News "K.I.T.T., hol mich hier raus!" - Selbstfahrende Autos auf der GTC 2015

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Das selbstfahrende Auto aus "Knight Rider" ist keine Zukunftsmusik mehr. Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang und Tesla-Gründer Elon Musk zeigten auf der GPU Technology Conference, was heute schon möglich ist und mit welchen Problemen selbstfahrende Autos derzeit noch zu kämpfen haben.

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AW: "K.I.T.T., hol mich hier raus!" - Selbstfahrende Autos auf der GTC 2015

Prinzipiell ja was nettes - ist halt nun noch die Frage wer denn haftet, wenn dann mal was passiert. Ultimativ hat der "Fahrer" ja keine Kontrolle über das Fahrzeug. Theoretisch wäre das dann ja auf den Hersteller zurückzuführen und der müsste haften, oder?
Allein deswegen denke ich nicht, dass sich selbstfahrende Autos jemals durchsetzen werden. Zumindest nicht ohne die Möglichkeit, selber eingreifen zu können. Denn selbst wenn die Hersteller ein Schlupfloch finden, womit Sie die Haftung bei Unfällen auf den Kunden abwälzen - wer würde sich das schon zumuten wollen dafür Verantwortung zu übernehmen, wenn er nicht die Möglichkeit bekommt das Ganze zu verhinden?
 
AW: "K.I.T.T., hol mich hier raus!" - Selbstfahrende Autos auf der GTC 2015

Netter Gag wenn es nach durchzechter Nacht einem in die heimische Burg zieht, und bei der Polizeikontrolle alle Mitfahrer hinten sitzen:lol:. Eine gewisse Unterstützung könnte ich mir noch vorstellen in gewissen Bereichen, aber so wirklich auf das Fahren selbst würde ich ungern verzichten wollen.
Das so ein Fahrzeug nicht so funktioniert wie erwartet hat man ja schon erleben dürfen von daher muss genau geklärt werden wie es mit der Haftung aussieht
 
AW: "K.I.T.T., hol mich hier raus!" - Selbstfahrende Autos auf der GTC 2015

Tolle Sache!

Das erspart unter Umständen einiges an Zeit, in der sonst alle Automobilhersteller parallel etwas ähnliches entwickeln würden.

Die Haftungsfrage sehe ich recht locker: Es haftet die Versicherung des Fahrzeughalters, dessen Wagen den Unfall zu verursachen hatte. Aufgrund der Statistik, welches Fahrzeug wie oft beteiligt ist werden die Versicherungen - wie auch jetzt anhand von Risikofaktoren - den Beitrag anpassen.
Hersteller, deren autonome Autos zu viele Unfälle verursachen werden zum einen aus Sicherheitsgründen des Fahrers - zum anderen aufgrund der hohen Versicherungsbeiträge nicht gekauft und verschwinden vom Markt wenn sie nicht nachbessern.

Bei den Unfällen, in denen kein eindeutiger technischer Fehler (heutzutage gleichzusetzen mit einem Fahrfehler) als Ursache erkannt wird kommt es zu einer Aufteilung der Schuld...also eigentlich nicht anders als aktuell bereits üblich, im Gegenteil: eine Fehleranalyse ist womöglich deutlich leichter.

Ich bin gespannt und denke, dass wir eventuell bereits in zehn Jahren die ersten offiziell zugelassenen Fahrzeugen auf öffentlichen Straßen sehen können.
 
AW: "K.I.T.T., hol mich hier raus!" - Selbstfahrende Autos auf der GTC 2015

Die Haftungsfrage sehe ich recht locker: Es haftet die Versicherung des Fahrzeughalters, dessen Wagen den Unfall zu verursachen hatte. Aufgrund der Statistik, welches Fahrzeug wie oft beteiligt ist werden die Versicherungen - wie auch jetzt anhand von Risikofaktoren - den Beitrag anpassen.

Hersteller, deren autonome Autos zu viele Unfälle verursachen werden zum einen aus Sicherheitsgründen des Fahrers - zum anderen aufgrund der hohen Versicherungsbeiträge nicht gekauft und verschwinden vom Markt wenn sie nicht nachbessern.

Bei den Unfällen, in denen kein eindeutiger technischer Fehler (heutzutage gleichzusetzen mit einem Fahrfehler) als Ursache erkannt wird kommt es zu einer Aufteilung der Schuld...also eigentlich nicht anders als aktuell bereits üblich, im Gegenteil: eine Fehleranalyse ist womöglich deutlich leichter.

Du hattest jetzt genau das ausgelegt, was ich befürchte. Was kann denn so ganz ohne Lenkrad und Bremspedal noch so passieren, was nicht technischer Herkunft oder zufälliger Herkunft entspringt? Wieso bin ich belangbar für Geld, wenn das Auto einen defekt hat und irgendwo reinfährt oder irgendjemand vor die Karre rennt? Beim Bus-fahren haftest du doch auch nicht, weil der Busfahrer einen Unfall baut. Bloß dass der Busfahrer jetzt wegfällt und die Programmierer im Hintergrund belangbar wären. Daher auch die Frage: Wieso bin ich als "Halter" verpflichtet eine Versicherung zu zahlen die Schäden an Fremden Fahrzeugen bezahlt?
 
AW: "K.I.T.T., hol mich hier raus!" - Selbstfahrende Autos auf der GTC 2015

Betriebsgefahr hin oder her, aber wenn mein Auto plötzlich ein Eigenleben entwickelt will ich deswegen nicht unbedingt zur Kasse gebeten werden. Wenn ich RC Cars will dann geh ich in den Spielwarenladen und nicht ins Autohaus
 
AW: "K.I.T.T., hol mich hier raus!" - Selbstfahrende Autos auf der GTC 2015

Wieso bin ich als "Halter" verpflichtet eine Versicherung zu zahlen die Schäden an Fremden Fahrzeugen bezahlt?

Weil die Gefährdung durch deine Fahrt mit dem Auto ausgeht...es wäre sicherlich Falsch, wenn der Halter für die einzelnen Unfälle haftbar gemacht wird. Aber eine Abgabe über die statistische Höhe der Unfallkosten in Form der Versicherung, wie es auch heute ist, wäre doch kein Problem. Die Alternative ist eine Umlegung aller Unfallkosten auf eine Zwangsabgabe -> Steuer. Denn irgendwo muss das Geld ja her.

Die Versicherungen können Ihrerseits natürlich an die Automobilhersteller gehen, und von denen den Schaden zurück verlangen.

Ein paar Änderungen wären natürlich notwendig. Beispielsweise sollte man - sofern Wartungsfristen etc. eingehalten, also den Pflichten des Halters korrekt nachgegangen wurde - die Hochstufung in der Versicherung herausnehmen. Der Grund hierfür, dass man selbst statistisch zu den unsicheren Fahrern zählt und daher einen größeren Teil der Kosten finanzieren soll, fällt dann schließlich weg.
 
AW: "K.I.T.T., hol mich hier raus!" - Selbstfahrende Autos auf der GTC 2015

Das ist natürlich ein gutes Argument, persönlich würde ich jedoch nicht das Risiko eingehen wollen und von daher die Kontrolle behalten wollen. Das müsste dann von den Versicherungen schon sehr attraktiv gestaltet sein, um mich zu überzeugen. Für mich ist das ganze weiterhin jedoch fragwürdig, den Halter zu belangen. Einfach weil er auf Softwarefehler und folglich auf die folgenden Unfälle, überhaupt keinen Einfluss hat.
 
AW: "K.I.T.T., hol mich hier raus!" - Selbstfahrende Autos auf der GTC 2015

Prinzipiell ja was nettes - ist halt nun noch die Frage wer denn haftet, wenn dann mal was passiert. Ultimativ hat der "Fahrer" ja keine Kontrolle über das Fahrzeug. Theoretisch wäre das dann ja auf den Hersteller zurückzuführen und der müsste haften, oder?
Allein deswegen denke ich nicht, dass sich selbstfahrende Autos jemals durchsetzen werden. Zumindest nicht ohne die Möglichkeit, selber eingreifen zu können. Denn selbst wenn die Hersteller ein Schlupfloch finden, womit Sie die Haftung bei Unfällen auf den Kunden abwälzen - wer würde sich das schon zumuten wollen dafür Verantwortung zu übernehmen, wenn er nicht die Möglichkeit bekommt das Ganze zu verhinden?
Elon Musk meinte: Der Gesetzgeber wird selbstfahrenden Autos schon eine Genehmigung erteilen, wenn man "normale" menschliche Autofahrer beziehungsweise deren "Black Box" auswertet - die fahren viel gefährlicher, als es selbstfahrende Autos je machen würden.

Spannender ist die Frage, wie die Autos ethisch programmiert werden. Wenn gleichzeitig ein Kind und eine Oma auf die Straße laufen, aber das Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig bremsen kann - wen soll es überfahren? Oder soll es ein Lenkmanöver ausführen, das Leib und Leben seiner Passagiere gefährdet?
 
AW: "K.I.T.T., hol mich hier raus!" - Selbstfahrende Autos auf der GTC 2015

Tolle Sache!

Das erspart unter Umständen einiges an Zeit, in der sonst alle Automobilhersteller parallel etwas ähnliches entwickeln würden.

Die Haftungsfrage sehe ich recht locker: Es haftet die Versicherung des Fahrzeughalters, dessen Wagen den Unfall zu verursachen hatte. Aufgrund der Statistik, welches Fahrzeug wie oft beteiligt ist werden die Versicherungen - wie auch jetzt anhand von Risikofaktoren - den Beitrag anpassen.
Hersteller, deren autonome Autos zu viele Unfälle verursachen werden zum einen aus Sicherheitsgründen des Fahrers - zum anderen aufgrund der hohen Versicherungsbeiträge nicht gekauft und verschwinden vom Markt wenn sie nicht nachbessern.

Bei den Unfällen, in denen kein eindeutiger technischer Fehler (heutzutage gleichzusetzen mit einem Fahrfehler) als Ursache erkannt wird kommt es zu einer Aufteilung der Schuld...also eigentlich nicht anders als aktuell bereits üblich, im Gegenteil: eine Fehleranalyse ist womöglich deutlich leichter.

Ich bin gespannt und denke, dass wir eventuell bereits in zehn Jahren die ersten offiziell zugelassenen Fahrzeugen auf öffentlichen Straßen sehen können.
Die erlernten Verhaltensmuster eines Autos könnten dann immer an das Hauptquartier bei Ford, Opel und Co. zurückgeschickt werden, von wo aus sie dann an alle Fahrzeuge des gleichen Typs weitergereicht werden und diese so über Nacht schlauer werden. Dass alle Hersteller die Daten untereinander austauschen, glaube ich derzeit noch nicht. :)
 
AW: "K.I.T.T., hol mich hier raus!" - Selbstfahrende Autos auf der GTC 2015

Prinzipiell ja was nettes - ist halt nun noch die Frage wer denn haftet, wenn dann mal was passiert. Ultimativ hat der "Fahrer" ja keine Kontrolle über das Fahrzeug. Theoretisch wäre das dann ja auf den Hersteller zurückzuführen und der müsste haften, oder?
Allein deswegen denke ich nicht, dass sich selbstfahrende Autos jemals durchsetzen werden. Zumindest nicht ohne die Möglichkeit, selber eingreifen zu können. Denn selbst wenn die Hersteller ein Schlupfloch finden, womit Sie die Haftung bei Unfällen auf den Kunden abwälzen - wer würde sich das schon zumuten wollen dafür Verantwortung zu übernehmen, wenn er nicht die Möglichkeit bekommt das Ganze zu verhinden?
Doch das werden sie.
Am Anfang mit dem Fahrer noch mit Eingreifmöglichkeit (und somit Verantwortung) und später vollautomatisiert mit der nötigen Gesetzeslage.
Das ist etwas was im Bereich Künstlicher Intelligenz noch diskutiert wird. Aber es wird kommen.

Schon allein deshalb weil diese Maschinen theoretisch wesentlich intelligenter und fehlerfreier arbeiten als Menschen. Das problem im Verkehr sind also nciht die selbstfahrenden Fahrzeuge, die reagieren völlig berechenbar - es sind die Menschen.
Die erlernten Verhaltensmuster eines Autos könnten dann immer an das Hauptquartier bei Ford, Opel und Co. zurückgeschickt werden, von wo aus sie dann an alle Fahrzeuge des gleichen Typs weitergereicht werden und diese so über Nacht schlauer werden. Dass alle Hersteller die Daten untereinander austauschen, glaube ich derzeit noch nicht.
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Bist du es wirklich, oder nur dein Username so gewählt weil du ein Fan bist?
Wenn ersteres: wie geht es dir? (alter Fan hier, als Jugendlicher mit Freude die PC Player gelesen. Das war halt noch guter Humor. Wie geht es den anderen von damals? Nie wieder was davon gehört :( )

Zu deiner Aussage:
Naja die Daten werden schon jetzt ausgetauscht, das läuft nämlich nicht über Firmen wie Mercedes oder Audi sondern die lagern das an Institute aus (wir arbeiten seit Jahren mit denen zusammen). Und da dürfen zwar keine Patente ausgetauscht werden, aber Leute die schon Erfahrung mit der einen Entwicklung gemacht haben, bringen diese in die nächste mitein).
Die Verhaltensmuster werden nicht nur an die Zentrale geschickt, es gibt auch bereits vernetzte Autos: So weiß etwa im Verkehr jedes Auto was das andere Gerade macht. Wenn 10 Autos weiter vor dir ein Unfall passiert und das erste eine Vollbremsung hinlegt, beginnt das eigene auch bereits sanft zu bremsen, blinken und was auch immer. Oder es stehen die Autos im Stau noch bevor das ans Radio gemeldet ist - kann viel schneller ans Navi der Nachfahrenden Autos gesendet werden und die Route von denen wird sofort umgeleitet - so wird der Stau nicht länger.
Zukunftsmusik - ja, aber alles schon in Entwicklung.
 
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Wenn ersteres: wie geht es dir? (alter Fan hier, als Jugendlicher mit Freude die PC Player gelesen. Das war halt noch guter Humor. Wie geht es den anderen von damals? Nie wieder was davon gehört :( )

Zu deiner Aussage:
Naja die Daten werden schon jetzt ausgetauscht, das läuft nämlich nicht über Firmen wie Mercedes oder Audi sondern die lagern das an Institute aus (wir arbeiten seit Jahren mit denen zusammen). Und da dürfen zwar keine Patente ausgetauscht werden, aber Leute die schon Erfahrung mit der einen Entwicklung gemacht haben, bringen diese in die nächste mitein).
Die Verhaltensmuster werden nicht nur an die Zentrale geschickt, es gibt auch bereits vernetzte Autos: So weiß etwa im Verkehr jedes Auto was das andere Gerade macht. Wenn 10 Autos weiter vor dir ein Unfall passiert und das erste eine Vollbremsung hinlegt, beginnt das eigene auch bereits sanft zu bremsen, blinken und was auch immer. Oder es stehen die Autos im Stau noch bevor das ans Radio gemeldet ist - kann viel schneller ans Navi der Nachfahrenden Autos gesendet werden und die Route von denen wird sofort umgeleitet - so wird der Stau nicht länger.
Zukunftsmusik - ja, aber alles schon in Entwicklung.
Du bist lustig, warum sollte ich es nicht sein? ;) Was ich so mache? www.twitter.com/austinat - guckst Du hier. Und hast Du noch nie von www.spieleveteranen.de oder www.pcplayer.de gehört? :)
 
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