Israel - Konflikt aktuell & allgemein

Daran merkt man auch meines Erachtens deutlich, dass es über die übliche "Hamas-Kritik" hinausgeht.

Er verabscheut das palästinensische Volk und spricht ihnen sogar ihre Identität ab. Ich frage mich nach wie vor, was ihn persönlich antreibt, so eine Abneigung ggü einem gesamten Volk zu haben.

Und wieder jede Menge Buzzwords und Framing, um bloß nicht auf die Quellen eingehen zu müssen.


Da wird der Begriff erklärt. Na erklär mir mal, wo das arabische Volk der Palästinser herkam, wenn es vor 1964 nirgends davon die Rede war.

Es geht ja über die Araber aus der Region hinaus. Gleiche Tendenz ist auch beim Thema Flüchtlinge bei uns in D zu erkennen.

Kannst du gerne im entsprechenden Thread mit mir erörtern, wenn du willst. Was dieses Offtopic hier soll, erschließt sich mir nicht.
 
Es geht ja über die Araber aus der Region hinaus. Gleiche Tendenz ist auch beim Thema Flüchtlingen bei uns in D zu erkennen.
Stimmt, jetzt wo du es sagst. Auch in anderen Politik Threads triefen die Kommentare über vor antimuslimischen Rassismus.

Schon krass, dass das so geduldet wird. Man stelle sich nur vor, wenn in jedem dieser Sätze an Stelle von Palästinenser oder Araber Jude stände, was dann los wäre. In welche Kategorie das dann gehören würde, wäre allen sofort klar.
Aber bei Arabern bzw Muslimen kann man ja abfällig reden. Salonfähig.
 
Stimmt, jetzt wo du es sagst. Auch in anderen Politik Threads triefen die Kommentare über vor antimuslimischen Rassismus.

Es gibt keinen antimuslimischen Rassismus. Da Religionen kein biologisches Merkmal sind, kann die Ablehnung von Religonen auch kein Rassismus sein.

Schon krass, dass das so geduldet wird.

Das ist schon Realsatire angesichts deiner fortlaufender Relativierung der Hamas.

Man stelle sich nur vor, wenn in jedem dieser Sätze an Stelle von Palästinenser Jude stände, was dann los wäre. In welche Kategorie das dann gehören würde, wäre allen sofort klar.

Ja, komisch, dass es einen Unterschied macht, ob man abfällig über den Täter oder über das Opfer redet. Wer kann sich sowas bloß vorstellen?
 
Es gibt keinen antimuslimischen Rassismus. Da Religionen kein biologisches Merkmal sind, kann die Ablehnung von Religonen auch kein Rassismus sein.
Du hast dich damit nicht befasst, wie man eindeutig merkt. Rassismus wurde schon längst von Kulturalismus in der Postmoderne abgelöst. Antimuslimischer Rassismus ist eine Form des sogenannten Kulturalismus, wo Menschen lediglich auf bestimmte vermeintlich determinierende kulturelle Attribute reduziert werden.
Bei Antimuslimischen Rassismus vermischt sich zudem oft Rassimus aufgrund Phänotyp und Religion als kulturalistisches Merkmal und Grund von Diskriminierung. Sowohl bei Kulturalismus und Rassismus sind die soziologischen Mechanismus ähnlich, bestehend aus Marginalisierung, Othering, Diskriminierung und Anfeindungen.
Das ist schon Realsatire angesichts deiner fortlaufender Relativierung der Hamas.
Mit Relativierung kennst du dich ja bestens aus, der kein Problem darin sieht, dass Israel in nur einem Jahr über 40.000 Menschen tötet.

Ich habe hier schon mehrmals die Hamas verurteilt. Hast du Israel für ihr rücksichtsloses Vorgehen nur ein einziges Mal hier kritisiert?

Soviel zu Relativierung...
Ja, komisch, dass es einen Unterschied macht, ob man abfällig über den Täter oder über das Opfer redet. Wer kann sich sowas bloß vorstellen?
Ich lese bei dir nur eine eindimensionale Vorstellung raus:

Israel = Opfer

Palästinenser = Täter

Mir ist es schon lange aufgefallen, aber interessant zu sehen, dass Tekkla nun auch ein Muster bei dir erkennt. Bestätigt schon sehr, dass du äußerst einseitig hier kommentierst, nein vielmehr aufhetzt.
 
Du hast dich damit nicht befasst, wie man eindeutig merkt. Rassismus wurde schon längst von Kulturalismus in der Postmoderne abgelöst. Antimuslimischer Rassismus ist eine Form des sogenannten Kulturalismus, wo Menschen lediglich auf bestimmte vermeintlich determinierende kulturelle Attribute reduziert werden.
Bei Antimuslimischen Rassismus vermischt sich zudem oft Rassimus aufgrund Phänotyp und Religion als kulturalistisches Merkmal und Grund von Diskriminierung. Sowohl bei Kulturalismus und Rassismus sind die soziologischen Mechanismus ähnlich, bestehend aus Marginalisierung, Othering, Diskriminierung und Anfeindungen.

Rassismus ist eine Weltanschauung, bei der mehr davon ausgeht, dass Menschen anderen Menschen aufgrund biologischer Eigenschaften überlegen bzw. unterlegen sind.

Im Gegensatz zu der Herkunft oder Hautfarbe, ist die Religionszugehörigkeit eben keine biologische Eigenschaft. Seine Religionszugehörigkeit kann man jederzeit wechseln.

Mit Relativierung kennst du dich ja bestens aus, der kein Problem darin sieht, dass Israel in nur einem Jahr über 40.000 Menschen tötet.

Wie bereits mehrfach erwähnt, liegt das einzig und alleine an der Hamas und deren Kriegsführung. Die Hamas kann jederzeit auf dem offenen Feld kämpfen. Die Hamas operiert aber ganz bewusst aus zivilien Gebieten heraus, um damit mögliche zivile Opfer zu erhöhen.

Das geht einzig und alleine auf das Konto der Hamas.

Ich habe hier schon mehrmals die Hamas verurteilt. Hast du Israel für ihr rücksichtsloses Vorgehen nur ein einziges Mal hier kritisiert? Soviel zu Relativierung...

Warum sollte ich? Israel wurde sowohl der Krieg als auch die Art der Kriegsführung durch die Hamas aufgezwungen.

Das man sich mit dem Opfer solidarisiert, ist normal.

Ich lese bei dir nur eine eindimensionale Vorstellung raus:

Israel = Opfer

Palästinenser = Täter

Das fasst den 7. Oktober perfekt zusammen. Ich habe die Bilder vom 7. Oktober aus Gaza nicht vergessen. Die Hamas hat zwar den Angriff ausgeführt, aber die Zivilisten in Gaza haben den Angriff gefeiert und die gefangenengenommen Geisel verhöht und bespuckt. Teilweise waren die Geisel auch von Zivlisten festgehalten worden.

Mir ist es schon lange aufgefallen, aber interessant zu sehen, dass Tekkla nun auch ein Muster bei dir erkennt. Bestätigt schon sehr, dass du äußerst einseitig hier kommentierst, nein vielmehr aufhetzt.

Weil es kaum einen Konflikt gibt, bei dem die Seiten klar verteilt sind. Seit 1948 hätte die arabische Seite einen zweiten Staat haben können und seit 1948 entscheidet sie sich immer wieder für den Krieg, weil sie die Juden auslöschen möchte.

Klar, dass ich gegen die Antisemiten "aufhetze". Wer sich daran stört, entlarvt sich eigentlich nur selbst.
 
Man ist selber ein Antisemit, wenn man gegen Araber hetzt, da diese Semiten sind und die Sprache auch semitisch ist. Da können extreme Zionisten noch so sehr auf stupide Begriffsexklusivität pochen.

Aber alles gut, du hast schon alles gesagt damit, dass du ja offen zugibst nur einseitig durch und durch Pro Israel zu sein. Massenweise Tötungen von Zivilisten wird von dir als okay angesehen.

Ich brauche nicht mehr weiter reden, da mich diese Menschenfeindlichkeit extrem anekelt. Was ein armseeliges Leben voller Verbitterung muss das sein, dass man selbst getötete Kinder unter "selber schuld" relativiert.
 
Ich habe gerade mal nach Isrealnetz, also diese Seite von vor ein paar Posts, gesucht. Interessant, wer dahinter steckt.
Israelnetz ist ein journalistisches Medienangebot der Christlichen Medieninitiative pro, das Informationen über das politische, wirtschaftliche, religiöse und kulturelle Leben in Israel und dem Nahen Ostens aus christlich-konservativer Sicht veröffentlicht.

Und die Christliche Medieninitiative pro, das ist
Am 30. Mai 1975[1] wurde der Verein Konferenz Evangelikaler Publizisten e. V. in Stuttgart von Bärbel Wilde, Friedrich Hänssler, Horst Marquardt und Waldemar Murjahn gegründet. Ihr Leitgedanken war „Mehr Evangelium in den Medien“. Auf der gemeinsamen Basis der Deutschen Evangelischen Allianz sollte die bisherige Öffentlichkeitsarbeit koordiniert werden.

Im Jahr 1999 wurde der Verein in Christlicher Medienverbund KEP e. V. umbenannt. 2013 arbeiteten 30 Mitarbeiter in Deutschland, Israel und Russland für den ausschließlich durch Spenden finanzierten Verein.[2] Im März 2019 wurde die Umfirmierung in „Christliche Medieninitiative pro“ beschlossen.

Dass von denen nicht unbedingt Wohlwollen gegenüber den Arabern zu erwarten ist, kommt nun nicht überraschend.
 
@AzRa-eL Magst du dich nochmal daran erinnern, wie problematisch du persönlich Interpretationen deiner Beiträge gefunden hast? Und jetzt machst du selbst dies seit 2 Threadseiten? Es ist doch durchaus ein Unterschied zwischen Hamas und Palästinenser, da bestehst du selbst auch richtigerweise drauf. Und nun wird jemandem, der die Hamas - einziger selbsterklärter Zweck, Terror gegen und Vernichtung von Israel - zerschlagen (=ausgelöscht)sehen will, permanent Palästinenserhass vorgeworfen? Obwohl er explizit mehrfach erklärt hat, dass genau das nicht gemeint ist...

Wird da deinerseits mit zweierlei Maß gemessen?
dass man selbst getötete Kinder unter "selber schuld" relativiert.
Hamas Schuld, hat er klar gesagt. Was ja auch korrekt ist. Macht es nicht weniger schlimm für die betroffenen Menschen.
Der Rest des nicht weiter zitierten Satzes ist einfach nur ein persönlicher Angriff...
 
Zuletzt bearbeitet:
Du findest das massive Missverhältnis zwischen dem, was die Hamas machte und wie die Reaktion der IDF ausfiel, korrekt?
So wie ich die letzten Seitenlese geht es nicht um das Gegenseitige aufrechnen der Opfer. Die Reaktion, auch wenn nachvollziehbar, kann darf und muss man kritisieren. Was ja auch in diesem Thread passiert.
Ich bin da aber durchaus bei Sir Thomas, die letzten Beiträge wird da von einer Seite viel von Hass gegenüber den Menschen im Gaza Streifen gesprochen, was ich in dem entsprechenden Beiträgen nicht so herauslese.
Mit Kritik an der Hamas wird man nicht zum Hasser des palästinensischen Volkes, ebensowenig wird man bei Kritik an dem vorgehen Israels zum Judenhasser oder Antisemiten.
Dem ein oder anderen täte sicher gut kurz durchzuatmen, ein wenig Abstand einzunehmen. Emotionen sind gut aber durch diese sollte man sich nicht steuern lassen.
 
So wie ich die letzten Seitenlese geht es nicht um das Gegenseitige aufrechnen der Opfer.
Da hast du recht. Es geht darum, dass es für einige offenbar okay ist, sich im Verhältnis 1:9 bzw. 1:20 an "Subjekten" ohne sonderlich viel Empathie für Kollateralschäden rächen zu dürfen.

Ich verstehe die Seite der Israelis. Ich verstehe auch, dass man Hamas endlich Herr werden muss, so wie man Hisbollah als auch den die unterstützenden Iranern Herr werden muss. Ich verstehe aber nicht, dass damit auch das Einebnen von Gaza und der Tod wie die Verletzung von Zehntausenden einhergehen muss. Wenn mir dann wer kommt und das mit "sind ja eh nur Subjekte" abtut, und ich obendrein bei Themen rund um arabische Menschen den Eindruck gewonnen habe, dass dort eine ebenfalls sehr negative Einstellung vorgetragen wird, dann finde ich es gut und richtig, das eben auch zu kritisieren.

Das machen wir beim Thema Kremlinge ja auch nicht anders. Also warum hier mit anderen Maßstäben herangehen?
 
Du findest das massive Missverhältnis zwischen dem, was die Hamas machte und wie die Reaktion der IDF ausfiel, korrekt?
Ich finde es absolut richtig, dass die Hamas als Terrororganisation und Kriegsverursacher wirksam bekämpft wird. Leider versteckt sie sich unter Zivilisten und geschützten Einrichtungen. Darum werden bei diesem sinnvollen Kampf gegen Terroristen leider auch viele Zivilisten verletzt und getötet.
Ich sehe aber keine andere Möglichkeit, die Hamas auszuschalten. Und mit Hamas wird es keinen Frieden geben, deren Selbstzweck ist ja gerade der Unfrieden. Also auch keinen Frieden für die Bevölkerung im Gazastreifen.

Was ist denn deine Lösung, den Terror seitens Hamas wirksam und endgültig oder zumindest für viele Jahre zu beenden? Politischer Dialog und Zugeständnisse habe die Hamas ja zur Kriegserklärung und Angriff auf Zivilisten ermutigt. Das wird dann wohl - was die Hamas betrifft - nicht die Lösung sein können.

Eine Aussöhnung zwischen den beiden Bevölkerungsgruppen kann erst dann passieren, wenn die Hamas militärisch keine Gewalt mehr im Gazastreifen hat, davon bin ich fest überzeugt.

Dann müssen die Bevölkerungsgruppen diese Aussöhnung und Frieden auch noch wollen, daß wird sich zeigen, ob das möglich ist.

Mit Hamas aber auf keinen Fall.
 
Da hast du recht. Es geht darum, dass es für einige offenbar okay ist, sich im Verhältnis 1:9 bzw. 1:20 an "Subjekten" ohne sonderlich viel Empathie für Kollateralschäden rächen zu dürfen.

Ich verstehe die Seite der Israelis. Ich verstehe auch, dass man Hamas endlich Herr werden muss, so wie man Hisbollah als auch den die unterstützenden Iranern Herr werden muss. Ich verstehe aber nicht, dass damit auch das Einebnen von Gaza und der Tod wie die Verletzung von Zehntausenden einhergehen muss. Wenn mir dann wer kommt und das mit "sind ja eh nur Subjekte" abtut, und ich obendrein bei Themen rund um arabische Menschen den Eindruck gewonnen habe, dass dort eine ebenfalls sehr negative Einstellung vorgetragen wird, dann finde ich es gut und richtig, das eben auch zu kritisieren.

Das machen wir beim Thema Kremlinge ja auch nicht anders. Also warum hier mit anderen Maßstäben herangehen?
Gut zusammengefasst!

Die Hamas ist schuld dafür, dass Israel zehntausende Zivilisten tötet ist für mich als Begründung einfach nur asozial und übertrieben menschenfeindlich.

Wäre es auch ok, wenn Deutschland einen ganzen Bezirk samt tausenden Familien in Grund und Boden bombt, weil 100 Terroristen sich darunter verstecken?

Würde man seine Familie dafür opfern? Wie würde Europa auf Deutschland reagieren?

Moralisch unterste Schublade, wer hier keine Probleme sieht und genau diese Maßstab lege ich auch für Palästina/Israel an.

Am ekelhaftesten empfinde ich es, wenn Leute antimuslimischen Rassismus hier verpacken indem sie Hass gegen Palästinenser in eine Hamas Kritik verpacken.
 
Das lese ich hier ebenso wenig
Wir haben hier zwei Lager meines Erachtens. Eins welches eher Verständnisorientiert für das Leid der Palästinenser argumentiert und ein Lager, welches anteiliges bis komplettes Verständnis für Israels Kriegsverbrechen aufbringt.

In dem Extrem findet sich dann auch noch die komplette Abwertung durch Aberkennung der palästinensischen Identität als Volk. An dem Punkt sind wir dann weit über den Punkt fehlende Empathie hinaus. Das ist schon abgrundtiefe Verachtung für ein ganzes Volk. Tekkla hat es rausgelesen, DaStash hat es rausgelesen und ich habe es des öfteren rausgelesen. Besagter User geht ja auch ganz offen damit um.
Dass du es jetzt nicht rausliest liegt dann wohl an dir, warum auch immer du es nicht rauslesen kannst oder möchtest.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist halt ein Irrer. Was will man von dem anderes erwarten?
Der labert nur großspurigen Cowboy-Bullshit, weil stupide Wähler dort diese US Großkotzigkeit ja lieben. Ist halt altes weißes, koloniales Überlegenheitsnarrativ, in welchem sie meinen, dass sie die Welt teilen und über den Köpfen der Völker hinweg Grenzen ziehen können, wie sie wollen. Natürlich holen sich im Westen die ganzen White Supremacist Vögel einen drauf runter, aber 18. Jhd. ist vorbei.

De facto: Solange die Palästinenser selber und die anderen arabischen Staaten, vorneweg Golfstaaten und Ägypten dagegen sind, kann Trump dort nicht mal einen Stein bewegen.
 
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