Internet: Telekom und Regierung verschweigen Anzahl der Glasfaseranschlüsse ins Haus

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Internet: Telekom und Regierung verschweigen Anzahl der Glasfaseranschlüsse ins Haus

Weder die Deutsche Telekom oder das für den Ausbau des Glasfasernetzes politisch zuständige Bundesverkehrsministerium wollen sich zu den tatsächlichen Zahlen des Ausbaus des Unternehmens bei Anschlüssen direkt ins oder ans Haus äußern. Seit Mai 2015 gibt es keinerlei aktuellen Zahlen mehr - vermutlich, weil sich nicht viel tut.

Bitte beachten Sie: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert. Allgemeine Fragen und Kritik zu Online-Artikeln von PC Games Hardware sind im Feedback-Thread zu veröffentlichen und nicht im Kommentarthread zu einer News. Dort werden sie ohne Nachfragen entfernt.

lastpost-right.png
Zurück zum Artikel: Internet: Telekom und Regierung verschweigen Anzahl der Glasfaseranschlüsse ins Haus
 
AW: Internet: Telekom und Regierung verschweigen Anzahl der Glasfaseranschlüsse ins Haus

Würde mal sagen typisch für beide Institutionen....immer schön hinterm Berg halten und möglichst viel vertuschen.
Da haben sich zwei gesucht und gefunden.:nicken:
 
AW: Internet: Telekom und Regierung verschweigen Anzahl der Glasfaseranschlüsse ins Haus

Weder die Deutsche Telekom oder das für den Ausbau des Glasfasernetzes politisch zuständige Bundesverkehrsministerium wollen sich zu den tatsächlichen Zahlen des Ausbaus des Unternehmens bei Anschlüssen direkt ins oder ans Haus äußern.
Sind wir hier in Rußland?
Was bilden sich die Politikerimitatoren eigentlich ein?
Feuert das unfähige Pack!
 
AW: Internet: Telekom und Regierung verschweigen Anzahl der Glasfaseranschlüsse ins Haus

Telekom halt, wundert das wirklich noch jemanden? FTTC ist die perfekte Verschleierung für nicht erbrachtes FTTH/FTTB

Mal ne kleine off Topic frage, für VoIP benötigt man ja pro Gespräch mindestens 150kbit Upstream, bei nem DSL 2000 Anschluss hat man *bis zu* 192kbit Upstream. Wenn nun die Telekom auf VoIP umstellt und ein 2 Parteien Haushalt über diese 2K Leitung nun telefonieren soll ist doch eine Grundversorgung nicht mehr gewährleistet oder? Und diese Gewährleistungspflicht ist doch dem Staat (Bundesnetzagentur) gegenüber zu stellen oder?
 
AW: Internet: Telekom und Regierung verschweigen Anzahl der Glasfaseranschlüsse ins Haus

Telekom halt, wundert das wirklich noch jemanden? FTTC ist die perfekte Verschleierung für nicht erbrachtes FTTH/FTTB

Mal ne kleine off Topic frage, für VoIP benötigt man ja pro Gespräch mindestens 150kbit Upstream, bei nem DSL 2000 Anschluss hat man *bis zu* 192kbit Upstream. Wenn nun die Telekom auf VoIP umstellt und ein 2 Parteien Haushalt über diese 2K Leitung nun telefonieren soll ist doch eine Grundversorgung nicht mehr gewährleistet oder? Und diese Gewährleistungspflicht ist doch dem Staat (Bundesnetzagentur) gegenüber zu stellen oder?
Dadurch, dass man bei nem analogen/ISDN Anschluss das Frequenzband aufteilt für Internet- und Telefon-Anteil und das nach einer VOIP Umstellung nicht mehr muss, wird da so oder so etwas mehr durch die Leitung zu quetschen sein.
Ich hab auch schon DSL-384 VOIP Anschlüsse gesehen und die haben auch "funktioniert".
Wenns zu eng mit dem Internet wird, verkauft dir die Telekom halt nen Hybrid-Anschluss :ugly:
 
AW: Internet: Telekom und Regierung verschweigen Anzahl der Glasfaseranschlüsse ins Haus

Habt ihr euch kleinlich. Wir können froh sein das überhaupt Ausgebaut wird. Glasfaseranschlüsse bis ins Haus. :nene: Leute, habt ihr überhaupt eine Ahnung was das alles kostet. Wer solche sorgen hat, hat wirklich nichts zu tun.
Bei mir ist auch Glasfaser verlegt wurden, aber das letzte wo ich mir Gedanken gemacht habe. Ob der Anschluss bis ins Haus geht? Zudem brauche ich das Wirklich? Und wer übernimmt die Kosten dafür? Glaube kaum das der Staat oder die Telekom das Glasfaser bei jedem Bürger bis ins Haus oder Wohnung verlegt, ihr habt echt Vorstellungen. :rollen:
 
AW: Internet: Telekom und Regierung verschweigen Anzahl der Glasfaseranschlüsse ins Haus

Mal ne kleine off Topic frage, für VoIP benötigt man ja pro Gespräch mindestens 150kbit Upstream, bei nem DSL 2000 Anschluss hat man *bis zu* 192kbit Upstream. Wenn nun die Telekom auf VoIP umstellt und ein 2 Parteien Haushalt über diese 2K Leitung nun telefonieren soll ist doch eine Grundversorgung nicht mehr gewährleistet oder? Und diese Gewährleistungspflicht ist doch dem Staat (Bundesnetzagentur) gegenüber zu stellen oder?
Zur Grundversorgung zählt nur der Telefonanschluss und der kann nach wie vor analog bezogen werden.
Einzig bei Kombi DSL+Festnetz wird auf VOIP umgestellt.

Auf einen Internetanschluss besteht kein Grundversorgungsrecht.

Wenn ein Annex J Anschluss verfügbar ist, langt bereits schon ein Anschluss mit minimal 384 kbit/s, da der Upload wesentlich hoher ist, als bei einem normalen Annex B Anschluss. (224 kbit/s anstatt 64 kbit/s)

http://uploads.tapatalk-cdn.com/20161102/c4226bb467b9ca610e88013f6930a8b2.jpg

Edit:
Man könnte sich auf ein BGH Urteil beziehen, indem ganz klar in einem Fall klar gemacht wurde, dass das Internet ebenfalls zur Grundversorgung gehört
Das Internet als Grundversorgung
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Internet: Telekom und Regierung verschweigen Anzahl der Glasfaseranschlüsse ins Haus

Wenn man sieht was oft alles als "Glasfaser" verkauft wird dann merkt man schnell das die Zahlen sowieso weit entfernt jeder Realität sind.
Da gibt es dann diese schönen Angebote von wegen bis zu 16 MBit auf Glasfaser mit der uaskunft das Leitungstechnisch nicht mher als 10-12 Mbit möglich sind - wers glaubt.


und zu VoIP:
kommt auf die art an, norm sind so um die 90 kbps, kann aber auch runter auf ~30 kbps gehen.
Im vergleich dazu, normales Telefonieren bracuht so 7 bis 13 kbps - ja, VoIPtelefonieren ist ziemlich verschwenderisch.
 
AW: Internet: Telekom und Regierung verschweigen Anzahl der Glasfaseranschlüsse ins Haus

Zur Grundversorgung zählt nur der Telefonanschluss und der kann nach wie vor analog bezogen werden.
Einzig bei Kombi DSL+Festnetz wird auf VOIP umgestellt.

Auf einen Internetanschluss besteht kein Grundversorgungsrecht.

Wenn ein Annex J Anschluss verfügbar ist, langt bereits schon ein Anschluss mit minimal 384 kbit/s, da der Upload wesentlich hoher ist, als bei einem normalen Annex B Anschluss. (224 kbit/s anstatt 64 kbit/s)

http://uploads.tapatalk-cdn.com/20161102/c4226bb467b9ca610e88013f6930a8b2.jpg

Problem ist einzig, dass die Telekom alle analogen Anschlüsse mittlerweile weitestgehend abgeschaltet hat (allerletzte Reste sind spätestens 31. Dezember 2016 weg) ^^
Ab 2017 gibt es nur noch VoIP. Egal ob man das will oder nicht. Nicht umsonst werden "alte Stammkunden" dauerhaft von Telekommitarbeitern belästigt, sich endlich einen sauteuren "Magenta-Irgendwas-Anschluss" zuzulegen (kenne genug Telekommitarbeiter aus dem Service, die die Vorgaben vom Vertrieb nicht erfüllen möchten, weil sie die älteren Herrschaften dafür beschei*en müssten...).
 
AW: Internet: Telekom und Regierung verschweigen Anzahl der Glasfaseranschlüsse ins Haus

Problem ist einzig, dass die Telekom die analogen Anschlüsse mittlerweile weitestgehend abgeschaltet hat (allerletzte Reste sind spätestens 31. Dezember 2016 weg) ^^
Ab 2017 gibt es einzig VoIP. Egal ob man das will oder nicht. Nicht umsonst werden "alte Stammkunden" dauerhaft von Telekommitarbeitern belästigt, sich endlich einen sauteuren "Magenta-Irgendwas-Anschluss" zuzulegen (kenne genug Telekommitarbeiter aus dem Service, die die Vorgaben vom Vertrieb nicht erfüllen möchten, weil sie die älteren Herrschaften dafür beschei*en müssten...).

Analoge Festnetz Anschlüsse MIT Internet!

Ich sprach von einen reinen Festnetz Anschluss die auch nach weiter bestehen bleiben und diese Kd nicht zwangsumgestellt werden.

Das Stammkunden ohne Internet natürlich täglich Angebote/Anrufe für einen DSL Vertrag bekommen, das kann ich mir sehr gut vorstellen. ^^
 
AW: Internet: Telekom und Regierung verschweigen Anzahl der Glasfaseranschlüsse ins Haus

Problem ist einzig, dass die Telekom alle analogen Anschlüsse mittlerweile weitestgehend abgeschaltet hat (allerletzte Reste sind spätestens 31. Dezember 2016 weg) ^^
Ab 2017 gibt es nur noch VoIP. Egal ob man das will oder nicht. Nicht umsonst werden "alte Stammkunden" dauerhaft von Telekommitarbeitern belästigt, sich endlich einen sauteuren "Magenta-Irgendwas-Anschluss" zuzulegen (kenne genug Telekommitarbeiter aus dem Service, die die Vorgaben vom Vertrieb nicht erfüllen möchten, weil sie die älteren Herrschaften dafür beschei*en müssten...).

Dann haben deine Bekannten demnächst weniger zu tun, die Altanschlüsse (nur welche DSL beinhalteten) werden nämlich seit einigen Wochen gekündigt --> und zwar von Seiten der Telekom.
Meine Eltern stehen da also vor dem gleichen "Problem", obwohl es in ihrem Fall sogar Vorteile bringt. Bisher bekamen sie Maximal 3000er DSL, ab 1.1.17 sind es dann schon mal 16.000.....*immerhin*
 
AW: Internet: Telekom und Regierung verschweigen Anzahl der Glasfaseranschlüsse ins Haus

Analoge Festnetz Anschlüsse MIT Internet!

Ich sprach von einen reinen Festnetz Anschluss die auch nach weiter bestehen bleiben und diese Kd nicht zwangsumgestellt werden.

Dann Kd ohne Internet natürlich täglich Angebote/Anrufe für einen DSL Vertrag bekommen, das kann ich mir sehr gut vorstellen. ^^

Auch ohne Internetanschluss. Die werden einfach komplett umgestellt, technisch möglich und etwas komplizerter zu erklären, da intern bei der Telekom einige Systemänderungen vorgenommen werden und sozusagen dort die notwendige Hardware angeschlossen wird aber letztlich hat ab 2017 niemand mehr einen analogen Anschluss. Was da letztlich aus der Leitung kommt, ist normales VoIP, nur dass du vor Ort keine Hardware dafür benötigst aber technisch gibt auf der Verteilerseite keinen Unterschied...
 
AW: Internet: Telekom und Regierung verschweigen Anzahl der Glasfaseranschlüsse ins Haus

Auch ohne Internetanschluss. Die werden einfach komplett umgestellt, technisch möglich und etwas komplizerter zu erklären, da intern bei der Telekom einige Systemänderungen vorgenommen werden und sozusagen dort die notwendige Hardware angeschlossen wird aber letztlich hat ab 2017 niemand mehr einen analogen Anschluss. Was da letztlich aus der Leitung kommt, ist normales VoIP, nur dass du vor Ort keine Hardware dafür benötigst aber technisch gibt auf der Verteilerseite keinen Unterschied...
Ja beim KVz bzw HVZ. Da hat du Recht.
Rein technisch schon. :)

Davon bekommt der Kd aber nix mit.
Wie du schon richtig sagtest braucht der Kd dafür kein Internetvertrag bzw. denn neue Hardware. ;)

Das ein Kd einen reinen Festnetz Vertrag ohne Internet beauftragen kann bleibt ja bestehen. Genauso auch sein Alttarif und die bisherigen Kosten.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Internet: Telekom und Regierung verschweigen Anzahl der Glasfaseranschlüsse ins Haus

Super ihr habt mir schonmal weiter geholfen, danke!
 
Wobei VDSL ja die alten Kupferkabel nutzt und damit eindeutig kein Glasfaseranschluss ist. :nene:
Nach der Logik könnte man auch den LTE-Anschluss als Glasfaseranschluss bezeichnen, weil der Mast ist an einem Glasfaseranschluss hängt.

Problem ist einzig, dass die Telekom alle analogen Anschlüsse mittlerweile weitestgehend abgeschaltet hat (allerletzte Reste sind spätestens 31. Dezember 2016 weg) ^^
Ab 2017 gibt es nur noch VoIP. Egal ob man das will oder nicht. Nicht umsonst werden "alte Stammkunden" dauerhaft von Telekommitarbeitern belästigt, sich endlich einen sauteuren "Magenta-Irgendwas-Anschluss" zuzulegen (kenne genug Telekommitarbeiter aus dem Service, die die Vorgaben vom Vertrieb nicht erfüllen möchten, weil sie die älteren Herrschaften dafür beschei*en müssten...).

Wie will die Telekom dann ihr Festnetz anbieten, wenn es kein DSL gibt? Internet Ausbau bei uns ist frühestens 2018, also hat die Bundregierung ihr Versprechen mit 50 MBit bis 2018 nicht einhalten können.
Da sollte man wohl doch noch schnell ein Gesetz machen, das ISDN nur dort abgeschaltet werden darf, wo "Glasfaser" liegt. Dann hätte die Telekom einen Grund sich zu beeilen und baut ganz spontan doch aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Internet: Telekom und Regierung verschweigen Anzahl der Glasfaseranschlüsse ins Haus

Wie will die Telekom dann ihr Festnetz anbieten, wenn es kein DSL gibt? Internet Ausbau bei uns ist frühestens 2018, also hat die Bundregierung ihr Versprechen mit 50 MBit bis 2018 nicht einhalten können.

Der Analoge Telefon-Anschluss hat doch nichts mit DSL zu tun ;)
 
AW: Internet: Telekom und Regierung verschweigen Anzahl der Glasfaseranschlüsse ins Haus

500.000 also in 2015 und insgesamt haben wir 2016 2,8 Mio. Das heißt max. 2,3 Mio Anschlüsse kommen von Konkurrenten der Telekom. Ist doch gut für den Wettbewerb oder nicht?
Wobei ich der Telekom recht geben muss. Am Ende interessiert mich nur die Bandbreite, die ich bekomme und nicht die Technik dahinter (vorausgesetzt es ist stabil und gibt keine Volumenbegrenzung).

Ich denke die Kabelnetzbetreiber (alle zusammen) haben noch viel weniger FTTH/FTTB Anschlüsse als die die Telekom. Hier wird doch auch ein Stück Technik aus den 80ern genutzt um in die Häuser und in die Wohnung zu kommen (eben das Fernsehkabel). Hier beschwert sich aber niemand, dass die alte Technik verwenden, hier sind alle zufrieden damit, dass jetzt schon 400MBit/s darüber erreicht werden können (ohne das alte Fernsehkabel auszuwechseln auf der letzten Meile). Wird hier wieder mit zweierlei Maß gemessen?

Ich kann mir auch vorstellen, dass 5G noch ein ernstzunehmender Konkurrent für FTTH werden wird. Aber warten wir mal ab.
 
AW: Internet: Telekom und Regierung verschweigen Anzahl der Glasfaseranschlüsse ins Haus

Mich würde ja auch mal interessieren was mit dem Kabelnetz passieren würde wenn tatsächlich mal alle Kunden die Bandbreite wirklich abrufen würden :D
 
Der Analoge Telefon-Anschluss hat doch nichts mit DSL zu tun ;)

Nur wie will die Telekom ihr VOIP schalten, wenn es kein DSL gibt?

Pulverdings schrieb:
Ich denke die Kabelnetzbetreiber (alle zusammen) haben noch viel weniger FTTH/FTTB Anschlüsse als die die Telekom. Hier wird doch auch ein Stück Technik aus den 80ern genutzt um in die Häuser und in die Wohnung zu kommen (eben das Fernsehkabel). Hier beschwert sich aber niemand, dass die alte Technik verwenden, hier sind alle zufrieden damit, dass jetzt schon 400MBit/s darüber erreicht werden können (ohne das alte Fernsehkabel auszuwechseln auf der letzten Meile). Wird hier wieder mit zweierlei Maß gemessen?

Telefonkabel bzw. Ethernet ist TwistedPair (Klingeldraht). Fernsehkabel ist wie viele Antennenkabel Coax. Coax hat deutlich bessere Leitungseigenschaften als TwistedPair.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück