich auf die Suche machen, DIE Antwort(en) für das noch schwierige Thema des PC-Gaming auf der Couch zu finden. Erst vor gut einem halben Jahr bin ich zurück ins „Lager“ der PC-Spieler gewechselt und seither beschäftigt mich dies permanent. Leider noch ohne zufriedenstellendes Ergebnis. Ich werde hier verschiedenste Möglichkeiten, das Couch-Gaming zu verbessern, vorstellen und testen. Darunter gekaufte Optionen wie auch DIY Lösungen. Da auch die Industrie dieses Feld langsam entdeckt hat und mit (bisher zumeist nur angekündigten) Produkten den Markt aufmischen will, wird sich im kommenden Jahr einiges tun. Dabei hoffe ich auf rege Teilnahme durch Spieler, die dem Thema ebenfalls offen und interessiert gegenüberstehen.

Im Vorfeld möchte ich mich zunächst einmal für meine ausführliche Schreibe entschuldigen. Ich hoffe der Inhalt ist fesselnd genug um über die schiere Länge meiner Texte hinwegzusehen. Da ich auch recht neu im Forum bin, möchte ich mich zudem kurz vorstellen und erläutern warum dieses Randthema so sehr in meinen Fokus gerückt ist.

Die Ausgangssituation

Viele von Euch werden dem Thema PC-Gaming auf der Couch eher kritisch gegenüberstehen, ist doch der Schreibtisch erwiesenermaßen der optimale Platz um die umfangreiche Peripherie des Gaming PCs aufzunehmen: Der Rechner steht unterm Tisch (oder steckt schon innendrin… ;)), Bildschirm und Boxen oben drauf und davor gibt es massig Platz für riesige Gamertastaturen, Mauspads, Keypads, Hubs, Bungees, Soundsteuerrungen, Aschenbecher, Kaffeetasse und was nicht sonst alles. Praktischerweise ist die Hardware auch schon für den Einsatz am Schreibtisch optimiert: Der Abstand zum Bildschirm ist bereits ideal und die Hand-Eingabegeräte-Ergonomie gesund und bequem.

Doch wie Konsolenspieler wissen, ist auch das Sofa vorm Fernseher ein toller Spielplatz. Herrlich komfortabel, ob liegend oder sitzend, einfach im Setup, ein Controller von der Größe einer Geldbörse der alles steuert und, in der Regel, der größere Bildschirm und das dickere Soundsystem um die Action auch richtig zur Geltung zu bringen.
Auf Softwareseitige Unterschiede wie (Zeit-)Exklusivtitel, Preisunterschiede bei den Spielen oder Moddingoptionen will ich gar nicht eingehen, das es ja eh das Ziel ist, die Konsole durch den PC zu ersetzen.

Wer bin ich und wie kam ich dazu

Ich bin aktuell 29 Jahre alt, gehe 6 Tage die Woche arbeiten, habe neben dem PC noch ein paar andere Hobbies und eine Freundin für die ich gerne meine spärliche Freizeit aufwende. Dennoch spiele ich immer noch gerne Videospiele und werde mir das Hobby auch sicher nicht mehr abgewöhnen. Früher dagegen war ich wesentlich aktiver und habe einzelne Titel teils bis zum Exzess gespielt. Heute wandert ein Spiel das mich nicht packt, schnell ins Regal zum Verstauben. Am liebsten verbringe ich meine Zeit dabei mit Strategie und Rollenspielen. Ein paar MMOs waren auch schon darunter. Solange wie ich bei meinen Eltern wohnte, war der PC meine Hauptspieleplattform. Vor allem, weil ich keinen Fernseher auf dem Zimmer hatte. :D

Als ich vor 7 Jahren in meiner erste eigene Wohnung zog, mußte ich feststellen wie unattraktiv der Schreibtischplatz im Schlafzimmer auf einmal im Vergleich zum gemütlichen, großen, hellen Wohnzimmer mit der dicken Couch war. Also gab es kurzerhand eine Xbox 360 und eine PS3. Seitdem war ich nur noch selten im Schlafzimmer um ein paar Runden Civilization zu spielen. Vor dreieinhalb Jahren zog ich in eine neue Wohnung. Diesmal sogar mit einem schönen, kleinen Büro. Fortan spielte ich auch wieder mehr auf dem PC, doch blieben die Konsolen weiterhin der Sieger im Wettbewerb um meine Freizeit. Nach langen, anstrengenden Stunden bei der Arbeit wollte ich einfach nur noch die Beine hochlegen – und dazu taugte der Schreibtischstuhl nun einmal nicht.

Seit einem Jahr wohne ich nun, zusammen mit meiner Freundin, in der aktuellen Wohnung (meine 3.). Hier steht der Fernseher im Wohnzimmer leider nicht mehr zu meiner Verfügung: Frauchen braucht diesen um während ihrer Anwesenheit für eine ständige Hintergrundbeschallung durch Shopping Queen, Topfgeldjäger und was Frauen sonst noch so gucken zu sorgen.  Also wurde das dritte Zimmer so etwas wie mein Hobbyraum: Neben dem Schreibtisch samt PC (mittlerweile alt und überholt) fanden sich hier auch mein 42“ Fernseher und ein Paar Sessel der Ikea Pöang Serie ein. Zum Umstieg zurück auf den PC bewegten mich vor allem Drei Gründe: 1. Wenn ich meine alten Strategielieblinge auf meinem 22“ Monitor spielte und hinter mir ein viermal so großer Bildschirm an der Wand hing, war das irgendwie ernüchternd. Auch die beiden PC-Stereoboxen waren kein Vergleich zum Surround Set am Fernseher. 2. Der Launch von PS4 und Xbox One. Sollte ich mir noch zwei weitere Geräte kaufen, die in meinen Augen, mir für 400 Euro keinen nennenswerten Mehrwert bieten? 3. Mein Lieblingsspiel Skyrim hatte ich auf der Xbox mit über 500 Stunden Spielzeit komplett abgegrast, mit allen DLC, Erfolgen Quests und Co. Ich wollte neuen Inhalt und erweiterte Spielmechaniken, die mir nur Mods bieten konnten.

Mit dem System geht’s los

Da mein alter Rechenknecht schon mit einer flüssigen Darstellung von Oblivion überfordert war, kaufte ich vor gut einem halben Jahr mein aktuelles System: Ein Core i5 4590 @3,3Ghz mit 8 GB DDR3-1600er RAM und einer MSI Radeon R9 280 Gaming 3G auf einem ASUS H97M-Plus Board, verpackt in einem Bitfenix Prodigy M Mini Tower. Mit ca. 850 Euro inklusive Windows 8.1 ein gutes Mittelklassegerät, getrimmt auf optimales Preis-Leistungs-Verhältnis. Alles was ich so spiele läuft damit in Full HD und maximalen Details. Von Anfang an stand dabei fest, daß ich den PC an meinem Fernseher betreiben wollte. Einem 42 Zoll Philipps LED Fernseher mit Ambilight, der seinen Sound über ein 5.1 Set von Onkyo kraftvoll an den Referenzplatz ausgibt.
 
TE
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Erste Herausforderung: Der Standort

Schon bei der Platzierung des Mini-Tower stellt sich die gute Frage: Wohin bloß mit dem guten Stück? Für ein Hifi-Rack sind die meisten Tower auf jeden Fall zu hoch. Auch wenn der Prodigy (und natürlich andere Gamer-Gehäuse) an sich ein schickes Design haben - große Kisten, womöglich mit mehreren Farben, Logos und Beleuchtung, fallen neben dem Fernseher oder dem Lowboard immer auf. In meinem Hobbyraum ist das verkraftbar, aber im Wohnzimmer würde ich das so nicht haben wollen – und meine Freundin schon gar nicht. In ein eventuell vorhandenes Lowboard oder ein ausgewachsenes Regal mit Klappschränken kann man ihn auch nicht stellen, sonst wird es dem luftgekühlten System irgendwann zu heiß. Natürlich könnte man das System in ein kleineres, flacheres Gehäuse umziehen lassen, wie zum Beispiel das Alienware Alpha oder das Silverstone Raven Z, um es doch noch in einem Hifi-Rack zu platzieren. Doch rücken die Bauteile dann noch enger zusammen und die Kühler werden auch kleiner. Mit der geringeren Kühlleistung sinkt dann auch das Maximum an Leistung was ich in meinem System verbauen kann. Wer dem Budget keine Grenzen setzen braucht, kann natürlich ein wassergekühltes Mini-Gehäuse mit externen Radiatoren in ein stylishes Designer Hifi-Lowboard einbauen. Unter anderem denke ich dabei an Hülsta+Teufel Soundmöbel, Spectral Medienmöbel oder zur Not auch Besta/Uppleva von Ikea.
Update: Eine interessante Alternative bietet das Cooltek G3 HTPC-Gehäuse. Es entspricht ziemlich exakt den Maßen und der Optik eines HiFi-Bausteins und fügt sich unauffällig in ein Umfeld aus wohnzimmertypischen Geräten wie Receiver, BD-Player, Konsole oder bestehende HiFi-Racks ein. Nähere Informationen zu diesem Gehäuse weiter hinten im Thread.

Da ich zunächst keine bessere Alternative finden konnte, wurde mein Rechner einfach unter/vor den Fernseher auf dem Boden platziert, wo auch schon der Subwoofer rumsteht. Nun habe ich zwei schwarze Würfel vor den Füßen. Mit dieser Lösung bin ich nicht glücklich, aber fürs Erste kann ich damit leben. Es ist ja schließlich nicht das Wohnzimmer. Für dieses Dilemma habe ich schon eine Lösung im Kopf, die aber sehr individuell ist und sicher nicht von jedem so übernommen werden kann. Wenn alle anderen Herausforderungen bestanden sind, dürft Ihr euch daher Anfang nächsten Jahres auf ein CaseCon freuen, das es meines Wissens in der Form bisher nicht gegeben hat… ;)

Zwei Würfel.jpg Die zwei Würfel

Zweite Herausforderung: Der Sitzabstand

Recht schnell fiel mir die nächste Hürde auf, die das gemütliche Spielevergnügen mitunter zur anstrengenden Arbeit werden ließ: "Winzig kleine" Schriftgrößen, die für den normalen Augen-zu-Bildschirm Abstand vorgesehen waren. Also etwa 50-80 cm. Nun sitze ich aber rund 350cm vom Bildschirm entfernt. In entsprechend dimensionierten Wohnzimmern wird dieser Wert zudem schnell überboten. Hätte ich meinen PC dort aufgebaut, statt in meinem Hobbyraum, sprächen wir von 500cm. So bemerke ich mich häufig, mit zusammen gekniffenen Augen, auf meinem Sessel nach vorne beugend, um zu erkennen, was mir dieser Questgeber oder jener Tooltip denn mitteilen möchte. Nach mehreren Stunden in fremden Welten schmerzte dann der Rücken, die Augen und die Stirn. :( Nicht umsonst haben Konsolenports in der Regel ein komplett umgestaltetes Interface. (Action- oder Renntitel sind von dieser Problematik übrigens nur selten betroffen.)

Den einfachsten Lösungsweg, nämlich einfach den Sitzabstand zu verringern, fällt in der Regel aus. Die Couch oder den Fernseher extra zum Zocken hin- und nachher wieder zurück zu räumen, dürfte niemandem wirklich gefallen. Alternativ ließe sich der Bildschirm auch über ein Head-Mounted-Display näher holen, wie das Sony-HMZ3. Allerdings stehen die dafür aufgerufenen 1400€ in keinem Verhältnis zum Nutzwert, überlegt man einmal was man mit diesem Geld an Alternativen realisieren könnte.

Die zweitbeste Lösung scheint, das Problem softwareseitig anzugehen. Die Windows Oberfläche ist per Regler schnell auf Wunschgröße skaliert, Steam bietet den Big-Picture Modus und jeder aktuelle Browser bietet eine variable Zoomfunktion, ganz ohne Menügeklicke mit dem Mausrad. Bei Spielen sieht es dagegen düster aus. Ob Starcraft, Age Of Wonders, Civilization oder sonst was, es wird keine Option zur Skalierung des Interface geboten. Der einzige Weg es größer zu bekommen, ist das herunterschrauben der Auflösung. Keine sonderlich befriedigende Lösung. Als eine positive Ausnahme möchte ich aber noch Endless Legend lobend erwähnen.

Um das Bild aber bei gleicher Auflösung zu vergrößern, bleibt nur noch ein Weg: Ein größerer Bildschirm muß her. Da mein 42"Phillips TV eh gerade auf seinen dritten Geburtstag zuging, habe ich kurzerhand ein neues Gerät bestellt. Diesmal ein Modell von LG mit satten 55 Zoll - oder auch 1,40m. Leider gibt es damit auch kein Ambilight mehr. Ein Feature, das insbesondere beim Filme schauen echten Mehrwert bietet. Aber das Ziel wurde erreicht: Ob Rollen- oder Strategiespiele, ich kann wieder entspannt jegliche Texte lesen. Das Ziel wäre demnach erfüllt. Größere Sitzabstände verlangen natürlich nach noch größeren Displays! :D .

Bildschirm.jpg Bildschirm vom Platz aus. (Handykamera, verkleinerte Darstellung)
 
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Dritte Herausforderung: Die Steuerung

Die Steuerung ist in der Regel das erste Unterscheidungsmerkmal, das einem in den Sinn kommt, wenn man von den Unterschieden von PC- und Konsolenspielern spricht. Die Einen steuern mit dem Controller, die Anderen mit Maus und Tastatur.

Der Controller ist, meiner Meinung nach, auch an einem Wohnzimmer PC unverzichtbar. Viele Spiele, insbesondere die, welche auch auf den Konsolen vertreten sind, lassen sich wunderbar mit dem Gamepad steuern. Und wenn nicht triftige Gründe dagegen sprechen, sollte man das auch tun. Die Ergonomie und Bequemlichkeit dieser Steuerung wird noch von keiner, selbstgebauten oder kommerziellen, Lösung, die eine Maus und Tastatur Steuerung an die Couch zu bringen versucht, übertroffen. Bestens dafür geeignet ist der Xbox 360 Wireless Controller.

Kommen wir also zu eben diesen "Lösungsversuchen". Da die Anzahl der kommerziellen Produkte in diesem Bereich noch sehr übersichtlich ist, möchte ich diesen jeweils einen Absatz zu ihrer Vorstellung widmen.

Der Couchmaster von Nerdytec bietet aktuell den höchsten Komfort beim Zocken: Die Ablage für Maus und Tastatur wird von zwei Polsterkissen getragen, die auch gleichzeitig eine bequeme Armstütze bieten. Auf der der Ablage finden alle üblichen Tastaturen und ein vernünftiges Mauspad Platz. Das Platzangebot beträgt 80cm - eine Roccat Ryos MK Pro (beispielhaft für große Gamertastaturen) benötigt davon 51cm, bleiben 29 für das Mauspad. Dieses Konzeptes bietet völlige Freiheit in der Wahl der Eingabegeräte. Ein Vorteil, der erst gegenüber anderen kommerziellen Lösung wirklich auffällt. Die Kabel der Eingabegeräte werden in einem Beutel am Couchmaster gesammelt und mit einem USB-Hub verbunden, der über ein aktives USB Verlängerungskabel an den PC angeschlossen wird. Das ermöglicht entweder sehr große Sitzabstände jenseits von 5 Metern oder aber eine indirekte Kabelführung, damit keine Stolperfallen zwischen Fernseher und Zocker gespannt werden.

Ich persönlich halte den Couchmaster für die aktuell komfortabelste Option. Trotzdem habe ich keinen und werde ihn auch nicht ausprobieren (können). Voraussetzung für die erfolgreiche Integration eines Couchmasters in das eigene Gaming-Setup sind Zwei wichtige Dinge: Erstens braucht man eine Couch. Hört sich doof an, ich weiß. Aber mit einem Sessel (wie etwa meinem Ikea-Poäng) funktioniert er nicht. Es ist zwar möglich den Couchmaster ohne die Kissen zu bestellen, aber ohne diese ist er nur ein Brett - für das dann 80 Euro aufgerufen werden! Zweitens: Wenn man nicht gerade spielt muß man zwei Kissen mit einem Gesamtvolumen von rund 60 Litern unsichtbar im Wohnzimmer verstauen. Wer damit keine Schwierigkeiten hat, sollte dann nur noch erwägen, sich selber einen Couchmaster zu bauen. Die für die Pro Version verlangten 150€ lassen sich mit geringem handwerklichen Geschick im Selbstbau auf gut 70-80 Euro drücken.

Das Roccat-Sova ist noch nicht erhältlich, seit der der E3 2014 aber in aller Munde. Es braucht im Vergleich zum Couchmaster deutlich weniger Platz und bietet dank integriertem Akku und Funksender absolute Bewegungsfreiheit ohne störende Kabel. Aufgrund der fest verbauten Tastatur fällt hier jedoch die freie Wahl der Eingabegeräte flach. Lediglich die Maus darf man sich noch frei aussuchen. Dafür läßt sich jede Kabelmaus an das Sova anschließen, wodurch die Kabelfreiheit des Gesamtpaketes erhalten bleibt. Mit entscheidend für den Erfolg dieses Konzeptes wird das Gewicht der Konstruktion sein, da sie permanent auf den Oberschenkeln ruht - zuzüglich dem Gewicht der eigenen Hände und einem Teil der Masse des Unterarmes - dazu später mehr. Ein Releasedatum, Preis sowie ein fertiges Modell wurde nocht nicht genannt. Seit Vorstellung des Prototypen auf der E3 haben die Entwickler nichts gehaltvolles mehr preisgegeben.

Die Razer-Turret ist eine Funk-Tastatur samt einer Funkmaus, die auf einem winzigen Mauspad an der Tastatur bewegt werden soll. Damit die Maus dabei nicht herunterrutscht, soll sie magnetisch am Mauspad haften. Die Tastatur wird dann, wie beim Sova auf den Oberschenkeln abgelegt. Persönlich halte ich die Tastatur, schon anhand der Produktfotos für zu klein, die Tasten für ungeeignet zum Spielen und das Mauspad für Low-Sense Spieler zu winzig. Unabhängige Berichte wie gut dieses Konzept funktioniert gibt es, meines Wissens, noch nicht. Das Produkt ist ebenfalls noch nicht erhältlich.

Der Steam-Controller dürfte mittlerweile jedem ein Begriff sein. Als der Inbegriff der Wohnzimmer-PC-Steuerung wurde im Vorfeld bereits viel PR-Wirbel um das kleine Ding veranstaltet. Nachdem das finale Design jetzt feststeht und von vielen Pressevertretern als immer noch eher ungeeignet eingestuft wurde (unter anderem berichtete PCGH), darf man gespannt sein welche Reaktionen der allgemeine Launch im November beim Endkunden auslösen wird. Ich werde ihn mir auf jeden Fall zulegen. Wenn er dann wenigstens für (Runden-)Strategiespiele gut geeignet ist, wäre ich bereits zufrieden.

Wer noch weitere kommerzielle Produkte kennt, die hierher passen, darf sie gerne kurz erwähnen oder vorstellen. Es wäre schön eine umfassende Übersicht über die sich bietenden Möglichkeiten zu gewinnen.
 
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Selbstbauten

Wer sich keinen Couchmaster kaufen kann oder möchte, aber trotzdem mit Tastatur oder Maus spielen, hat aktuell nur die Möglichkeit selber produktiv zu werden und sich eine eigene Lösung zu erschaffen. Die bisher gesehenen Resultate sind entsprechend individuell auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten des Erbauers zugeschnitten.

Das Lap-Board
Am häufigsten findet man Entwürfe auf Basis des Sova Prinzips: Ein Brett auf den Beinen mit Tastatur und Maus darauf. Auch mein erster Entwurf, vom November letzten Jahres, basierte auf dieser Idee. Das ganze sah dann so aus:

2014-11-27 22.38.38.jpg

Aufgrund des günstigen Preises und der einfachen Verfügbarkeit werden dafür gerne einfache Regalbretter aus dem Baumarkt (foliertes Pressspan) oder Buche Leimholz verwendet. Beides bekommt man schon unter 5,-€ in jedem Baumarkt. Da beide Varianten bereits ein hohes Eigengewicht mitbringen, habe ich mich für Paulownia Holz (Blauglockenbaum) entschieden. Dieses asiatische Holz ist leichter als, und dennoch ähnlich stabil wie Fichte. Die Verbreitung ist in Europa eher gering, aber glücklicherweise führt die Bauhaus-Baumarktkette Leimholzplatten dieser Holzart in der Größe 400x800mm. Das Holz ist sehr hell, weshalb ich es in Nussbaum gebeizt und danach lackiert habe.
Mein Exemplar habe ich der Länge nach auf 300x800mm gekürzt. Mehr Tiefe braucht es nicht und die Breite von 80cm ist ideal. Die meisten Gamertastaturen benötigen circa 50cm und das Mauspad nimmt die übrigen 30cm ein. Zudem entspricht dieses Maß in etwa dem Abstand der Hände zueinander bei lockerem, schulterbreitem Stand. In meinem Fall war mir zunächst wichtig meine Logitech G13 mit einzubeziehen wodurch der Platz für die Tastatur auf etwa 30cm reduziert wurde. Da ich sie in Spielen im Regelfall nicht nutze, reichte hier eine besonders kompakte Desktoptastatur für Browsereingaben etc.
Die Kabel habe ich zusammengebunden, durch ein Sleeve gezogen und dieses mit einem kleinen Bügel am Brett befestigt. So führt nur ein einziges Kabel zum PC. Tastatur und G13 wurden mit Klettband befestigt, das Mauspad mit doppelseitigem Klebeband. Damit die Kanten nicht stören habe ich diese mit einem Abrundfräser verrundet.
So war dieses Lap Board mehrere Monate im Einsatz und grundsätzlich sind meine Erfahrungen damit grundsätzlich positiv. Hände, Handgelenke und Schultern blieben auch bei längeren Spielesessions entspannt und locker. Die Konstruktion ließ sich leicht platzsparend auf meinem Rack abstellen und auch schnell-mal-eben-zwischendurch aufstehen um Kaffee zu holen oder wegzubringen gestaltete sich umkompliziert. Das Kabel allerdings war stets ein wenig im Weg und auch nicht lang genug um das Board neben mir auf den Platz zu stellen. Wirklich problematisch stellte sich nach längerem Gebrauch aber das Gewicht dar: Das Board wiegt, mit Hardware, 2,4kg. Dazu kommt dann noch das Gewicht der Hände und ein Teilgewicht der Unterarme, die erst am Ellenbogen wieder abgestützt sind. Bei Spielesessions schon ab einer Stunde stellt sich in den Oberschenkeln ein leichtes Taubheitsgefühl ein und die Unterschenkel und Füße wurden merklich kälter.

Die Vor- und Nachteile des Lap Boards im Überblick:
+ gute Ergonomie
+ schnell eingestellt und spielbereit
+ jede Hardware nutzbar
- Kabel störend
- Gewicht zu hoch
- Bei Nichtgebrauch: 80x30 cm sind nicht gerade unauffällig

Wer auf einer richtigen Couch sitzt und links wie rechts seiner Sitzfläche statt Armlehnen noch mehr Platz hat, kann die Konstruktion ein wenig erweitern. Auf dieser Blogseite sieht man, wie das Board nicht nur sein eigenes Gewicht trägt, sondern auch um weitere Peripheriegeräte ergänzt wird.

Der Mini-Desk
Nach diesen Erkenntnissen überlegte ich nach einer Möglichkeit das Gewicht des Boards von den Beinen zu nehmen, ohne aber seine Position großartig zu verändern. Zwar habe ich schon Lösungen gesehen, in denen Bastler Vorsätze und Halterungen an den Poäng Sessel direkt angeschraubt haben, doch möchte ich das Möbel nicht beschädigen. Bei der Suche nach einem passenden Gestell das ich dazu verwenden könnte, entwickelte ich dann die nächste Vorläufige Version:

Tisch 1.jpg20150518_091112.jpg

Hierbei handelt es sich um einen sogenannten "Pflegetisch" wie man ihn verwendet um bettlägerigen Patienten Essen zu servieren oder auch einfach um ein Notebook im Bett zu verwenden. Die Originale Tischplatte hab ich direkt abgeschraubt und mein Lap-Board an ihrer Stelle angebracht. Dank der Möglichkeit die Tischplatte in der Höhe, Ausrichtung und Neigung zu verstellen, läßt der Controllertisch sich sehr gut auf die eigene Sitz-/Liegeposition einstellen. Lediglich in der Höhe muß man ein paar Abstriche machen: Da unter der Tischplatte ein Metallrohr als Befestigung dient, wird das Board ein paar Zentimeter über der Position des ehemaligen Lap-Boards schweben. Dies verschlechtert die Ergonomie ein wenig, dennoch bleibt es über Stunden bequem. Der größte Nachteil des neuen Designs ist eine langwierigere Einstellung bis man spielbereit ist. Konnte ich das Lap-Board noch einfach auf meinen Schoß legen, muß ich mich nun in strikter Reihenfolge erst setzen, dann den Tisch heranziehen, dann den Fußhocker, unter dem Kabel her, heranziehen und schließlich noch alles ein wenig zurechtrücken bis es wirklich optimal steht. Schnell mal aufstehen weil das Telefon klingelt ist nicht mehr drin, da ich alle diese Schritte umgekehrt abspulen muß, bevor ich unfallfrei aufstehen kann. Außerdem sei angemerkt, daß mit dem Tisch noch mehr "Zeugs" im Raum rumsteht. Wen das nicht stört, sollte mal auf dem Youtube Kanal von Irishlad147 vorbeischauen. In diesem Video zeigt er seinen Mini-Schreibtisch fürs Couchgaming auf dem er mehr Controller unterbringt als ich im ganzen Haus habe...

Vor- und Nachteile des "Minidesk" im Überblick:
+ Feeling wie ein normaler Schreibtisch
+ Beine bleiben unbeschwert
+ Mehr Platz für Peripherie als auf einem Lap Board
+ Getränke oder Teller abstellbar (bei steifer Kontruktion)
- Kabel von Tisch zur Konsole
- Bei Nichtgebrauch: Noch größer und auffälliger als ein Lap Board

Meinen Tisch hab ich aktuell noch in Gebrauch, doch plane ich schon an einem neuen Design. Sobald mein aktuelles Bauprojekt (ein Luftreiniger für meinen Werkraum) abgeschlossen ist, gehen die Arbeiten los.
 
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Komplett-PC-Käufer(in)
AW: [Langzeittagebuch] Couch-Gaming – Oder: Wie verbindet man Komfort und Funktion?

Kleiner Einschub:

Die neue Ausgabe der PCGH, Nr.6/15, beschäftigt sich ebenfalls mit der Suche nach Couch-Gaming tauglichen Gehäusen. Ohne den Artikel hier vorabnehmen zu wollen, läßt sich doch feststellen, daß Spieleonkel Frank, ohne direkt darauf einzugehen, zu dem selben Ergebnis kommt, wie ich eingangs schon unter der Standortfrage erläutert habe: Nur 3 der 10 getesteten Minis haben die nötigen Abemessungen um sie in ein Hifi Rack zu integrieren (Bitfenix Pandora, Sharkoon C10 und Inter Tech SY-800). Dabei gehe ich von einer maximalen Fachhöhe von 20cm aus - soviel brauchen auch gängige Vorverstärker und gegebenenfalls Endstufen. Leider sind diese 3 im Test nicht besonders gut weggekommen. Details und die übrigen getesteten Gehäuse gibts im Magazin.

Damit bestätigt sich, daß ein potenter Rechenknecht erst in Gehäusegrößen jenseits dessen, was sich unauffällig im Wohnzimmer integrieren läßt, gut gekühlt werden kann.

Wie steht es bei euch? Was verwendet ihr in euerer Wohnzimmer-Spielemaschine für Hardware, als Gehäuse und wie habt ihr es in die Wohnlandschaft integriert?


PS: Teil 3 - die Steuerung braucht noch etwas, da ich gerade an neuen Ideen rumschraube und teste.
 
TE
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Komplett-PC-Käufer(in)
AW: [Langzeittagebuch] Couch-Gaming – Oder: Wie verbindet man Komfort und Funktion?

Post Nr. 3 widmet sich nun ausführlich den aktuell erhältlichen oder angekündigten kommerzielen Produkten, die eine Steuerung des Wohnzimmer-PC komfortabel machen sollen.

Im nächsten Teil geht es dann um selbst gebaute Lösungen. Wer selber schon so etwas geschaffen hat, den bitte ich herzlich diese hier vorzustellen!
 

chewara

Freizeitschrauber(in)
AW: [Langzeittagebuch] Couch-Gaming – Oder: Wie verbindet man Komfort und Funktion?

Kleiner Einschub:

Die neue Ausgabe der PCGH, Nr.6/15, beschäftigt sich ebenfalls mit der Suche nach Couch-Gaming tauglichen Gehäusen. Ohne den Artikel hier vorabnehmen zu wollen, läßt sich doch feststellen, daß Spieleonkel Frank, ohne direkt darauf einzugehen, zu dem selben Ergebnis kommt, wie ich eingangs schon unter der Standortfrage erläutert habe: Nur 3 der 10 getesteten Minis haben die nötigen Abemessungen um sie in ein Hifi Rack zu integrieren (Bitfenix Pandora, Sharkoon C10 und Inter Tech SY-800). Dabei gehe ich von einer maximalen Fachhöhe von 20cm aus - soviel brauchen auch gängige Vorverstärker und gegebenenfalls Endstufen. Leider sind diese 3 im Test nicht besonders gut weggekommen. Details und die übrigen getesteten Gehäuse gibts im Magazin.

Damit bestätigt sich, daß ein potenter Rechenknecht erst in Gehäusegrößen jenseits dessen, was sich unauffällig im Wohnzimmer integrieren läßt, gut gekühlt werden kann.

Wie steht es bei euch? Was verwendet ihr in euerer Wohnzimmer-Spielemaschine für Hardware, als Gehäuse und wie habt ihr es in die Wohnlandschaft integriert?


PS: Teil 3 - die Steuerung braucht noch etwas, da ich gerade an neuen Ideen rumschraube und teste.

was spricht denn gegen das Cooltek G3 (JB G3 S) Preisvergleich | Geizhals Deutschland ?
 
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Komplett-PC-Käufer(in)
AW: [Langzeittagebuch] Couch-Gaming – Oder: Wie verbindet man Komfort und Funktion?


Wow, ein sehr spannnendes Case. Ich hab mir noch einige Erfahrungsberichte rausgesucht. Wenn man auf ein optisches Laufwerk verzichtet, kann man bis zu 135mm hohe Kühler verbauen und dann soll es sogar Gaming Hardware angemessen gut kühlen. Ich bin schon schwer in Versuchung mir das Case und einen passenden CPU Lüfter zu bestellen. Sollte das allerdings eine gute Lösung sein, wäre es schade, daß ich dann mein Casecon nicht mehr bräuchte - und ich hatte da schon so einige tolle Ideen die sich auch gut hätten umsetzen lassen...

Genau das ist der Input den ich mir für diesen Thread erhofft habe. Im Forum sind ja so einige Couch-Gamer unterwegs, wie ich gelesen habe, und so ein Austausch/Übersicht über die Möglichkeiten dieses Erlebnis zu verbessern wäre absolut Klasse! :)

Update vom 11.05: Das Case ist zusammen mit einem Arctic Cooling Freezer 13 und 2 Gehäuselüftern bereits bestellt. :D
Ich denke spätestens am Wochenende gibts es dann einen Bericht.
 
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Komplett-PC-Käufer(in)
AW: [Langzeittagebuch] Couch-Gaming – Oder: Wie verbindet man Komfort und Funktion?

In Post Nr.4 geht es nun um Selstbaulösungen.

Weiterhin bitte ich all jene, die auch ihre eigenen Lösungen gebaut haben, diese hier vorzustellen. :)

Da der Versandhändler mich ein wenig hängen läßt, ist das neue Cooltek Gehäuse noch nicht bei mir eingetroffen. Der Test kommt aber sobald es da ist, versprochen! :daumen:
 

BlackBonjour

Schraubenverwechsler(in)
AW: [Langzeittagebuch] Couch-Gaming – Oder: Wie verbindet man Komfort und Funktion?

Anfang letzen Jahres stand ich auch vor diesem Problem, dass ich von der Couch aus ohne lästige Kabel bequem zocken möchte.
Ich habe dies so gelöst:

Ich habe mein PC neben der Couch platziert, damit die Funk-Empfänger nicht zu weit weg von der Couch sind. Den PC habe ich dann mit einem langen HDMI Kabel mit dem Fernseher verbunden. Dabei wurde der Kabel unter der Fußleiste versteckt (beim Kauf auf dünne Kabel achten) und im Prinzip wars das.

Meine Couch hat eine dicke "Hinterwand", so dass ich dort kleine Dinge wie Fernbedinung und Controller ablegen kann. Da mein Gehäuse relativ hoch ist (Fractal Design Define R4) kann ich dort auch bequem Tastatur und Maus ablegen, wenn diese nicht gebraucht werden. Bei dieser Lösung ist man aber etwas eingeschränkt was die Auswahl an Maus und Tastatur angeht, aber diese Lösung ist ziemlich günstig.

Falls bedarf besteht kann ich sicherlich auch ein zwei Fotos hochladen.
 
TE
Revelations

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Komplett-PC-Käufer(in)
AW: [Langzeittagebuch] Couch-Gaming – Oder: Wie verbindet man Komfort und Funktion?

Hallo und willkommen im Forum, BlackBonjour!

Damit hast du ja die Standortfrage für den Rechner praktisch gelöst. Funk- versus Kabelperipherie ist ja eher eine Glaubensfrage, daher lass ich das bewußt unkommentiert. Dagegen würde mich aber interessieren, worauf du Tastatur und Maus ablegst/benutzt. Einfach lose auf den Oberschenkeln und Maus daneben?!
 

BlackBonjour

Schraubenverwechsler(in)
AW: [Langzeittagebuch] Couch-Gaming – Oder: Wie verbindet man Komfort und Funktion?

Ja, wenn ich diese brauche dann liegen diese einfach auf meine Oberschenkel und die Maus daneben.

Auf "mobile Ablagemöglichkeiten" habe ich verzichtet weil das meiner Meinung nach eher eine Einschränkung ist und verstauen kann ich sowas in meinem kleinen Zimmer nicht.
 
TE
Revelations

Revelations

Komplett-PC-Käufer(in)
AW: [Langzeittagebuch] Couch-Gaming – Oder: Wie verbindet man Komfort und Funktion?

So, wie versprochen, gibt es ein Update, sobald meine Bestellung eingetroffen ist.

Diese enthält:
  • Cooltek G3 Gehäuse
  • Arctic Cooling Freezer 13
  • 2x Arctic Cooling F12 Gehäuselüfter
  • Logitech G502 Proteus
  • Lioncast LK20 TKL Mechanical Keyboard Cherry-blacks

20150519_180711.jpg

Das Gehäuse hat in etwa die Abmessungen eines Receivers und zieht seine Luft nur dur durch die Seiten. Die Front ist mit Fake-Display und Lautstärkeregler zusätzlich auf Hifi-Look getrimmt und läßt sich so ideal, unauffälllig in jedem Hifi-Rack unterbringen. Durch die stabile Konstruktion könnte man sogar noch weitere Komponenten oben drauf stellen.
Der Innenraum ist recht großzügig bemessen: ATX Boards finden darin genug Platz. Dazu gibt es Befestigungsmöglichkeit für 2x 3,5" und 1x 2,5" Festplatten. Ein optisches Laufwerk kann man in Full size einbauen, wenn man einen niedrigen CPU-Kühler verwendet.

Zunächst einmal die positiven Seiten des Gehäuses:
  • Schicke Front, Lautstärkeregler funktional
  • Abmessungen und Luftstromdesign ideal fürs Hifi-Rack
  • ATX Mainboards und (eingeschränkt) Full-Size Grafikkarten einbaubar.
  • Staubschutz vor allen 4 Lüfterplätzen (einer für PSU)
  • CPU-Lüfter bis 13cm Höhe bei Weglassen eines optischen Laufwerks

Beim Einbau fielen mir allerding folgende Mängel auf:
  • Die Slotblenden sind verschweißt und müssen unwiderruflich herausgebrochen werden.
  • Die Grafikkarte läßt sich nicht einstecken, wenn das Mainboard schon montiert ist. Die Deckelfalz an der Rückseite blockiert hier.
  • Die Gewinde für die Mainboardhalter sind minderwertig. -> Beim Ausbau des Mainboards drehen die Halter mit.
  • Full Size Grafikkarten lassen sich nur verbauen, wenn die Stromanschlüsse auf der kurzen Kante angebracht sind.

Der letzte Punkt der Mängelliste ist dann leider auch der Grund, warum ich das Gehäuse trotz des positiven Gesamteindruckes wieder zurückschicken muß. Auf den folgenden Bildern sieht man sehr schön, daß ich weder die Mittelstrebe des Gehäuses einbauen, noch den Deckel schließen kann, weil die Stromanschlüße der Grafikkarte im Weg sind:

20150519_205004.jpg20150519_205116.jpg

Zusammenfassend würde ich das Gehäuse aber jedem empfehlen, der ein schickes, unauffälliges Gehäuse für einen Gaming-PC oder einen Multimedia-PC sucht, das sich nahtlos ins Wohnzimmer einfügt. Man bedenke lediglich von Beginn an, welche Grafikkarte man darin verbauen möchte.

Update: Hier habe ich ein weiteren Versuch des Einbaus meiner Hardware unternommen.
 
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clemi14

PC-Selbstbauer(in)
AW: [Langzeittagebuch] Couch-Gaming – Oder: Wie verbindet man Komfort und Funktion?

Und das Problem lässt sich nicht irgendwie anders lösen? :P Ich würde einfach zwei Löcher machen und die Strebe dann einfach woanders anschrauben. Oder hat die Strebe irgend einen Sinn außer Versteifung?

By the way gibt es für das Gehäuse auch ein programmierbares Display zu kaufen, was über nen internen USB Port angeschlossen wird.
 

chewara

Freizeitschrauber(in)
AW: [Langzeittagebuch] Couch-Gaming – Oder: Wie verbindet man Komfort und Funktion?

Und das Problem lässt sich nicht irgendwie anders lösen? :P Ich würde einfach zwei Löcher machen und die Strebe dann einfach woanders anschrauben. Oder hat die Strebe irgend einen Sinn außer Versteifung?

By the way gibt es für das Gehäuse auch ein programmierbares Display zu kaufen, was über nen internen USB Port angeschlossen wird.

wenn ich mich recht entsinne wird an der strebe die festplattenhalterung angeschraubt
 

clemi14

PC-Selbstbauer(in)
AW: [Langzeittagebuch] Couch-Gaming – Oder: Wie verbindet man Komfort und Funktion?

wenn ich mich recht entsinne wird an der strebe die festplattenhalterung angeschraubt

Aber selbst das sollte sich doch lösen lassen. Wäre schade um das schöne Gehäuse es zurückzuschicken, wo es doch eigentlich für diese Anwendung optimal ist.
 
TE
Revelations

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Komplett-PC-Käufer(in)
AW: [Langzeittagebuch] Couch-Gaming – Oder: Wie verbindet man Komfort und Funktion?

wenn ich mich recht entsinne wird an der strebe die festplattenhalterung angeschraubt

Korrekt. Es ließe sich auch einfach dadurch lösen, die Grafikkarte in den zweiten PCIe Slot am Ende des Boards einzusetzen. Da sitzt sie auch aktuell in meinem Prodigy (wieder).
Ein programmierbares Display gibt es, ist aber schweineteuer und wird nicht offiziel in Deutschland vertrieben. auf eBay kann man die aber ab 70€ finden...

Da ich eh schon zu viel Geld in das ganze Herumexperimentieren stecke, werde ich wohl doch noch 2x PCIe Stromkabel kaufen (Netzteil ist modular) und mich an einem Steckerumbau zum Flachwinkelstecker versuchen.

Weiß jemand ob ich diese Silverstone-Kabel oder diese Bitfenix-Verlängerunskabel ohne weiteres an meinem BeQuiet Netzteil verwenden kann?
 

coolAid

Kabelverknoter(in)
AW: [Langzeittagebuch] Couch-Gaming – Oder: Wie verbindet man Komfort und Funktion?

Weiß jemand ob ich diese Silverstone-Kabel oder diese Bitfenix-Verlängerunskabel ohne weiteres an meinem BeQuiet Netzteil verwenden kann?
Naja, die Silverstone-Kabel wohl kaum, weil die tatsächlich für den Anschluss direkt am Netzteil gedacht sind, und nunmal für/von Silverstone sind (ich denke nicht, dass BQ zufällig die selben Anschlüsse hat). Die Bitfenix kannst du natürlich verwenden, weils nur Verlängerungen sind, du also die original Kabel am Netzteil lassen musst, und die einfach dransteckst...
 
TE
Revelations

Revelations

Komplett-PC-Käufer(in)
AW: [Langzeittagebuch] Couch-Gaming – Oder: Wie verbindet man Komfort und Funktion?

Naja, die Silverstone-Kabel wohl kaum, weil die tatsächlich für den Anschluss direkt am Netzteil gedacht sind, und nunmal für/von Silverstone sind (ich denke nicht, dass BQ zufällig die selben Anschlüsse hat). Die Bitfenix kannst du natürlich verwenden, weils nur Verlängerungen sind, du also die original Kabel am Netzteil lassen musst, und die einfach dransteckst...

Danke dir, sowas hab ich mir schon gedacht. Hab in den letzten Tagen daher nicht nur die Verlängerungskabel geordert, sondern auch noch die Original BeQuiet PCIe Anschlüsse über den Support. Da mein aktuelles Projekt auch so gut wie fertig ist, hab ich diese Woche auch meine Werkbank wieder frei um mit den Arbeiten am Cooltek Gehäuse zu beginnen.
 

pfl_neo

Komplett-PC-Aufrüster(in)
AW: [Langzeittagebuch] Couch-Gaming – Oder: Wie verbindet man Komfort und Funktion?

Hey cooler Thread, habe bisher nur mit nem Wireless Xbox controller auf der Couch gespielt. Ebenfalls mit 42" Fernseher, was ich bald wegen nicht skalierbaren Menüs in den Spielen wieder aufgegeben habe. Werde demnächst auch auf 55" umsteigen, dann wäre so ein LapBoard schon gar nicht schlecht.
Wegen dem Ambilight, da gibts auch Selbstbaulösungen. Ich hab eine mit Raspi und Hyperion für jede HDMI-Quelle und ich möchte es nicht mehr missen. Die Kosten wären da so knapp 100€ wenn ich mich recht entsinne.
 
TE
Revelations

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Komplett-PC-Käufer(in)
AW: [Langzeittagebuch] Couch-Gaming – Oder: Wie verbindet man Komfort und Funktion?

Hey cooler Thread, habe bisher nur mit nem Wireless Xbox controller auf der Couch gespielt. Ebenfalls mit 42" Fernseher, was ich bald wegen nicht skalierbaren Menüs in den Spielen wieder aufgegeben habe. Werde demnächst auch auf 55" umsteigen, dann wäre so ein LapBoard schon gar nicht schlecht.

Danke dir. Was das Lap-Board angeht - mit meinem rollbaren Board werde ich nicht wirklich glücklich. Weil es so ein Gefrickel ist mit dem Ding, und insgesamt nicht so bequem wie mit dem Lapboard, werde ich mir wohl ein Neues machen, bei dem ich vor allem versuche das Gewicht weiter zu reduzieren um es wieder auf die Beine zu legen.

Wegen dem Ambilight, da gibts auch Selbstbaulösungen. Ich hab eine mit Raspi und Hyperion für jede HDMI-Quelle und ich möchte es nicht mehr missen. Die Kosten wären da so knapp 100€ wenn ich mich recht entsinne.

Das interessiert mich brennend. Wie macht man das, und kriege ich das auch als Programmierlaie hin?


Zwischenstand zum Cooltek: Das Gehäuse ist auf den Hardwareumzug vorbereitet. Winkelstecker für den PCIe werden vermutlich nicht reichen (Habe zum testen einen 6-Pol gebaut) - ich bereite mich mental schon darauf vor, dem Deckel ein Oberlicht zu spendieren...
 

pfl_neo

Komplett-PC-Aufrüster(in)
AW: [Langzeittagebuch] Couch-Gaming – Oder: Wie verbindet man Komfort und Funktion?

Hey, ja es ist auf jeden Fall nicht schwer, man muss sich halt ein bisschen ins Thema einlesen. Prinzipiell funktioniert das so, dass der Raspi ein Bild von einer hdmi quelle bekommt und denn LED strips dann sagt welche LED wie leuchten soll. Das sind keine normalen LED strips, sondern spezielle bei denen jede LED einen Controller vorgeschaltet hat. Da der Raspi leider keinen HDMI Eingang hat braucht man noch etwas Zubehör. Einen HDMI Splitter, HDMI zu AV converter und einen USB Video Grabber. Aber wie gesagt, am besten einlesen.
Hier ist ne gute Anleitung:


Hyperion Tutorial für Anfänger

Hoffe ich darf den linken Posten.

Gruß
 
TE
Revelations

Revelations

Komplett-PC-Käufer(in)
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Cooltek G3 - Zweiter Anlauf

Nach dem ich mir das bis dato konzeptionell überzeugendste Gehäuse schon ein erstes Mal angesehen habe und dabei zu dem vorläufigen Schluß kam, daß mein System nicht hineinpassen würde habe ich ihm noch eine Chance gegeben und ein weiteren Versuch unternommen: Da beim ersten Anlauf die Mittelstrebe des Gehäuses die Stromanschlüsse der Grafikkarte verschloß, habe ich diese nun in den zweiten PCIe Slot am Ende des Boards eingesetzt. Um den Einbau diesmal in gewohnter Reihenfolge, nach Fixierung des Mainboards vorzunehmen, habe ich die Falz des Gehäusedeckel über der vierten und fünften Slotblende sauber herausgeflext. Moralisch war ich auch schon darauf vorbereitet dem Gehäuse ein Oberlicht zu verpassen, da ich ja bereits herausgefunden hatte, daß der Gehäusedeckel den Stromkabeln/-steckern für die Grafikkarte nicht genug Raum lassen würde. Soweit kam es dann aber gar nicht, denn vorher wurde ich von der nächsten Erkenntnis ausgebremst. Seht selbst:

Cooltek G3 PCIe2 01.jpg

Mit der Grafikkarte am äußersten Ende des Mainboards blieb kein Platz mehr für die HDD.
Aber es gibt ja noch einen Slot für die HDD. Da sah es dann so aus:

Cooltek G3 PCIe2 02.jpg Cooltek G3 PCIe2 03.jpg

Nun hätten sich die Anschlüße der HDD und die PCIe Ausgänge am Netzteil die selben 5mm Raum teilen dürfen...
Für einen kurzen Moment kam mir dier Idee die Grafikkarte auf den ersten PCIe Sockel umzustecken und einfach die Mittelstrebe zu entfernen, da ich ja keine weiteren HiFi-Komponenten daraufstellen möchte - da ohne die Mittelstrebe auch die Festplattenkäfige nicht verbaut werden können, habe ich diese Idee aber schnell wieder fallen lassen.

Damit bin ich mit dem Cooltek G3 fertig. Ich bleibe bei meinem bisherigen Fazit: Das Gehäuse hat ein tolles Konzept, die Verarbeitung ist befriedigend, die Optik sehr edel und die äußeren Abmessungen ideal für den Rechner im Wohnzimmer. Empfehlen kann ich dieses Gehäuse jedem, der eine Grafikkarte von weniger als 12 cm Höhe vom Board und idealerweise mit Stromanschlüssen auf der kurzen Kante hat. Dabei ist mir bewußt, daß die meisten Gamerkarten dieses Kriterium nicht erfüllen. Bäuchte ich noch einen HTPC fürs Surfen, Filmegucken oder Musikhören im Wohnzimmer, würde ich das Gehäuse sicher behalten. So aber, wird es nächste Tage, zusammen mit den Gehäuse und dem CPU-Kühler auf eBay zu finden sein werden.

Den Startpost werde ich entsprechend anpassen um die Ergebnisse zu diesem Gehäuse mit aufzugreifen.

Wenn noch jemand Gehäuse kennt, die sich in den klassischen Maßen eines Hifi Receivers bewegen, ein unauffälliges Äußeres haben und ein volles Gamersetup schlucken ohne anschließend zu verglühen, postet diese bitte hier.


Zum Ambilight: Ich habe mir das Tutorial mal in Ruhe zu Gemüte geführt und einen Einkaufskorb aus den benötigten Einzelteilen zusammengestellt. Dabei komme ich, ohne Versankosten, mit knapp 280,-€ fast exakt auf den gleichen Wert, wie das fertig installierte und konfigurierte Komplettset von insaneware.de. Wie kommst du da auf 100€?
 
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pfl_neo

Komplett-PC-Aufrüster(in)
AW: [Langzeittagebuch] Couch-Gaming – Oder: Wie verbindet man Komfort und Funktion?

Hey, echt blöd mit dem Gehäuse, kenne mich in dem Bereich nicht aus, also kann ich da leider nix empfehlen.

Die 100€ waren wohl etwas optimistisch angesetzt, aber von 280€ bin ich auch weit entfernt.
Raspi + Netzteil+SD Card - ~50€ Raspberry Pi Model B+ original "UK" mit Samsung Speicher | Erweiterungen | Rasppishop
HDMI 2 AV - 16,66€ Generic Mini HDMI RCA 2 AV-Konverter fuer TV VHS: Amazon.de: Elektronik
HDMI Splitter - 20€ Incutex Full HD 1080p HDMI Splitter 3D Ready, Verteiler: Amazon.de: Elektronik
USB Video Grabber - 10,5€ LogiLink Audio und Video Grabber USB 2.0: Amazon.de: Computer & Zubehör
Neztteil für LED's - 9€ - Steckernetzteil ErP micro USB,5Volt, 2 A geeignet für Raspberry PI | Stromversorgung | Rasppishop
WS2801 LED's - 24€ - gibts am günstigsten vom Chinesen z.B. http://de.aliexpress.com/item/12mm-...put-full-color-50pcs-a-string/1181484735.html
Haben aber ein paar Wochen Lieferzeit und man braucht ne Kreditkarte.

Das wären dann ca. 135€ inkl. Versand bei bestehender Amazon Prime Mitgliedschaft

Falls es lieber LED strips sein sollen, wirds teurer, z.B. bei ebay ca. 70€ für 4m, was bei 55" reichen sollte um komplett rum zu kommen. Da könnte man über aliexpress natürlich auch noch ein paar € sparen.
http://www.ebay.de/itm/WS2801-RGB-L...=LH_DefaultDomain_77&var=&hash=item2ee1dc6db2

Dann wärens ca. 180€

Die Montage der Strips ist natürlich einfacher, ich habe mir für meine LED's ein Gestell aus Alublech gebaut
2015-05-31 17.15.55.jpg



Die in dem verlinkten TUT verlinkten LED strips sind viel zu teuer und machen den großen Unterschied aus.
Es gibt auch noch andere Arten von LED's die man benutzen kann, oder man kann das Ganze auch mit einem Arduino machen, aber da kenn ich mich dann doch nicht mehr wirklich aus.

Hier noch ein Video von meinem TV, das war so ziemlich der erste Test, bei dem man noch etwas lag erkennt, da ich damals noch boblight und nicht hyperion benutzt habe.

https://www.youtube.com/watch?v=7dBzLFn9_lk

Gruß

Edit.: hier noch ein gutes Tut, glaub nach dem habe ich mich gerichtet, ist aber ne englische Seite.
http://bite-in.com/?p=9
 
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TE
Revelations

Revelations

Komplett-PC-Käufer(in)
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Aktuell habe ich bedingt durch meine Arbeit sehr wenig Zeit, daher wird nicht ganz viel passieren die nächsten Wochen.

Ein kleines Update zur Steuerung habe ich dann aber doch: Wie bereits beschrieben bin ich mit dem fahrbaren Tisch als Peripherie-Ablage nicht wirklich glücklich geworden. Als einen ersten Versuch habe ich nun mein ehemaliges Lapboard wieder vom Rolltisch gelöst, und um 20cm gekürzt.

Lapboard Rev.jpg Abmessungen: 60x30x1,8 cm

Das Entfernen des G13 und Kürzen des Brettes sparen cirka 900g der bisherigen 2650g ein, von denen aber 450g durch die neue Hardware wieder verloren gehen. Insbesondere die mechanische Lioncast LK 20 TKL ist fast doppelt so schwer wie die einfache Keysonic Tastatur. Somit wiegt das Gesamtpaket noch immer knappe 2200g. Durch die Verwendung einer anderen Holzart und Reduktion der Brettstärke könnte ich noch einmal bis zu 300g einsparen. Dazu würde ich die Auflagestellen aufpolstern. Meine Sorge gilt dabei allerdings der Stabilität des Konstruktes. Wenn's nicht klappt, hab ich noch genug Restholz und Ideen für weitere Varianten... :ugly:

Damit mir das Kabel übrigens nicht immer über die Füße fällt, habe ich die Eingabegeräte an einen passiven USB Hub gehängt, der seinerseits an einem aktiven USB 3.0 Verlängerungskabel von 5 Metern Länge hängt. So läßt sich das Kabelgewirr schön versteckt an der Fußleiste des Raumes, zum Sitzplatz, entlangführen.

USB Extension.jpg


Nachdem aus dem Hardwareumzug in das Cooltek G3 Gehäuse leider nichts geworden ist, mache ich mir natürlich schon wieder Gedanken wie es mit der Standortfrage weitergehen soll. Da ich aktuell keine Gehäuse mehr wüßte, die dieses Problem für mich lösen könnten, ohne neue/andere Hardware zu benötigen, lautet das Motto nun: "Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, muß der Berg halt zum Propheten kommen." Oder übertragen auf die konkrete Situation: Kann sich die Hardware nicht der Umgebung anpassen, muß sich die Umgebung der Hardware anpassen.
Demnach brauche ich ein Möbel, daß die vorhandene Hardware möglichst optimal aufnimmt. Dabei möchte ich möglichst keine Kabel sehen, den Geräten ausreichend Luft zur Kühlung bieten, ein wenig Stauraum für Controller und Co haben, die Optik des Raumes aufnehmen und nicht mehr Geld ausgeben als neue Hardware mich kosten würde.
Folgender Entwurf kam bisher dabei heraus:

TV Lowboard Entwurf.jpg

Was haltet Ihr von dem Entwurf, was könnte man verbessern?

Zum Ambilight: Egal was es kostet, wenn die dunklere Jahreszeit wieder heranbricht wird dieses tolle Gimmick bei mir wieder Einzug halten. Wer einmal Ambilight an seinem Fernseher hatte, möchte es nie wieder missen, wage ich mal zu behaupten. :wow:
 
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chewara

Freizeitschrauber(in)
AW: [Langzeittagebuch] Couch-Gaming – Oder: Wie verbindet man Komfort und Funktion?

Ich hab das cooltek jetzt auch mal mit alter Hardware ausprobiert ;) die gtx660 is klein , der amd phemom 2 x4 940 alt , aber man hat ja sonst nix zu tun ;) ImageUploadedByTapatalk1433523234.267814.jpgImageUploadedByTapatalk1433523246.186918.jpgImageUploadedByTapatalk1433523256.268190.jpg
 
TE
Revelations

Revelations

Komplett-PC-Käufer(in)
AW: [Langzeittagebuch] Couch-Gaming – Oder: Wie verbindet man Komfort und Funktion?

Da passt ja wirklich alles gut rein. Die Montageplatte fürs ODD hätte ich persönlich ja rausgelassen, wenn du keine SSD verbaut hast. Kann das Gerät auch was mit der Konfiguration? (Ich hab von der Hardware aus den letzten 3-4 Jahren wenig Plan - hab da nur Konsole gezockt)
In der Wohnwand macht sich das Gehäuse wirklich schick!

Mittlerweile weiß es zwar wahrscheinlich schon jeder, aber seit gestern kann mann die Steam Hardware vorbestellen. Den Controller hab ich auch gleich mal geordert. Tatsächlich spiele ich zwischendurch auch einige 4X Titel mit XBox360 Controller. Dank des kleinen Programmes JoyToKey funktioniert das ziemlich gut. Klar ist Maus schneller und präziser, aber in Rundenstrategietiteln brauche ich mich ja nicht hetzen... :ugly:
 

_maxe

PC-Selbstbauer(in)
AW: [Langzeittagebuch] Couch-Gaming – Oder: Wie verbindet man Komfort und Funktion?

4X Spiele mit Controller, das klingt intressant. Muss ich auch mal testen :)

Spiele auch sehr gerne gemütlich von der Couch aus, deshalb hab ich mir einen kleinen HTPC letze Woche geordert.

Habe mir ein günstiges Maus&Keyboard Bundel gekauft für's erste.
Die Kabel von Couch zu HTPC sehe ich momentan als noch nicht zu großes Problem an, vorallem da man da nicht durch muss.
Es ist auch nicht so ein weiter Abstand, von daher sollten sie auch wirklich nicht im Weg sein.
Auf den Steam Controller freu ich mich auch schon rießig. Zwar noch nicht geordert, aber auf der Wunschliste steht er :D
 

Anticrist

Software-Overclocker(in)
AW: [Langzeittagebuch] Couch-Gaming – Oder: Wie verbindet man Komfort und Funktion?

Ich bin bekennender Couch Gamer, wesentlich komfortabler als der gute alte Bürostuhl.
Früher hatte ich auch immer Bedenken nach dem Motto "Ach ne, zum Zocken brauchst schon nen Tisch, wie soll das vom Sofa aus funktionieren? Extra Beistelltisch für Maus/Tasta?! Oder mit 90% Körperkrümmung den Wohnzimmertisch benutzen?!"

Macht natürlich nur Sinn, wenn man den TV oder was Größeres als Monitor nutzt. Bei 2-3m Sitzabstand sind "normale" Monitore meist einfach zu klein.

Rein praktisch liege/sitze ich auf dem Sofa, Maus neben mir, mal mit, mal ohne Mauspad (ja, geht wirklich!) und Tastatur direkt neben mir auf dem Sofa. Funktioniert wunderbar.
Bluetooth sei dank. Kabelgebunden geht auch, ist aber unpraktisch - man stolpert ständig übers Kabel.

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ghostofme

Schraubenverwechsler(in)
AW: [Langzeittagebuch] Couch-Gaming – Oder: Wie verbindet man Komfort und Funktion?

Mir gefällt ja das neue node 202 Gehäuse für meinen htpc zum gamen.
 

_maxe

PC-Selbstbauer(in)
AW: [Langzeittagebuch] Couch-Gaming – Oder: Wie verbindet man Komfort und Funktion?

Mir gefällt ja das neue node 202 Gehäuse für meinen htpc zum gamen.

Sieht schick aus!
Ich hab mir das Metis bestellt, freu mich schon.
Wurde heute endlich versandt, das NT war eine Woche nicht verfügbar :<
 

chewara

Freizeitschrauber(in)
AW: [Langzeittagebuch] Couch-Gaming – Oder: Wie verbindet man Komfort und Funktion?

Da passt ja wirklich alles gut rein. Die Montageplatte fürs ODD hätte ich persönlich ja rausgelassen, wenn du keine SSD verbaut hast.

Hinter der Montageplatte sind ein paar Kabel versteckt ;)

Kann das Gerät auch was mit der Konfiguration? (Ich hab von der Hardware aus den letzten 3-4 Jahren wenig Plan - hab da nur Konsole gezockt)
In der Wohnwand macht sich das Gehäuse wirklich schick!

nachdem sich windows 8.1 beim updaten aufgehangen hat, habe ich ganz abrupt die lust verloren. High End Hardware ist es sicher nicht, aber für mittlere Einstellungen sollte es langen.

habe dann am meinen HTPC (sig) das Steam Inhome Streaming ausprobiert, und war echt positiv überrascht. habe Mordors Schatten gezockt, und hat mir echt Spass gemacht. (mit dem Xbox 360 Wireless Controller am Haupt-PC)

aber 2 PC´s anhaben, auch wenn der HTPC nur so ca. 30 Watt nimmt, sagt mir irgendwie nicht zu.

Bald ist ja Urlaubsgeld-Zeit, mal sehen was AMD da an Karten bringt, könnten ja durchaus kleiner sein habe ich gelesen? ^^
Dann werde ich mir eventuell nen i5 4460 mit h97 Board holen + kleine AMD.

Bleibt immernoch das Problem mit den Games die man mit Controller nicht so gut zocken kann.
 
TE
Revelations

Revelations

Komplett-PC-Käufer(in)
AW: [Langzeittagebuch] Couch-Gaming – Oder: Wie verbindet man Komfort und Funktion?

Mir gefällt ja das neue node 202 Gehäuse für meinen htpc zum gamen.

Das Teil sieht tatsächlich schick aus, aber wenn ich mir die technischen Daten ansehe: Keine 3,5"HDD möglich und nur 56mm mögliche Lüfterhöhe - was hast du da drin für hardware verbaut? Nutzt du den mit InHome-Streaming?


chewara schrieb:
habe dann am meinen HTPC (sig) das Steam Inhome Streaming ausprobiert, und war echt positiv überrascht. habe Mordors Schatten gezockt, und hat mir echt Spass gemacht. (mit dem Xbox 360 Wireless Controller am Haupt-PC)

Mit Steam IHS habe ich auch schon experimentiert. Das klappt wirklich sehr gut. Allerdings gibt es bei unterschiedlichen Bildformaten der beiden Monitore manchmal Schwierigkeiten mit der Darstellung.
 

ghostofme

Schraubenverwechsler(in)
AW: [Langzeittagebuch] Couch-Gaming – Oder: Wie verbindet man Komfort und Funktion?

Das Teil sieht tatsächlich schick aus, aber wenn ich mir die technischen Daten ansehe: Keine 3,5"HDD möglich und nur 56mm mögliche Lüfterhöhe - was hast du da drin für hardware verbaut? Nutzt du den mit InHome-Streaming?




Mit Steam IHS habe ich auch schon experimentiert. Das klappt wirklich sehr gut. Allerdings gibt es bei unterschiedlichen Bildformaten der beiden Monitore manchmal Schwierigkeiten mit der Darstellung.
Nein hab das Gehäuse noch nicht. Wurde Ja auf der Computex erst vergestellt und ist noch nirgends gelistet.

Das mit den 2,5 Zoll disks macht Mir auch zu schaffen.

Derzeit sitzt der htpc in nem silverstone grandia und ja ich benutze inHome streaming da die potente Hardware nur im Büro verbaut Ist inkl aller Festplatten für die Medien.
 

plutoniumsulfat

Volt-Modder(in)
AW: [Langzeittagebuch] Couch-Gaming – Oder: Wie verbindet man Komfort und Funktion?

Schaue mich auch gerade nach HTPC-Gehäusen um und mir wurde das hier als Tipp vorgeschlagen:

Silverstone Grandia GD09B

Hier wurde auch der Einbau getestet und anscheinend passt die Grafikkarte da trotz längsseitigem Stromanschluss noch rein (Mittelstrebe entfernen oder zweiten Slot benutzen geht, dann ist allerdings kein Laufwerk möglich, HDD geht aber trotzdem):

Test: SilverStone Grandia GD09B - Hardware-Journal

Das Gehäuse ist mit 17 cm auch etwas höher als das Cooltek, die anderen Maße sind fast gleich. Vielleicht ist das ja was für dich ;)
 
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the_leon

Volt-Modder(in)
AW: [Langzeittagebuch] Couch-Gaming – Oder: Wie verbindet man Komfort und Funktion?

Ach, ich hab ja immer noch vor, so n altes Hifi teil auszuschlachten, und meine HW reinzubasteln...
Allerdings stört mich mein Tower neben dem Schreibtisch nicht, also wird das nichts...
 

Tatwaffe

Schraubenverwechsler(in)
AW: [Langzeittagebuch] Couch-Gaming – Oder: Wie verbindet man Komfort und Funktion?

Sehr interessanter Thread hier! Schonmal danke an @Revelations.

Hab mir vor einiger Zeit den Couchmaster Pro zugelegt und bin sehr zufrieden mit dem Teil. Hatte zuerst auch ein Brett auf meinen Beinen liegen wo meine Tastatur und Maus drauf lagen. Nur nach längerem zocken habe ich immer Schmerzen in den Schultern bekommen, weil man versucht seine Arme irgendwie auf dem Brett abzustützen. Ich kann nur sagen, dass es nicht gerade ergonomisch ist auf dauer so zu zocken :D. Daraufhin bin ich halt auf den Couchmaster aufmerksam geworden und das Konzept mit den Stützkissen hat schon seine Berechtigung. Also damit lässt sich aufjedenfall mal bequem zocken auch über viele Stunden. Auf dem Bild ist gut zu erkennen wir die Arme aufliegen:

Couchmaster.JPG
Die Kabel beim Couchmaster werden allerdings nicht wie auf der 1. Seite beschrieben in einem Beutel gesammelt :lol:. Die Auflage kann auf der Rückseite geöffnet werden und alle Kabel werden im Inneren verlegt und an einen USB Hub gesteckt und bei mir mit zwei 5m Aktiv-Verlängerungen an den HTPC angeschlossen. Ist echt ne saubere Kabellösung.

Zu den Lösungen von Roccat, Razer und neuerdings auch Corsair kann ich meiner Meinung nach nur abraten. Sehen alle nicht verkehrt aus aber haben primär das Problem der Ergonomie, die ich auch bei meinem Brett auf dem Schoß hatte.
 
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