Schrauberopi
Software-Overclocker(in)
Soul-Spirit schrieb:Bewegliche Sachen ziehen Schlieren und die Fotos Nachts sehen einfach zu Dunkel aus.
Bei der Nachtfotografie kann es durchaus mal zu Belichtungszeiten von 30sec. oder länger kommen. Z.B. hier: http://extreme.pcgameshardware.de/f...gh-extreme-der-di-thread-590.html#post6027350
Bei Dingen, die sich schnell bewegen (Sport oder Tiere), brauchst du sehr kurze Verschlusszeiten, um die Bewegung einzufrieren. 1/500sec und kürzer ist hier meist angesagt. Um diese Verschlusszeiten auch bei etwas weniger Licht erreichen zu können, brauchst du ein lichtstarkes Objektiv mit großer Blende. Z.B. f/2.8, je kleiner die Zahl, desto größer die Blendenöffnung. Alternativ kann man auch die ISO hochdrehen. Bei den meisten Kameras in dieser Preisklasse ist allerdings bei ISO1600 das Ende der Fahnenstange erreicht. Das Rauschen dürfte da schon sehr stark sein.
Du wirst vermutlich die eine oder andere Kröte schlucken müssen.
Ich würde Dir eine Systemkamera empfehlen. Z.B. diese: Amazon.de: Samsung NX1000 Systemkamera
Die haben den großen Vorteil, dass die Objektive wie bei einer DSLR gewechselt werden können. Das beiligende Objektiv reicht aber für die ersten Schritte allemal. Wenn der Geldbeutel es wieder zulässt kann man ja nachrüsten. Ein weiterer Vorteil ist der große Sensor im APS-C Format (wie bei den meisten DSLR).
Der größte Nachteil am Anfang ist der relativ geringe Brennweitenbereich, den das Kit-Objektiv liefert.
Du kannst ja auch mal ins DSLR-Forum schauen. Dort gibt es einen Bereich für System- und Kompaktkameras.