Dafür gibt es meinem Wissen nach auch keinerlei belastbare Quellen. Während die Stromversorgung der einzelnen Miner immer angezweifelt werden kann, ist die geographische Verteilung relativ gut nachvollziehbar. Und rund zwei Drittel der Blöcke werden von chinesischen Minern geschürft, womit zumindest schon einmal deren an Erneuerbaren armen Durchschnittsstrom heranzuziehen wäre. Alle Indizien die es zur Feinverteilung gibt, sprechen außerdem dafür, dass sich die großen Farmen innerhalb Chinas auf die Regionen mit besonders günstigem Strom und besonders hohem Kohleanteil stürzen. Dreckigere Wertpapiere als Bitcoins sind außerhalb der Ölbranche kaum zu bekommen.
Die Minigpools schürfen die Coins. Es wäre zu einfach zu sagen, die sitzen alle China, denn auch du könntest dich zb. dem F2 pool anschließen und wärst ja dann auch kein Chinesischer Miner

Man beachte auch den CO2-Ausstoß, der aktuell auf Fakto 1.600.000 geschätzt wird. Das ist schon wieder ein Drittel mehr als vor drei Wochen, als ich den Krypto-Wissensartikel für die aktuelle PCGH finalisiert habe...
Defacto falsch. Eine Transaktion benötigt Speicherplatz. Und alle 10 Minuten wird ein Block "gemined".
Ob das Bitcoin Netzwerk jetzt nun einen Energieverbrauch von 10 Watt oder 500 Fantastillionen Gigawatt hat spielt keine Rolle. Alle 10 Minuten ein Block. Jedoch, um so höher die Hashleistung, um so höher die Sicherheit.
Sprich, eine Transaktion über den Hauptlayer benötigt nicht eine fest definierte Leistung.
Lightning für sich erfüllt viele Anforderungen an eine sichere, dezentrale Kryptowährung nicht und muss das Gesamtergebnis der Transaktionen regelmäßig in der regulären Blockchain verewigen. Es beschleunigt die Umsetzung von Transaktionen, aber wenn nicht gerade Leute ihr Geld hin- und her überweisen, reduziert es die in der Blockchain verewigten Veränderungen nicht unbedingt. Der Netto-Output von Lightning ist also in den Verbrauchshochrechnungen bereits berücksichtigt.
Ähmmm.. doch. Denn Lightning ist ein Second Layer auf dem Bitcoin Netzwerk.
Du musst deine Coins nicht in regelmäßigen Abständen auf den Hauptlayer übertragen.
( Genau genommen werden die auch nicht transferiert sondern werden nur "gelockt" im Hauptlayer.
Wir können alle über Jahrzehnte bitcoin über Lightning hin und her senden. Millionenfach. Kein Problem.
Die genannten Anwendungszwecke ohne Wertschlöpfung sind ebenfalls sinnlos. Wenn eine zentrale Behörde Informationen bereitstellen möchte, kann sie das viel einfacher über einen klassischen Server. Blockchains sind dann sinnvoll, wenn gleichrangige Teilnehmer interagieren müssen, ohne sich gegenseitig zu vertrauen, ohne auf eine zentrale Überwachungsinstanz zurückgreifen und mit dem Ziel einer dauerhaften, öffentlich einsehbaren Archivierung. Letzteres will man eigentlich bei den meisten der genannten Beispiele explizit nicht...
Korrekt.
SO EINE Steckdose hätte ich auch gerne mal...
Aktuelles Beispiel, El-Salvador beginnt nun Bitcoin Mining mit Ihrer Vulcan Energie zu betreiben. 100% Sauber und voll Öko.
Gut, nicht jeder hat einen Vulkan im Garten.
