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Kreative Bastelstunde: eine Hand voll Komponenten zu 2 Systemen machen...

mad-onion

Software-Overclocker(in)
UPDATE: AKTUALISIERTE BEREICHE SIND ROT

Hallo, liebe PCGH-Gemeinde...

Ich habe mal wieder ein Projekt vor mir, durch begrenzte Mittel gibt es nun einige Probleme.
Die Situation ist folgendermaßen:
Aus einer Auswahl an Komponenten sollen zwei Rechner entstehen, welche verschiedene Aufgabengebiete haben werden. Ein Homeoffice-PC zum schreiben und Surfen für meinen Vater und einen Wohnzimmer-PC zum streamen, surfen und gelegentliche, ältere Games auf dem TV.

Die Komponenten:

  • Mainboards/CPUs

  1. Fujitsu OEM Board S.775, 2x DDR2, 4x Sata, Kein Pata, Mikro-Atx mit Pentium D920 2x 2.8GHz

  1. Asus M3A S.AM2+, 4x DDR2, 4x SATA 3Gb/s, 1x PATA mit A64 X2 6000+ (2x 3.1GHz)


  • Netzteile

  1. Be Quiet L7 430W (1x 6-Pin)
  2. Be Quiet P7 450W (2x 6/8-Pin, 4-Pin CPU Power fehlt, 8Pin CPU Power vorhanden)
  3. COLORit 350U-SCE (400W, kein PCIe, kein Sata, 20Pin ATX, 4Pin CPU Power


  • Grafikkarten

  1. GeForce 8600GT 512MB
  2. GeForce GTS 250 512MB (2x6-pin)
  3. Sapphire Radeon HD 5450 Low Profile 2GB DDR3


  • Festplatten

  1. 80GB WD IDE
  2. 250GB WD IDE
  3. 250GB Maxtor S-Ata


  • Optische Laufwerke

  1. LG GH22NP20 DVDRW IDE
  2. Sony/NEC AD-7170S DVDRW S-Ata
  3. Philips SPD6001BM/00 DVDRW IDE
  4. Samsung TS-H325 CD/DVD Rom IDE


  • Arbeitsspeicher

  1. 2 GB DDR2 6400U 666 Samsung (double-sided)
  2. 2 GB DDR2 800 CL5 TakeMS (double-sided)
  3. 4GB Kit DDR3 1866 GEIL (2x2GB) Evo Corsa


  • Gehäuse

  1. Thermaltake Matrix
  2. Chenbro Gaming Bomb


  • Gehäuselüfter

  1. 2x 140mm Nanoxia 1100U/Min
  2. 2x 120mm Enermax T.B. Silence
  3. 1x 120mm Xilence



  • CPU-Kühler

  1. EKL ALpenfüh Groß Clock'ner Rev. B mit AMD-Halterung (Intel-Kit zwar vorhanden, jedoch fehlt die Wippe, die direkt am Kühlersockel speziell für intel befestigt wird.)
  2. AMD Boxed Kühler eines Phenom 2 X4 965
  3. Intel Boxed Kühler vom I5 4690K
  4. Original Fujitsu s.775-Kühler

So, das war’s an Komponenten. Wie man schnell feststellt, alles andere als optimal, aber hier gilt es nun, den besten Kompromiss zu finden, zusätzlich wurde noch ein Budget von 130€ draufgelegt um Ausbesserungen vorzunehmen. Der HTPC soll wohl im Laufe der Zeit noch in ein Cube-Gehäuse umziehen, welches dann nachgekauft würde.
Jetzt seid ihr dran, wie würdet ihr aus den vorhandenen Komponenten unter Hinzuziehung des Budgets den besten Kompromiss finden, hieraus zwei den Ansprüchen möglichst nahekommenden Systeme zu erstellen?!
Kauf/Verkauf von gebrauchten Komponenten ist durchaus Mittel zum Zweck.
Ich bitte von Mitteilungen abzusehen, die unproduktiv, beleidigend, offtopic oder auf sonstige Weise am Ziel vorbeigehen.
Etwa: „schmeiß weg und kauf neu“ und alles was dem Motto folgt ist unproduktiv, da, wenn es eine realisierbare Option wäre, dieser Thread gar nicht erst entstanden wäre...
Ich freue mich auf eure produktive und kreative Mithilfe und Ideen…

MfG, MadOnion :D
 
Zuletzt bearbeitet:

Kaufberatungsbot

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Teammitglied
Günstiger Spiele-PC für ca. 640 Euro: PCGH-Beispiel
Schmeiß weg und kauf neu :D nene ich trage schon gleich was produktives bei, aber das ist wirklich eine traurige auswahl, als Home&Office Pc kannst du durchaus machen, aber ein Pc auf dem auch ab und zu gespielt wird und du vernünftig streamen willst wird es grenzwärtig, ich glaube mit dem vorhandenen ist nichtmal vernünftiges FullHD Streaming möglich.

Also in den starken Rechner solltest du wohl folgendes tun:
775 Sockel + Intel CPU
be quiet E5
NVidia GTS 250
Maxtor Sata
Sony Sata
TakeMS (den ddr3 speicher kannst du auf keinem deiner Mainboards gebrauchen)
Gehäuse und Lüfter nach belieben dieser Klotz sollte auch mit nur einem Gehäuse Lüfter glücklich sein :D
 
Tja, ich danke schonmal für die esrte produktive Antwort.
Ich habe mir auch bereits den Kopf daran zerbrochen und mich mal in den gängigen Gebraucht-Hardware-Threads und Kleinanzeigen umgesehen.
Ich dachte mir, wenn schon noch DDR3 da ist, sollte es möglichst auch zum Einsatz kommen, also habe ich etwas gefunden. Hier in der Nähe bietet jemand einen FX 6100 mit Matx Board für 70 € an.
Wenn ich denn dann ein Mobo-CPU-Bundle noch für 20 € an den Mann bekommen könnte, wäre das wohl eine Möglichkeit. Dummerweise reagiert der Verkäufer seit über 24Std. immernoch nicht auf meine Anfrage.
Vielleicht findet ja hier jemand eine gebrauchte aber funktionierende, performantere CPU/Mobo-Kombi als die hier aufgelistetten bis 50€ ?

BTW... welche der beiden vorhandenen CPUs ist denn die schnellere?
 
50€ ist leider selbst auf dem veralteten gebraucht Markt nicht sehr viel, dafür kannst du schon gut ein Teil bekommen, aber gleich 2 performante teile wird sehr schwer :/

Hab gerade nachgeschaut, vergiss die CPU die ich vorgeschlagen habe und tausche es durch den AMD :D der AMD ist 2/3 x so kräftig wie der Intel Prozessor zumindest wenn man dem hier glauben darf ^^ AMD Athlon 64 X2 6000+ (3 GHz, 89W) vs Intel Pentium D 920

Hab wieder vergessen das AMD früher ja noch konkurenz fähig gegen Intel war =)
 
Das ganze ist eigentlich extrem subotimal. Die Anforderungen beim Streaming sind doch schon stark gestiegen, weswegen gerade auf alten CPU's beim streamen höherer Auflösungen Leistung fehlt. Der Intel ist dabei definitiv noch schlimmer dran als der Athlon. Denn der Intel hat seine 10 Jahre + auf dem Buckel, wobei der Athlon etwas jünger ist. Der Athlon ist im Grunde der letzte High-End Athlon, der sich mit den ersten Core 2 messen sollte. Da war der Pentium also schon in das Office und Mainstreamsegment gewandert. Der Athlon hat den Pentium damals noch regelrecht zerrissen: Benchmark-Ergebnisse - Letztes Gefecht mit alter Technik: Athlon 64 X2 6+ Kleiner Hinweis: Dein Pentium ist meistens sehr weit unten ;)

Für den Desktop-Rechner würde ich auf jeden Fall den Athlon vorziehen. Allerdings ist die RAM-Ausbeute bei deinen Komponenten schlecht. Da würde ich schauen, das du wenigstens 4 GB mit mindestens 800 MHz hier gebraucht bekommst. Da schmeist du denn die GTS250 rein. Das dem P7 das 4-Pin Kabel fehlt, ist natürlich schlecht. Denn das E5 dürfte schon etwas älter sein. Auf jeden Fall solltest du die SATA-Platte mit hinnein nehmen.

Beim HTPC gibt es mehrere Gründe, warum bis auf den DDR3-RAM vielleicht keines der Komponenten in Frage kommt:
1. CPU-Leistung für das Streaming schwach
2. Stromverbrauch exorbitant hoch (Pentium D hat eine TDP von 95 Watt. Der Athlon müsste sogar 125 Watt sein)
3. Netzteile alt (wahrscheinlich also auch laut) und zu überdimensioniert
4. Grafikkarten zu groß, zu laut und zu Stromhungrig

Versuche für den HTPC so viel wie möglich von dem alten Zeug zu verkaufen und was aktuelleres zu nehmen. Zum Beispiel:
1 x Seagate Desktop HDD 1TB, SATA 6Gb/s (ST1000DM003)
1 x AMD Athlon 5350, 4x 2.05GHz, boxed (AD5350JAHMBOX)
1 x ASUS AM1I-A (90MB0IA0-M0EAY0)
1 x be quiet! Pure Power L8 300W ATX 2.4 (BN220)
~ 154 €

Oder wenn du etwas mehr Zunder brauchst:
1 x Seagate Desktop HDD 1TB, SATA 6Gb/s (ST1000DM003)
1 x AMD A8-7600, 4x 3.10GHz, boxed (AD7600YBJABOX)
1 x Gigabyte GA-F2A68HM-DS2
1 x be quiet! Pure Power L8 300W ATX 2.4 (BN220)
~ 196 €

Nach oben hin ist natürlich alles offen. Der Kabini hat eine TDP von nur 25 Watt. Der beigelegte Kühler ist trotz **** Qualität kaum hörbar und die Performance für Streaming ist sehr gut, obgleich die Spieleleistung nicht die beste bei dem integrierten Grafikchip und der CPU ist. Aber für alte Spiele taugt der auf jeden Fall noch problemlos. Für mehr Power kannste zur Not auf das zweite gehen. Dort sind aber die ITX-Boards erheblich teurer.
 
...Versuche für den HTPC so viel wie möglich von dem alten Zeug zu verkaufen...

So ein lacher am Abend ist ne herrliche sache :D wer soll den Müll kaufen? Vielleicht mit etwas Glück ein Technik Antiqitäten Museum xDDD
Du kannst höchstens versuchen mit dem Zeug zum Schrotthof zu fahren und 15€ für alles zu verlangen, ich glaube das ist die best mögliche Option
*ausser dem DDR3 Speicher, den kannst du tatsächlich gebrauchen oder verkaufen =)
 
Zuletzt bearbeitet:
BTW... welche der beiden vorhandenen CPUs ist denn die schnellere?
Schneller, wofür? Als Herdplatte wäre der D 920 sicherlich fein zu gebrauchen aber der 6000+ steht dem auch in nix nach. Den Am 2 könnte man noch gerade so als Office Hure missbrauchen aber den Intel kann man höchstens noch an ein Lokal als Warmhalteplatte vermieten wobei der Chipsatz des Boardes mal interessant wäre. Die NTs kann man getrost in Richtung E Schrott verschieben. Wirklich Sinnvoll ist keine der vorhandenen Hardware und selbst 50 Taler retten da nicht viel. Man kann zwar ein paar Taler einspielen durch den Verkauf aber es sind leider keine Highlights dabei und die Masse der Teile geht eher in Richtung 0 - 5 Taler.
 
Soviel zu den unproduktiven Beiträgen. Ja, es ist keine sehr performante Harware und es ist nicht einfach diese Aufgabe zu meistern.
Herdplatte, Schrotthof... Lästern ist ebenfalls unproduktiv, aka: "nicht hilfreich"
Da keine 150-200€, sondern lediglich 50€ zur Verfügung stehten, ist es natürlich einerseits interessant, was man eigentlich bräuchte, gemessen an den gegebenen Voraussetzungen allerdings unrealistisch, so gut es auch gemeint ist.
Ziel dieses Threads ist es, unter den "gegebenen Voraussetzungen" die bestmögliche Kompromisslösung zu finden.
Von allem anderen bitte ich abzusehen, Danke!
 
War ja nicht böse gemeint, die E5 Reihe war aber wirklich fürchterlich und es ist mit Vorsicht zu genießen. Von dem Intelsystem kennst du nicht zufällig den Chipsatz um zu sehen onb man etwas sparsameres darauf bekäme
 
Das mit dem Schrotthof war ernst gemeint, ich wollte dir nur einen Tipp geben wie du eventuell noch etwas Geld aus dem Müll raus bekommst weil mein vorposter ja meinte du sollst es verkaufen...
 
Du könntest ja mal versuchen auf dem Marktplatz ein paar Teile als Spende zu bekommen um daraus etwas besseres zu bauen
 
Als HTPC wie gesagt taugen beide CPU's überhaupt nicht. Bei FullHD Youtube-Videos wird höchstens der 6000+ zusammen mit der GTS250 noch flüssig was wiedergeben können. Der Pentium ist da komplett raus. Meine Freundin hat gerade einen 5200+ zusammen mit einer HD6790 am laufen. Damit gehen Youtube-Videos noch sehr gut. Allerdings ist die Grafikkarte relativ stromdurstig und auch die CPU verbraucht recht viel und behält keinen kühlen Kopf bei der Arbeit. Das sind alles Eigenschaften, die bei einbem HTPC nicht sein sollten. Ein HTPC sollte kompakt, leise und sparsam sein, da man diese Geräte auch über mehrere Stunden am Stück laufen lässt und das exorbitante Rauschen von Lüftern selten in Wohnzimmern erwünscht sind.

Der Pentium ist im Vergleich zum Athlon richtig langsam. Da kannst du eigentlich nur, wenn der Chipsatz dies ermöglicht, eine CPU nehmen, die nicht ganz so alt ist. Der Pentium ist aus 2006 (Vor der Core 2 Reihe noch), ist in 65nm gefertigt, hat eine TDP von 95 Watt und scheint sich schlecht kühlen zu lassen. Die Sprüche wegen der "Warmhalteplatte" waren damals leider Gang und gebe und werden heute auch immer wieder von neuem ausgepackt. Ich finde sie auch unangebracht, da deine Frage ernst gemeint war und du natürlich eine ernstgemeinte Antwort erwartet hast. Aber die Botschaft im Kern dieses Spruches ist leider alles andere als abwegig. Die CPU leistet einfach kaum noch etwas. Erst die 45nm Fertigung wurde zum Gamechanger und Intel fing erst mit den Core 2 Chips an, alles wegzublasen. Alles davor waren leider nur heißwerdende und lahme Lückenfüller.

Da es aber anscheinend aus einem Fertig-PC aus der Zeit, wo der CPU noch recht aktuell war, kommt, wird wohl kaum ein aktuellerer CPU verwendet werden können.

Sei mir nicht böse, aber unter den angegebenen Umständen (50 € und solch alte Hardware) solltest du dieses Unterfangen wirklich vergessen. Einzig aus dem Athlon, den 4GB DDR2-Speicher und der GTS250 lässt sich noch ein System machen, wenn du noch am besten ein neues Netzteil kaufst. Den DDR3-Ram kannst du verkaufen (auch wenn nicht mehr wie 10 € dabei rumkommen -> Siehe aktuelle DDR3-Preise). Das OEM-Board wird man nur sehr schwer los. Den Intel kann man aber noch bei eBay zur Auktion reinsetzen. Irgend ein Depp findet sich bei CPU's eigentlich immer. Die IDE-Festplatten werden auch recht häufig gesucht. Die sind als Neuware ausgestorben und es gibt immer wen, der sowas sucht. Check sie mit einem Tool durch und lösche sie Anständig. Da bekommste auch ein paar Taler für. Aber mit 50 € reißt du da nichts. Damit kannst du ein System vor dem tot bewahren. Aber 2 Systeme, von denen eines als HTPC fungiert, bekommst du sinnvoll damit nicht zusammen.

So ein lacher am Abend ist ne herrliche sache :D wer soll den Müll kaufen? Vielleicht mit etwas Glück ein Technik Antiqitäten Museum xDDD
Das ist kein Müll. Technik ist erst Müll, wenn sie nicht mehr funktioniert. DDR2-Speicher oder IDE-Festplatten werden immer gesucht. Ein Ersatzmainboard für ein älteres System oder eine Ersatz-CPU geht auch über den Ladentisch. So lange Technik funktioniert, hat es einen Wert. Es muss nur in dem Moment jemand brauchen. Da ich eine Zeit lang in einem Systemhaus gearbeitet habe, weiß ich, wovon ich rede. Wir sind regelmäßig nach alter Hardware gefragt worden. SD-RAM, IDE-Festplatten, IDE-Laufwerke, DDR1-RAM, DDR2-RAM, Floppies, serielle Modems, AGP-Grafikkarten, ISA-Steckkarten, PCI-Grafikkarten, Mäuse für die serielle Schnittstelle, Tastatur mit DIN-Anschluss. Gesucht wird so etwas immer mal wieder. Und wenn man einen Markt mit großer Reichweite nimmt, wird man das meiste auch irgendwie los. Es muss nur funktionieren.
 
OK, Update im Post #1 vermerkt.
Da ich nach so vielen belastenden Beweisen also tatsächlich nur noch von "Mission Impossible" reden kann, habe ich Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt und eine Budgeterhöhung durchgesetzt.
Allerdings haben sich die Spielregeln nun auch etwas geändert, denn der HTPC hat nun ein festes Gehäuse, welches er beziehen soll und in das er auch reinpassen muß.
Es handelt sich hierbei um ein Aerocool DS Cube (zu meiner Strafe, auf Wunsch der Finanzministerin in der Pink Edition...)
Es sind nun 130€ Spielraum vorhanden. Darum habe ich mich auf die Suche gemacht und möcht nun zwei Optionen vorstellen, welche sich mir auftaten:
.

Oder noch ganz anders?
Mit Intel-CPU habe ich nichts mit 4 Kernen im Bereich Neuware gefunden. Im Gebrauchtmarkt ist in der Preisklasse evtl. ein core2Quad System zu finden, aber nicht wirklich erstrebenswert, wie ich finde.
 
Der HTPC soll ja sparsam und leise sein. Daher wäre ich alleine deswegen schon für Option 2, da der FX-6100 schon 95 Watt TDP hat. Ein Core2Quad ist da auch nicht gerade ein sparsamer Leisetreter. Den A8 bekommste auf 45 Watt herunter. Das DS-Cube hat meines Wissens nach µATX. Da haste eine große Auswahl. Aber nicht mit AM3+. Das rausgesuchte Board hat einen 700er Chipsatz. Nur einmal so nebenbei. Mein alter Phenom II hatte ein MSI-Board mit AMD 790GX Chipsatz. Das war ein AM2+-Board. Also so eines aus der Generation, das du für deinen 6000+ hast. Ich würde also vom Board die Flossen lassen. Es ist nie gut, wenn Chipsätze deutlich älter sind als die Prozessoren. Ich wäre wie gesagt für Option 2. Für deinen Einsatzzweck würde es aber ein günstigeres Board auch tun: z.B. Gigabyte GA-F2A68HM-DS2 Preisvergleich | Geizhals Deutschland
Außerdem sparst du dabei die zusätzliche Grafikkarte ein. Den DDR3-RAM kannste dafür nutzen. Wenn du aber mehr als 4GB haben willst, verkauf ihn und schaffe gleich ein 8GB-Kit mit höherem Takt an wie z.B. das Ares mit 2133 MHz. Die liegen bei um die 40 € und du bekommst dadurch mehr Power für die Grafikeinheit.

Für einen HTPC kannst du von der reinen Rechenleistung einen Celeron oder Pentium nehmen. Da gibt es recht günstig Boards direkt mit passiv gekühlter CPU wie dem Celeron J1900. Allerdings kannste damit das zocken von Spielen fast komplett vergessen. Die iGPU ist ausschließlich Richtung Multimedia und "Mauptsache-man-bekommt-ein-Bild" orientiert.Das gleiche gilt übrigens auch für die alten SoC-APU's von AMD wie den A4-5000. Hat zwar etwas mehr GPU-Power als der J1900, aber dafür lahmt der CPU Teil richtig schlimm. Dann solltest du lieber ein günstiges AM1-System nehmen.
Falls dir das spielen älterer Spiele dann doch egal sein sollte, dann kannste dir ja mal eines dieser Dinger ansehen:
ASRock Q1900M (90-MXGTH0-A0UAYZ) Preisvergleich | Geizhals Deutschland
ASRock QC5000M (90-MXGYU0-A0UAYZ) Preisvergleich | Geizhals Deutschland

Ansonsten nimm den A8.
 
Danke, das hilft mir bei meiner Enttscheidung sehr, mir ist auch etwas unwohl bei den Bedingungen des Gebraucht-Bundles.. keine I/O Blende, keine Rechnung, keine Restgarantie, kein HDMi und wie du schon sagst, ein veralteter Chipsatz.
Der A8 hat zwar 2 Kerne weniger, aber bleibt bestimmt auch deutlich kühler. Das FM2+ Mainboard habe ich ausgesucht, weil es 4 Ramslots hat, denn ich glaube kaum dass die Ramkühler der Evo Cors Dimms unter den lüfter des Alpenföhn passen würden. So könnte man sie auf die beiden äusseren Slots Stecken und diesem Problem aus dem Wege gehen. Dualchannel ist dann immernoch möglich. Eine weitere Option wäre, dass ich 2 Dimms aus meinem Hauptrechner nehme, der dann nur noch 8GB Ram hat und diese dann auf ein MSI A88XM-E35 V2 Stecken würde. Die Platine hat nur 2 Dimm Slots, aber den deutlich aktuelleren Chipsatz. Da die Corsair Dimms LP (low Profile), also sehr platsparend sind, passtd das dann schon eher, zumal die GPU dann auch mehr Ram zugewiesen bekommen kann, allerdings sind das nur DDR 16000er Riegel. Wäre aber eine Übergangslösung bis nächsten Monat dann anderer Ram und noch eine SSD dazukämen..
Also was eher.. Asrock oder MSI?
 
Naja dein Evo Corsa ist auch nur 1600. Das ist für eine AMD-APU allgemein zu wenig, da vor allem die integrierte Grafik davon profitiert, wenn er mehr hat. Der A88X richtet sich eigentlich vornehmlich an Übertakter. Dann solltest du aber auch gleich 2400er RAM nehmen und diesen denn per UEFI auf 2400 MHz fixieren. Damit kann der Grafikpart sich besser austoben. Aber 2133 MHz (laut Spezifikation) bringen auch schon genug im Vergleich zum 1600er. Der Teufel bei den Chipsätzen liegt im Detail: List of AMD chipsets - Wikipedia, the free encyclopedia

Laut der Liste sind die Unterschiede kaum nennenswert. Der 68er hat 2 USB 3.0 weniger und sind nicht nativ im Chip integriert, sondern nur extern angebunden. Das tut aber der Technik selbst keinen Abbruch. Mehr als 2-3 SATA-Laufwerke wirste bei einem HTPC wohl kaum verwenden. Da macht es auch nichts, das der 68er nur 4 SATA 3.0 und keine 8 hat. Die restlichen Unterschiede liegen in der Software und in den Grenzen bei den Taktraten. Die A88X Boards unterstützen zum Beispiel auch RAM-Taktraten von 3200 MHz. Der A68 wird mit nicht mehr als 2600MHz angeboten. Außerdem haben A88X sowie A78 mehr CPU-Phasen, die du aber eigentlich nur benötigst, wenn du die Taktraten der Cores oder der GPU anhebst (besonders bei den A10-XXXXK oder Athlon K-Modellen).

Welchen Hersteller du nimmst, spielt heutzutage kaum eine Rolle. Die einen verteufeln ASUS, die anderen lieben sie. Die einen hassen Gigabyte und hatten damit Probleme, andere empfehlen nur deren Boards. Die einen bekommen bei MSI das große Kotzen, andere knien vor den Platten nieder. Und das gleiche gilt auch für AsRock. Die einen mögen sie (so wie ich) und andere hassen sie abgrundtief. Probleme kannst du mit jedem Board haben. Aber am Ende ist es wichtig, das eines wie gewünscht funktioniert. Jetzt aktuell habe ich mehrere B85 Anniversary-Boards in meinem Umfeld im Betrieb. Mein vorheriger PC hatte ein MSI-Board. Allerdings waren mir die dieses mal zu teuer. Wer weiß, was es als nächstes wird. Also wirf eine Münze. Denn bei deinen Anforderungen ist es wirklich furzegal, welches du nimmst ;)
 
Ok, also meine Wahl ist nun auf das MSI A78M-E45 V2 gefallen. Zum einen hat es besagte 4 Rambänke, einen optischen SPDif Ausgang für meinen Receiver, die Spannungswandler haben einen eigenen Kühler und bis auf Ausfall des Onboard-Sounds kann ich in bisher fast 18 Jhren PC-Schrauberei nichts schlimmes an MSI finden. Desweiteren reicht ja der 78er Chipsatz dann völlig aus. Gigabyte habe ich außen vorgelassen, weil ich von meinem jetztigen Board und Erfahrungen anderer User weiß, dass das Uefi sehr unübersichtlich ist, AsRock soll sich ja im Laufe der Jahre gebessert haben, zu Zeiten des A64 z.B. hat man sich aber besonders ungern an Spezifikationen gehalten und eben aus diewser Zeit habe ich noch eine Menge Probleme in Erinnerung..ist so ein 50/50-Gefühl.. Asus wäre auch noch eine Option gewesen, allerdings war mit meinen Kriterien von denen nicht allzuviel reizvolles dabei. Biostar ist mir erfahrungstechnisch fremd, daher lieber nicht.
PS... die Evo Corsa sind 1866er ... die Corsair nur 1600er..
 
...AsRock soll sich ja im Laufe der Jahre gebessert haben, zu Zeiten des A64 z.B. hat man sich aber besonders ungern an Spezifikationen gehalten und eben aus diewser Zeit habe ich noch eine Menge Probleme in Erinnerung..ist so ein 50/50-Gefühl. Biostar ist mir erfahrungstechnisch fremd, daher lieber nicht...

Du schreibst als wärst du in meinem Kopf gewesen :D genau diesem problem musste ich mich nämlich auch schon stellen, Biostar?? Machen die Bio Sprit? AsRock? Da kann ich gleich Müll kaufen. So jedenfalls die errinerung an AsRock, auch wenn es sich wie du sagst sehr verbessert haben soll bzw. unter den top qualitäten mit mischt, bleibt dieses ungute Gefühl bestehen :D
 
Du schreibst als wärst du in meinem Kopf gewesen :D genau diesem problem musste ich mich nämlich auch schon stellen, Biostar?? Machen die Bio Sprit? AsRock? Da kann ich gleich Müll kaufen. So jedenfalls die errinerung an AsRock, auch wenn es sich wie du sagst sehr verbessert haben soll bzw. unter den top qualitäten mit mischt, bleibt dieses ungute Gefühl bestehen :D
Bei AsRock könnt ihr die Bedenken wirklich begraben. Ich kaufe deren Boards eigentlich sehr gerne. Ich habe zwar keinen Bezug zu den Boards was OC angeht. Aber ich bin sowieso eher ein Freund der Spezifikationen. Auch wenn sich AsRock früher nicht immer strikt daran gehalten hat. Mittlerweile stehen sie den anderen Herstellern kaum nach. Und das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt ebenfalls.
 
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