News KI entwirft Computer: Project Speedrun brauchte nur eine Woche statt Monate

PCGH-Redaktion

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Das US-amerikanische Start-up-Unternehmen Quilter beansprucht mit Project Speedrun für sich, den ersten von KI entworfenen Computer geschaffen zu haben.

Was sagt die PCGH-X-Community zu KI entwirft Computer: Project Speedrun brauchte nur eine Woche statt Monate

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Hm... finde ich nun weniger beeindruckend.
Hat Nvidia nicht schon seit fast zwei jahren ein KI-Tool am Start, welches die Chips überprüft und ggf. Schaltungen verbessert/korrigiert?
Hier ist es nun so, dass man solch einem tool gesagt hat: Mach mal selbst und von Anfang an.
Allerdings wissen wir nicht mit was für einer Vorgabe es genau gefüttert wurde.
 
Quilter gibt an, das die KI das Brett komplett alleine hätte erstellen können. Oder hab ich das falsch verstanden?
Ja, der Beweis steht aus. Aber das fände ich hingegen schon bemerkenswert, weil es meiner bescheidenen Meinung nach über den Status des Hilfsmittels hinaus geht.
 
Di KI kann nur innerhalb ihrer Trainingsdaten etwas erzeugen, aber sie kann viel besser optimieren, weil sie gleichzeitig mehr Vorgaben und Grenzwerte berücksichtigen kann, als ein Mensch. Der Mensch verliert bei den PCBs irgendwann die Übersicht und gibt sich mit einer 80% oder 90% Lösung zum Optimum zufrieden.
Die KI kann parallel viel mehr berücksichtigen und darauf hin optimieren.
Also Optimierung von bestehenden Designs, welche als Trainingsdaten bekannt sind - super!!!
Aber sollte etwas völlig Neues entwickelt werden müssen, welches einen kreativen Ansatz benötigt, dann sieht es eher mau aus.
 
Quilter gibt an, das die KI das Brett komplett alleine hätte erstellen können. Oder hab ich das falsch verstanden?
Ja, der Beweis steht aus. Aber das fände ich hingegen schon bemerkenswert, weil es meiner bescheidenen Meinung nach über den Status des Hilfsmittels hinaus geht.

Dass sich der Ingenieur auf u.a. "Bereinigung" konzentrieren soll, spricht dafür, dass die KI kein fertiges Endergebnis ausgespuckt hat. Eingangsseitig wird außerdem jemand genau definiert haben müssen, was die Platine eigentlich können soll. Wie man bei einem derart einfachen Mainboard drei Monate zwischen beiden Schritten verbringen möchte, ist mir aber schleierhaft. Wenn ich es richtig verstehe, ist das Modul mit Prozessor und Speicher ein eingekauftes Fertigteil, im wesentlich handelt es sich bei der Hauptplatine also um eine Breakout-Lösung für die wenigen externen Schnittstellen einschließlich für diese nötige Chips, Sicherungen und ähnliches. Da gibt es eigentlich fertige Bibliotheken für, Routing ist auch seit langem automatisiert und die Platine hier wirkt nicht übermäßig kompakt/dicht bestückt. Wird hier ein Vergleich zu komplett manuellen Methoden aus dem letzten Jahrtausend gezogen, um den eigentlich kaum vorhandenen Fortschritt größer erscheinen zu lassen?
 
Ich weiß nicht, wo hier das Besondere dran ist. Wenn ich mir alleine den Punkt Leiterplattenoptimierung herauspicke, das gibt es doch schon seit einigen Jahrzehnten (AutoCAD & Co.).
 
Ja ok, AutoCAD und eagle kenn ich noch von früher so halbwegs.
Beim lesen
"The headlining claims are that Quilter’s AI facilitated the design of a new Linux SBC, using 843 parts and dual-PCBs, taking just one week to finish, then successfully booting Debian the first time it was powered up." und dem Video auf deren HP kam mir so die Idee, das die eben über die Optimierung hinaus der KI ne Aufgabe gestellt haben und die das moderiert, aber alleine nach Vorgabe gebastelt hat.
Aber das ist nicht mein Schwerpunkt. 🤷🏼‍♂️
Jedenfalls danke für die Meinungen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hoffentlich hauen die in ein paar Jahren ein Modell raus damit man was selber bauen kann damit. Stellt euch mal Vor, wir als Laien, können unsere eigenen angepassten Rechner bauen lassen. Ich weis das geht schon heute, bis zu einem gewissen Grad, aber ich meine die Möglichkeiten werden ja nicht weniger und die Kosten dafür auch nicht Höher wahrscheinlich.

Ich liebe diese Entwicklungen. Arbeitserleichterung war schon immer eine unserer Stärken als Menschenkinder. :-)
 
Wie wäre es damit:

Concept: “LibreLite SBC”
(For researchers, low-budget servers & off-grid projects)

Design Philosophy

  • Modular (plug-in RAM, storage, wireless, add-ons)
  • Open (all schematics/firmware under Creative Commons)
  • Low Power (idle <2 W, peak <7 W)
  • Expandable (lots of GPIO, M.2/PCIe slot, HAT support)
  • Ecological (repairable, long life, no exotic components)
  • Linux First (not just another “Android board”)

Core Components & Features

1. Processor (SoC)

  • Choice: Allwinner V831 (ARM Cortex-A7, single core, 800 MHz, ultra-low power)
  • Alternative: Allwinner D1s (RISC-V, single core, 1 GHz, fully open architecture)
  • Advantage: Very little heat, passive cooling, ARM or RISC-V (your choice)

2. RAM

  • Plug-in SO-DIMM DDR3L module, 512 MB–2 GB depending on needs
  • Why: Repairable, upgradable, less e-waste

3. Storage

  • M.2 Key-B slot (SATA/PCIe) for SSD/Flash/adapters
  • microSD slot (boot/backup)
  • USB 3.0 (also for external SSDs)

4. Power Supply

  • USB-C (5V/3A, Power Delivery), with polarity protection
  • Optional: JST header for battery pack (with onboard charging)

5. Networking & I/O

  • Gigabit Ethernet (PoE support as HAT/extension)
  • WiFi 5/Bluetooth 5 (modular, via M.2 or USB dongle)
  • 2× USB 3.0 / 2× USB 2.0
  • 40-pin GPIO (Raspberry Pi compatible)
  • UART, I²C, SPI, CAN, PWM, ADC onboard
  • HDMI 1.4 (1080p/60Hz, no 4K for efficiency)
  • Analog Audio Out (3.5mm jack or I2S module)

6. Special Features

  • RTC (real-time clock, CR2032 battery)
  • Hardware watchdog (stability guaranteed)
  • Open-source bootloader (no locked U-Boot)
  • Temperature sensors, debug header
  • Status LEDs (power, ACT, WiFi)

Board Design (High Level)

  • 4-layer PCB, 10×10 cm—compact but with plenty of room for cooling and mods
  • Edge connectors for HATs/add-ons
  • Minimalist, high-efficiency voltage regulators (>90%)
  • Large ground planes (for cooling, EMI shielding)
  • All components THT or common SMD, easy to repair

Software / Ecosystem

  • Direct support for Armbian, Debian, OpenWRT
  • No vendor lock-in, no proprietary blobs required
  • Updatable firmware (via USB or SD)
  • Well-documented GPIO, complete open schematics online

Cost & Availability (target values)

ComponentCost (1000 pcs)
SoC€5–8
RAM€5–10
PCB + Solder€8–12
M.2/USB/etc.€4
Misc.€3
Total€25–35
With some luck and DIY, a homebuilt unit could stay under €50!
Kit: PCB + base components, plug-in RAM/storage/add-ons optional.

Key Advantages vs Existing Boards

  • Plug-in RAM! (No e-waste if RAM fails, upgradeable)
  • True M.2 slot! (SSD on board, not via slow adapters)
  • Ultra-low-power SoC, yet full Linux compatibility
  • Fully open firmware and schematics
  • RTC, watchdog, debug as standard
  • Flexible power supply, off-grid ready
  • Not focused on “mass market entertainment”—optimized for stability, repairability, and sustainability

Block Diagram (Text Sketch)

Code:
+-----------------------------+
|        LibreLite SBC        |
+-----------------------------+
| SoC  (ARM/RISC-V)           |
|   |                         |
|   +--[SO-DIMM RAM]          |
|   +--[M.2 Key-B SSD]        |
|   +--[microSD Slot]         |
|   +--[USB 3.0 / 2.0]        |
|   +--[Gigabit Ethernet]     |
|   +--[WiFi/BT Module]       |
|   +--[GPIO 40-Pin]          |
|   +--[UART/I2C/SPI]         |
|   +--[HDMI / Audio]         |
|   +--[RTC, Watchdog, Temp]  |
|   +--[USB-C/Accu Input]     |
+-----------------------------+

Next Steps

  1. Create schematic (KiCAD/Altium)
  2. Publish open-source PCB design
  3. Prototype production (JLCPCB, PCBWay, etc.)
  4. First software image
  5. Documentation (Wiki, repair manual, tutorials)
  6. Build guide as PDF/video
 
Dauert nicht mehr lange und die KI erschafft sich als Androiden selbst.
Jedenfalls zeigt es heute schon, welche Möglichkeiten in Zukunft geben wird.
Einige KI Projekte sind sinnvoll, andere können verheerende Folgen haben.
Zukunft bleibt spannend.
 
Skynet lässt grüßen... abgesehen davon: Die Forscher machen sich gerade selbst obsolet, ist ihnen aber im Überschwang der Freude wohl noch nicht aufgefallen... da dürfte die zukünftige Freistellung ein richtiger Schock werden, aber man kann nie genügend promovierte Taxifahrer haben... Moment, macht in Zukunft ja auch eine KI.
 
why-is-it-like-this-nowadays-v0-ln8b5zjc7aef1.jpg


:lol:
 
Wird hier ein Vergleich zu komplett manuellen Methoden aus dem letzten Jahrtausend gezogen, um den eigentlich kaum vorhandenen Fortschritt größer erscheinen zu lassen?

DAS wäre doch eine gute Frage für den Newsschreiber, anstatt dass er einfach 1:1 in die Überschrift klatscht, was die PR ausgespuckt hat. *hust hust*

Im Endeffekt hat hier auch nur wieder ein LLM halt bereits vorhandene Pläne von Leiterplatinen abgeglichen und das wars.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat: "Linux-SBCs (Session Border Controller)" lachschlapp. Manchmal frage ich mich, in wie weit die Artikel nicht schon "KI blamiert" sind.
Desweiteren wurde das SBC nicht von der KI generiert, sondern nur mit dessen Hilfe. Die KI unterstützt und beschleunigt also die Arbeit der Elektroingenieure enorm, die oft tagelang in mühevoller Kleinarbeit die Leiterbahnen ziehen und bis zum Ende immer noch weitere Optimierungsmöglichkeiten finden. Da kann ich offen gestanden auch drauf verzichten. Daher finde ich das Unterstützungsversprechen hier sehr gut!
Desweiteren schreiben Foristen hier panisch, dass Leute sich selbst abschaffen. Das kann man auch anders sehen: Mit dieser Technik können mehr Menschen gescheite Platinen zu günstigeren Kosten herstellen, womit das PCB Design "demokratisiert" wird und nicht nur investitionsstarken Betrieben vorbehalten bleibt. Investitionshürden in neue Designs werden geringer und die Innovationsgeschwindigkeit wird definitiv steigen. Und Quilter wird sich rasch in einem enormen Wettbewerb befinden, was noch besser für die Ingenieure und die Innovationsleistung ist.
Also: "Gut! Weitermachen!"
Captayne
 
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