Kaufberatung i7 5820K

Yeezy

Komplett-PC-Käufer(in)
Hi,

ich möchte mir in den nächsten Wochen ein komplett neues System kaufen.
Nutzen würde ich es für: Twitch Streaming (alle Zusatzprogramme OBS, Bots etc.) Videobearbeitung & Games (CS:GO & LoL).

Mein jetziges Setup:

Intel Core i5 - 2500k
ASUS P8P67
GTX580
8GB DDR3
Samsung SSD 250 GB

Ich möchte ein System mit dem ich wieder ewig Ruhe hab.

Hab da an einen 6 Kerner gedacht (i7 5820k) würde auch overclocken.
32 GB DDR4
GTX960

Hat jemand hier Erfahrungen mit dem 5820k gemacht? Wäre cool zu wissen wie groß der Vorteil ist mit 2 Kernen mehr oder ob es überhaupt einen Vorteil gibt.

Hab mich seit meinem Kauf des i5 vor 4/5 Jahren kaum noch mit Hardware beschäftigt und hab wohl einiges verpasst :D

Der 4790k oder der 6700k ist ja vom Leistungsunterschied zu meinem 2500k kaum den Preis wert. Deshalb hab ich direkt an einen Six Core gedacht.

Budget liegt so bei 1500/1600€
Da sollte dann aber alles dabei sein.
CPU, Board, Graka, RAM, Kühler, Gehäuse, SSD, Netzteil.

Wäre super wenn man mir hier helfen könnte.

Hab mir hier schon den Test der neuen 6/8 Kerner von Intel durchgelesen und da hat man auch den 5820 empfohlen. Da der wohl "bessere" 5930k den Aufpreis nicht wert ist.

Danke im Voraus

LG

Tomi
 
Fehlt dir denn mit OC des i5 irgendwie Leistung, ich würde erstmal nur die Grafikkarte und ggf. Netzteil tauschen und schauen ob die Leistung dir ausreicht.

Wie du schon sagst hat sich von der Leistung her nicht so viel getan
 
Wenn du viel Videobearbeitung damit machst dann ist der 6Kerner schon top...

Für Daddelei reicht der i5.

Zum Daddeln reicht er vollkommen. Er läuft im Moment auf 4 GHz (luftgekühlt).

Dab hab ich auch keine Probleme. Die Probleme liegen beim Stream Command & bei der Videobearbeitung. Da merkt man dann schon das der i5 da an seine Grenzen stößt. Leider!

Deshalb die Überlegung auf Six Core zu setzen.

LG
 
Zum Daddeln reicht er vollkommen. Er läuft im Moment auf 4 GHz (luftgekühlt).

Dab hab ich auch keine Probleme. Die Probleme liegen beim Stream Command & bei der Videobearbeitung. Da merkt man dann schon das der i5 da an seine Grenzen stößt. Leider!

Deshalb die Überlegung auf Six Core zu setzen.

LG

Du hast dir die wichtigste Frage schon beantwortet - wenn irgendwas spürbar limitiert, dann lohnt es sich!

Was die meisten sagen wollen ist schlichtweg das die CPU selten der limitierende Faktor ist - dennoch ist die Anzahl der Spiele die von den 2 zusätzlichen nativen Kernen profitieren, mittlerweile eher die Regel.

Man kann mit Sandy (2xxx) und Ivy (3xxx) Bridge immer noch hervorragend spielen - aber zu behaupten es gäbe keinen Unterschied ist Wunschdenken.

Eine wichtige Info noch:
Die nächste Generation steht jetzt aber kurz vor dem Release - ich würde wenn möglich noch ein paar Wochen warten bis zum erscheinen der Broadwell-E Reihe (6800k)
Und den Aufpreis zum nächstgrößeren Modell kann man sich sparen wenn kein Multi-GPU Setup geplant ist (28 statt 40 Lanes).
Der Unterbau (X99 Chipsatz) ist leider nicht mehr der Neuste und es wäre schön wenn Intel hier nachgezogen hätte (analog dem Z170).
Aber für den normalen Anwender sicherlich völlig ausreichend!
 
Musst du wissen, ob du dir den 6 Kerner mit der veralteten Plattform kaufen willst.
Leider wird die erst mit Skylake E erneuert -- vermutlich nicht vor 2018.
 
In Videobearbeitung ist der 8 / "12" Kerner schon deutlich flotter unterwegs, aber immer noch nur gut 1/3 so schnell wie z.B. eine GTX670 (bei mir im PC) beim Konvertieren von HD-Material vom Camcorder.

Selbst die GTX960 schlägt die CPU um Längen. Von daher könntest du erstmal in Richtung Shadowplay o.ä. schauen, ob dir das nicht beim Streamen den entscheidenden Vorteil gibt.
Es ist auch sehr wichtig, dass die Speicherplatte (falls du aufnimmst) sonst mit keinen weiteren Aufgaben belastet ist.

Nach der Erfahrung mit der damaligen Enthusiasten-Plattform S1366 würde ich mir derzeit den Aufpreis eher schenken. Ein i7-6700K ist mehr als schnell genug für alle "normalen" Aufgaben. Und da zähle ich mal "aufwendiges Spiel" + Video-Task im Hintergrund mit rein.
Das schüttelt nämlich selbst mein i7-3770K locker aus dem Ärmel.

Wenn du Geld ausgeben magst, dann eher für eine GTX980 Ti (oder irgendeine andere Karte deiner Wahl mit mehr als 4GB VRAM).
Dazu ein gutes Z170-Board um die 140€, den i7-6700K und 16GB DDR4-2800 oder höher RAM.

Wenn du eine Grafikkarte neu kaufen willst, dann keine 960. Um die 240€ bekommst du gebrauchte GTX 780 mit 6GB, die deutlich schneller sind.
Da das 300€ Segment von der 970 belegt ist, kannst du entweder auf Pascal warten (irgendwann im Herbst) oder die 960er eher als "Übergang" betrachten und fürn 50er weniger im Herbst verscherbeln.
So richtig flott war die nämlich auch zu Release schon nicht mehr.
 
In Videobearbeitung ist der 8 / "12" Kerner schon deutlich flotter unterwegs, aber immer noch nur gut 1/3 so schnell wie z.B. eine GTX670 (bei mir im PC) beim Konvertieren von HD-Material vom Camcorder.

Selbst die GTX960 schlägt die CPU um Längen. Von daher könntest du erstmal in Richtung Shadowplay o.ä. schauen, ob dir das nicht beim Streamen den entscheidenden Vorteil gibt.
Es ist auch sehr wichtig, dass die Speicherplatte (falls du aufnimmst) sonst mit keinen weiteren Aufgaben belastet ist.

Nach der Erfahrung mit der damaligen Enthusiasten-Plattform S1366 würde ich mir derzeit den Aufpreis eher schenken. Ein i7-6700K ist mehr als schnell genug für alle "normalen" Aufgaben. Und da zähle ich mal "aufwendiges Spiel" + Video-Task im Hintergrund mit rein.
Das schüttelt nämlich selbst mein i7-3770K locker aus dem Ärmel.

Wenn du Geld ausgeben magst, dann eher für eine GTX980 Ti (oder irgendeine andere Karte deiner Wahl mit mehr als 4GB VRAM).
Dazu ein gutes Z170-Board um die 140€, den i7-6700K und 16GB DDR4-2800 oder höher RAM.

Wenn du eine Grafikkarte neu kaufen willst, dann keine 960. Um die 240€ bekommst du gebrauchte GTX 780 mit 6GB, die deutlich schneller sind.
Da das 300€ Segment von der 970 belegt ist, kannst du entweder auf Pascal warten (irgendwann im Herbst) oder die 960er eher als "Übergang" betrachten und fürn 50er weniger im Herbst verscherbeln.
So richtig flott war die nämlich auch zu Release schon nicht mehr.

Vielen Dank, der Beitrag hilft mir schon deutlich. Mein Gedanke war eben den 5820K zu kaufen und somit direkt auf DDR4 zusetzen. Die Grafikkarte kann ich immer austauschen!
Streame meine Games ja im Moment mit der Elgato Game Capture HD 1080p mit PS4 Gameplay. Möchte mir aber da jetzt die Elgato HD60S kaufen. Diese kann streamen und gleichzeitig aufnehmen! Eine Funktion die ich sehr begrüße, da ich somit auch Gameplay Videos erstellen kann. Diese hat natürlich bestimmte Hardwareanforderungen: Windows 10 64-bit, i5 4. Gen oder besser, i7 für Stream Command & eine GTX der 600er Serie oder besser.

Da ich auf Amazon aber nur 30€ Aufpreis für den 5820K bezahle gegenüber dem 6700K, dachte ich wieso keinen Six Core?!
Hab mir hier den Testbericht durchgelesen und er scheint ja ordentlich flott unterwegs zu sein.

Welchen Vorteil hätte ich den mit dem 6700K gegenüber meinem 2500K, außer der größeren Taktrate und dem minimal größeren L3 Chache?

Ich bin immer davon ausgegangen das für Streaming & Videobearbeitung ein Six oder Hekta Core von Vorteil sein soll.
Bei Games sollte doch irgendwann auch der Vorteil zu spüren sein?!

Vielen Dank schonmal an alle!

LG

Tomi
 
Wenn du dir eine Streaming Karte kaufst, spielt der Prozessor dabei sowieso keine so große Rolle.

Und wenn sich 6 Kerne mal durch die Bank bemerkbar machen, ist der Haswell 6 Kerner schon lange wieder Alteisen.

Wieso kaufst du dir nicht erst mal die neue Streaming Karte und schaust dann, wie es mit deinem Rechner so läuft?
Auf einen 6 Kerner kannst du dann immer noch wechseln und bis dahin könnte Broadwell schon am Markt sein oder der Release von Skylake ist dann bekannt.
 
Wenn du dir eine Streaming Karte kaufst, spielt der Prozessor dabei sowieso keine so große Rolle.

Und wenn sich 6 Kerne mal durch die Bank bemerkbar machen, ist der Haswell 6 Kerner schon lange wieder Alteisen.

Wieso kaufst du dir nicht erst mal die neue Streaming Karte und schaust dann, wie es mit deinem Rechner so läuft?
Auf einen 6 Kerner kannst du dann immer noch wechseln und bis dahin könnte Broadwell schon am Markt sein oder der Release von Skylake ist dann bekannt.

Wie ich in deiner Signatur sehen kann nutzt du genau solch ein System was ich so anpeile. :D
Bist du unzufrieden oder wieso raten alle vom 5820K ab?! Verstehe das nicht ganz...

Aber gut, ich werde wohl die Elgato HD60S kaufen und mal schauen wie es so funktioniert.

Dann werde ich mal warten bis Broadwell auf den Markt kommt und was es mir so bietet!
Bin trotzdem verdammt heiß auf einen Six Core :D

Vielen Dank Leute! (Y)

LG

Tomi
 
Der 5820k ist durchaus empfehlenswert, jedoch kommen in wenigen Wochen neue Inter Extreme Prozessoren raus und da dein alter Rechner zudem noch sehr gut ist, vor allem da nu ne Capture-Karte hast empfiehlt es sich daher noch die kurze Zeit zu warten, meiner Meinung nach.
Auch kommen bald(wann genau weiß man nicht aber wohl noch im Sommer) neue Grafikkarten raus und die 960 war bei Realease schon keine top Karte. Da könnte sich warten oder alles neu bis auf Graka auch lohnen.
 
Wenn du den 5820K haben willst kauf ihn dir. Ich habe ihn selbst seit etwa einem Jahr und bin sehr zufrieden mit ihm :) Ich denke mit dem Prozessor hat man auch die nächsten Jahre noch genug Leistung.

Grus aus Åhus

Blende8
 
Der 5820K ist aufgrund des völlig veralteten Haswell-PCHs nur bedingt empfehlenswert.
Hat man die Programme, um den 5820K voll auszulasten, und ist es wirklich wichtig, dass alles so schnell / gleichzeitig wie möglich geht, kommt man an Haswell E wohl nicht vorbei.
Braucht nicht alles gleichzeitig und so schnell wie möglich gehen, sollte der i7 6700K ausreichen. Da hat man dann auch nicht den veralteten Haswell PCH.
 
Habe eben gelesen, das wohl zum Juni hin neue Prozessoren von Intel kommen. Die Broadwell-E und die sollen kompatibel mit dem 2011-3 Sockel sein. Das klingt doch schonmal Prima! Ich werde mir das noch die Tage durch den Kopf gehen lassen und entscheide dann ob ich warte oder ob ich dann doch den 5820K kaufe. Denke mal die Broadwell-E werden zu Release recht happig im Preis sein, oder was meint ihr?

LG

Tomi
 
Trotzdem ist der Haswell PCH Schrott, egal ob Broadwell E oder Haswell E.
Wenn ein i7 6700(k) den Anforderungen gerecht wird, ist Skylake die bessere Wahl.
 
Habe eben gelesen, das wohl zum Juni hin neue Prozessoren von Intel kommen. Die Broadwell-E und die sollen kompatibel mit dem 2011-3 Sockel sein. Das klingt doch schonmal Prima! Ich werde mir das noch die Tage durch den Kopf gehen lassen und entscheide dann ob ich warte oder ob ich dann doch den 5820K kaufe. Denke mal die Broadwell-E werden zu Release recht happig im Preis sein, oder was meint ihr?

LG

Tomi

Sollte sich recht schnell einpendeln außer der 10-Kern vll, aber Listenpreis wird wohl dann ähnlich sein wie der i7 5820k also wohl etwas teurer ich würde warten da du mit der CPU keinen extrem akuten Handlungsbedarf hast imho.
Du solltest auch nen guten Kühler kaufen damit es vernünftig gekühlt wird.
 
Der 5820K ist aufgrund des völlig veralteten Haswell-PCHs nur bedingt empfehlenswert.
Hat man die Programme, um den 5820K voll auszulasten, und ist es wirklich wichtig, dass alles so schnell / gleichzeitig wie möglich geht, kommt man an Haswell E wohl nicht vorbei.
Braucht nicht alles gleichzeitig und so schnell wie möglich gehen, sollte der i7 6700K ausreichen. Da hat man dann auch nicht den veralteten Haswell PCH.

Was ist denn an dem Haswell-PCH so veraltet ? :D

Bin vor paar Wochen auf Haswell-E umgesattelt und sehr zufrieden, leider funktioniert mein Windows XP darauf nicht mehr einwandfrei
 
Dann wuerde ich eher sagen dass der PCH dumpf ist und nicht veraltet, das ist schon ein Unterschied

Den P45 Chipsatz wuerde ich als veraltet bezeichnen, aber nicht den X99 ;)
 
Ich bin damals von einem i5 3570k auf den i7 3930k gewechselt, als ich noch viel mit Encoding und Youtube gemacht habe und der Wechsel hat für meine Anwendungen einen enormen Leistungsboost gegeben. Wer über die Grafikkarte encodiert hat sich wahrscheinlich nie den Vergleich zwischen sauber cpu-encodiertes Material in hohen Einstellungen mit x264 gegenüber dem Gummel-GPU-Encoding von Shadowplay und Co. angeschaut. Streaming habe ich nie betrieben und kann da keine Aussagen zu treffen, aber je mehr Anwendungen im Hintergrund laufen umso größer wird der Unterschied.

Linus hat dazu mal einen Test gemacht und hat dafür ein Worts-Case-Szenario erzeugt. Alles mit 4 Kernen versagte dabei gnadenlos, mit 4 Kernen und 8 Threads ging gerade so und erst mit mehr als 4 Kernen konnte man gescheit arbeiten. Der Workflow ist wesentlich produktiver, gerade, wenn man es vielleicht nicht nur als Hobby betreiben möchte.

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