Die Verdunstung muss außerhalb des zu kühlenden Raumes erfolgen, sonst hat man einfach nur einen Luftbefeuchter. (Die weiterhin als "Klimagerät" in Baumärkten stehen.)
Die Feuchtigkeit der Umgebungsluft wäre in tropischem Klima, zum Beispiel Südostasien, ein KO-Kriterium, weil die Kühlleistung auf 0 beim Taupunkt sinkt. Das muss man bei der Marktgröße und damit den Preisen für kommerzielle Umsetzungen bedenken. Aber in Mitteleuropa geht Hitze mit Trockenheit einher. Tatsächlich ist einer der meistgenannten Vorschläge zur Verbesserung innerstädtischen Klimas nichts anderes: Bäume. Die verdunsten auch nur Wasser (das dafür in großer Menge vorhanden sein muss) und kühlen so sich und in geringem Maße die Umgebungsluft ab. Öffentliche Sprühanlagen, bei uns noch selten aber im Mittelmeerraum schon weiter verbreitet, sowie Springbrunnen haben die gleiche Wirkung.
Da befeuchtete Luft unsere eigene Wärmeabfuhr (Schwitzen) stört, muss man sie allerdings viel intensiver austauschen. Draußen kein Problem, aber geschlossene Räume wären dann nicht mehr geschlossen und somit auch nicht isoliert. Der Wasserverbrauch solcher Luftbefeuchter (egal ob technisch oder biologisch) pro Kühlwirkung ist also viel höher als bei einem Verdunstungsanlage, welche die Kühlwirkung getrennt von der feuchten Luft bereitstellt. Letztere macht draußen erneut wenig aus, erst recht in einem heißeren, trockeneren Klima: Für Wasserflächen werden über 10 l/m² angegeben, gemessen an Empys 2,2 l pro Tag und Kühlung würde ein Freibad also 2.500 - 10.000 Wohnungen entsprechen. 5 km Flusslauf bei 10 m Breite wäre das Äquivalent zu 500.000 gekühlten Menschen. Ein größerer Baum kann auf über 1 m³ pro Tag, also über 500 Wohnungen, kommen. Da die meisten Städte hoffentlich schon deutlich mehr als einen Baum pro 500 Wohnungen haben und ein Freibad und oft auch noch einen Fluss, wäre der Wasserumsatz solcher Verdunstungskühlungen nur ein kleiner Faktor unter vielen. (Das gilt analog auch beim Verbrauch. 2,2 l pro Tag sind nichts, verglichen mit dem Trinkwasser, das ein typischer deutscher Haushalt jeden Tag wortwörtlich das Klo runterspült.)
Die Feuchtigkeit der Umgebungsluft wäre in tropischem Klima, zum Beispiel Südostasien, ein KO-Kriterium, weil die Kühlleistung auf 0 beim Taupunkt sinkt. Das muss man bei der Marktgröße und damit den Preisen für kommerzielle Umsetzungen bedenken. Aber in Mitteleuropa geht Hitze mit Trockenheit einher. Tatsächlich ist einer der meistgenannten Vorschläge zur Verbesserung innerstädtischen Klimas nichts anderes: Bäume. Die verdunsten auch nur Wasser (das dafür in großer Menge vorhanden sein muss) und kühlen so sich und in geringem Maße die Umgebungsluft ab. Öffentliche Sprühanlagen, bei uns noch selten aber im Mittelmeerraum schon weiter verbreitet, sowie Springbrunnen haben die gleiche Wirkung.
Da befeuchtete Luft unsere eigene Wärmeabfuhr (Schwitzen) stört, muss man sie allerdings viel intensiver austauschen. Draußen kein Problem, aber geschlossene Räume wären dann nicht mehr geschlossen und somit auch nicht isoliert. Der Wasserverbrauch solcher Luftbefeuchter (egal ob technisch oder biologisch) pro Kühlwirkung ist also viel höher als bei einem Verdunstungsanlage, welche die Kühlwirkung getrennt von der feuchten Luft bereitstellt. Letztere macht draußen erneut wenig aus, erst recht in einem heißeren, trockeneren Klima: Für Wasserflächen werden über 10 l/m² angegeben, gemessen an Empys 2,2 l pro Tag und Kühlung würde ein Freibad also 2.500 - 10.000 Wohnungen entsprechen. 5 km Flusslauf bei 10 m Breite wäre das Äquivalent zu 500.000 gekühlten Menschen. Ein größerer Baum kann auf über 1 m³ pro Tag, also über 500 Wohnungen, kommen. Da die meisten Städte hoffentlich schon deutlich mehr als einen Baum pro 500 Wohnungen haben und ein Freibad und oft auch noch einen Fluss, wäre der Wasserumsatz solcher Verdunstungskühlungen nur ein kleiner Faktor unter vielen. (Das gilt analog auch beim Verbrauch. 2,2 l pro Tag sind nichts, verglichen mit dem Trinkwasser, das ein typischer deutscher Haushalt jeden Tag wortwörtlich das Klo runterspült.)