News Klimaanlage ohne Kältemittel: Forscher der Uni Saarland kühlen mit 3D-gedrucktem Nickel-Titan

Die Energie die weltweit aus Öl gezogen wird ist so astronomisch hoch, dass keine einzige andere Energiequelle das ersetzen könnte. Selbst wenn du so viele Atomkraftwerke bauen wolltest wie es braucht, geht dir das Uran aus, oder das Kühlwasser. Wenn du alles mit Solar oder Wind machen willst gehen dir die Rohstoffe zu deren Produktion aus.

Zudem kommt, dass nur weil etwas für ein Land wie Deutschland machbar ist (1% der Weltbevölkerung), bedeutet es nicht dass es für den Rest der Menscheit (99% der Weltbevölkerung) genug an Ressourcen übrig lässt.

Wir werden also bei der Energierzeugung in alle Richtungen denken und erweitern müssen. Es wird von allem mehr geben, nur vom Öl weniger.
Die Energie aus fossilen Quellen muss nicht eins zu eins ersetzt werden.
  • Gerade Technologien wie Wärmepumpen machen es vor: sie nutzen die Energie aus der Umgebung und führen sie im Heizmodus quasi konzentriert in das zu beheizende Gebäude. Die in eine Wärmepumpe gesteckte Stromenergie kann dadurch bis zu 4,5/5 fache an Wärmeenergie erzeugen. Bei Hoagys Erdwärmepumpe offenbar sogar 5,4.
  • Oder betrachten wir die Mobilität: der Verbrennungsmotor hat einen Wirkungsgrad von 40. Der Großteil der verbrauchten Energie wird im Betrieb in Wärmeenergie umgesetzt und geht somit verloren. Mensch könnte polemisch auch sagen, Autos seien fahrende Heizungen. Hingegen haben E-Motoren einen Wirkungsgrad im Schnitt von 80.
  • Ehe Energie aus bspw. Rohlöl in Form von bspw Benzin genutzt werden kann, muss Energie für die Raffination eingesetzt werden. Das bedeutet Energieverluste.
  • ...
-> Elektrifizierung hieße also bereits eine Steigerung der Effizienz der Energienutzung.

Darüber hinaus ließen sich Bedarfe effizienter organisieren. In der Mobilität wäre bspw. Kollektivverkehr effizienter. Dieser bedeutet weniger Fahrzeuge, die mehr Menschen befördern können. Weniger Fahrzeuge hieße außerdem, dass der Produktionsaufwand und der damit einhergehende Energieverbrauch geringer wäre. Würde also insbesondere in Städten und Umland bzw. zwischen Städten der Verkehr hauptsächlich über Kollektivverkehr geleistet, würde dies eine weitere Einsparung an Energie bedeuten.
Dann könnte mensch auch Vorgaben für die Industrie machen oder Einsatzzwecke von neuen Technologien wie KI hinterfragen und bspw. Zubau von Rechenzentren begrenzen ...
Es ließe sich also schon einiges machen. Es müsste generell grundlegend das vorherrschende Wirtschaftsmodell, überwunden werden, da unbegrenztees Wachstum auf einem begrenzten Planeten nicht funktioniert. Zumal seit einer Weile bereits zu beobachten ist, dass durch Wachstum, massiv die Natur zerstört und vergiftet worden ist - was sich auch im 6. größte Massenaussterben von Spezies äußert. Was nicht funktionieren wird, ist das Übertragen von Luxusansprüchen und Lebensweisen der Menschen aus den industrialisiertern Ländern wie auch Deutschland auf alle Menschen dieses Planeten. Wollte mensch fair sein, müsste mensch Ansprüche, die Verschwendung bedeuten, zurückschrauben - auch hierzulande. Und nein, dies hieße nicht, wieder in Höhlen hausen zu müssen.

Was auch astronomisch hoch ist, ist der Anteil an Energie, der ungenutzt verpufft, wenn man fossile Energie nutzt.
Ebenso fällt die Rechnung astronomisch aus:
Jedes Jahr importiert Deutschland fossile Brennstoffe im Wert von ∅ 81 Milliarden Euro.
Quelle: https://www.kfw.de/PDF/Download-Cen...025/VK-Nr.-251-April-2025-fossile-Importe.pdf

Edit: auf die Kosten für die fossilen Brennstoffimporte müssten eigentlich noch die Klimakrisenfolgekosten draufgeschlagen werden.
 
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Die Energie aus fossilen Quellen muss nicht eins zu eins ersetzt werden. Gerade Technologien wie Wärmepumpen machen es vor: sie nutzen die Energie aus der Umgebung und führen sie im Heizmodus quasi konzentriert in das zu beheizende Gebäude. Die in eine Wärmepumpe gesteckte Stromenergie kann dadurch bis zu 4,5/5 fache an Wärmeenergie erzeugen. Bei Hoagys Erdwärmepumpe offenbar sogar 5,4.
Oder betrachten wir die Mobilität: der Verbrennungsmotor hat einen Wirkungsgrad von 40. Der Großteil der verbrauchten Energie wird im Betrieb in Wärmeenergie umgesetzt und geht somit verloren. Mensch könnte polemisch auch sagen, Autos seien fahrende Heizungen. Hingegen haben E-Motoren einen Wirkungsgrad im Schnitt von 80. Elektrifizierung hieße also bereits eine Steigerung der Effizienz.
Darüber hinaus ließen sich Bedarfe effizienter organisieren. In der Mobilität wäre bspw. Kollektivverkehr effizienter. Dieser bedeutet weniger Fahrzeuge, die mehr Menschen befördern können. Weniger Fahrzeuge hieße außerdem, dass der Produktionsaufwand und der damit einhergehende Energieverbrauch geringer wäre. Würde also insbesondere in Städten und Umland bzw. zwischen Städten der Verkehr hauptsächlich über Kollektivverkehr geleistet, würde dies eine weitere Einsparung an Energie bedeuten.
Dann könnte mensch auch Vorgaben für die Industrie machen oder Einsatzzwecke von neuen Technologien wie KI hinterfragen und bspw. Zubau von Rechenzentren begrenzen ...
Es ließe sich also schon einiges machen. Es müsste generell grundlegend das vorherrschende Wirtschaftsmodell, überwunden werden, da unendliches Wachstum auf einem begrenzten Planeten nicht funktioniert. Zumal seit einer Weile bereits zu beobachten ist, dass durch Wachstum, massiv die Natur zerstört und vergiftet worden ist und was sich auch im 6. größte Massenaussterben von Spezies äußert. Was nicht funktionieren wird, ist das Übertragen von Luxusansprüchen und Lebensweisen der Menschen aus den industrialisiertern Ländern wie auch Deutschland auf alle Menschen dieses Planeten. Wollte mensch fair sein, müsste mensch Ansprüche, die Verschwendung bedeuten, zurückschrauben. Und nein, dies hieße nicht, wieder in Höhlen hausen zu müssen.


Ebenso fällt die Rechnung astronomisch aus:

Quelle: https://www.kfw.de/PDF/Download-Cen...025/VK-Nr.-251-April-2025-fossile-Importe.pdf
Ja, ein Übergang in neue Technologien kann aber nicht erzwungen werden.

Die Politik hat in der Vergangenheit den Fehler gemacht, die Menschen zu überfordern, wobei die Technik (WP) nicht bezahlbar war (Heizungsgesetz). Zudem nicht voll entwickelt. Das Gegenteil ist eingetreten.

Innovationen brauchen einen Anschub aber der Mensch darf nicht überrollt werden.

Es bringt nur wenig, wenn in DE der CO2 Verbrauch fällt aber dafür Fabriken schließen und Arbeitslosigkeit herrscht.

Der Mensch darf nicht geopfert werden.
Das geht schon noch deutlich effizienter. Meine Erdwärmepumpe hat übers ganze Jahr gerechnet eine reale Arbeitszahl von 5,4. Ich habe die gesamte Heizanlage (inklusive Heizkreis- und Solepumpe) an einen eigenen Zähler gehängt, um den realen Verbrauch zu messen.

Wenn ich den Strom zum Betrieb vollständig zukaufen müsste, käme ich bei meinem Stromtarif von 30c/kWh auf unter 30€ pro Monat. Da Warmwasser etwa die Hälfte des Verbrauchs ausmacht und ich immer Sommer dank PV ganz autark bin und im Winter zumindest anteilig, sind es real eher um die 10€. Und dafür ist es das ganze Jahr über angenehm warm im ganzen Haus (162m²). Noch dazu ist die Wärmepumpe praktisch lautlos und nahezu wartungsfrei (Erdwärmepumpen haben keine Außeneinheit).

Die Erdbohrung hat übrigens 6k€ gekostet. Ich hab mir aber nicht die Mühe gemacht, auszurechnen, wann die sich amortisiert hat, weil für mich nicht die Kosten, sondern ausschließlich die Nachhaltigkeit im Vordergrund stehen.

Mein Arbeitskollege hat gerade in seinem fast 100 Jahre alten Haus die Gasheizung durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ersetzt. Ist zwar nicht ganz so effizient wie Geothermie, aber als Nachrüstlösung unschlagbar. Einbau war sehr einfach und durch die Förderung des Heizungsgesetzes war sie sogar günstiger als eine neue Gasheizung. Dabei hat er sogar nur das Minimum an Förderung bekommen, weil er sehr gut verdient.
Effizienter geht immer aber dafür hat mich die Luft Luft Wärmepumpe (4 Split Klimas) auch nur 6500€ mit Einbau gekostet. Und ob ich am Ende für eine viel größere Investition 10€ im Monat mehr spare, ist es mir dann auch nicht wert. Finanziell auch nicht rentabel.

Luft Luft Wärmepumpen haben den Vorteil, dass sie keinen weiteren Energieträger (Wasser) aufheizen müssen. Jetzt ist Wasser sehr träge und kühlt sich ab. Bei Split Klimas entfällt dieser Zwischenschritt. Die warme Luft wird direkt in den Raum transportiert.

Von daher weiß ich nicht, ob du wirklich im mtl. Vergleich günstiger unterwegs bist.

Die Daikin Perfera kann eine Effizienz von 1:5,2 erreichen. Die Jahresarbeitszahl ist in einem Standard-Winter 4.0.

Eine Luft Wasser Wärmepumpe mit Tiefbohrung schafft mehr aber muss den gesamten Wasserkreislauf im Haus beständig auf Temperatur halten. Das kostet etliches an Energie.

Ich verstehe diesen Fetisch in DE nicht, alles mit Wasser heizen zu müssen. Um DE herum hängen an den Fassaden überall Split Klima Geräte.
 
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Ja, ein Übergang in neue Technologien kann aber nicht erzwungen werden.
Das stimmt wohl. Bleibt aber auch einzubeziehen, was die Naturgesetze den Menschen an Veränderungen von Lebensbedingungen aufzwingen, wenn die wohlhabenden Menschen (aus ökologischer Perspektive wohl alle über HartzIV-Niveau in Deutschland, insbesondere aber die Reichen) so weiter machen wie bisher.

Die Politik hat in der Vergangenheit den Fehler gemacht, die Menschen zu überfordern, wobei die Technik (WP) nicht bezahlbar war (Heizungsgesetz). Zudem nicht voll entwickelt. Das Gegenteil ist eingetreten.
Das stimmt. Vor allem wurde zu spät gehandelt und dann die Entwicklung noch abgwürgt. Durch mehr langfristige Vorgaben, hätten sich Menschen und Industrien besser auf Veränderungen einstellen bzw. sie selbst voranbringen können.

Innovationen brauchen einen Anschub aber der Mensch darf nicht überrollt werden.
Überrollt wird der Mensch wohl von der Klimakrise, die er selbst befeuert hat. Aus wissenschaftlicher Sicht hätte eine möglichst geringe Erdererhitzung erreicht werden müssen. Auf 1,5 ° C wurde sich geeinigt. Dadurch erhoffte mensch sich, dass unumkehrbare Erhitzungsprozesse (Klimakipppunkte) nicht ausgelöst würden. Bei fortgesetztem Handeln könnte aktuell aber im schlechtesten Fall von 3 Grad bereits ab 2050 gerechnet werden. Aber auch davon ab, kann bis 2100 mit bereits gravierender Erhitzung gerechnet werden:
Wenn alle Staaten der Erde ihre Klimaziele auch wirklich umsetzen und einhalten, rechnen die Forschenden hier mit circa 1,9 Grad Erderwärmung bis 2100 – wenn es bei den politischen Maßnahmen bleibt, die aktuell bereits umgesetzt sind, eher mit 2,7 Grad.
Quelle: https://www.mdr.de/wissen/umwelt-klima/klimaaufruf-drei-grad-ist-das-realistisch-100.html

Edit (der Vollständigkeit halber): Hierbei handelt es sich um globale Erderhitzung. Kippt allerdings der Golfstrom kann das für Europa eine gegenläufige Entwicklung bedeuten, wie es hier im Forum bereits im Klimawandel-Thread diskutiert worden ist.

Es bringt nur wenig, wenn in DE der CO2 Verbrauch fällt aber dafür Fabriken schließen und Arbeitslosigkeit herrscht.
Es gibt seit einer Weile neben zunehmenden Kosten aufgrund der Folgen der Klimakrise Belastungen für die deutsche Wirtschaft aufgrund hoher Gaspreise (Russland-Krieg) und aktuell verstärkt durch USA-Krieg.
Wäre die Energiewende in Deutschland weiter, der Anteil der Erneuerbaren Energien höher als heute, so wäre die Abhängigkeit von fossiler Energie geringer und die deutsche Wirtschaft resilienter. Ebenso förderlich wäre es gewesen, wenn mehr auf neue Industrien und Produktentwicklungen gesetzt worden wäre, die mit der Energiewende verknüpft sind (PV, Speicher, E-Autos ...).

Der Mensch darf nicht geopfert werden.
Naja, direkte Opfer der Klimakrise sind bspw. Menschen im Ahrtal gewesen oder auch die zunehmende Zahl, die aus Hitzschlag resultieren. An sich sind unter den Opfern die ersten die Armen, insbesondere in ärmeren Ländern. Denn diese haben nicht die Mittel, Kosten und Belastungen zu kompensieren. Das Opfern von Menschen findet so gesehen bereits statt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wäre die Energiewende in Deutschland weiter, der Anteil der Erneuerbaren Energien höher als heute, so wäre die Abhängigkeit von fossiler Energie geringer und die deutsche Wirtschaft resilienter. Ebenso förderlich wäre es gewesen, wenn mehr auf neue Industrien und Produktentwicklungen gesetzt worden wäre, die mit der Energiewende verknüpft sind (PV, Speicher, E-Autos ...).
Das stimmt. Wer mit Gas heizt wird schon kurzfristig starke Preissteigerungen erleben. Kürzlich hat ein LNG Tanker mitten auf dem Ozean den Kurs gewechselt und ist statt nach Europa nach Asien gefahren, weil die Asiaten die Europäer überboten haben. Der Gaswettbewerb ist brutal seitdem es kein Gas aus Russland gibt.

Es gibt drei Anbieter für LNG Gas. Quasi Monopol Konzerne die den Preis bestimmen. Diesen Winter ist vorbei mit günstigen Gas, und die Straße von Hormus bleibt eine Baustelle. Von daher bin ich froh auf Split Klima umgerüstet zu haben.

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Die 87€ von Alki sind kein Normwert, selbst mit modernisierten Fenstern (machen nicht viel aus) und nachtr. verdämmten Außenwänden nicht. Das Haus ist von 1933. Er kommt mit den Maßnahmen in der Energieklasse von H bestenfalls in F. Oder was hat Alki in seinem Energieausweis stehen?

Für einen Altbau vor 1990 mit 120m2 werden durchschnittlich zwischen 1800 - 2400 Liter in DE an Heizöl benötigt. Oder 15 - 20 Liter pro m2. Alkis Haus ist von 1933, lass das mal von einer KI ausrechnen was da pro qm2 mit den genannten Modernisierungen anfällt. Da sind wir bei 20 Litern, wenn alles top saniert wurde. Hat er wirklich alles gemacht, was geht, denn dann wäre der Mann reich? (Fenster, Außenwände, Dach, Haustür etc.)


Nehmen wird faire 2000 Liter (1€ pro Liter), dann sind wir bei 166€ mtl. ohne Wartungskosten und Warmwasser (+ 30€).

Mir ist es schleierhaft, wie Alki auf 86€ kommt. Das ist nicht normal und kein Referenzwert.

Ich glaube, du wärst einer Antwort auf deine ursprüngliche Frage, "
Keine Ahnung warum in Deutschland das kaum jemand macht???", wesentlich näher, wenn du entsprechende Antworten anhand konkreter Einzelfälle annehmen und nicht mit Verweis auf Milchmädchenrechnungen vom Tisch wischen würdest. Am Ende ist jeder Umbau die individuelle Einzelentscheidung eines Eigentümers und keine KI-Durchschnittswert-Abschätzung.

Aber mal am Rande - meine Bude ist nicht Threadthema (auch wenns ggf. in der Diskussion relevante Sichtweisen zeigt), wäre schön wenn wir wieder zum Topic zurückkämen.
Beispielsweise hat noch keiner sich wirklich zu meinen bedenken hier geäußert. Entweder übersehe ich da was essentielles oder die neue Technik ist ohne große Platz und Gewichtserfordernisse gar nicht so einfach nutzbar...

Bislang reden wir von Grundlagenforschung an einem Funktionsprinzip. Also hat das Ding noch gar keine Platz- oder Gewichtskonzepte. Durch die unvermeidbare Wechselbeschickung werden kleinste Anlagen aber sicherlich immer unmöglich bleiben. Selbst wenn man die Zyklenfestigkeit auf Bill- statt auf Milliarden steigern könnte, braucht es einfach eine gewisse Zeit, das kühlende und das zu kühlende Medium gegeneinander auszutauschen. Und intensiver Einsatz mechanischer Energie bedeutet immer auch Erschütterungen, die ebenfalls niemand in einem Wohnhaus akzeptiert. Denkbare Einsatzgebiete wären somit industrielle Bereiche, wo man schon heute mit einigen bis mehreren dutzend m³ Anlagengröße arbeitet und wo noch mehr auch kein Problem wären – solange die Effizienz stimmt.

Was auch astronomisch hoch ist, ist der Anteil an Energie, der ungenutzt verpufft, wenn man fossile Energie nutzt.

Noch größer ist das verbreitete Halb- und Unwissen über Energie.^^
 
Noch größer ist das verbreitete Halb- und Unwissen über Energie.^^
Jaja, technisch gesehen nutzt man fast die gesamte Energie, wenn man mit fossilen Brennstoffen heizt, aber aus der gleichen Menge elektrischen Energie kann man trotzdem deutlich mehr nutzbare Wärme machen. Im Verkehrssektor sieht es auch nicht wirklich anders aus. Es reicht also ein knappes Drittel an elektrischer Energie um die gleiche Menge fossiler Energie zu ersetzen.
 
Ich glaube, du wärst einer Antwort auf deine ursprüngliche Frage, "
Keine Ahnung warum in Deutschland das kaum jemand macht???", wesentlich näher, wenn du entsprechende Antworten anhand konkreter Einzelfälle annehmen und nicht mit Verweis auf Milchmädchenrechnungen vom Tisch wischen würdest. Am Ende ist jeder Umbau die individuelle Einzelentscheidung eines Eigentümers und keine KI-Durchschnittswert-Abschätzung.
Sorry, ich habe zwei Webseiten verlinkt zum Thema „Was wird an Öl durchschnittlich verbraucht“. Das war keine KI.

Split Klimageräte machen im Altbau, wie im Neubau Sinn. Das macht die Sache gerade so interessant.

Eine Luft Wasser Wärmepumpe ist im Altbau nicht empfehlenswert. Das ist Konsens.

In DE machen wir das schlichtweg aus Gewohnheit nicht☹️. Ich verlinke dir später nochmal eine Verbreitungsstatistik von Split Klima in Skandinavischen Ländern, Ost -und Südeuropa.

In den Links unten sind renommierte, studierte und gut informierte Experten, die auch schon im ÖRR waren.

Tatsächlich ist Split Klima die Heizform, welche am wenigsten Schwachstellen hat (Anschaffungskosten, Unterhalt, Einsatzumgebung).

Ich bin überrascht, dass du das nicht weißt, wenn du „Halbwissen“ beklagst…

Alkis Bude:

Alki hat ja einiges von seinem Haus erzählt. Klar geht Split Klima auch bei ihm. Für einen Altbau geradezu prädestiniert. Er muss nur seine Elektrik auf Vordermann bringen. Die Frage ist: Muss er das? Eine Split Klima Anlage kann einfach an die Steckdose angeschlossen werden. Sofern seine Sicherungen nicht rausspringen bei ca. 1500 Watt Anlaufstrom (2,5 KW Anlage). Ansonsten läuft die Anlage bei -5 Grad nicht über 700 Watt. Beim Eteisungsvorgang (alle 3-5 Stunden) geht es über 1KW. Bei 0 Grad entfällt dies und der Verbrauch liegt bei mir bei 500 Watt. Eine weitere Anlage wird dann an einen neuen Stromkreis angeschlossen. Aber wenn seine Elektrik derart im Arsch ist, dann kann er auch keinen Föhn oder eine Waschmaschine nutzen…

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Sorry, ich habe zwei Webseiten verlinkt zum Thema „Was wird an Öl durchschnittlich verbraucht“. Das war keine KI.
Das war aber weiterhin halbgares Halbwissen. Durschnittliche Verbräuche sind wertlos. Wie viele Häuser sind denn durchschnitt? Was ist mit dem Medianverbrauch? Das sind wesentlich wichtigere Werte als der Durchschnitt der wenns doof läuft real nicht existiert.
Split Klimageräte machen im Altbau, wie im Neubau Sinn. Das macht die Sache gerade so interessant.

Eine Luft Wasser Wärmepumpe ist im Altbau nicht empfehlenswert. Das ist Konsens.
Ob im Altbau sowas sinn macht hängt von mehr ab. Genau solche Pauschalen Betrachtungen sind der Grund warum Leute so verunsichert sind oder sich gegen Technologien entscheiden obwohl sie eigentlich im Einsatzgebiet sinnvoll sind. Entscheidend ist und bleibt die eigene Bausubstanz. Zudem bringen Split-Klima auch Nachteile mit sich. Zusätzliche Lärmemission (und ja auch Leise Geräte hört man!), schlechtere Behaglichkeit, es wird deutlich mehr Staub aufgewirbelt.
Alkis Bude:

Alki hat ja einiges von seinem Haus erzählt. Klar geht Split Klima auch bei ihm. Für einen Altbau geradezu prädestiniert. Er muss nur seine Elektrik auf Vordermann bringen. Die Frage ist: Muss er das? Eine Split Klima Anlage kann einfach an die Steckdose angeschlossen werden. Sofern seine Sicherungen nicht rausspringen bei ca. 1500 Watt Anlaufstrom (2,5 KW Anlage). Ansonsten läuft die Anlage bei -5 Grad nicht über 700 Watt. Beim Eteisungsvorgang (alle 3-5 Stunden) geht es über 1KW. Bei 0 Grad entfällt dies und der Verbrauch liegt bei mir bei 500 Watt. Eine weitere Anlage wird dann an einen neuen Stromkreis angeschlossen. Aber wenn seine Elektrik derart im Arsch ist, dann kann er auch keinen Föhn oder eine Waschmaschine nutzen…

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Es gibt unterschiede zwischen Dauerlast und kurzzeitiger Lasten. Genauso wie es einen unterschied macht anhand der echten Daten was zu errechnen oder wie du anhand irgendwelcher Annahmen sich was zusammenzuschwurbeln. Kann stimmen muss es aber nicht.
 
Das war aber weiterhin halbgares Halbwissen. Durschnittliche Verbräuche sind wertlos. Wie viele Häuser sind denn durchschnitt? Was ist mit dem Medianverbrauch? Das sind wesentlich wichtigere Werte als der Durchschnitt der wenns doof läuft real nicht existiert.

Ob im Altbau sowas sinn macht hängt von mehr ab. Genau solche Pauschalen Betrachtungen sind der Grund warum Leute so verunsichert sind oder sich gegen Technologien entscheiden obwohl sie eigentlich im Einsatzgebiet sinnvoll sind. Entscheidend ist und bleibt die eigene Bausubstanz. Zudem bringen Split-Klima auch Nachteile mit sich. Zusätzliche Lärmemission (und ja auch Leise Geräte hört man!), schlechtere Behaglichkeit, es wird deutlich mehr Staub aufgewirbelt.

Es gibt unterschiede zwischen Dauerlast und kurzzeitiger Lasten. Genauso wie es einen unterschied macht anhand der echten Daten was zu errechnen oder wie du anhand irgendwelcher Annahmen sich was zusammenzuschwurbeln. Kann stimmen muss es aber nicht.
Halbwissen, so so😀. Die Experten die ich verlinkt habe sind dann auch nur Halbwissende. Wie schön, dass ihr den Durchblick habt als PC Experten.

Mein Vater hat Häuser verkauft, arbeitete Jahrzehnte bei Bausparkassen und war bei Notarterminen eingebunden.

Meine Familie hat Immobilien. Wir haben mit Heizungssystemen zu tun,

Wir haben zwei Häuser (BJ 1973 und 1992) komplett auf Split Klima umgestellt. Haben die Geräte seit 3 Jahren in Betrieb und wissen haargenau was die verbrauchen. Die Energiekosten haben sich in etwa halbiert. Meine Güte, ich habe euch sogar meine Verbrauchswerte verlinkt.

Aber ihr habt den Durchblick. Ihr differenziert euch tot und verunsichert damit die Menschen,

Wenn du weißt, wie viel Öl oder Gas dein Haus im Jahr verbraucht, dann kannst du das problemlos umrechnen, was du an an Strom für eine Split Klima brauchst.Die Geräte haben ihre technischen Angaben und damit habt ihr schon die wichtigsten Kennzahlen,

Eine gute Split Klima Wärmepumpe kann aus einem Teil Energie vier Teile Wärme machen (JAZ, Mitteleuropa). Das dies erheblich günstiger ist als Gas und Öl sollte jedem Grundschüler einleuchten.

Was glaubt ihr eigentlich wie Banken, Bausparkassen und Versicherer eine Immobilie berechnen und einschätzen? Das wird über Fragen und Dokumente geklärt. Da kommt kein Experte raus und schaut sich jede Einzelimmobilie in ganz DE an, weil alles so differenziert ist.

Aber wie gut das du und Thorsten die Experten für jede Lebenslage seid:-(
 
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Das machste mit dem Wasserkocher :ugly:
Brauchwasserwärmepumpe. Ein 70 Liter Tank kostet mit Installation 3000€. Das Wasser wird erwärmt über eine integrierte Luft Wärmepumpe. Das Prinzip ist ähnlich wie bei einem heutigen Wärmepumpentrockner. Aus einem Teil Energie holst du drei Teile Wärme raus.

Wir nutzen elektronische Durchlauferhitzer, die graduell einstellbar sind. Einmal gut duschen kostet mich zwischen 2-3 kw. Einmal Baden zwischen 6-7 KW, was schon teuer ist. Ermittelt über Home Assistant und einen elektronischen Zähler.

Wesentlich günstiger ist die BWP.
 
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Halbwissen, so so😀. Die Experten die ich verlinkt habe sind dann auch nur Halbwissende Wie schön, dass ihr den Durchblick habt als PC Experten.
Ja halbwissen. Durchschnittswerte sagen wirklich nichts aus sofern du nicht auf diesem liegst. Das hat auch nichts mit deinen verllinkten Experten zu tun die haben Ahnung und die brignen auch fundierte Argumente aber eben keine Milchmädchen durschnittsrechnung wie du sie ablieferst. In den meisten Fällen wird dort auch keine Pauschalaussage getroffen.
Mein Vater hat Häuser verkauft, arbeitete Jahrzehnte bei Bausparkassen und war bei Notarterminen eingebunden.

Meine Familie hat Immobilien. Wir haben mit Heizungssystemen zu tun,

Wir haben zwei Häuser (1973 und 1992) komplett auf Split Klima umgestellt.
Oh wow zwei Einzelfälle sind der Beweis. ich gebe dir einen Gegenbeweis. Meine Eltern haben ne Split Klima und die wird sich nie Amortisieren bzw. wenn sie ewig hält evtl. in so 200-300 Jahren. Schlicht weil die im Winter nur bei durchgehend tiefen (<-5°C) Temperaturen heizen müssen. Sie akzeptieren aber auch dass das Haus nur 19-20° warm ist. Und das mit 0815 Baustandard der 90er. Das Teil dient allen voran im Sommer den Komfort zu erhöhen.
Es ist eben nicht schwarz weiß. Split Klima haben ihre Nutzungsberechtigung sind sicher in vielen Fällen attraktiv aber eben nicht pauschal immer sinnvoll.
Aber ihr habt den Durchblick. Ihr differenziert euch tot und verunsichert damit die Menschen,
Da die Bausubstanz selbst im selben Jahrgang teilweise drastisch unterschiedlich ist, ist das der einzige Seriöse weg.
Wenn du weißt, wie viel Öl oder Gas dein Haus im Jahr verbraucht, dann kannst du das problemlos berechnen, was du an an Strom für eine Split Klima brauchst.Die Geräte haben ihre technischen Angaben und damit habt ihr schon die wichtigsten Kennzahlen,
Klar kann man das jedoch arbeitest du durchweg nur mit annahmen in allen Bereichen.
Was glaubt ihr wie Banken, Bausparkassen und Versicherer eine Immobilie berechnen und einschätzen? Das wird über Fragen und Dokumente geklärt. Da kommt kein Experte raus und schaut sich jede Einzelimmobilie in ganz DE an,

Aber wie gut das du und Thorsten die Experten für jede Lebenslagen seid:-(
wow damit haste aber echt die Argumente mal hart entkräftet, dass man bei einer Heizungsumstellung nicht pauschal arbeiten sollte. :lol:
Wir nutzen elektronische Durchlauferhitzer, die graduell einstellbar sind. Einmal gut duschen kostet mich zwischen 2-3 kw. Einmal Baden zwischen 6-7 KW, was schon teuer ist. Ermittelt über Home Assistant und einen elektronischen Zähler.

Wesentlich günstiger ist die BWP.
Ich muss mich wundern wie du mit nur 2kW Leistung duschen kannst. Betreibst du nur ein Rinnsal?
 
Ja halbwissen. Durchschnittswerte sagen wirklich nichts aus sofern du nicht auf diesem liegst. Das hat auch nichts mit deinen verllinkten Experten zu tun die haben Ahnung und die brignen auch fundierte Argumente aber eben keine Milchmädchen durschnittsrechnung wie du sie ablieferst. In den meisten Fällen wird dort auch keine Pauschalaussage getroffen.

Oh wow zwei Einzelfälle sind der Beweis. ich gebe dir einen Gegenbeweis. Meine Eltern haben ne Split Klima und die wird sich nie Amortisieren bzw. wenn sie ewig hält evtl. in so 200-300 Jahren. Schlicht weil die im Winter nur bei durchgehend tiefen (<-5°C) Temperaturen heizen müssen. Sie akzeptieren aber auch dass das Haus nur 19-20° warm ist. Und das mit 0815 Baustandard der 90er. Das Teil dient allen voran im Sommer den Komfort zu erhöhen.
Es ist eben nicht schwarz weiß. Split Klima haben ihre Nutzungsberechtigung sind sicher in vielen Fällen attraktiv aber eben nicht pauschal immer sinnvoll.

Da die Bausubstanz selbst im selben Jahrgang teilweise drastisch unterschiedlich ist, ist das der einzige Seriöse weg.

Klar kann man das jedoch arbeitest du durchweg nur mit annahmen in allen Bereichen.

wow damit haste aber echt die Argumente mal hart entkräftet, dass man bei einer Heizungsumstellung nicht pauschal arbeiten sollte. :lol:

Ich muss mich wundern wie du mit nur 2kW Leistung duschen kannst. Betreibst du nur ein Rinnsal?
Diskutieren sinnlos. Mach‘s gut.
 
Wir nutzen elektronische Durchlauferhitzer, die graduell einstellbar sind.
Wie viel kW hat dieser?
Einmal gut duschen kostet mich zwischen 2-3 kw.
Ja was ja so ca. 10 Minuten duschen entspricht wenn der Durchlauferhitzer so 18kW hat. Du hast ein h vergessen.
Ich muss mich wundern wie du mit nur 2kW Leistung duschen kannst. Betreibst du nur ein Rinnsal?
Er meint sicher den Verbrauch sprich 2kWh eine Duschvorganges. Dass passt schon. Ist dennoch teuer.


Btw mein altes Bauernhaus aus ca. 1890 mit Obergeschoss aus Anfang der 1950er ist jetzt seit 2010 Effizenthaus 85. Seinerzeit war Wärmepumpe noch nicht das Thema daher Pallets. Wie ich finde immer noch eine gute Wahl. Wenn Die Sonne strahlt fülle ich meinen Warmwasserspeicher mit Solarstrom auf.
 
Ich bin bezüglich Klimasplitanlagen großteils bei @Thomas5010. Eine Methode zur Dimensionierung hat er ja angeschnitten. Außerdem erachte ich die von ihm verlinkten Quellen wie Andreas Schmitz "Akku-Doktor" und Carsten Herbert "Der Energiesparkomissar" als sachlich brauchbar.

Wobei Klimasplitanlagen auch in Altbauten Sinn machen können. Das hängt von der Definition Altbau und dem konkreten Gebäude ab. Solche Anlagen wie auch Wärmepumpen machen noch mehr Sinn, wenn sie mit PV und Speicher kombiniert werden. Dadurch ließe sich aus PV gewonnene Energie speichern und nachts nutzen. Insbesondere im Sommer zum Kühlen und außerhalb starker Minusgrade können diese Klimaanlagen sehr effizient sein. Ein Vorteil von Klimasplitgeräten ist die Kombinierbarkeit also die Möglichkeit der Ergänzung zum bisherigen Heizystem, wie Thomas5010 das als Option auch einbrachte. Desweiteren kann es eine Lösung sein, wenn die Radiatorflächen für eine wassergeführte Heizung nicht ausreichen, um eine gewünschte niedrige Vorlauftemperatur für eine Wärmepumpe und so einen effizienten Betrieb erreichen zu können. Ein weiterer Vorteil ist das schnelle Aufheizen bzw. Abkühlen von Räumen. Wie angeschnitten haben sie aber auch Nachteile wie Rauschen, für Stauballergiker:innen gewisse Staubaufwirbelung (aber auch da kann mensch sich offenbar behelfen). Wie Thomas5010 schrieb, gibt es günstige Klimasplitanlagen, die eine günstige Beheizung bedeuten. Also eine Amortisation sollte doch recht schnell erreichbar sein. Zumal eine zukunfträchtige Heizung auch dem Immobilienwert hinzukommt.
Sollte eine Amortisation aber schwierig sein aufgrund bspw. des hohen Dämmstandes des Gebäudes, können andere Lösungen in Erwägung gezogen werden wie Belüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung oder Infrarotheizung. Letztere hat aber eine schlechtere Effizienz, da mit dieser Strom nur 1:1 in Wärme umgewandelt wird.

Das sich Versteigen auf Amortisation verstehe ich weniger, zumal wenn genügend Geld vorhanden ist. In anderen Kategorien handelt mensch doch auch nicht hauptsächlich aus Preisgründen. Mensch ist bereit mehr auszugeben bspw.: bei Lebensmitteln und Restaurantbesuchen, weil es einem besser schmeckt, bei Reisen (Zug gar Schlafwagen bei längeren Strecken statt Bus) weil es komfortabler ist usw.. Wenn bspw. die Klimasplitanlage für die Bewohner:innen einen Mehrwert darstellt - warum nicht? Noch dazu, wenn diese Heiz+Kühllösung weniger Treibhausgasaustoß bedeuten. Letzterer Punkt müsste meiner Ansicht noch viel stärker berücksichtigt werden, wollte mensch nicht mehr zu einer Verschärfung der Klimakrise beitragen sondern weniger.

Aktuelle Krisen zeigen einmal mehr, dass fossile Energien Abhängigkeit bedeutet und hohe Kosten bedeuten kann. Außerdem kommt der Faktor Peak Oil (Ölfördermaximum) hinzu, mit dessen Eintreten gerechnet werden muss. Dieses Ereignis versucht die Ölindustrie mit stetiger Erschließung nach hinten zu schieben, was auch mehr Gefahren und Verschmutzung bedeutet. Siehe bspw. Diskussion um Ölförderung in der Arktis. Aber auch die Gasfördermethode Fracking bzw. problematische Transport (Leckagen). Es wäre also auch aus der Warte der Unabhängigkeit klug, auf EE zu setzen.
 
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Wie viel kW hat dieser?

Ja was ja so ca. 10 Minuten duschen entspricht wenn der Durchlauferhitzer so 18kW hat. Du hast ein h vergessen.

Er meint sicher den Verbrauch sprich 2kWh eine Duschvorganges. Dass passt schon. Ist dennoch teuer.


Btw mein altes Bauernhaus aus ca. 1890 mit Obergeschoss aus Anfang der 1950er ist jetzt seit 2010 Effizenthaus 85. Seinerzeit war Wärmepumpe noch nicht das Thema daher Pallets. Wie ich finde immer noch eine gute Wahl. Wenn Die Sonne strahlt fülle ich meinen Warmwasserspeicher mit Solarstrom auf.
18 oder 21KWh pro Stunde hat der Durchlauferhitzer. Zudem ist ein moderater Durchflussbegrenzer drin. Ja, und das ist über das Jahr gesehen immer noch teuer. Immerhin besser als die manuellen Durchlauferhitzer. Aber die 2KW (ohne h) ist der Verbrauch pro Duschvorgang

Ich glaube wir diskutieren zu viel in good old Germany. Innovationen werden durch Hyperdifferenzierung in Keim erstickt. Nicht umsonst gibt es vom Ausland den Begriff "German Angst". Bedeutet auch: „typisch deutsches Hereinreden“ "Besserwisserei".

Ich beglückwünsche dich im übrigen zu deinem Effizienthaus 85. Und die Pelletheizung ist eine sehr gute Wahl, wie viele Heizungsformen, wenn das Haus derart wenig Wärme verliert.
Ich bin bezüglich Klimasplitanlagen großteils bei @Thomas5010. Eine Methode zur Dimensionierung hat er ja angeschnitten. Außerdem erachte ich die von ihm verlinkten Quellen wie Andreas Schmitz und "Der Energiesparkomissar" als sachlich brauchbar.

Wobei Klimasplitanlagen auch in Altbauten Sinn machen können. Das hängt von der Definition Altbau und dem konkreten Gebäude ab. Solche Anlagen wie auch Wärmepumpen machen noch mehr Sinn, wenn sie mit PV und Speicher kombiniert werden. Dadurch ließe sich aus PV gewonnene Energie speichern und nachts nutzen. Insbesondere im Sommer zum Kühlen und außerhalb Niedrigtemperaturen können. Ein Vorteil von Klimasplitgeräten ist die Kombinierbarkeit also die Möglichkeit der Ergänzung zum bisherigen Heizystem, wie Thomas5010 das als Option auch einbrachte. Desweiteren kann es eine Lösung sein, wenn die Radiatorflächen für eine wassergeführte Heizung nicht ausreichen, um eine gewünschte niedrige Vorlauftemperatur für eine Wärmepumpe und so einen effizienten Betrieb erreichen zu können. Ein weiterer Vorteil ist das schnelle Aufheizen bzw. Abkühlen von Räumen. Wie angeschnitten haben sie aber auch Nachteile wie Rauschen, für Stauballergiker:innen gewisse Staubaufwirbelung (aber auch da kann mensch sich offenbar behelfen). Wie Thomas5010 schrieb, gibt es günstige Klimasplitanlagen, die eine günstige Beheizung bedeuten. Also eine Amortisation sollte doch recht schnell erreichbar sein. Zumal eine zukunfträchtige Heizung auch dem Immobilienwert hinzukommt.
Sollte eine Amortisation aber schwierig sein aufgrund bspw. des hohen Dämmstandes des Gebäudes, können anderen Lösungen in Erwägung gezogen werden wie Belüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung oder Infrarotheizung. Letztere hat aber eine schlechtere Effizienz, da mit dieser Strom nur 1:1 in Wärme umgewandelt wird.

Das sich Versteigen auf Amortisation verstehe ich weniger, zumal wenn genügend Geld vorhanden ist. In anderen Kategorien handelt mensch doch auch nicht hauptsächlich aus Preisgründen. Mensch ist bereits mehr auszugeben bspw.: bei Lebensmitteln/Restaurantbesuchen, weil es einem besser schmeckt, bei Reisen (Zug gar Schlafwagen bei längeren Strecken statt Bus) weil es komfortabler ist usw.. Wenn bspw. die Klimasplitanlage für die Bewohner:innen einen Mehrwert darstellt - warum nicht? Noch dazu, wenn diese Heiz+Kühllösung weniger Treibhausgasaustoß bedeuten. Letzterer Punkt müsste meiner Ansicht noch viel stärker berücksichtigt werden, wollte mensch nicht mehr zu einer Verschärfung der Klimakrise beitragen sondern weniger.

Aktuelle Krisen zeigen einmal mehr, dass fossile Energien Abhängigkeit bedeutet und hohe Kosten bedeuten kann. Außerdem kommt der Faktor Peak Oil (Ölfördermaximum) hinzu. Diesen verschiebt die Ölindustrie mit stetiger Erschließung, die auch mehr Gefahren und Verschmutzung bedeuten. Siehe bspw. Diskussion um Ölförderung in der Arktis. Aber auch die Gasfördermethode Fracking bzw. problematische Transport (Leckagen). Es wäre also auch aus der Warte der Unabhängigkeit klug, auf EE zu setzen.
Noch eines will ich zu deinem guten Kommentar ergänzen. Mit Split Klima hast du bei bis zu -20 Grad immer noch eine Effizienz von 1:2.

Und beim wieder gecancelten Heizungsgesetz kannst du locker 65% deiner bisherigen Heizung zuschustern.

Wir heizen im Altbau von 1973 nur mit Split Klima und die Markenklimas sind auf bis zu -15 Grad ausgelegt. In Foren berichten Nutzer, dass es auch noch über die Spezifikationen geht. In skandinavischen Ländern heizen viele auch mit Split Klimas und diese Geräte sind für tiefere Temperaturen angepasst.

Am Ende gibt es eine Technologie, die bezahlbar, ausgereift und sehr effizient ist. Aber wir Deutschen haben "German Angst".

Übrigens:
Die modernen Split Klimas haben Sensoren die den Luftstrom von Personen weglenken, und durch die Filter saubere Luft wieder absondern. Bei den teureren Geräten (ab 1000€, Daikin, Mitsubishi) ist das Geräusch kaum zu hören. Es gleicht einem niedrigen Surren, der in den Alltagsgeräuschen untergeht. Von den 15 Personen die mit der Technik bei uns im Alltag leben gibt es keine Beschwerden. Das ist aber subjektiv gesprochen.

Unten eine Forschnungsgrafik die allg. auf eine Vielzahl von Split Klimas übertragen werden kann und sich mit dieser Technologie beschäftigt. Es zeigt den Effizienzgrad zur Außentemperatur. Die Grafik ist für Endverbraucher nicht veröffentlicht aber zertifiziert..
 

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Das sich Versteigen auf Amortisation verstehe ich weniger, zumal wenn genügend Geld vorhanden ist.
Verstehe ich grundsätzlich auch nicht vollumfänglich. Und nein bei mir ist das Geld auch nicht genügend vorhanden. Es war mir aber wichtig, dass das Haus sparsam was die Energie betrifft ist. Mit den steigenden Energie Preisen wird sich jedoch die eine oder andere Maßnahme doch rechnen.
Zur Zeit plane ich den kauf eines E Fahrzeuges als Ersatz für meine Ape, wird geschäftlich genutzt. Auch das rechnet sich nicht sofort und ob es auf die Zeit tatsächlich rechnet wird sich zeigen. Aber ich sorge nicht für weitere Abgase. Denn Strom für das Fahrzeug werde ich übrigens größtenteils selber produzieren.

Nicht umsonst gibt es vom Ausland den Begriff "German Angst". Bedeutet: „typisch deutsches Hereinreden“
Ja das ist die typisch deutsch. Konservativ wäre der Deutsche begriff oder lax, bleibt alles am besten so wie immer.
 
Ich beglückwünsche dich im übrigen zu deinem Effizienthaus 85. Und die Pelletheizung ist eine sehr gute Wahl, wie viele Heizungsformen, wenn das Haus derart wenig Wärme verliert.
Dito! So ist das eine gute Sache, zumal es im Bestand genutzt wird. Mensch könnte nun das große Aber rausholen. Denn für viele Umsteiger:innen ist die Heizung mit Holz weder erwünscht noch geeignet. Es gibt da die Problematik der endlichen Quellen für Holz/Pellets, Nachwachsproblematik in einer Welt hohen bzw. wachsenden Holz/Zellulose-Bedarfs und das eigentlich zu schützende Wälder aus Profitgründen gerodet werden. Wenn mensch reguläre regionale Quellen nutzt, kann mensch dem Risiko entgehen, aus umweltschädliche Holzquellen zu beziehen - bspw. zu schlagendes Holz von Knicks oder aus Privatgärten. Des weiteren ist Feinstaubbelastung sowohl für Nachbar:innen ein Problem bzw. kann auch eines für die Nutzer:innen sein. An sich sollte gutes Holz eingespeichert bzw. verbaut werden, um so natürliche Einspeicherung zu nutzen und Wiederaustoß von Treibhausgasen zu vermeiden.
Für @Andreas1975 und Leute, die bisher mit Holz heizen, würde ich so was weitestgehend als okay ansehen, aber nicht Umsteiger:innen von fossilen Heizungen empfehlen. Definitiv lieber Klimasplitanlagen oder Wärmepumpen.
 
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Ja was ja so ca. 10 Minuten duschen entspricht wenn der Durchlauferhitzer so 18kW hat. Du hast ein h vergessen.

Er meint sicher den Verbrauch sprich 2kWh eine Duschvorganges. Dass passt schon. Ist dennoch teuer.
Naja man kann ja eigentlich erwarten dass jemand der behauptet nicht mit Halbwissen zu hantieren die richtigen Einheiten hinkriegt.
Das sich Versteigen auf Amortisation verstehe ich weniger, zumal wenn genügend Geld vorhanden ist. In anderen Kategorien handelt mensch doch auch nicht hauptsächlich aus Preisgründen. Mensch ist bereit mehr auszugeben bspw.: bei Lebensmitteln und Restaurantbesuchen, weil es einem besser schmeckt, bei Reisen (Zug gar Schlafwagen bei längeren Strecken statt Bus) weil es komfortabler ist usw.. Wenn bspw. die Klimasplitanlage für die Bewohner:innen einen Mehrwert darstellt - warum nicht? Noch dazu, wenn diese Heiz+Kühllösung weniger Treibhausgasaustoß bedeuten. Letzterer Punkt müsste meiner Ansicht noch viel stärker berücksichtigt werden, wollte mensch nicht mehr zu einer Verschärfung der Klimakrise beitragen sondern weniger.
Bei den meisten Heizsystemen ändert sich ja wenig. Ob man das Warmwasser aus Pallet, WP, Gas etc. bezieht ist ja egal. Wasser wird bei allen Warm. Der Komfort ändert sich nicht wirklich da hast du wenig differenzierung abseits der Armotisation. Einzig wenn wir bspw. auf Vergleich zwischen sowas wie Infrarot oder Split-Klima schauen haben wir noch das Thema Behaglichkeit/Komfort mit reinspielen was dann vermutlich auch zum wichtigeren Entscheidungskriterium wird.
 
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