News "Keine Mitarbeiterüberwachung": Microsoft verteidigt neue Standortverfolgung in Teams

PCGH-Redaktion

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Teammitglied
Wir möchten, dass Mitarbeiter die Zusammenarbeit vor Ort genießen, anstatt ihren Status manuell zu aktualisieren", erklärte Honeker zu der Funktion.
 
Mitarbeiter verbringen viel Zeit damit den Status dauernd zu aktualisieren?
Versteh ich nicht.
Online und Offline Status passieren normal automatisch.
Und warum sollte man über Teams mitteilen wollen wo man sich gerade befindet? Außer ich will als AG wissen ob Herr Schmidt von der Buchhaltung wirklich om Hoemoffice oder gerade in der Karibik ist. Ergo meine Mitarbeiter unter Generalverdacht stelle.
 
Wir haben auf der Arbeit auch komplett auf Teams dieses Jahr umgestellt und uns wurde genau die gleiche Ausrede gedrückt als wir gefragt haben, weswegen dieses Feature denn unseren Standort anzeigt...

Klar ist das zur Überwachung gedacht, wofür sonst sollte so ein Feature denn interessant sein... Mir doch egal ob mein Kollege gerade in Dortmund, Berlin, Hamburg oder Hintertupfingen arbeitet.
 
Die neue Funktion ist optional und wird von Microsoft nicht standardmäßig aktiviert

Okay diese Information hat mir noch gefehlt. Somit ist also bewiesen, dass mein Arbeitgeber das veranlasst hat, herzlichen Dank ihr Kontrollfreaks :-$
 
Mitarbeiter verbringen viel Zeit damit den Status dauernd zu aktualisieren?
Versteh ich nicht.
Online und Offline Status passieren normal automatisch.
...und der Teams-Status hat mit dem Arbeitsstatus des Mitarbeiters oft schlicht nix zu tun.

Wenn ich in den Betrieb gehe um irgendwas vor Ort zu klären wechselt Teams nach 5 Minuten oder sowas auf "kurzzeitig abwesend". Ich bin aber nicht (arbeitstechnisch) abwesend sondern nur woanders.
Also wenn ein AG da irgendwas auswertet und irgendwelche Schlüsse daraus ziehen will ist das abgesehen von Extremfällen (Mitarbeiter dessen hauptaufgabe am Laptop stattfindet und der 6 von 8 Stunden abwesend ist o.ä.) einfach Quatsch.

Aber davon abgesehen: Ein Arbeitgeber, der Teams-Statusmeldungen benötigt um zu wissen, ob ein Mitarbeiter produktiv ist oder nicht, hat ganz andere Probleme...^^
 
An sich ne praktische Funktion und war längst zu erwarten. Allerdings diesen Satz hier:
"Die Privatsphäre der Mitarbeiter steht im Mittelpunkt unserer Innovations- und Entwicklungstätigkeit"
glaube ich absolut nicht. Von wegen.

Teams und Outlook sind ja eh schon lange verknüpft und ich kann in meinem Kalender sehen, wer aus meinen teams/Arbeitsgruppen verfügbar ist und ob er/sie im homeoffice, im Büro, oder unterwegs ist.
Von daher macht das keinen großen Unterschied.
In teams kann man bei Terminen auch schon lange Räume wählen.
Wenn dieses Feature mir ermöglicht zu sehen wo der Großteil meiner Bande sich aufhält, dann könnte ich einfach den Raum wählen der Ihnen am nächsten und bequemsten zu erreichen ist.

Also grundsätzlich wäre es für mich ein Vorteil.
Ich kann mir aber gut vorstellen, dass manche Kolleg:innen das aber anders wahrnehmen.

Bei uns werde ich Ihnen das Feature vorstellen und dann abstimmen lassen. Allerdings jeweils mit Begründung. Sprich, ich versammle alle in einem Raum und jeder kommt einmal nach vorne und erklärt warum er/sie so abstimmt.
Dann lese ich die Gesichter der zuhörenden und mache mir ein grobes Bild davon.
Es wird umgesetzt egal obs mir gefällt oder nicht, denn sonst wäre es Quatsch abzustimmen. Ich werde es aber ggf. zeitlich begrenzt als Testballon trotzdem ausprobieren und schauen ob mehr oder weniger Meetings zustande kommen und dann auswerten und mitteilen was ich darüber denke.
 
Natürlich. Die Existenz eines Betriebsrates ist aber nunmal immer noch eher Ausnahe als Regel. Laut CDA sinds grade mal 7%.
Ja und jetzt? Für die Beschäftigten ist das allerdings keine Ausnahme. 46% der Beschäftigten arbeiten in großen Betrieben wo der Betriebsrat eher die Regel als die Ausnahme darstellt. Kleinstbetriebe erfüllen gar nicht die Mindest mitarbeiterzahl. Bei Betriebe dazwischen kommt es auf die Grföße an. Bei mittleren Familien geführten Betrieben eher nicht bei anderen Unternehmensformen durchaus.
Es liegt aber immer an den Arbeitnehmern ob sie einen wählen oder nicht.

Völlig unabhängig davon kann der Einsatz von Software welche eine Überwachung ermöglicht problematisch für einen Betrieb werden wenn er mit einen eventuellen Betriebsrat keine Vereinbahrung trifft.
 
Widerspricht doch niemand. :ka:

Auf die Frage

kannst nur du ne Antwort geben - du bist der erste und einzige der das Wort Betriebsrat überhaupt ins Spiel gebracht hat. Darum gehts im Kernthema und im Artikel halt gar nicht.
Ne es geht um eine funktion welche auch zur Überwachung genutzt werden könnte.

Die neue Funktion ist optional und wird von Microsoft nicht standardmäßig aktiviert

Okay diese Information hat mir noch gefehlt. Somit ist also bewiesen, dass mein Arbeitgeber das veranlasst hat, herzlichen Dank ihr Kontrollfreaks :-$
Darauf habe ich geantwortet.
 
Ne es geht um eine funktion welche auch zur Überwachung genutzt werden könnte.
Sagen wir mal so, wenn die IT eines UNternehmens erst eine MS-Teams Funktion braucht um Leute zu überwachen sind sie ziemlich inkompetent.
Mein AG weiß natürlich wann ich (digital) wo bin, alleine dadurch wann ich mich an welchem Anschluss/IP im VPN/System anmelde. Ein Haufen interner Tools erfordern Login und Passwort und loggen alles mit, manche Programme (wie SAP) loggen gefühlt jeden Mausklick mit. Viele Gebäude und Räume haben Sicherheitstüren die ich nur mit Zugangsdaten/Karten/etc. aufkriege, auch das ist geloggt - und auf dem halben Gelände, mindestens an den Pforten, stehen etliche Kameras, teilweise auch mit automatischer Nummernschilderfassung.

Die Daten zur Mitarbeiterüberwachung sind in größeren Unternehmen grundsätzlich immer da heutzutage, dafür brauchts keinen Teams-Status. Die Frage ist nicht ob die Daten erhoben werden, sondern ob sie für Überwachungszwecke gebraucht/missbraucht werden - und diesen Punkt hat ein Betriebsrat hoffentlich schon lange vor der Erfindung von Teams geregelt.
 
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