Gibt es ein Recht auf Killerspiele (= Spiele mit der Absicht möglichst viele Menschen umzubringen)
also an sich find ich den beitrag nichmal soooo verkehrt. aber eine aussage schlägt mir gleich wieder aufn magen (siehe zitat). es geht doch garnich darum einen menschen zu schlagen/töten! es wird ein virtueller/fiktiver/durchs spiel als gegenspieler dargestellter spieler durch spiel-mittel besiegt - sofern mans kann ^^ das selbe prinzip liegt dem ach so geliebten fussball zugrunde oder auch dem ollen monopoly. wobei man bei manch anderem "akzeptiertem" spiel personenbezogener vorgeht wie in den "killerspielen", wo man für ein paar minuten zusammen auf einer map zockt. oft ist in der nächsten runde der feind von eben mein wertvoller teamkamerad, den es zu unterstützen gilt oder die spielerschaft ändert sich schlichtweg (raketenHans geht zum essen, mörderBlume is grad aufgestanden un will einsteigen... xD).
bei browsergames würd ich das vllt noch eher verstehen. man will nicht den virtuellen teil des spiele gegners verletzen, weil man hier oft über sehr lange zeit (endlos"runden" oder dergleichen) zusammen/gegeneinander spielt und man den charackter des gegenübers (oft auch bei rollenspielen, wo dies an sich nicht sein sollte ^^) doch eher kennenlernt und sich ein anti-/sym(-)pathiegefühl gegen die reale person hier meines erachtens deutlich eher einstellt, bzw halt die chance, das es zu sowas kommt eher gegeben is.
aber selbst wenn, geh ich nich zu mir in die schule und lauf amok, weil mir gandalf92 eben 500 speerträger gekillt hat, oder was weis ich ^^ also selbst hier ist für mich kein grund gegeben, dass man wegen einem spiel amok läuft.
viele (die meisten? alle? ^^) sind einfach ausgegrenzt in ihrer schule, werden tag täglich gehänselt (gemobbt), vllt geschlagen, unterdrückt und und und. sie haben keine freunde, kein aktives soziales umfeld, ziehen sich zurück in die virtuelle welt, welche ihnen wenigstens noch etwas halt und stabilität verleiht und brechen unter der last dieses psychischen drucks durch ihre mitschüler und vllt nicht helfende lehrer oder oder einfach irgendwann zusammen und laufen amok.
ob man hierbei die killerspiele als ideengeber sehen kann oder eher noch als einziges stabilisierendes element (ohne welches sie vllt noch viel früher amok laufen würden - vllt gewagte these, aber hat sicher bisher noch keine studie mal geprüft) ist sicher ebenfalls eine interessante frage. wobei mir allerdings zweifel am intellekt des amokläufers kommen, wenn er neben den 18uhr nachrichten ausm aktuellen kriegsgebiet oder den meldungen über jugendliche gawalttaten mit hübsch blutigen sensationsbildern auch noch nen killerspiel als ideengeber brauch, um drauf zu kommen, das er vllt mit gewalt was bewirken könnte...