Helau,
Natürlich bin ich ein großer Freund davon, meine Kinder an die Erfordernisse des Lebens heranzuführen - und ihnen die Medienkompetenz beizubringen, die absolut nötig ist. Deshalb gibt es auch zeitlich und inhaltlich "reguliertes" Fernsehen, Kinderserien und auch mal eine Runde iPad oder iPhone. Aber das steuern meine Frau und ich. So ein DS kann man kaum steuern, außer, indem man ihn versteckt.
Ich sehe das beim Nachbarkind. Die hockt in den Sommerferien stundenlang bei bestem Wetter vor dem DS und wenn man das Ding chirurgisch entfernen will, hat sie schlechte Laune. Selbst im Kindergarten haben einige Mädels schon einen DS, im Hort für die Schule ist jetzt in den Ferien montags "Nintendo-Tag". Da geht mir echt die Hutschnur hoch! Ich mag vielleicht auch mit prähistorischen Handhelds meine Zeit verbracht haben, aber ich war genau so viel auf dem Bolzplatz, habe mit Freunden Völkerball und "Wer hat Angst vor..." gespielt, Dämme gebaut usw. Ja, genau, den ganzen Klischee-Mist, den man heute fast nur noch in der Werbung sieht und den Stadtkinder kaum mehr kennen.
Ja, den Stadtkindern muss man heute schon in einer von der Bundesregierung initiierten Aktion Bücher mit Bildern von echten Bauernhof-Tieren an die Hand geben, damit sie noch wissen, wo eigentlich die Milch herkommt, die man morgens trinkt! Das ist kein Witz.
So, das führt jetzt alles weit weg, aber es musste mal raus.
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Ich bin nicht gegen einen Nintendo, ich bin dagegen, ein Handheld, was man kaum zeitlich steuern kann, in die Verantwortung einer 5-Jährigen zu geben! Medienkompetenz ist wichtig und meine Große bedient das iPad besser als wir alle zusammen. Aber in dem Alter darf man die Eigenverantwortung nicht überziehen.