Koalition stößt Deutsche Telekom vor den Kopf - Internetausbau soll beschleunigt werden

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Die sollten neben der Quantität auch mal ein bissel auf die Qualität der neuen Anschlüsse achten! Als ich letztes Jahr in meine neue Wohnung gezogen war (wo DSL erst seit kurzem anlag) durfte ich von den versprochenen 16 MBit tatsächlich nur ~2 MBit genießen, der Rest blieb scheinbar in der Leitung stecken. Erst nach monatelangen Beschwerdebriefen und über Wochen hinweg (selbst) durchgeführten Messungen wurde der Verteilerkasten vorm Haus modernisiert und seitdem hab ich immerhin im Schnitt 14 MBit, nur der Upload ist nach wie vor unterirdisch langsam... :ugly:
 
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Da haben sich aber auch all die ganzen anderen Mitbewerber zu beteiligen. Die wollen doch auch nur verkaufen, wo es sich lohnt. Zumindest hab ich es noch nicht gesehen, das Freenet, Alice und wie die alle heißen, ein Interesse daran haben sich am Ausbau zu beteiligen. Die sind erst recht nur daran interessiert, die Leitungen von der Telekom möglichst günstig zu bekommen und auch in den Ballungsgebieten max. Speed zu verkaufen. Die Jucken die ländlichen Gebiete erst recht net.

Auch Telefonica und Arcor zähle ich hinzu. Die haben eigene Leitungen & Hardware, wollen aber auch nur in Ballungsgebieten ihren Service anbieten.

Das sind meiner Meinung nach die wahren Parasiten, wieso es mit dem Ausbau net voran geht. Die Telekom macht da wenigstens was. Aber wieso sollte sie noch mehr Geld ausgeben, das die anderen parasitär daran profitieren ohne auch nur einen Finger rühren zu wollen ?


Parasiten ? die telekom ist der vermieter und machte damals die tür weit auf
die telekom hat verschlaffen
 
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Meiner Meinung ist der Beste Weg wenn die Bundesnetzagentur als Betreiber der Netze auftritt, sowohl Telefon als auch Kabel und dann alle Unternehmen (auch Telekom oder Kabeldeutschland) für die Nutzung der Leitung finazieren, ich bevorzuge es ohnehin wenn die Infrastruktur in Staatsbesitz ist. Die Bahn ist ein gutes Beispiel dafür was passiert wenn man auf Krampf versucht ein Unternehmen zu privatisieren und auf Gewinn trimmt, der Service ist fürn Arsch, die Preise gehen durch die Decke und die Verspätungen spotten jeder Beschreibung.
 
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Was hier viele vergessen ist das die Telekom hier eine besondere Rolle inne hat. Die Telekom als ehemaliger Staatlich geförderter Monopolist ist in Deutschland für die Grundversorgung zuständig. Was nun Grundversorgung im einzelnen Bedeutet sagt Vater Staat. Und wenn Vater Staat sagt das ein Internetanschluß mit 50mbit DSL zur Grundversorgung zählt dann muß die Telekom das ermöglichen. Und was auch schon einige vor mir gesagt haben, die Telekom ist damals mit einem Immensen Vorteil in die Private Wirtschaft gestartet. Die Infrastruktur war damals schon vorhanden (Leitungen, Verteiler Kästen etc)
 
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Meiner Meinung ist der Beste Weg wenn die Bundesnetzagentur als Betreiber der Netze auftritt, sowohl Telefon als auch Kabel und dann alle Unternehmen (auch Telekom oder Kabeldeutschland) für die Nutzung der Leitung finazieren, ich bevorzuge es ohnehin wenn die Infrastruktur in Staatsbesitz ist. Die Bahn ist ein gutes Beispiel dafür was passiert wenn man auf Krampf versucht ein Unternehmen zu privatisieren und auf Gewinn trimmt, der Service ist fürn Arsch, die Preise gehen durch die Decke und die Verspätungen spotten jeder Beschreibung.

Nun ja, der Staat als besserer Unternehmer? Hast Du irgendeine Ahnung, wie teuer telefonieren war, als die Deutsche Post noch Monopolist war? Ich kann mich noch sehr gut an 50 Pfennig/Minute für ein Telefonat in eine 25 km entfernte Stadt erinneren... Auslandsgespräche waren damals 100x so teuer wie heute. Ins Mobilfunkgeschäft ist erst Schwung gekommen, als Vodafone eingestiegen ist. Und die waren dann plötzlich schneller am Markt als die Telekom.

Monopole - auch staatliche - helfen nicht weiter. So werden nur Zustände zementiert. Warum Innovation, wenn man nichts davon hat? Das Problem bei der Bahn ist die Öffnung des Netzes. Im Fernverkehr fehlt der Wettbewerb. Darum hat die Bahn dort keine Motavation, irgendetwas zu verbessern. Verstaatlichung hilft da auch nicht.
 
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Ihr dürft mal nicht davon ausgehen, das mit den 50 Mbit bis 2018 der kabelgebundene Ausbau gemeint ist, das ist tatsächlich unmöglich. Vielmehr wird man hierbei wohl an Funkverbindungen denken um die ganzen Dörfer in der kurzen Zeit zu versorgen. Das wird wohl durchaus möglich sein. Da hat dann jeder Dorfbewohner seine 50 Mbit, zumindest solange bis die Nachbarn auf die Idee kommen, mal ein paar Downloads zu starten.
 
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Ich kann das aktuelle Verhalten der Telekom schon verstehen. Man hat wenig Lust die Netze auszubauen um die Leitungen dann an andere Leute zu vermieten. Allerdings hatte man früher auch keine Lust: Pech gehabt.

In Thüringen hat der Netzausbau im ländlichen Raum mmn große Fortschritte gemacht. Wer wissen will wovon ich rede kann sich ja da shier mal durchlesen:
https://www.encoline.de/www/encoline/ueberuns/
 
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Die sollen auch mal mit dem FTTH-Ausbau in die Pötte kommen - unserer Gemeinde wurde grob "Ende 2012" als mögliches Datum genannt, wobei ich daran so langsam zweifele ... ich will meine 200 MBit! 50 sind auf Dauer auch zu wenig, wenn man die Leitung nicht alleine nutzten kann ... *hust* :ugly:
Denken hilft!! hat ne 50Mbit/s und reg sich auf. :what:
Ach wie finde ich manche Meinungen der User wieder super. Ein Unternehmen soll den ganzen ausbau durchführen und finanzieren, aber ohne wieder die Einnahmen zu bekommen. Das was die Bundesnetzagentur macht ist eine Schweinerei. Eine Privatperson baut sich auch kein Haus für 4000000€ und vermietet es für 50€ im Monat. Aber genau das ist des was die Bundesnetzagentur macht.

Andererseits merke ich immer wieder, das viele Nutzer am besten GBit Internet wollen aber dafür vllt 10€/Monat zahlen wollen. Genau durch solche dinge braucht sich keiner wundern wieso nicht ausgebaut wird.

Mit dem FTTH ausbau liegt es deswegen zusammen, das die Telekom das erstmal in Städten ausbaut. Das hat folgende Gründe: Dort gibt es Wohnungsbaugesellschaften die 50 oder mehr Häuser besitzen auf einer Fläche von 2km² mit vllt 2000 Wohnungen. Dort lohnt sich die Ivestition eher als wenn da ein Dorf kommt mit 2000 Haushalten auf einer Fläche von 10km² wo dann wir oben beschrieben alle nur 10€/monat zahlen wollen.

u made my day. :lol::lol::lol:
Die Kommunen zahlen 90% des Ausbaues und Telekom kassiert !!! :wow: Was der Witz an der Sache ist. Zu gleich mach aber die Telekom mit den Kommunen Verträge das sie allein Anbieter ist, denn fragt sich hier keiner warum auf dem Land es meisten nur Telekom Anschluss gibt. Die Telekom kann nur kassieren und das wars aber auch. Ausbau nur in Großstädten und das wars. Traurig, Ich finde den Zug der Regierung sehr gut, denn Konkurrenz belebt das Geschäft und treibt die Entwicklung voran. Da sich die Telekon mur noch auf Städte Ausbau konzentriert und die Ländlichen Gegenden in Stich lässt, dabei bleibt auch die Hardware die Verteiler-Stationen auf den ländlichen Gegenden auch auf der Strecke und man muss sehen wie man klar kommt. Daher Kapitallismus, dort wo Geld ist wird was gemacht und der Rest, soll sehen wo er bleibt. Ich habe zwar 16K(lite) Leitung aber das ist nur Wunschdenken und VDSL bleibt nur ein Traum. Daher die Tele(gier)kom kann ruhig eins auf den Deckel bekommen und so bald hier was anderes außer Tele(gier)kom kommt wechsle ich. Da bei mir die Tele(lüg)kom Versprechungen macht und es niemals einhält.
 
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Allerdings hat die Privatisierung dem Staat auch einiges ein Geld eingebracht (ca. 62 Mrd. D-Mark) und die Telekom hat immer noch Personal mit alten Verträgen. Also kommt der Wettbewerbsvorteil durch die Bestandsinfrastruktur von 1995 zustande. Die Infrastruktur dürfte mittlerweile grossteils verändert/umgebaut und technisch angepasst worden sein und dies hat natürlich auch Geld gekostet. Meiner Meinung sind alle Beteiligten Unternehmen gewinnorientiert und keiner sozialer oder unsozialer wie der Andere.
 
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Wenn die denen das kürzen, ziehen die sich dann irgendwann aus dem Gebiet zurück <-<
Das wird keinen positiven Effekt haben, es stand ja schon beim Glasfaser Ausbau schnell Fest das die Leitungen vermietet werden müssen zwar erstmals frei Wahl aber wenn es denen nicht passt wird runter reguliert.
Ganz ehrlich Leute, warum sollten die ein Dorf ausbauen? Damit sich das vom Ausbau Punkt in 10 Jahren gelohnt hat? Wenn man die Technik so belassen würde, was in den nächsten 10Jahren drin ist ja nicht einmal bekannt. Aber lasst sie ausbauen, damit der nächste den teuren Anschluss für nen 10er bekommen kann damit es 30 Jahre dauert bis sich da irgendwas gelohnt hat, Klasse super. Das ein guter Ausbau gehen kann beweisen einige Regional Anbieter, z.B EWE Tel hier im Norden. Aber das ist auch deren Investition und sie können diese Verhökern wie und vor allem an wen zu welchen Konditionen sie es wünschen. Hier wird einer gezwungen quasi gewinne für andere zu generieren was echt abartig ist. Ist ja nicht so als hätte die T-Com nicht Geld in die Hand genommen und würde Orte mit ADSL+ oder gar VDSL erschließen, wenn sie halt ein exklusive recht auf ihre Technik haben.
Ich finde es auch Persönlicher Sicht schon immer krass was man in einigen Foren liest wenn denn mal ausgebaut wurde von der Telekom so etwas in die Richtung: "Die Telekom hat jetzt so einen Kasten vor die Tür gestellt, die Verfügbarkeitsprüfung auf deren Seite sagt 50k, bei 1u1 steht aber nur bis zu 6k, wann bekommt man das bei denen? Die 45 € sind mir zu viel...." Viele sind NICHT bereit dafür zu bezahlen wenn es neue Technik gibt, geiz ist geil wird scheinbar in vielen fällen hier groß geschrieben, warum sollte ich mehr wenn ich auch billiger bekomme? Dazu noch, die Telekom kann ihre Preise von den Endprodukten nicht senken, weil diese von der BNA genehmigt werden müssen, was häufig nicht erlaubt wird damit sie Kunden verlieren.

Und im allgemeinen, ist ja nicht so als würden kosten anfallen für die Kabel, ja sie sind älter es kommt auch vor das einiges getauscht werden muss. Die Gebäude (HvT´s) müssen auch unterhalten werden, Kvz geflickt und sonst was, dass ist halt alles eine Kalkulation der BNA aber die wollen halt das Monopol wegdrücken.
 
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Das der Staat als Unternehmer nicht immer eine gute Figur macht ist mir klar, aber wenn du eine diskriminierungsfreie Grundversorgung willst, dann ist das mit der Privatwirtschaft nur schwer möglich. Weil es wie schon so oft hier erwähnt sich finanziell nicht rechnet. Wenn es einen Netzbetreiber gibt von dem alle Anbieter den Teil des Netzes mieten den sie nicht selber abdecken (Die letzte Meile) oder dessen Netz sie teilweise vollständig in Anspruch nehmen, dann können über diesen Weg auch Anbieter wie 1und1 an dem Ausbau finanziell beteiligt werden und die Investitonskosten bleiben dann nicht bei der Telekom hängen.
 
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Sag dass mal der Telekom ;) Die währen sich hier mit Händen und Füßen. Selbst einen freien Port von der Telekom, für die Konkurrenz, zu bekommen ist hier Glückssache.
 
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Ja die Telekom, wie jeder andere Anbieter möchte sein Netz natürlich in eigener Hand behalten, da sich auf die Art eine gewisse Marktmacht manifestieren läßt und man einnahmen generiert unabhängig davon wen die Endkunden als Provider nutzen. Dann muss man wirklich mit Leistung überzeugen, mit einem Fairen Preis und Zusatzdiensten die einen echten Mehrwert bieten für den Kunden und wer will das schon, damit gehen natürlich immer höhere Kosten und in Folge dessen geringere Erträge einher. Als nächste Folge eines Bundesweit einheitlichen Netzbetreibers würde es wohl zu einem erneuten Gründungsboom kommen und sei es durch Discounter und andere Handelsunternehmen, da meine keine eigene Infrakstruktur mehr vorhalten müsste.
 
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