Was für ein Geseiere, ehrlich mal.
Du schreibst:
Irgendwelche Bezeichnungen als "Medienzombie", weil ich für Medienkompetenz und gegen sture Verbote bin, verbitte ich mir.

Du schreibst:
Du hattest also in dem Alter einen Gameboy und durftest eine Stunde am Tag spielen, richtig? Ich gehe davon aus, dass deine Eltern dies absichtlich so gemacht haben, um dir einen verantwortungsbewussten Medienumgang zu ermöglichen. Nichts anderes habe ich damit gemeint, dass ein Verbot nicht zielführend ist. Du hast offensichtlich nicht verstanden, worum es geht, denn ich habe mit keinem Wort auch nur irgendwie zur Verwahrlosung und Medienabhängigkeit etc. aufgerufen, sondern zu einem bewussten, kontrollierten Umgang, der förderlich für das Kind und sein Verhältnis zu den Medien sein soll, also genau das Gegenteil von dem, was du mir vorwirfst.Als ich noch in dem Alter war, durfte ich 1 Stunde am Tag mit dem Gameboy spielen. Das hat mir auch gereicht, denn ich hatte bessere Dinge zu tun als mit ner Konsole zu spielen. Früher ging man noch mit Freunden raus und spielte in der frischen Luft.

Irgendwelche Bezeichnungen als "Medienzombie", weil ich für Medienkompetenz und gegen sture Verbote bin, verbitte ich mir.



Habe mich nur über das grundsätzliche Verbieten und Negativdarstellen von Eletronik echauffiert, weil es als negativer angesehen wird, als sich auf dem Bolzplatz die Beine zu brechen (mal so als pers. Beispiel aus meiner Kindheit: Bei uns aufm Dorf war Fußball ein Knochenbrechersport, in dem uns schon als Bambinis (~5) effektives Foulen und Schwalben beigebracht wurde und wir so beeinflusst wurden, dass wir tatsächlich die anderen Mannschaften als "Feinde" angesehen haben, inklusive den üblichen Fangesängen (*Hunterttausend Ziegelsteine...*) und regelrecht Hass auf die vom jeweiligen Trainer verachteten Mannschaften (zumeist BVB, VFB und besonders FCB) entwickelt haben). Negative Einflüsse gibts überall in der Welt, Verwahrlosung und Vernachlässigung (was ja fast immer das Problem bei den massiv TV und Videospiele konsumierenden Kindern und Jugendlichen ist) kennt viele Seiten. Trotzdem steht es natürlich jedem frei zu sagen, ab wann ein Kind den Zugang zu diesen Geräten bekommt, das kann natürlich jeder selbst entscheiden und sollte auch niemand anderes als die Eltern, das habe ich ja auch nie bestritten.
Solange die Haltung begründet und reflektiert ist, kann man mMn auch nicht viel meckern, da Hoheit der Erziehungsberechtigten. Was letztlich besser im Einzelfall ist, weiß man meist erst hinterher. Wollte damit nur ausdrücken, dass ein 2DS sicherlich nicht der Kinderseele in dem "jungen" Alter schaden wird, wenn man einen angemessenen Umgang einübt.