Nicht? CB Forum:
Oder Rechner die mir wegen Funktionslosigkeit nach übertakten vorbei gebracht wurden. Meist verstaubte (DAU)Rechner mit Boxed-Kühler, und einfach zu bedienendem OC-Tool, wo dann erstmal alles auf Anschlag gedreht/geschoben war. Nach einer Reinigung und BIOS Reset funktionierten Manche wieder, aber nicht alle. Und von denen die wieder liefen, will ich die CPU gewiss nicht haben, da diese Zeit ihres Lebens im Temperatur-Limit liefen. Bei gebrauchten CPUs via eBay&Co weiss Du eben nicht, wie diese Behandelt worden sind. Klar, man kann Glück haben. Mein E8400 würde auch noch @4GHz laufen, wenn das Mainboard nicht gestorben wäre. Und bei gebrauchten Boards bin ich noch zurückhaltender.
Deine fiktiven 10% Ausfallwarscheinlichkeit kannste Dir schenken, ich schmeiss jetzt ebenso einfach 50% in den Raum, und das ist mir das Geld nicht wert.
In einem Punkt stimme ich Dir soweit zu: Wenn man schon n' teures Mainboard viel alten DDR3 RAM hat UND das Geld für eine kompette Neuanschaffung einfach nicht drin ist, würde ich auf eine gebrauchte CPU
zurück greifen. Den Fall hatte ich jedoch noch nie. Auch nicht bei den unzähligen Systemen die ich gebaut, aufgerüstet oder repariert.
Das was nach eventuellem Aufrüsten übrig blieb, habe ich angekauft, gesammelt und als Komplettrechner für Kinder aus ärmeren Familien verschenkt. DAS ist für mich der sinnvollste Einsatz von gebrauchter Hardware
Lange Rede kurzer Sinn: Trotzdem gilt hier die Tatsache, daß ein aktueller i3 schneller und effizienter ist, als ein 2500K. Wer heute ein System kauft, sollte einen i3 mit aktuellem Unterbau kaufen, als ein System aus komplett alten Kram. DAS ergibt einfach keinen Sinn, auch wenn man das für fast n halben Preis bekommt.
Ein i3-6100, MSI B150 Mortar und 8GB DDR4-2133 für 300€ mit Garantie ist besser als
i5-2500K, Z97 Board und 8GB DDR3-1866 für 150-200€ ohne Garantie