Intel Tiger Lake: Mit Xe-Grafik sogar schneller als AMDs Renoir?

Hängt immer von den Ansprüchen ab. Zum laufen bekommt man alles, nur ist eine GT 1030 allen derzeitigen IGPs überlegen, eine GTX 1050 ist dagegen dann ein wahres Leistungsmonster. Von der GTX 1060 oder GTX 1650 garnicht zu reden.

Eine GT1030 ist langsamer als eine Vega 11 im 3400G, 3750H, 4900H.

Und mit der Vega 8 kann man schon relativ gut einige Spiele zocken. Klar darf man für so eine GPU nicht die höchsten Ansprüche haben, aber wer so etwas kauft, der hat die eben nicht und dem geht es nicht darum alles auf Max zu zocken sondern überhaupt annehmbar zu Zocken.

Eine GTX1050 ist da schon etwas schneller als eine Vega 11, aber ist eine Vega 11 am Ende kommt die 1050 auch nicht mehr weit. Bei der 1050TI sieht es wieder anders aus.
 
Hängt immer von den Ansprüchen ab. Zum laufen bekommt man alles, nur ist eine GT 1030 allen derzeitigen IGPs überlegen
Eh, Renoir ist laut CB-Test schon mehr oder weniger genau so schnell.

Es ist immer noch eine integrierte Grafikeinheit, zu viel darf man da nicht erwarten, aber die meisten Spiele haben Grafikeinstellungen, die man runter regeln kann, dann lässt sich damit doch einiges machen.

Zum Artikel: AMDs "Paradedisziplin" in der aktuellen Generation ist wohl eher die CPU-Leistung im Notebook-Bereich. Die GPU ist nicht (viel) besser als die der 3000er-Serie.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann wäre es aber sehr unwahrscheinlich, dass man da mit den Vegas mithalten kann.

Die aktuelle Intel (U)HD620 bzw. (U)HD630 stammt vom Skylake aus dem Jahr 2016 und wurde seitdem nicht verändert, hängt also Jahrelang hinterher und war schon damals recht langsam.

Auf niedrig sollten schon 30 FPS avg, bzw. 20 FPS min drin sein.
Vega 8 ist schon eine schmalspurige iGPU-Lösung.
Tiger Lake setzt auf Xe/Gen12, dass ist Intels neue Mikroarchitektur bzw. eine stark veränderte Basis.
Gen11 bei Ice Lake hat schon konkurrenzfähige Resultate gegenüber Vega10/11 geliefert, wenn die Treiber mitgespielt haben, da lag man auf einem Niveau.
Also es wäre nicht überraschend, wenn TGL die iGPU-Krone gewinnt.

Ich glaub 2022 wird sich keine Sau mehr mit Renoir iGPU Leistung interessieren, wenn DDR5 und RDNA2/3 da sein wird:ka:
Tiger Lake kommt Q3/Q4 2020.
 
Wir werden es sehen und Konkurrenz ist ja was Gutes. Leistung allein machts aber nicht, sondern P/L is wichtig und das Powerlimit ist zudem auch ein Faktor. Glaub mal nicht, dass ich für den gleichen Preis des bestellten Laptops mit 4800U (660€) bei Intel mehr Leistung bekommen würde und der sollte für viele Jahre reichen. Das Lustige ist ja, dass der Laptop zuletzt gar nicht mehr zu dem niedrigen Preis erhältlich war, viele Optionen nicht mehr wählbar waren und er momentan überhaupt nicht bestellbar ist, da sie nicht mit der Auftragserfüllung hinterher kommen bei dem Ansturm.
 
Diese angeblichen Leistungsdaten kann man doch nicht ernst nehmen!

Mit welchem Takt lief den der RAM bei Intel?

Wie sehr wurde Renoir beschnitten?
Nur DDR4-RAM?
2400er Taktung?
Single-Channel?

Also nix für ungut, als ich aber im aktuellen Heft gelesen habe, daß die bei Renoir die alte Vegaarchitektur mit verbaut haben, da mußte ich auch erstmal lachen. Blöder geht es dann ja nicht mehr, wenn schon Navi am Start hast.
Mach dich doch nicht mit solchen Aussagen lächerlich!
Navi war nicht fertig und es wäre ziemlich dumm, wenn man die APU deswegen verschiebt!
Ausserdem ist Navi nicht schlecht, auch wenn ihr das mit eurem Shitstorm immer wieder vermitteln wollt...
AMD’s Chefarchitekt fuer Spiele Frank Azor ueber Ryzen 4000 Mobile'-'CPUs, Shift und den “AMD'-'Vorteil” | igor sLAB
 
Hauptsache Bewegung im Markt der IGPUs, ich denke nicht, dass die erste Xe Gen sehr leistungsfähig und/oder die Treiber ausgereift sein werden. Mein Traum wäre, wenn DDR5 so schnell sein wird, dass die IGPUs bei Indiespielen nicht mehr verdurstet oder Intel/AMD denken sich ein Zweitstufensystem mit 1-2GB sehr schnellem VRAM und den Rest in DDR5 als Auslagerungcache.
 
Was nichts bringen würde, weil es zu wenig wäre.

Das stimmt nicht.

Jeder schnelle VRAM ist besser als kein VRAM und hilft enorm. Die Iris Pro IGPs von Intel haben ja auch enorm profitiert, obwohl ihr L4 Cache nur 128MB oder gar nur 64MB groß war.

Wahr ist hingegen, dass es beim überschreiten des VRAM einen enormen Leistungseinbruch gibt, aber den hätte man sonst vom ersten MB an gehabt.

Das Problem ist, dass das ganze die IGP deutlich teurer macht, weshalb man gleich zu einer dedizierten Graka greifen kann. Die hat dann auch noch ihr eigenes TDP Budget, mehr Shader und eventuell auch mehr VRAM. IGPs lohnen eigentlich nur im untersten Budgetsegment.
 
Das stimmt nicht.

Jeder schnelle VRAM ist besser als kein VRAM und hilft enorm. Die Iris Pro IGPs von Intel haben ja auch enorm profitiert, obwohl ihr L4 Cache nur 128MB oder gar nur 64MB groß war.

Wahr ist hingegen, dass es beim überschreiten des VRAM einen enormen Leistungseinbruch gibt, aber den hätte man sonst vom ersten MB an gehabt.

Das Problem ist, dass das ganze die IGP deutlich teurer macht, weshalb man gleich zu einer dedizierten Graka greifen kann. Die hat dann auch noch ihr eigenes TDP Budget, mehr Shader und eventuell auch mehr VRAM. IGPs lohnen eigentlich nur im untersten Budgetsegment.
Der VRAM-Chip muss gar nicht teuer sein. 1-2GB DDR5 z.B. kosten nicht viel, machen aber enormen Unterschied. Die Anbindung wäre teurer als die Chips selbst. Die Sache ist, Gaminglaptops sind den Desktop-PCs klar unterlegen. Wenn man nicht gerade ständig zu LAN-Parties fährt oder sonst keinen Platz zu Hause hat, bietet so ein Laptop Folgendes: viel höheren Stromverbrauch, geringere Akkulaufzeit und klobiges Design, das man mit RGB noch als "schick" verkauft.
Die IGPUs momentan sind stark genug, um normale, ältere und Indiespiele laufen zu lassen. Ihre Schwachstelle liegt alleine beim Speicher. Das wäre ein all in one PC, ein vollwertiger Desktopersatz, mit dem man ganz normal arbeiten kann. Den großen Bruder würde man dann heranziehen, wenn wirklich viel Power gebraucht wird wie bei Metro etc.
 
Vega 8 ist schon eine schmalspurige iGPU-Lösung.
Tiger Lake setzt auf Xe/Gen12, dass ist Intels neue Mikroarchitektur bzw. eine stark veränderte Basis.
Gen11 bei Ice Lake hat schon konkurrenzfähige Resultate gegenüber Vega10/11 geliefert, wenn die Treiber mitgespielt haben, da lag man auf einem Niveau.
Also es wäre nicht überraschend, wenn TGL die iGPU-Krone gewinnt.


Tiger Lake kommt Q3/Q4 2020.

Beid en Angaben darfst du aber nicht übersehen, mit welcher Vega8 du das Ganze vergleichst. Vega8 2020 ist nicht Vega8 2017, die ist sogar etwas schneller als die 2017er Vega11...
Daher, ein nettes Ergebnis für Intel mit guten Aussichten für die Zukunft aber die Leistungskrone ist immer noch nicht zu sehen. Bevor die Top-Gen12 auf dem Markt auftaucht, wird auch eine Navi-APU nicht mehr fern sein. Und an den Ergebnissen für Xe sieht man, dass Intel technisch noch immer hinterher hängt. Sie rücken auf aber werden nicht überholen können, außer sie werfen mit Shadern um sich, was wohl eher nicht passiert.
 
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