Künftig Haftung für ungesichertes WLAN?

AW: Künftig Haftung für ungesichertes WLAN?

Es ist schon unglaublich, welche Müll hier manche verzapfen.
Der eine gibt mit Papis Audi an (seht mal, wie reich wir sind :ugly:), der nächste vergleichts mit LKW-Fahren ohne Führerschein und der dritte redet von grober Fahrlässigkeit!
Der böse Rentner mit WLAN kommt ins Gefängnis, weil irgendein bekloppter Hacker-Nerd seinen WLAN-Anschluss unberechtigter Weise für irgendwelche illegalen Aktivitäten missbraucht hat! Sagt mal, gehts noch?!?!?!?!

Muss man immer die bestrafen, welche Opfer von irgendwelchen Kriminellen wurden? Vielleicht werden einmal alle Windows-Nutzer bestraft, weil MS von Apple abgeguckten Quellcode eingebaut hat und das laut irgendeinem Gesetz, das besagt, dass man geklauten Quellcode nicht verwenden darf, verboten ist.

Meine Fresse, die Idio.... da oben in den Führungsetagen sollten mal wegen groß fahrlässiger Hirnabstinenz bestraft werden!

Mfg mmayr
So sieht's aus! Die Menschen, die nicht mit dem Internet aufgewachsen oder Neueinsteiger sind, machen's halt so wie es in der Werbung gesagt wird: "einstecken und lossurfen". Die Wissen wahrscheinlich auch nicht, dass man WLAN verschlüsseln kann.
Also sollte man den Hersteller Vorschriften geben, wie sein Produkt eingestellt sein soll, wenn er es verkauft!
 
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Beim Einparken. Und es kann durchaus länger dauern, bis ich meiner Beifahrerein klar gemacht habe, was ich unter "Einweisen" verstehe :ugly: [/offtopic]

Sollte man meinen ja. Aber hälst du das Lenkrad "krampfhaft" am Anschlag? Ich meine mich zu erinnern, dass bei Servo kurz vom kompletten Anschlag der Widerstand recht hoch wird, oder nicht? Wenn man kurz davor bleibt, sollte die Servo ja heil bleiben. Sonst müssten ja reihenweise Audis in der Stadt ausfallen.
Ich muss in letzter Zeit auch viel eng aus- und einparken. Kann mich aber nicht erinnern, ob ich bis zum Anschlag drehe. Habe aber auch keine Servo.


@Autokiller: Das ist meine ich auch der Fall. Als ich den Speedport hier in der WG mal resettet habe, war WLAN aus. Heißt natürlich nicht, dass das deshalb bei allen Routern so ist.

Habe hier aber auch von unverschlüsselt auf WPA2 umgestellt. Ich dachte, es wäre schon länger so gewesen, dass der Anschlussinhaber für offene WLAN-Netze haftet.
 
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Bei meiner Fritz Box ist es serienmäßig an, aber mit WPA2 verschlüsselt. Bei meinem alten Telekom Router wars unverschlüsselt serienmäßig eingeschaltet. Der konnte allerdings eh nur WEP, also nix, was sicher gewesen wäre.
 
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Genau. Super sache. Da wird dann in den router eingedrungen, die Verschlüsselung ausgeschaltet und dann illegales damit angestellt und am Ende wird der Besitzer bestraft der erst viel zu spät mitbekommt das es ausgeschaltet wurde. Suuuuuper.
Gibt es wirklich nur noch Gesetzesentwürfe da draussen die Normalsterbliche benachteiligen? :what:
 
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Sollte man nicht meinen, das man mit seinem Besitz das anstellt, was man will? Wenn ich mein WLan nicht verschlüsseln will (eventuell höherer Ping), dann lass ich den offen.
 
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Naja, blöder Vergleich, aber du kannst auch keine Waffe offen rumliegen lassen weil es dir zu lange dauert sie jedes mal ausm Waffenschrank zu holen.

Und wenn dann jemand mit Waffe rumballert bist du zumindest mitverantwortlich, genauso wie du mitverantwortlich bist, wenn jemand über deinen Anschluss Kipos lädt und damit die Padophilenszene fördert. o.ä.
 
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Sick! Erst das mit den Notebook-Netzteilen und jetzt das... Ich glaub echt, ich bin im falschen Film. Davon, daß das wie so vieles nur Bekämpfung der Symptome* und nicht der Ursachen (s.u.) ist, mal ganz abgesehen.

*(dafür, das mit unserem Rechts- und politischem System einiges im Argen ist!)
 
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Also ich bin immer noch der Meinung, dass der Betreiber des W-Lan Netze haften MUSS!
Wenn er sein W-Lan nicht mit mind. WEP verschlüsselt, hat er selbst Schuld, wenn andere sich einloggen und dann z.B. illegale Sachen machen!
Sollte das W-Lan Netz mind. mit WEP verschlüsselt sein und jemand hackt sich das PW und loggt sich dann ein, haftet der Betreiber nicht! Jedoch sollte Hersteller der W-Lan Router auf der Verpackung mit einem Hinweis warnen, dass WEP unsicher ist und man lieber WPA nutzen sollte!
Es gibt einfach noch viel zu viele Anwender, die das nicht wissen und verstehen ...

Wobei ich auch finde, wenn Hersteller wirklich so ein Hinweis auf die Verpackung machen würden, dann sollte der W-Lan Betreiber mit einer Teilschuld haften, da er ja trotzdem WEP genutzt hat, obwohl man drauf hingewiesen hat, dass die relativ schnell und einfach gehackt werden kann und man lieber WPA nutzen sollte.

W-Lan Betreiber mit WPA und WPA2 würden in solchen Fällen nicht haften, wenn ein Dritte irgendwelche illegalen Aktivitäten tätigen!

Naja ist halt meine Meinung :)
 
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Das würde aber erfordern, dass regelmäßig neue Standards festgelegt und allen mitgeteilt werden und das alle die Möglichkeit haben, sie zu nutzen. WPA1 z.B. kann man afaik mitlerweile in nutzbarer Zeit knacken und alte WEP-Geräte sind durchaus noch verwendbar, wenn man keine empfindlichen Daten hat. Die Besitzer werden sich sicherlich nichts neues anschaffen wollen, damit Kriminelle Dritten nicht ganz so leicht Schaden zufügen können.
 
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Ich find es sowas von schwachsinnig von den Leuten die eine Haftung fordern, da ich zig Leute kenne die Null Ahnung davon haben wie man ein WLAN Netzwerk einrichtet oder gar verschlüsselt.
 
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Ich dachte das wurde vor Jahren schon so beschlossen, dass derjenige, der ein WLAN betreibt auch dafür zu sorgen hat, dass es sicher ist. Manmanman....
 
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Ich find es sowas von schwachsinnig von den Leuten die eine Haftung fordern, da ich zig Leute kenne die Null Ahnung davon haben wie man ein WLAN Netzwerk einrichtet oder gar verschlüsselt.

Solche Leute sollten dann auch kein WLan verwenden. Ganz einfache Logik.
Schliesslich lässt man ja auch keine Leute Autofahren, die keinen Führerschein haben. Wer sich nicht auskennt und nicht bereit ist sich zu informieren soll das Heimnetzwerk halt mit einem Kabel einrichten.
 
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Na da mußt du aber bei einigen das Netzwerk still legen.

Nö, die gehen ja das Risiko ein. Abschalten müssen Sie schon selbst.
Wenn ich meinen Wagen stehenlasse mit laufendem Motor und einer schnappt sich den Wagen und baut damit einen Unfall, bin ich mit drin in der Haftung, weil ich nicht sorgfältig war. Warum sollte das bei W-Lan anders sein? Verlangt ja niemand umfassende Kenntnisse. Normale Standardverschlüsselung wird ausreichen. Gegen entsprechend gute Hacker mit den richtigen Tools kann man sich eh nicht 100%ig schützen.
Und wer halt W-Lan unbedingt will und keine Ahnung hat, sollte dies zugeben, einen Verwandten oder Bekannten fragen bzw eine Firma beauftragen.
 
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Der böse Rentner mit WLAN kommt ins Gefängnis, weil irgendein bekloppter Hacker-Nerd seinen WLAN-Anschluss unberechtigter Weise für irgendwelche illegalen Aktivitäten missbraucht hat! Sagt mal, gehts noch?!?!?!?!

Muss man immer die bestrafen, welche Opfer von irgendwelchen Kriminellen wurden? Vielleicht werden einmal alle Windows-Nutzer bestraft, weil MS von Apple abgeguckten Quellcode eingebaut hat und das laut irgendeinem Gesetz, das besagt, dass man geklauten Quellcode nicht verwenden darf, verboten ist.

Meine Fresse, die Idio.... da oben in den Führungsetagen sollten mal wegen groß fahrlässiger Hirnabstinenz bestraft werden!

Mfg mmayr

Du verstehst da was Falsch, es geht nicht um Haftung im Strafrechtlichen Sinn, sondern um privatrechtliche Schadenshaftung. Der Heruntergeladene Film stellt einen endeffeckt einen Vermögensschaden für den Rechteinhaber da (Dazu kommen Anwaltskosten und ne saftige Mahngebühr). Darum, wer den bezahlen muss, geht es hier.

Vorgeworfen wird dem Betreiber des W-LAN's vollkommen zurecht, dass er es unterlassen hat sich mit seiner Materie auseinander zu setzen. Wer den Sschlüßel in seinem Auto stecken lässt muss dafür haften, wenn irgend ein Dritter damit was anfährt. Wenn ich mein Auto abschließe (Verschlüsselung) hafte ich nicht mehr, wenn ein Dieb damit einen Schaden verursacht. Es kommt dabei auch nicht darauf an, ob die verschlüsselung unknackbar ist, praktisch. Wer sein W-LAN verschlüsselt geht nämlich zurecht davon aus, dass es nun Dritten nicht mehr möglich ist das Netz zu benutzen, es sei denn er weiß, dass es anders ist. Mehr kann man von einem verständigen Dritten nicht erwarten.

Die Haftung teilen sich Betreiber und der Tatsächliche (auch strafrechtlich zu belangende) Täter gesamtscchuldnerisch, d.h. jeder kann auf Zahlung der Ganzen summe verklagt werden, hat aber einen eigenen Anspruch auf mindestens die Hälfte gegen den anderen Mitschuldner (Der praktisch nichts wert ist, weil der Täter längst weg ist).
 
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