intel quick sync

Wolli

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
guten morgen :D

kann mir irgendjemand erklären wie man intel quicksync zum laufen kriegt? habe vor kurzen erst davon erfahren und wollte es jetzt vor allem in sony vegas ausprobieren.
jedoch bekomme ich immer die meldung "intel quick sync is not available".

soweit ich das verstanden habe wird dabei die integrierte gpu von intel benutzt um das rendern zu beschleunigen. den neuesten intel grafiktreiber habe ich installiert. ich habe es auch schon mit lucid virtu probiert, wobei ich mir nicht sicher bin ob man das überhaupt noch braucht, da ein treiberupdate seitens intel das wohl überflüssig gemacht hat. letzten endes war das wohl sowieso nur um mehr fps in games zu haben.

stimmt es, dass man ganz bestimmte mainboards dafür braucht die diesen lucidlogix kram unterstützen, oder geht das auch ohne?

wär sehr nett wenn mir jemand ganz kurz erklären könnte was genau man braucht und wie man das vielleicht testen kann.
 
Wenn ich das richtig weiß, benötigst du ein Mainboard das auch die iGPU ansprechen kann (Z77 Chipsatz z.B.)
Früher war es tatsächlich so, dass du lucid virtu mvp benötigt hast um beide GPUs im System anzusprechen.

Momentan habe ich lucid virtu nicht drauf und Media Espresso erkennt und nutzt die Intel GPU bei der Transkodierung trotzdem.
Scheinbar geht das jetzt auch ohne Zusatzsoftware.
 
guten morgen :D

kann mir irgendjemand erklären wie man intel quicksync zum laufen kriegt?

Indem du deine Grafikkarte ausbaust und die IGP der CPU nutzt.

Baust du eine Grafikkarte ein wird die IGP automatisch deaktiviert und somit ist sie nicht mehr nutzbar. Natürlich auch nicht für Quick Sync.
 

gut dann hat sich die sache auch gegessen. dachte gerade die qualität soll sehr gut sein, wurde wohl umsonst gehypted in den youtube videos.


Indem du deine Grafikkarte ausbaust und die IGP der CPU nutzt.

Baust du eine Grafikkarte ein wird die IGP automatisch deaktiviert und somit ist sie nicht mehr nutzbar. Natürlich auch nicht für Quick Sync.

ja nur soll es wohl auch wege geben beides zu nutzen, z.B. mit der drittsoftware "lucid irgendwas"
 
Es ist möglich die IGPU mit ner externen GraKa zu nutzen:
IGPU in BIOS aktivieren und
1. an 2. Monitor anschließen.
2. bei einem Bildschirm auf dem Desktop Rechtsklick>Bildschirmauflösung> "Erkennen" drücken und dann beim '2. Monitor' 'VGA ...' als Anzeige auswählen.
jetzt kann aber die Maus auf einer Seite des Bildschirms raus, aber die IGPU sollte funktionieren.
Bei mir klappts!

MfG Robbi
 
Es ist möglich die IGPU mit ner externen GraKa zu nutzen:
IGPU in BIOS aktivieren und
1. an 2. Monitor anschließen.
2. bei einem Bildschirm auf dem Desktop Rechtsklick>Bildschirmauflösung> "Erkennen" drücken und dann beim '2. Monitor' 'VGA ...' als Anzeige auswählen.
jetzt kann aber die Maus auf einer Seite des Bildschirms raus, aber die IGPU sollte funktionieren.
Bei mir klappts!

MfG Robbi

Erstmal den Treiber instalieren , dann im BIOS Multi Monitoring oder so aktivieren. Wenn ihr aber mit CS6 Photoshop oder Premiere arbeitet kannst könnt ihr es lassen da er ned weiß welche GraKa er nehmen soll , dann nimmt er keine und die GraKa Beschleunigung ist deaktiviert und viele Features sind deaktiviert.
 
Ja so in etwa gehts...

Wenn man eine dedizierte Grafikkarte einbaut springt das Mainboard/Bios i.d.R. darauf an, sprich stellt automatisch auf den Betrieb mit der ded. GPU um und liefert am iGPU Anschluss kein Bild mehr aus.

Lösung ohne 2. Monitor:
Logischerweise mit Bildschirm an ded. GPU starten und im Bios auf iGPU als primären Grafikadapter umstellen.
Danach kann die Bildausgabe wieder v. d. iGPU übernommen werden.

Würde dann am besten trotzdem mit Lucid Virtu MVP arbeiten, da die Software es ermöglicht einzelnen Anwendungen den gewünschten Grafikadapter zuzuweisen.

Mein Eindruck bislang ist nicht der schlechteste mit MVP...funktioniert in der aktuellen Fassung ganz gut bei mir (i3 + 7750 im HTPC).
 
Mit Unwissen hat das nichts zu tun - die Qualität ist sichtbar schlechter.
Es fehlt einfach an den Parametern um die Kodierungsqualität anzupassen - das Meiste ist als Vorgabe bei QS fest verdrahtet und nicht änderbar und offensichtlich auf das schnelle Schrumpfen für Smartphones und Co. gedacht.
Dafür ist es aber auch soweit okay.
Haswell rettet da auch nichts - da gehts nur nur noch was flotter.

Ansonsten geht es mit der IGPU auch, ohne sie an einen zweiten Monitor zu stöpseln.
Man kann sie auch so unter "Bildschirmauflösung" "erkennen" lassen - dann hat man aus Windowssicht einen Zweitmoni an der IGPU und sie rennt mit jedem Programm, dass QuickSync nutzen kann.
Damit der "Maus aus dem Bild" habe ich so entschärft, dass ich diesen virtuellen Zweitmonitor (mit 800x600) über Eck an den Primär-Monitor angedockt habe, da rutscht die Maus zumindest bei mir kaum aus dem Bild. Konkret hängt der IGPU-Monitor mit seiner rechten unteren Ecke an der linken oberen Ecke des realen Monitors. So kann ich mir Virtu ersparen.
 
Es hat mit Unwissen zu tun. Nochmals, Haswell und IVB nicht in einen Topf werfen. Haswell QS kann heute schon besser aussehen als x264. Pauschal von sichtbar schlechterer Qualität zu reden ist falsch. Die Qualität wird auch maßgeblich vom Encoder bestimmt. Wer mit den üblichen one click tools ala MediaConverter rumhantiert, kann nichts erwarten. Das ist Kinderspielzeug. MediaEspresso das gleiche. Grottige Qualität, beschränkte Einstellungsmöglichkeiten. Haswell bringt neue Features mit, besonders erwähnenswert ist lookahead. Der Umstand das du von "da gehts nur noch flotter redest" beweist deine Unwissenheit. Es kann auch noch kein abschließendes Urteil gefällt werden zu Haswell, denn die neuen Features werden erst im nächsten SDK unterstützt. Dennoch sieht HSW QS in den meisten Videos besser aus als IVB. Hier ist sehr viel Unwissenheit im Spiel.
 
Das ist ja der Gag mit Quicksync (und seinen Konkurrenten von NV oder AMD) - wenn man es nutzt, sinken die Einstellungsmöglichkeiten auch der besseren Kodierprogramme auf das Niveau der Simpelkonverter (natürlich unter der Voraussetzung, dass das entsprechende Programm in der Lage ist, QS zu nutzen).
Okay - man hat dann wenigstens noch die besseren Möglichkeiten der Vorfilterung des Videomaterials vor dem eigentlichen Enkodiervorgang, die bei den einfachen Konvertern eher rudimentär vorhanden sind, aber das hat ja weniger mit QS an sich zu tun, auch wenn sich das schon auf das Endergebnis auswirken kann.
Dann warten wir mal ab, bis das finale SDK steht - allzuviel Vorschusslorbeeren sollte man sich bis dahin aber verkneifen.
Was zählt, ist auffem Platz.
Zu begrüßen wäre es auf jeden Fall - ist nicht so, als wollte ich QS um jeden Preis bashen - so ist das nicht. Ich nutze es fast täglich.
Ich finde es qualitätsmäßig jetzt schon besser als CUDA oder Stream. Ist aber eher subjektiv, zugegeben.
Stand der Dinge ist zur Zeit aber immer noch, dass es bei HD-Enkoding keine ernsthafte Alternative zu den CPU-Softwarelösungen ist.
Sollte das anders werden, wäre das ein recht großer Sprung - nur leider hat sich Intel bis jetzt noch nicht wirklich mit Ruhm bekleckert, schon nicht bei den "normalen" Grafiktreibern. Darum sehe ich dem QS-SDK für Haswell eher skeptisch entgegen. Ich lasse mich aber gerne positiv überraschen. :)
 
Dann warten wir mal ab, bis das finale SDK steht - allzuviel Vorschusslorbeeren sollte man sich bis dahin aber verkneifen.
Was zählt, ist auffem Platz.


Wir reden nicht nur von Vorschusslorberen. Ich habe zig Stunden mit eigenen Tests verbracht.

The results measured when placed against x264’s output were unexpected though, where the “Haswell” implementation of Quick Sync notched wins with both of the CQP targets when transcoding high bit rate content.
Intel Quick Sync: Examining Haswell Performance | Missing Remote

Sollte das anders werden, wäre das ein recht großer Sprung - nur leider hat sich Intel bis jetzt noch nicht wirklich mit Ruhm bekleckert, schon nicht bei den "normalen" Grafiktreibern. Darum sehe ich dem QS-SDK für Haswell eher skeptisch entgegen. Ich lasse mich aber gerne positiv überraschen. :)
QS ist ziemlich unproblematisch was die Treiber angeht. Intern hat Intel Lookahead schon am laufen. Die Frage ist nicht, ob es die Qualität erhöht, sondern eher wie viel Geschwindigkeit verloren geht.

http://s7.directupload.net/images/130630/hcemo5f2.png


Wer sich damit nicht näher auskennt, hier steht es ausführlicher: http://newsroom.intel.com/servlet/JiveServlet/previewBody/3880-102-1-6896/WP-HD-Graphics-4200.pdf


QS ist ein großes Thema, die meisten haben leider wenig Ahnung davon. Mit Haswell ändert sich einiges.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi

Sorry fürs neu eröffnen des Thread ABER gibt es was neues?
Im "Gespräch" wäre bei mir / mein Vater ein i5 3570K (+GTX680) und ein i5 4690 (ohne K; mit GTX 460).
Welche Software (am besten in deutsch) kommt da in Frage?
Freeware oder auch Software zum kaufen ist kein Problem (denoch gerne unter 100€).

Ich kenne XMediaRecode3191 und die Software ist auch sehr einfach zu bedienen ABER wirklich sau sau sau langsamm.
 
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