News Intel: "...nicht einmal in den Top 10 der Halbleiterunternehmen"

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Intels neuer CEO Lip-Bu Tan hat sich hinsichtlich der Entlassungswelle beim ehemaligen Chip-Giganten an die weltweiten Mitarbeiter des Unternehmens aus Santa Clara gewandt. Demnach werden die Einschnitte noch einmal deutlich schmerzlicher.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Intel: "...nicht einmal in den Top 10 der Halbleiterunternehmen"

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Eine gute Botschaft insgesamt.
Während man wohl in den frühen 2000ern die absolute Spitze war, ist man jetzt hinten dran.
Gar nicht so sehr technologisch, da ist man wohl nummer 2 oder 3. Aber man ist strukturell einfach völlig falsch abgebogen. Schon vor 20 Jahren eigentlich. Damals hat man schon versucht eine Foundry zu werden - und es aus verschiedenen Gründen nicht geschafft (allein schon weil die DUV Scanner von der "falschen" FIrma waren).
Im NACHHINEIN betrachtet könnte man sagen: es wäre ein leichtes gewesen, damals die FÜhrung in der Fertigung zu erlangen. Aber so einfach wars dann wohl eben nicht.
Heute versucht man das Feld von hinten aufzuräumen. Und es schaut insgesamt zuerst einmal nicht gut aus. Man ist technologishc wohl nummer 2 oder 3 (hinter TSMC und Samsung). Aber dann kommt lange noch nichts.
Wenn die 3 eine Möglichkeit finden zu ko-existieren geht das ganze gut.
Wenn nicht endet es leider im Desaster für uns Kunden, denn dann bleibt nur TSMC übrig
 
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Wahnsinn wie Intel seit 2017-18 vom Marktführer zum schwer angeschlagenen Großkonzern verkommen ist.

Vorallem der Fakt das Intel seit dem 14nm Prozess keine marktführende Fertigung mehr besitzt ist beunruhigend. 10nm wurde ewig verschoben und hätte den 3000er/5000er Ryzens und Epycs das Leben deutlich schwerer machen können.

Jetzt ist Intel 18A auch "geflopt" wobei die aktuellen Intels ja durchaus effizient sind. 18A wäre für den Fertigungsmarkt eine tolle Alternative für TSMC oder Samsungs schwächelnde Fertigung gewesen.
 
Man hat sich seit 2011 auf den eigenen Lorbeeren ausgeruht. Immer nur ein gleicher 4 core Aufguss mit ein paar % mehrleistung Jahr für Jahr....man hatte es ja nicht nötig. Selbst gegen 2017-2018 als AMD mit Zen(+) Gas gegeben hat, man an noch gepennt. Das hat sich halt gerächt. Rund 10 Jahre Nichtstun ist halt in der Halbleiterbranche eine Ewigkeit. Ausbaden müssen es am Ende, wie woanders auch, die Mitarbeiter. Die dürfen gehen, das Managment wird wegen Unfähigkeit "wegbefördert".
 
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Es ist brutal, wie man vom Marktführer mit falschem Management, fehlender Risikobereitschaft und mangelndem Weitblick so weit abrutschen kann. Aber die Pille haben viele Konzerne bereits geschluckt.
 
Wie schnell sowas manchmal geht...Ich hatte vorher immer intel, core 2 Duo, Core 2 Quad, I7 etc. und bin durch die Probleme bei der 14. Gen letzten Jahres jetzt bei AMD gelandet.

Man muss aber zugeben, Intel hat die Marktmacht und das Monopol ausgenutzt wo es nur ging und auch nicht immer sauber gespielt, das holt sie jetzt ein.

Trotz allem soll Intel überleben, da wir Konkurrenz brauchen, damit wir wieder mehr Fortschritt haben.
 
Erstmal Respekt an den neuen CEO das er endlich ausspricht was schon jeder wusste. Intel ist nicht mehr das was Sie mal waren. Sie hinken in vielen Bereichen hinterher und leben vom Glanz vergangener Tage.
Es bleibt zu hoffen das Sie im PC Endkunden-Markt die Kurve bekommen und mit AMD auf Augenhöhe in den Ring steigen können. Noch ist AMD nicht völlig durchgeknallt was Preise und ähnliche Themen angeht. Aber wer weiß was in den nächsten Jahren passiert. Eine Phase wie Intel Stagnations-Jahrzehnt brauche ich nicht nochmal.
 
auch wurde der hochgepriesene 18A-Prozess beerdigt.

Nach 10nm, 7nm, ... hofft man sicherlich nun bald auf den 0815 Prozess.... hohoho ;-P
Jedes Projekt seit bestimmt 10 Jahren war der Konkurrenz weit überlegen und das beste, was es jemals gab.
So wie auch mit den Grafikkarten, die bereits 2026 im Enthusiastenbereich konkurrenzfähig angreifen sollten.
Da sprechen wir wohlgemerkt also von dem Bereich 5090/6090.
Derzeit hat man so gefühlt 25% erreicht, wenn man Leistungsübersichten in dem Bereich anschaut (4K Raytracing/Pathtracing, nicht FHD Knastern).
Eigentlich ist das mit der Fertigung wirklich schade, denn nach Global, Samsung und nun Intel kann TSMC vortan monopolitisch jedes Jahr die Daumenschraube für jede neue Fertigungsstufe um satte 20% anheben, so wie es schon mehrfach passiert ist.
Speicher wird wieder künstlich bis zu 45% teurer, China dreht an der seltenen Erde Gewinnmarge und zusätzlich Verknappung, also haben wir beim nächsten mal dann schon 800 Euro für untere Oberklasse der 70er Serien.
Meine habe ich noch für 400 mit 2 Spiele bekommen.
Jetzt jubelt man bei 600-650 ohne Spiele über "Schnäppchen".
Da werden potente Konsolen demnächst auch 1000 Euro kosten und Spiele dafür 10 Euro teurer werden müssen.
 
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Wie schnell sowas manchmal geht...Ich hatte vorher immer intel, core 2 Duo, Core 2 Quad, I7 etc. und bin durch die Probleme bei der 14. Gen letzten Jahres jetzt bei AMD gelandet.
Ich hatte damals einen Athlon 64 X2 6000 (2x3Ghz), und bin dann auf einen Core2Duo umgestiegen (wenn ich mich jetzt nicht vertue).
Zu der Zeit war Intel auf einem ganz anderen Level. Da konntest den AMD wirklich vergessen (im Vergleich).
 
Es ist brutal, wie man vom Marktführer mit falschem Management, fehlender Risikobereitschaft und mangelndem Weitblick so weit abrutschen kann. Aber die Pille haben viele Konzerne bereits geschluckt.
Die Risikobereitschaft war bei der Fertigung deren Problem.
10nm war extrem überspannt, sie wollten zu viel, der Prozess sollte gegenüber TSMC und Co. viel mehr ermöglichen.
Damals galt noch Intel Dings ist so viel Wert wie das von dem, und da wollten sie noch eine Schippe draufsetzen.
Und da kamen sie ins Straucheln und haben komplett die Spur verloren und wollten dann aber immer wieder zurück an die Spitze, mit der gleichen Strategie.
Oder wie will man das erklären, dass mindestens 3 Prozesse am Stück dermaßen in die Hose gehen?
Als Killerprozess angekündigt, endet das in einem Debakel mit Verspätung, eingeschränktem Portfolio ohne der angedachten Hochleistungschips, und teilweise ganz eingestampften Projekten.
Die haben mehrere Teams, die unterschiedliche Produkte entwerfen, selbst wenn also nur ein Team einen Prozessortyp nicht für eine Fertigung hinbekommt, wäre das ja vermutlich beim nächsten Chip vorrüber, aber auch das klappt ja nicht.
 
Als Killerprozess angekündigt, endet das in einem Debakel mit Verspätung, eingeschränktem Portfolio ohne der angedachten Hochleistungschips, und teilweise ganz eingestampften Projekten.
Man könnte jetzt Böse sein und Behaupten, das der "Killerprozess" funktioniert hat, nur leider in die entgegengesetzte Richtung als gedacht...:evil:
 
Jetzt wird sich also die nächste Dekade das Spiel mit getauschten Antagonisten wiederholen. AMD ist mit Geldzählen beschäftigt und Intel macht im Labor, mit den letzten Aufgebot, Überstunden...
Weiß nicht ob der Post ernst gemeint ist, aber so gut ist es um AMD jetzt auch nicht bestellt. In OEM PCs stecken immer noch hauptsächlich Intel Prozessoren, im Mainstream ist AMD also immer noch nicht voll angekommen. Auch wenn es dort besser aussieht als vor einigen Jahren noch.
 
Wenn ich es mir genau überlege, wäre für mich die letzte "bauchmerzfrei" zu kaufende Intel-CPU der i9-9900K (Bj. 2018!) gewesen.

Der lief oob einwandfrei, da stimmte halt die Architektur.

Alles, was danach kam, brachte doch nur mehr oder weniger heftige Probleme mit sich.
 
Ich habe ehrlich gesagt Bauchschmerzen, wenn ein Mann der über seine Beteiligungen und Investments an sanktionierten Unternehmen und darüber mit der chinesischen Volksarmee und der kommunistischen Partei verbunden ist, ein so großes Unternehmen so hart zusammen staucht und dann auch dermaßen abwertet.

Ich hoffe die Amis haben das im Blick.
 
Weiß nicht ob der Post ernst gemeint ist, aber so gut ist es um AMD jetzt auch nicht bestellt. In OEM PCs stecken immer noch hauptsächlich Intel Prozessoren, im Mainstream ist AMD also immer noch nicht voll angekommen. Auch wenn es dort besser aussieht als vor einigen Jahren noch.

Das ist aber auch nur noch eine Frage der Zeit. Das Blatt wendet sich: AMD war der der Underdog. Jetzt wird Intel vom Marktführer zum Underdog.

Wünschen tut man es beiden nicht, aber Intel ist selbst schuld, weil sie zu lange geschlafen hatten und halt dann irgendwann die Brechstange nicht mehr reichte. Jetzt müssen sie sehen, dass sie wieder in die Pötte kommen.

Intel muss wieder liefern, damit ein Markt für beide Hersteller existiert, in dem beide gute Produkte zu eingem guten P/L-Verhältnis anbieten.

Sonst, befürchte ich, kommen auch hier irgendwann noch die Chinesen mit CPU's. Mit Smartphones und -watches sind sie ja schon etabliert.
 
Das ist aber auch nur noch eine Frage der Zeit. Das Blatt wendet sich: AMD war der der Underdog. Jetzt wird Intel vom Marktführer zum Underdog.

Wünschen tut man es beiden nicht, aber Intel ist selbst schuld, weil sie zu lange geschlafen hatten und halt dann irgendwann die Brechstange nicht mehr reichte. Jetzt müssen sie sehen, dass sie wieder in die Pötte kommen.

Intel muss wieder liefern, damit ein Markt für beide Hersteller existiert, in dem beide gute Produkte zu eingem guten P/L-Verhältnis anbieten.

Sonst, befürchte ich, kommen auch hier irgendwann noch die Chinesen mit CPU's. Mit Smartphones und -watches sind sie ja schon etabliert.
Aber die Mühlen im OEM-Bereich mahlen nun mal langsam. Vor nun fast 5 Jahren hat AMD Intel mit dem Ryzen 5000 zum zweitplatzierten degradiert und immer noch sind 75% der Notebooks und Fertig-PCs mit Intel-CPUs ausgestattet. Den Marktanteil kann der DIY-Markt nicht ausgleichen, es ist immer noch ein weiter Weg bis es 50/50 steht. Von daher wünsche ich Intel nicht zuviel Glück bei den neuen Produkten, sodass AMD noch etwas mehr aufholen kann.
 
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