ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
AW: Intel Q4/2009: Intel glänzt mit hohem Nettogewinn - trotz Zahlungen an AMD
Gar keine - das ist ja das Problem. Mit Ausnahme von Gewissensbissen (für die man in einem Job, in dem man auch unangenehme Entscheidungen treffen muss, nicht haben sollte - da zählt Verstand, nicht Emotion) haben Fehlentscheidungen oft erstaunlich wenig Konsequenzen für Manager.
Nette Beschreibung der Arbeitsaufgabe. Und weiter?
"jahrelange Erfahrung" scheint mir, wenn ich die häufigen Wechsel zumindest bei Großkonzernen bedenke, nicht zu den Anforderungen gehören, über den Charakter einiger lässt sich sicherlich streiten (und -s.o.- es geht nicht um Sympathiepunkte), Durchsetzungvermögen muss man in einem Job, der Befehlsgewalt gibt, nicht selbst mitbringen und "Weitblick" geht dann wieder Hand in Hand mit dem Risiko von Fehlentscheidungen und deren Folgen: Wer Weitblick hat, der hat keinerlei Risiko, sondern einen bequemen Job. Wer keinen Weitblick hat, gehört als Manager immer noch zu den Betroffenen, denen es am besten geht, nachdem sich die verursachten Schäden bemerkbar machen.
Also für "Motivation" gibts besser qualifizierte Leute... (die ja dann nicht selten auch angeheuert werden
). Außerdem stellt sich die Frage, wieso Spitzenmanager das einfache Motivationsmittel "Entweder du arbeitest jetzt genausoviel für 2/3 des Gehaltes, oder dein Arbeitsplatz ist bedroht" beim produktiven (<>organisierenden) Teil der Belegschaft für vollkommen ausreichend halten, dann aber bei anderen Personen das "Motivieren" auf einmal als anstrengende Aufgabe bezeichnen sollten?
Über die (seit wann heißen Abteilungsleiter eigentlich Manager?) beschwert sich -mit Ausnahme der Abteilungsmitglieder und ihrer Vorgesetzen- auch niemand. Problematisch sind die, deren kleine Fehlentscheidung einen ganzen Konzern in den Abgrund reißen und die mit einer Abfindung zum nächsten Unternehmen wechseln.
Es gibt einem Unterschied zwischen dem moralischen "das verdient jemand nicht" und dem kapitalistischem "ich hab selbst keine Ahnung von der Sache und der Typ verlangt einen Haufen Kohle, er behauptet aber zumindest, er würde was davon verstehen".
Es zweifelt niemand an, dass der Job stressig ist.
Die Frage ist nur, ob Zahlungen in Millionenhöhe daran irgendwas ändern - und ob 2-2,5 mal mehr "Arbeitsstunden" ("zu Hause Grübeln" -> 80-120h mit eingerechnet) eine Gehaltssteigerung das 100 bis 1000fache (schlechte Arbeit / gute Arbeit gemacht am leicht zu googlenden Extrembeispiel Ackermann) rechtferigen?
(Anm.: "Routine kehrt nie ein" kann man übrigens auch als "abwechslungsreich und interessant" bezeichnen)
Von Absprachen AMDs mit Händlern, die sich gezielt gegen Intel richten, ist bislang nichts bekannt. (wäre auch schön blöd für den Händler, wenn er Nachteile für 80% des Marktes in Kauf nehmen sollte, um Vorteile für 20% zu erhalten)
Intel hat bislang keinerlei Strafen wegen Monopolmissbrauch erhalten (das war M$) -eine Klage Nvidias bezüglich Lizenzen läuft aber afaik-, sondern wegen Unlauterem Wettbewerb.
Immer diese dämlichen Kommentare über Manager. Wieviel Risiken müssen die täglich tragen
Gar keine - das ist ja das Problem. Mit Ausnahme von Gewissensbissen (für die man in einem Job, in dem man auch unangenehme Entscheidungen treffen muss, nicht haben sollte - da zählt Verstand, nicht Emotion) haben Fehlentscheidungen oft erstaunlich wenig Konsequenzen für Manager.
entscheidungen treffen die ein ganzes Unternehmen nach oben oder unten reißen, ja das Unternehmen großteils ausmachen.
Nette Beschreibung der Arbeitsaufgabe. Und weiter?
Die "kleinen" kann man in Unternehmen schnell ersetzen, aber Leute mit jahrelanger Erfahrung, dem Charakter, dem Durchsetzungsvermögen, dem Weitblick etc zu finden geht nicht so leicht und diese Fähigkeiten sind immer noch hoch riskant.
"jahrelange Erfahrung" scheint mir, wenn ich die häufigen Wechsel zumindest bei Großkonzernen bedenke, nicht zu den Anforderungen gehören, über den Charakter einiger lässt sich sicherlich streiten (und -s.o.- es geht nicht um Sympathiepunkte), Durchsetzungvermögen muss man in einem Job, der Befehlsgewalt gibt, nicht selbst mitbringen und "Weitblick" geht dann wieder Hand in Hand mit dem Risiko von Fehlentscheidungen und deren Folgen: Wer Weitblick hat, der hat keinerlei Risiko, sondern einen bequemen Job. Wer keinen Weitblick hat, gehört als Manager immer noch zu den Betroffenen, denen es am besten geht, nachdem sich die verursachten Schäden bemerkbar machen.
Das sie nicht selten auch noch ein gesamtes Team unter sich motivieren müssen kommt auch dazu.
Also für "Motivation" gibts besser qualifizierte Leute... (die ja dann nicht selten auch angeheuert werden
). Außerdem stellt sich die Frage, wieso Spitzenmanager das einfache Motivationsmittel "Entweder du arbeitest jetzt genausoviel für 2/3 des Gehaltes, oder dein Arbeitsplatz ist bedroht" beim produktiven (<>organisierenden) Teil der Belegschaft für vollkommen ausreichend halten, dann aber bei anderen Personen das "Motivieren" auf einmal als anstrengende Aufgabe bezeichnen sollten?Die meisten Manager schaffens eh nie so weit bis sie ein sooo gutes Gehalt bekommen wie viele hier sagen, weil man vorher "abgeholzt" wird wegen einer kleinen Fehlentscheidung die eine ganze Abteilung in die Miese reißt.
Über die (seit wann heißen Abteilungsleiter eigentlich Manager?) beschwert sich -mit Ausnahme der Abteilungsmitglieder und ihrer Vorgesetzen- auch niemand. Problematisch sind die, deren kleine Fehlentscheidung einen ganzen Konzern in den Abgrund reißen und die mit einer Abfindung zum nächsten Unternehmen wechseln.
Immer dieses "die Manager verdienen zu viel". Ja klar, wenn man keine Ahnung hat... ist ja völlig ungerechtfertigt sowas.
Glaubt hier wirklich irgendjemand, wenn man die Gehälter nicht verdienen würde, würde es die geben?
Es gibt einem Unterschied zwischen dem moralischen "das verdient jemand nicht" und dem kapitalistischem "ich hab selbst keine Ahnung von der Sache und der Typ verlangt einen Haufen Kohle, er behauptet aber zumindest, er würde was davon verstehen".
Genauer gesagt haben gute Manager kaum privatleben, arbeiten mindestens 60 stunden die Woche, alles Kopfarbeit, müssen ständig den Überblick behalten, dürfen sich keine Fehler erlauben. Routine kehrt nie ein, es tritt fast immer unerwartetes ein. Gerade in Zeiten der Krise diese auch noch weiter zu belasten ist hart.
Manager haben nicht umsonst eine extrem hohe Burnoutrate
Es zweifelt niemand an, dass der Job stressig ist.
Die Frage ist nur, ob Zahlungen in Millionenhöhe daran irgendwas ändern - und ob 2-2,5 mal mehr "Arbeitsstunden" ("zu Hause Grübeln" -> 80-120h mit eingerechnet) eine Gehaltssteigerung das 100 bis 1000fache (schlechte Arbeit / gute Arbeit gemacht am leicht zu googlenden Extrembeispiel Ackermann) rechtferigen?
(Anm.: "Routine kehrt nie ein" kann man übrigens auch als "abwechslungsreich und interessant" bezeichnen)
Das AMD aber dieselben praktiken nur ineffektiver angewandt hat, kümmert diverse Fanboys wohl nicht.
Von Absprachen AMDs mit Händlern, die sich gezielt gegen Intel richten, ist bislang nichts bekannt. (wäre auch schön blöd für den Händler, wenn er Nachteile für 80% des Marktes in Kauf nehmen sollte, um Vorteile für 20% zu erhalten)
Der Unterschied ist der, dass einem quasi Monopol automatisch besondere gesetzliche Grenzen auferlegt werden, gegen die Intel verstieß.![]()
Intel hat bislang keinerlei Strafen wegen Monopolmissbrauch erhalten (das war M$) -eine Klage Nvidias bezüglich Lizenzen läuft aber afaik-, sondern wegen Unlauterem Wettbewerb.

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