News Klimaanlage ohne Kältemittel: Forscher der Uni Saarland kühlen mit 3D-gedrucktem Nickel-Titan

Im Anhang seht ihr den Stromverbrauch meiner Daikin Perfora im Erdgeschoss mit 45m2 über die Heizperioden der letzten 2 Jahre. Die zweite Grafik zeigt den kwh Wert, die erste die Stromkosten. Mein Haus ist von 1993. Kein Solar runtergerechnet. Im Sommer habe ich gekühlt. Für die 120m2 kann man dann die Kosten hochrechnen, wobei der Wohnbereich natürlich am intensivsten beheizt wird. Der Schlafbereich eher seltener.

Das Beispiel zeigt die am intensivsten genutzte Split Klimaanlage. Die Anlage läuft von Oktober bis Februar 24/7.

Der Strompreis liegt bei 28,8 cent pro kwh
 

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Die 87€ von Alki sind kein Normwert, selbst mit modernisierten Fenstern (machen nicht viel aus) und nachtr. verdämmten Außenwänden nicht. Das Haus ist von 1933. Er kommt mit den Maßnahmen in der Energieklasse von H bestenfalls in F. Oder was hat Alki in seinem Energieausweis stehen?

Für einen Altbau vor 1990 mit 120m2 werden durchschnittlich zwischen 1800 - 2400 Liter in DE an Heizöl benötigt. Oder 15 - 20 Liter pro m2. Alkis Haus ist von 1933, lass das mal von einer KI ausrechnen was da pro qm2 mit den genannten Modernisierungen anfällt. Da sind wir bei 20 Litern, wenn alles top saniert wurde. Hat er wirklich alles gemacht, was geht, denn dann wäre der Mann reich? (Fenster, Außenwände, Dach, Haustür etc.)
Ich muss mich schon wundern. Alki spricht von seiner Lebensrealität und du kommst mit irgendwelchen Durschnittswerten. Alleine bei der Größe und Bausubstanz gibt es so viel spreizung dass dir so eine pauschalrechnung nichts bringt.
 
Ich muss mich schon wundern. Alki spricht von seiner Lebensrealität und du kommst mit irgendwelchen Durschnittswerten. Alleine bei der Größe und Bausubstanz gibt es so viel spreizung dass dir so eine pauschalrechnung nichts bringt.
Ich stelle ihn auch nicht in Frage. Das heizen liegt im eigenen Ermessen. Wenn er nur wenig heizt, dann bezahlt er auch weniger.

Er kann aber unmöglich alle Räume auf 22 Grad durchheizen und 87€ mtl. bezahlen inkl. Wartungskosten. Wie soll das gehen mit einem Haus aus 1933 mit modernisierten Fenstern, Außendämmung und einer für den Altbau geeigneten Dachdämmung (höchste Dämmung geht nicht). Ich würde dann fragen, welchen Energiewert sein Haus hat? Passivhaus Werte sind aber definitiv nicht möglich, noch nicht mal in Reichweite.

Letztendlich geht es um Mathematik. Bausubstanz, Modernisierung, Baujahr etc. Dafür gibt es Werte die sich berechnen lassen. Jedes Bauteil in der Bausubstanz hat einen Energiewert. Das lässt sich ausrechnen (Energieausweis). Einen Energieausweis kann jeder für 20€ online beantragen, da reichen einige Angaben, wie Fenster Qualität, Baujahr, Dämmung etc. So nähert man sich einem 90% Wahrheitsgehalt.


Wenn jemand einen 6 Zylinder Benziner mit BJ 1995 fährt und der Verbrauch soll 4 Liter auf 100 Kilometer sein, dann würde ich schon aus Neugier gerne wissen, wie das geht?

Ich frage nur aus Interesse:) Nichts für ungut.
 
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Eine moderne, effiziente Heizungsanlage würde ja dem Gebäude/Immobilienwert und langfristigem Nutzwert zugute kommen
Stimmt - nur ist der (Euro-)Wert meiner Immobilie mir vollkommen Latte - ich kenne den auch nicht. Denn sie ist mein, abbezahlt, selbstbewohnt und ich habe nicht vor sie zu verlassen bevor ich sterbe (ob das so kommt weiß man aber nie, deswegen investiere ich nicht in Dinge die aktuell noch Amortisationszeiten von 20+ Jahren haben). Der Nutzwert für mich ist alles was zählt, der Marktwert völlig belanglos.

ielmehr ginge es doch darum, sich in einer Mitverantwortung zu sehen, sein möglichstes zu tun, um etwas zu verbessern bzw. negative Folgen zu mildern.
Ich verbrauche nicht mehr als unbedingt sein muss, versuche möglichst effizient zu sein und so wenig CO2 wie sinnvoll machbar auszustoßen (mein persönlicher Fußabdruck ist nichtmal besonders groß im Vergleich, da ich praktisch nie in Urlaub fliege, nicht besonders viel Fleisch esse, wenig km fahren muss usw.) - aber all das mache ich nicht aus einem Verantwortungsgefühl der Umwelt gegenüber heraus sondern weil ich persönlich so drauf bin wie ich bin - und nicht zuletzt weils eben billiger ist. Das schlechte Gewissen wegen einer Klimaerwärmung kann mir jedenfalls keiner einreden - ist aber auch gar nicht notwendig um das gleiche Ziel zu erreichen. Die beidenm großen "Klimahebel" die ich noch habe, Ölheizung und Benzinauto, werden garantiert langfristig elektrifiziert werden (wenn ich die Elektrik für die WP umbaue ist eine Wallbox ja natürlich auch in einem machbar). Nur eben noch nicht jetzt weil es großer Aufwand und (noch) wirtschaftlicher Unsinn ist.

hast Du schon mal von PVT/Hybridmodulen gehört?
Ja, mich aber nicht im Detail damit beschäftigt (Dachmontage ist leider auch nicht so ganz trivial hier). PVT oder in dem Falle eher reine PV-Module (eher Variante großes Balkonkraftwerk + Akku) sind eher was, was ich auf einem Carport oder Gartenlaube (was beides noch zu bauen wäre...) draufsetzen würde um die Dachmontage zu umgehen.

Ist FCKW nicht schon seit Jahrzenten verboten?
Für bestimmte Halogenkohlenwasserstoffe gibt es Beschränkungen. Von "Alle sind generell verboten" ist keine Rede. Hier kannstes im Detail lesen: https://www.buzer.de/gesetz/7451/index.htm
Die Beschränkungen sind aber (mittlerweile) sehr umfassend und die Ausnahmen sehr klein geworden. Vor "Jahrzehnten" war das noch anders, da gabs Regeln wie "In Reinigungsmitteln darf sowas nicht drin sein... außer es ist weniger als 1%" :ugly:
 
Ich verbrauche nicht mehr als unbedingt sein muss, versuche möglichst effizient zu sein und so wenig CO2 wie sinnvoll machbar auszustoßen (mein persönlicher Fußabdruck ist nichtmal besonders groß im Vergleich, da ich praktisch nie in Urlaub fliege, nicht besonders viel Fleisch esse, wenig km fahren muss usw.) - aber all das mache ich nicht aus einem Verantwortungsgefühl der Umwelt gegenüber heraus sondern weil ich persönlich so drauf bin wie ich bin - und nicht zuletzt weils eben billiger ist. Das schlechte Gewissen wegen einer Klimaerwärmung kann mir jedenfalls keiner einreden - ist aber auch gar nicht notwendig um das gleiche Ziel zu erreichen. Die beidenm großen "Klimahebel" die ich noch habe, Ölheizung und Benzinauto, werden garantiert langfristig elektrifiziert werden (wenn ich die Elektrik für die WP umbaue ist eine Wallbox ja natürlich auch in einem machbar). Nur eben noch nicht jetzt weil es großer Aufwand und (noch) wirtschaftlicher Unsinn ist.
So ein Umbau kostet auch einfach unfassbar viel Kraft. Ich hätte jetzt auch kein Interesse an einer großen Rundherumerneuerung. Schon gar nicht, weil mir eingeredet wird, dass ich ein Umweltsünder bin.

Ich will nicht politisch werden, aber Analena Bearbock und Robert Habeck waren die Minister, die während ihrer Amtszeit von allen Ministern das meiste Co2 verblasen haben. Kritisert werden die vielen Leerflüge mit dem Flugzeug...


Ist FCKW nicht schon seit Jahrzenten verboten? Da war doch damals ein riesiger Hype wegen der O₃-Schicht.
Aber wenn Ti-Ni die Kühlung der Zukunft ist, dann ist das der mögliche Weg.
Ja, und deswegen darf nur ein Fachbetrieb ein Klimagerät einbauen, oder im Selbstbau mit entsprechenden Kältemittelschein.

Die heutigen Klimaanlagen werden mit R32 Gas betrieben. Wenn das Gas bei der Demontage entweicht, dann entspricht dies grob einer Co2 Belastung von dem eines Verkehrsflugzeug das von Frankfurt nach Mallorca fliegt.

Fahrlässige Monteure sagen dann halt lapidar "Dafür fliege ich einmal weniger nach Mallorca", und lassen die aufwendige Entsorgung weg. Das Gas entweicht dann einfach in die Atmosphäre. Es gibt vom Gesetzgeber aber drakonische Strafen von bis zu 50.000€.

Bei den Klimageräten mit Propangas ist das ganze aber komplett Geschichte. Dafür braucht es bei handelsüblichen Privatanlagen keinen Fachbetrieb oder einen Kältemittelschein für bis zu 5000€.

Denn das Propan Gas in einer 2,5KW Anlage ist weniger als bei einer kleinen Kartusche, die am Gasgrill angeschlossen wird. Die Co2 Belastung ist nicht gegeben.

Meine nächste Anlage wird daher mit Propangas funktionieren. Damit kann wirklich jeder eine Anlage installieren nachdem man sich schlau gemacht hat. Das ist keine Raketenwissenschaft.

Einen PC zusammenzubauen und Windows zu installieren ist für einen Ahnungslosen viel komplizierter.
 
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So ein Umbau kostet auch einfach unfassbar viel Kraft.
Das ist ein Punkt von vielen aber tatsächlich ein ziemlich gewichtiger.
Klar kann ich das machen aber selbst wenns nach 10 statt 20 Jahren amortisiert wäre ist die Überlegung immer noch "will ich mir das antun?". Da haste mehrere Handwerker/Firmen, wochenlang Baustelle daheim, musst all das irgendwie organisieren mit Familie und Beruf und seien wir ehrlich, die Chance dass das in Deutschland termingerecht und fehlerlos abläuft ist praktisch Null.
All das um ein problemloses fehlerloses selbst wartbares System gegen eine Blackbox zu ersetzen von dem ich nicht weiß wie gut es funktioniert und das am Ende im Monat 50€ billiger ist.
Das ist einfach kein guter Deal. Da leiste ich mir lieber den "Luxus", die 50€ im Monat zu zahlen und all das nicht machen zu müssen.

Aber wäre es nicht sinnvoll, schon mal ein paar Weichen zu stellen, bevor die alte Heizung die Grätsche macht? Sonst stehst du doch am Ende während der ganzen Aktion ohne Heizung da.
Könnte man meinen. Aber nein - denn: Meine alte Heizung besteht aus Gusskessel, Brenner, Steuerung, Öltank (und weiteren Komponenten die aber nach dem Umbau genauso nötig wären wie Warmwasserspeicher, Umwälzpumpen usw.).
Der Gusskessel hält bei korrekter Nutzung praktisch unbegrenzt, der sieht innen fast aus wie 1990. Der Brenner wurde 2017 erstmals durch einen neuen ersetzt, die halten auch 25 Jahre (der alte war nichtmal kaputt nur für heutige Verhältnisse eben ineffizient). Die Steuerungseinheit ist ein analoger Relais/Elko/Potikasten der auch fast ewig hält, ich hab davon noch einen im Ersatz fürn Ernstfall und Öltanks halten sowieso Jahrzehnte.
Es gibt praktisch nichts an dem Ding was wenns kaputt ginge nicht ohne Aufwand getauscht werden könnte, Verschleißteile wie Filter, Dichtungen und Öldüse usw. sowieso.

Das ist ja eben der Vorteil der alten analogen Technik: Sie ist extrem langlebig und wenn doch mal was dran ist kann ichs fast immer selbst reparieren oder der Heizungstechniker ersetzt ein Bauteil innerhalb von Stunden nach Anruf. Das ist auch noch alt abklemmen neu anklemmen Strom an läuft. Kein anlernen, Account, digital, keybootpinkalibriersetuponlineschrott.

Die Nummern mit "man steht ohne Heizung da" weil irgendeine Platine oder ein proprietäres Bauteil irgendwo in einer hochmodernen WP streikt und man Tage auf Ersatz warten muss oder irgendwas smartes digitales nicht will wie sein Besitzer ist nur bei neuen Systemen gängig, sowas gabs vor 30 Jahren noch nicht. Eben dass das Heizungssystem eine Verfügbarkeit von 99,99% über 35 Jahre bewiesen hat ist einer der Vorteile der alten Lösung, kein Nachteil. ;-)
 
Das ist ein Punkt von vielen aber tatsächlich ein ziemlich gewichtiger.
Klar kann ich das machen aber selbst wenns nach 10 statt 20 Jahren amortisiert wäre ist die Überlegung immer noch "will ich mir das antun?". Da haste mehrere Handwerker/Firmen, wochenlang Baustelle daheim, musst all das irgendwie organisieren mit Familie und Beruf und seien wir ehrlich, die Chance dass das in Deutschland termingerecht und fehlerlos abläuft ist praktisch Null.
All das um ein problemloses fehlerloses selbst wartbares System gegen eins zu ersetzen von dem ich nicht weiß wie gut es funktioniert und das am Ende im Monat 50€ billiger ist.
Das ist einfach kein guter Deal. Da leiste ich mir lieber den "Luxus", die 50€ im Monat zu zahlen und all das nicht machen zu müssen.
Nein, dass ist kein guter Deal. Ich sehe auch nicht ein bei mir für 50.000€ eine Außendämmung anzubringen, um vielleicht 10 - 20% Energie zu sparen. Fenster tauscht man aus, wenn man es muss. Eine Obergeschossdämmung bei Altbauten ist Pflicht, kostet aber nicht viel. Das macht man halt.

Eine Luft Wasserwärmepumpe mit neuen Heizkörpern für 20 - 30.000€. Wem soll das nützen? Wann macht sich das bezahlt?

Der ganze Stress, die finanzielle Belastung. Vergiss es.

Wenn deine Öl Heizung noch gut läuft, und die Kosten fressen dich nicht auf. Dann lass es.

Ein Grund wäre höchstens, dass ich meinen Kindern ein halbwegs modernisiertes Haus übergebe. Aber dafür braucht es keine Luft Wasser Wärmepumpe die sich in 35 Jahren amortisiert, und dann doch nicht so günstig ist im Unterhalt, wie gedacht.

Für den Altbau ist Split Klima die Lösung. Frag meinen Bruder, der ähnliche Umstände hat wie du. Der hat den Heizungswechsel aber auch nur vollzogen, weil seine alte Ölheizung im sterben lag (wie der Wal Timmy).
 
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Das ist ja eben der Vorteil der alten analogen Technik: Sie ist extrem langlebig und wenn doch mal was dran ist kann ichs fast immer selbst reparieren oder der Heizungstechniker ersetzt ein Bauteil innerhalb von Stunden nach Anruf. Das ist auch noch alt abklemmen neu anklemmen Strom an läuft. Kein anlernen, Account, digital, keybootpinkalibriersetuponlineschrott.
Naja, die Bauteile muss es aber ja auch noch geben und irgendwann ist doch auch da mal Feierabend. Ich meinte jetzt auch eher, dass man schon mal die Elektrik vorbereitet oder so.
 
Ein Grund wäre höchstens, dass ich meinen Kindern ein halbwegs modernisiertes Haus übergebe.
Absolut - aber dass das so kommt (sofern meine Tochter überhaupt hier bleibt) sehe ich als sicher an. Es ist ja wie gesagt gar nicht die Frage OB das alles irgendwann modernisiert wird sondern nur WANN.
Natürlich wird hier 2050 kein Ölbrenner mehr laufen und bis dahin gibts auch ne neue Elektroinstallation und das Graurohr (!) das noch Trinkwasser liefert wird ersetzt sein genauso wie die zwei verbleibenden alten Alurahmenfenster und vieles mehr. Wird alles gemacht und das Haus wird so lange ich hier lebe und all das tun kann immer einen ordentlichen Status haben (ich hab ja nicht 20 Jahre durchgearbeitet um sowas zu kaufen/renovieren und es dann vergammeln zu lassen).
Nur erlaube ich mir den Luxus, solche Umbauten dann zu machen wenn ich sie für sinnvoll halte oder mehrere Dinge kombinieren kann und nicht wenn Ideologie oder Politik mir etwas vorschreiben will oder um dem letzten 50€-Schein nachzulaufen.

Naja, die Bauteile muss es aber ja auch noch geben und irgendwann ist doch auch da mal Feierabend
Prinzipiell haste da natürlich Recht - aber man wundert sich, was es da noch so gibt. Die Originalsteuerung meiner Heizung von 1991 ist so gängig/verfügbar dass man sie sogar auf amazon kaufen kann. Wenn sie da mal weg ist gibts sowas beim Fachhändler die sowas horten noch 10 Jahre länger.
ch meinte jetzt auch eher, dass man schon mal die Elektrik vorbereitet oder so.
Das wird passieren, da komme ich ja mittelfristig nicht drumrum. Ich muss ja Drehstrom im Keller für WP und Wallbox später haben - aber wie gesagt, das mache ich dann irgendwann alles in einem, dann ist nur 1x Totalbaustelle daheim.


Aber mal am Rande - meine Bude ist nicht Threadthema (auch wenns ggf. in der Diskussion relevante Sichtweisen zeigt), wäre schön wenn wir wieder zum Topic zurückkämen.
Beispielsweise hat noch keiner sich wirklich zu meinen bedenken hier geäußert. Entweder übersehe ich da was essentielles oder die neue Technik ist ohne große Platz und Gewichtserfordernisse gar nicht so einfach nutzbar...
 
Beispielsweise hat noch keiner sich wirklich zu meinen bedenken hier geäußert. Entweder übersehe ich da was essentielles oder die neue Technik ist ohne große Platz und Gewichtserfordernisse gar nicht so einfach nutzbar...
Hmja. Ich habe da wenig Einblick. Größere Mengen von diesen Materialien zu brauchen, hat ja noch ganz andere Problematiken als Platz und Gewicht. Vielleicht nur ein stark ausbaufähiges PoC?
 
Aber mal am Rande - meine Bude ist nicht Threadthema (auch wenns ggf. in der Diskussion relevante Sichtweisen zeigt), wäre schön wenn wir wieder zum Topic zurückkämen.
Beispielsweise hat noch keiner sich wirklich zu meinen bedenken hier geäußert. Entweder übersehe ich da was essentielles oder die neue Technik ist ohne große Platz und Gewichtserfordernisse gar nicht so einfach nutzbar...
Deine Bude ist ein faszinierendes Forschungsobjekt:lol:Aber wir kehren wieder zurück
 
Stimmt - nur ist der (Euro-)Wert meiner Immobilie mir vollkommen Latte - ich kenne den auch nicht. Denn sie ist mein, abbezahlt, selbstbewohnt und ich habe nicht vor sie zu verlassen bevor ich sterbe (ob das so kommt weiß man aber nie, deswegen investiere ich nicht in Dinge die aktuell noch Amortisationszeiten von 20+ Jahren haben). Der Nutzwert für mich ist alles was zählt, der Marktwert völlig belanglos.
Verstehe. Auf die Art ist das natürlich auch in sich schlüssig. Es sei denn mensch macht sich verstärkt andere Gedanken wie Vererben, was trägt mensch dazu bei, was für Umwelt mensch der Familie hinterlässt ...

Ich verbrauche nicht mehr als unbedingt sein muss, versuche möglichst effizient zu sein und so wenig CO2 wie sinnvoll machbar auszustoßen (mein persönlicher Fußabdruck ist nichtmal besonders groß im Vergleich, da ich praktisch nie in Urlaub fliege, nicht besonders viel Fleisch esse, wenig km fahren muss usw.) - aber all das mache ich nicht aus einem Verantwortungsgefühl der Umwelt gegenüber heraus sondern weil ich persönlich so drauf bin wie ich bin - und nicht zuletzt weils eben billiger ist.
Danke für die Ausführung und den Einblick. So kann ich mir besser ein Bild machen.

Das schlechte Gewissen wegen einer Klimaerwärmung kann mir jedenfalls keiner einreden - ist aber auch gar nicht notwendig um das gleiche Ziel zu erreichen. Die beidenm großen "Klimahebel" die ich noch habe, Ölheizung und Benzinauto, werden garantiert langfristig elektrifiziert werden (wenn ich die Elektrik für die WP umbaue ist eine Wallbox ja natürlich auch in einem machbar). Nur eben noch nicht jetzt weil es großer Aufwand und (noch) wirtschaftlicher Unsinn ist.
Da Du Klimaschutz als Motivation ausschlossest, kam ich auf den Gedanken, dass Dir das egal wäre und entsprechend verschwenderisch leben könntest. Das war ein Trugschluss von mir. Sorry! Das habe ich in meinem ersten Kommentar auch entsprechend vermerkt.
Meine Annahme wäre, dass wenn mensch Familie hat und darunter auch jüngere Menschen sind, dass mensch daraus auch Motivation ableiten würde, umwelt- und klimaschonend zu leben. Offenbar tickst Du da anders, auch wenn das Ergebnis, wie Du schreibst, auf ähnliches hinausläuft.

Das ist ja eben der Vorteil der alten analogen Technik: Sie ist extrem langlebig und wenn doch mal was dran ist kann ichs fast immer selbst reparieren oder der Heizungstechniker ersetzt ein Bauteil innerhalb von Stunden nach Anruf. Das ist auch noch alt abklemmen neu anklemmen Strom an läuft. Kein anlernen, Account, digital, keybootpinkalibriersetupschrott.
Wobei es schon auf eine Art witzig ist, es fast absurd erscheint, dies in einem Forum zu lesen, in dem es um Highend Hardware geht. 😄 Ich spiele dann mal lieber Brettspiel ... :ugly:

Ja, mich aber nicht im Detail damit beschäftigt (Dachmontage ist leider auch nicht so ganz trivial hier). PVT oder in dem Falle eher reine PV-Module (eher Variante großes Balkonkraftwerk + Akku) sind eher was, was ich auf einem Carport oder Gartenlaube (was beides noch zu bauen wäre...) draufsetzen würde um die Dachmontage zu umgehen.
Oh, ja, so was wirkt nach einer einfachen und schnelle Lösung, wo der Umbau für WP und so, bei Dir so aufwendig wäre. :)
 
Das ist ein Punkt von vielen aber tatsächlich ein ziemlich gewichtiger.
Klar kann ich das machen aber selbst wenns nach 10 statt 20 Jahren amortisiert wäre ist die Überlegung immer noch "will ich mir das antun?". Da haste mehrere Handwerker/Firmen, wochenlang Baustelle daheim, musst all das irgendwie organisieren mit Familie und Beruf und seien wir ehrlich, die Chance dass das in Deutschland termingerecht und fehlerlos abläuft ist praktisch Null.
All das um ein problemloses fehlerloses selbst wartbares System gegen eine Blackbox zu ersetzen von dem ich nicht weiß wie gut es funktioniert und das am Ende im Monat 50€ billiger ist.
Das ist einfach kein guter Deal. Da leiste ich mir lieber den "Luxus", die 50€ im Monat zu zahlen und all das nicht machen zu müssen.


Könnte man meinen. Aber nein - denn: Meine alte Heizung besteht aus Gusskessel, Brenner, Steuerung, Öltank (und weiteren Komponenten die aber nach dem Umbau genauso nötig wären wie Warmwasserspeicher, Umwälzpumpen usw.).
Der Gusskessel hält bei korrekter Nutzung praktisch unbegrenzt, der sieht innen fast aus wie 1990. Der Brenner wurde 2017 erstmals durch einen neuen ersetzt, die halten auch 25 Jahre (der alte war nichtmal kaputt nur für heutige Verhältnisse eben ineffizient). Die Steuerungseinheit ist ein analoger Relais/Elko/Potikasten der auch fast ewig hält, ich hab davon noch einen im Ersatz fürn Ernstfall und Öltanks halten sowieso Jahrzehnte.
Es gibt praktisch nichts an dem Ding was wenns kaputt ginge nicht ohne Aufwand getauscht werden könnte, Verschleißteile wie Filter, Dichtungen und Öldüse usw. sowieso.

Das ist ja eben der Vorteil der alten analogen Technik: Sie ist extrem langlebig und wenn doch mal was dran ist kann ichs fast immer selbst reparieren oder der Heizungstechniker ersetzt ein Bauteil innerhalb von Stunden nach Anruf. Das ist auch noch alt abklemmen neu anklemmen Strom an läuft. Kein anlernen, Account, digital, keybootpinkalibriersetuponlineschrott.

Die Nummern mit "man steht ohne Heizung da" weil irgendeine Platine oder ein proprietäres Bauteil irgendwo in einer hochmodernen WP streikt und man Tage auf Ersatz warten muss oder irgendwas smartes digitales nicht will wie sein Besitzer ist nur bei neuen Systemen gängig, sowas gabs vor 30 Jahren noch nicht. Eben dass das Heizungssystem eine Verfügbarkeit von 99,99% über 35 Jahre bewiesen hat ist einer der Vorteile der alten Lösung, kein Nachteil. ;-)
Das war bei den alten Split Klimas ohne dynamisches hoch runter schalten ähnlich. Die Dinger haben 800 Watt immer und überall verbraucht und laufen ewig.

Moderne Gasthermen hängen meist von einer Platine ab, wo alles drauf gelötet ist. Geht das Ding nach 10 -15 Jahren defekt, dann muss die Therme ersetzt werden.

Ich habe eine alte Junkers Gastherme noch im Haus mit Gasflamme. Klingt wie ein Panzer aber alles mechanisch. Die stammt aus dem Jahr 1992 und jetzt erst ist die Pumpe kaputt gegangen. Reparieren? Durchaus möglich.

Ölheizungen dasselbe. Je älter, desto besser. Sehr alte Öl Tanks allerdings können reißen, was hier und da mal vorkommt. Dann lohnt sich eine Reparatur nicht mehr. Aber meistens geht es gut.

Die analoge Technologie kann im optimalen Fall solange laufen, wie es Brennstoff gibt.

Am liebsten hätte ich einen kleinen Atomreaktor, wo ich die Brennstäbe alle 30 Jahre hinterherschieben muss;-)
 
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Ich heize mein Haus (120qm) mit vier Split Klimaanlagen von Daikin. Das ist die günstigste und effizienteste Methode, die es gibt. Ich zahle ca. 70€ im Monat bei 29 cent Strompreis.

Keine Ahnung warum in Deutschland das kaum jemand macht???
Das geht schon noch deutlich effizienter. Meine Erdwärmepumpe hat übers ganze Jahr gerechnet eine reale Arbeitszahl von 5,4. Ich habe die gesamte Heizanlage (inklusive Heizkreis- und Solepumpe) an einen eigenen Zähler gehängt, um den realen Verbrauch zu messen.

Wenn ich den Strom zum Betrieb vollständig zukaufen müsste, käme ich bei meinem Stromtarif von 30c/kWh auf unter 30€ pro Monat. Da Warmwasser etwa die Hälfte des Verbrauchs ausmacht und ich immer Sommer dank PV ganz autark bin und im Winter zumindest anteilig, sind es real eher um die 10€. Und dafür ist es das ganze Jahr über angenehm warm im ganzen Haus (162m²). Noch dazu ist die Wärmepumpe praktisch lautlos und nahezu wartungsfrei (Erdwärmepumpen haben keine Außeneinheit).

Die Erdbohrung hat übrigens 6k€ gekostet. Ich hab mir aber nicht die Mühe gemacht, auszurechnen, wann die sich amortisiert hat, weil für mich nicht die Kosten, sondern ausschließlich die Nachhaltigkeit im Vordergrund stehen.

Mein Arbeitskollege hat gerade in seinem fast 100 Jahre alten Haus die Gasheizung durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ersetzt. Ist zwar nicht ganz so effizient wie Geothermie, aber als Nachrüstlösung unschlagbar. Einbau war sehr einfach und durch die Förderung des Heizungsgesetzes war sie sogar günstiger als eine neue Gasheizung. Dabei hat er sogar nur das Minimum an Förderung bekommen, weil er sehr gut verdient.
 
Die Energie die weltweit aus Öl gezogen wird ist so astronomisch hoch, dass keine einzige andere Energiequelle das ersetzen könnte. Selbst wenn du so viele Atomkraftwerke bauen wolltest wie es braucht, geht dir das Uran aus, oder das Kühlwasser. Wenn du alles mit Solar oder Wind machen willst gehen dir die Rohstoffe zu deren Produktion aus.

Zudem kommt, dass nur weil etwas für ein Land wie Deutschland machbar ist (1% der Weltbevölkerung), bedeutet es nicht dass es für den Rest der Menscheit (99% der Weltbevölkerung) genug an Ressourcen übrig lässt.

Wir werden also bei der Energierzeugung in alle Richtungen denken und erweitern müssen. Es wird von allem mehr geben, nur vom Öl weniger.
 
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