Kein Bitcoin-Verbot: Passage aus EU-Richtlinienentwurf gestrichen

Der Energieverbrauch sieht aber bei den klassischen Geldsystemen auch nicht besonders rosig aus.
Sicher, und ich könnte nicht mal sagen, wie das in Relation steht. Es wird aber sicher um einiges geringer sein und nicht wirklich eine Alternative haben. Zumindest nicht im Business, privat gibt es ja noch Bargeld, was aber auch nach und nach wohl verschwinden wird.
 
Sicher, und ich könnte nicht mal sagen, wie das in Relation steht. Es wird aber sicher um einiges geringer sein und nicht wirklich eine Alternative haben. Zumindest nicht im Business, privat gibt es ja noch Bargeld, was aber auch nach und nach wohl verschwinden wird.
Nach dieser Quelle ist das klassische Bankensystem deutlich energiehungriger als der Bitcoin:

Bitcoin ist ein Energie-Monster - doch das Bankensystem verbraucht 12-fache Strom-Menge
 
Nach dieser Quelle ist das klassische Bankensystem deutlich energiehungriger als der Bitcoin:

Bitcoin ist ein Energie-Monster - doch das Bankensystem verbraucht 12-fache Strom-Menge

Ich halte diesen Artikel für sehr unglaubwürdig. Das fängt mit den angeblich 78% Erneuerbaren an, das ist einfach nur unrealistisch. Bitcoin wird momentan vorzugsweise in Ländern geschürft, in denen die fossilen Energiequellen dominieren. Es gibt etliche Berichte von Kohlekraftwerken, die dank Bitcoin ein neues Leben erhalten haben. Mag sein, dass bei etlichen Miningfarmen noch Solaranlagen errichtet wurden, die Deckeung am Bedarf dürfte aber wohl nur bei den üblichen 30% liegen, wenn man keine teuren Akkuspeicher anschaffen möchte (die sich dafür nicht lohnen. In Island wird zwar auch geschürft, aber das ist nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein.

Das einzige, Land, dass das rausholen könnte, wäre Norwegen und da müßte mit norwegischem Strom, gegen ein Kohlekraftwerk, gut 4:1 dagegengehalten werden, damit das hinhaut.

Dann ist da auch noch die Zahl von 12:1, die ich das erste mal höre. Schon vor einem Jahr war von lediglich 2:1 die Rede. Man muß da allerdings die Energiekosten pro Transaktion betrachten und die liegt beim Bankensystem insgesamt bei 2,5Wh, während sie bei Bitcoin schon vor einem Jahr bei 844 kWh lag. Mit anderen Worten: auf eine Bitcointransaktion kommen gut 340.000 Transaktionen des normalen Bankensystems. Ich habe mir mal ausgerechnet, was nötig wäre, um alle Transaktionen mit Bitcoin abzuwickeln, es sind 5600 Kernkraftwerke vom Typ EPR rausgekommen. Lightning mach das ganze zwar wesentlich effizienter und zögert den Zusammenbruch des Bitcoinnetzwerks um einiges heraus, aber auch damit hat Bitcoin keine Chance gegen das normale Bankensystem.

Zu schlechter letzt kommt noch ein Whataboutism gegen Musk, der nicht das Recht hätte, auf überhöhten Energieverbrauch hinzuweisen, da seine Karren Rohstoffe benötigen.

Das ist falsch:
1: Hängt die Legitimität hängt nicht davon ab, wer es ausgesprochen hat. Auch Mitglieder des Kuklux Klan oder Neonazis dürfen auf Rassismus hinweisen, sie können sich nur nicht moralisch darüber empören.
2: Die Autos von Tesla haben einen realen Nutzen.

Insgesamt ist der Artikel wohl eher Mist.
 
Ich halte diesen Artikel für sehr unglaubwürdig. Das fängt mit den angeblich 78% Erneuerbaren an, das ist einfach nur unrealistisch. Bitcoin wird momentan vorzugsweise in Ländern geschürft, in denen die fossilen Energiequellen dominieren. Es gibt etliche Berichte von Kohlekraftwerken, die dank Bitcoin ein neues Leben erhalten haben. Mag sein, dass bei etlichen Miningfarmen noch Solaranlagen errichtet wurden, die Deckeung am Bedarf dürfte aber wohl nur bei den üblichen 30% liegen, wenn man keine teuren Akkuspeicher anschaffen möchte (die sich dafür nicht lohnen. In Island wird zwar auch geschürft, aber das ist nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein.

Das einzige, Land, dass das rausholen könnte, wäre Norwegen und da müßte mit norwegischem Strom, gegen ein Kohlekraftwerk, gut 4:1 dagegengehalten werden, damit das hinhaut.

Dann ist da auch noch die Zahl von 12:1, die ich das erste mal höre. Schon vor einem Jahr war von lediglich 2:1 die Rede. Man muß da allerdings die Energiekosten pro Transaktion betrachten und die liegt beim Bankensystem insgesamt bei 2,5Wh, während sie bei Bitcoin schon vor einem Jahr bei 844 kWh lag. Mit anderen Worten: auf eine Bitcointransaktion kommen gut 340.000 Transaktionen des normalen Bankensystems. Ich habe mir mal ausgerechnet, was nötig wäre, um alle Transaktionen mit Bitcoin abzuwickeln, es sind 5600 Kernkraftwerke vom Typ EPR rausgekommen. Lightning mach das ganze zwar wesentlich effizienter und zögert den Zusammenbruch des Bitcoinnetzwerks um einiges heraus, aber auch damit hat Bitcoin keine Chance gegen das normale Bankensystem.

Zu schlechter letzt kommt noch ein Whataboutism gegen Musk, der nicht das Recht hätte, auf überhöhten Energieverbrauch hinzuweisen, da seine Karren Rohstoffe benötigen.

Das ist falsch:
1: Hängt die Legitimität hängt nicht davon ab, wer es ausgesprochen hat. Auch Mitglieder des Kuklux Klan oder Neonazis dürfen auf Rassismus hinweisen, sie können sich nur nicht moralisch darüber empören.
2: Die Autos von Tesla haben einen realen Nutzen.

Insgesamt ist der Artikel wohl eher Mist.
Der Abschnitt zu Musk ist für die Gegenüberstellung der Energiekosten auch irrelevant. Er hat jedoch eine Mitschuld daran, dass viele ohne Background just 4 fun Bitcoin kaufen und letztes Jahr eine starke Überbewertung entstand. Aber das nur am Rande....

Mir ging es um die Zahlen, du kannst gern andere Quellen nennen. Die > 70% des Minings über Renewables geistern oft im Netz herum. Das ist eine Missinterpretation. Sie beziehen sich auf den Anteil Miner, die renewables u. a. nutzen. Der faktische Wert liegt knapp unter 40%.

76% der Krypto-Miner nutzen erneuerbare Energien

Ich bin ja auch skeptisch, was die Energiebilanz betrifft, aber je neuer die Untersuchungen sind, desto besser sehen meist die Ergebnisse für viele Cryptowährungen in den letzten Jahren aus. Liegt vielleicht auch daran, dass da schon viel Bewegung drin ist. Auch wenn man oft nachteiliges hört, wie die mehrfach verschobene Umstellung auf PoS bei ETH.
 
Der Abschnitt zu Musk ist für die Gegenüberstellung der Energiekosten auch irrelevant. Er hat jedoch eine Mitschuld daran, dass viele ohne Background just 4 fun Bitcoin kaufen und letztes Jahr eine starke Überbewertung entstand. Aber das nur am Rande....

Mir ging es um die Zahlen, du kannst gern andere Quellen nennen. Die > 70% des Minings über Renewables geistern oft im Netz herum. Das ist eine Missinterpretation. Sie beziehen sich auf den Anteil Miner, die renewables u. a. nutzen. Der faktische Wert liegt knapp unter 40%.

76% der Krypto-Miner nutzen erneuerbare Energien

Ich bin ja auch skeptisch, was die Energiebilanz betrifft, aber je neuer die Untersuchungen sind, desto besser sehen meist die Ergebnisse für viele Cryptowährungen in den letzten Jahren aus. Liegt vielleicht auch daran, dass da schon viel Bewegung drin ist. Auch wenn man oft nachteiliges hört, wie die mehrfach verschobene Umstellung auf PoS bei ETH.

Echse... Lass gut sein.

Thema Strom habe ich dem PU und anderen sicherlich schon 8 mal erklärt.
Incl. Ausarbeitungen von der Oxford Universität, vom Bitcoin Mining Council etc. wie grün Bitcoin ist.. und weshalb es so grün ist.

Auch der ewig wiederholende Blödsinn, dass Bitcoin gerade durch Kohle betrieben wird.
Schwachsinn den ich unzählige male widerlegt habe.. Weil es keinen Sinn macht.. Da Kohle die teuerste Energiequelle ist.

Diese Menschen hier sind völlig Faktenresitent.

Auch Gaming verbraucht weit mehr Strom als Bitcoin. ( Und verursacht nebenbei noch zig Tonnen an Elektroschrott )
Weiterhin würde ich für wetten, dass gerade die, welche gegen den Bitcoin hier wettern, denen es völlig egal ist wie, bzw. woraus der eigene Strom erzeugt wird.

Vieles verbraucht auch mehr Strom als Bitcoin. Was soll also diese Diskussion ?
Netflix verbraucht auch mehr Strom als Bitcoin. Die Standby Geräte in den USA verbrauchen auch mehr Strom.

Und ? Schaffen wir jetzt Gaming ab ? Oder Netflix ? Oder Wäschetrockner ? ( Die verbrauchen auch mehr Strom )


Ehrlich, Echse... Lass gut sein.
Die Leute sind so hart in Ihrer Meinung gefestigt ( Meinung... nicht wissen ) dass diese lieber bis in alle Ewigkeit bei dieser Meinung bleiben, statt zuzugeben... Oh.. Ok. Hast recht, habe mich geirrt.

Das passiert hier nicht. Die Menschen haben vor Jahren eine Überschrift gelesen...
Von einem Bankenvorständler zum Thema Bitcoin und Energie welcher ja sehr gerne aufgenommen wurde von sämtlichen Medien und halten das jetzt als Gesetz.

Ja die Leute beklatschen sogar China als Autoritären Staat weil die Bitcoin verboten haben und fordern es ja hier ebenso. Obwohl keine Ahnung von dem Thema.. Und auch nicht den Ansatz mal etwas dazu zu lernen.

Aber Stunden damit verbringen die gleichen widerlegten Argumente alle paar Wochen wieder zu bringen.

Wie erwähnt, ließ dir die Kommentare bzgl Kryptothemen durch.
Du Siehst die immer selben Leute, mit Ihren immer selben Argumenten, welche ich immer und immer wieder wiederlege.
 
Was soll eigentlich EU-Taxonomie werden?
ESt und EEG-Umlage auf Crypto

Eher eine Art Gütesiegel, sofern man bei den beschlossenen Parametern von "Güte" sprechen möchte. Die kurz "EU-Taxonomie" genannte Richtlinie definiert einen Rahmen, nach welchen Kriterien sich Anlageprodukte und Investitionsprojekte "nachhaltig" nennen dürfen. Steuergeld fließt da also perse gar keins und es es steht Anlegern/Investoren frei, ob sie ihr Geld unter Berücksichtigung dieser Nachhaltigkeit einsetzen oder nicht.

Aber es gibt die Befürchtung, dass künftig auch Subventionen von EU-Staaten diese Kriterien verwenden könnten, anstatt eigene Maßstäbe zu definieren. Deswegen gab es erhebliches Interesse seitens diverser Wirtschaftsvertreter, dass der Begriff "nachhaltig" möglichst weit ausfällt beziehungsweise von Umwelt- und Klimaschützern, dass er möglichst eng definiert wird.


Ich halte diesen Artikel für sehr unglaubwürdig. Das fängt mit den angeblich 78% Erneuerbaren an, das ist einfach nur unrealistisch. Bitcoin wird momentan vorzugsweise in Ländern geschürft, in denen die fossilen Energiequellen dominieren. Es gibt etliche Berichte von Kohlekraftwerken, die dank Bitcoin ein neues Leben erhalten haben. Mag sein, dass bei etlichen Miningfarmen noch Solaranlagen errichtet wurden, die Deckeung am Bedarf dürfte aber wohl nur bei den üblichen 30% liegen, wenn man keine teuren Akkuspeicher anschaffen möchte (die sich dafür nicht lohnen. In Island wird zwar auch geschürft, aber das ist nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein.

Das einzige, Land, dass das rausholen könnte, wäre Norwegen und da müßte mit norwegischem Strom, gegen ein Kohlekraftwerk, gut 4:1 dagegengehalten werden, damit das hinhaut.

Island hat einen noch höheren Anteil erneuerbaren Strom und versucht seit Jahren, energieintensive Industrien anzuziehen. Neben Aluminiumhütten haben sich auch einige Miner dort angesiedelt. Aber es ist halt auch ein Hochpreisland weit weg von den Hardware-Quellen, weswegen die Gesamtbedeutung für die gloable Mining-Leistung durchaus kritisch zu hinterfragen ist.

Interessanterweise kommen immer die Online-Aktiven zu einem sehr hohen Anteil erneuerbarer Energien für BTC und ETH, die auch von einem sehr hohen Energieverbrauch bei konventionellen Transaktionsdienstleistern berichten und die für keins von beiden eine belastbare Quelle oder Methodik nennen.
 
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