News Intel: Neue Chip-Fabrik in Deutschland? Aufklärung schon morgen

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Intel: Neue Chip-Fabrik in Deutschland? Aufklärung schon morgen

Ob Intel wirklich eine neue Chipfabrik in Deutschland hochzieht, wird schon morgen geklärt. Intel lädt zum Webcast zu geplanten Investitionen in der EU ein.

Bitte beachten Sie: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert. Allgemeine Fragen und Kritik zu Online-Artikeln von PC Games Hardware sind im Feedback-Thread zu veröffentlichen und nicht im Kommentarthread zu einer News. Dort werden sie ohne Nachfragen entfernt.

Zurück zum Artikel: Intel: Neue Chip-Fabrik in Deutschland? Aufklärung schon morgen
 
Ich bin gespannt, ob im Hinblick auf die aktuellen geopolitischen Entwicklungen eine entscheidung für Deutschland herauskommt, oder ob nicht doch ein weiter westlich gelegenes Land das Rennen machen wird.
 
Ich glaube nicht, dass es wirklich an der geografischen Lage liegen wird. Aber in Anbetracht der aktuellen Entwicklungen kann ich mir gut vorstellen, dass Intel einen Standort mit einer sichereren und günstigeren Energieversorgung als in Deutschland den Vorzug geben wird. Würde ich an deren Stelle jedenfalls so machen...
 
Ich glaube nicht, dass es wirklich an der geografischen Lage liegen wird. Aber in Anbetracht der aktuellen Entwicklungen kann ich mir gut vorstellen, dass Intel einen Standort mit einer sichereren und günstigeren Energieversorgung als in Deutschland den Vorzug geben wird. Würde ich an deren Stelle jedenfalls so machen...
Unsere Industriebestriebe Zahlen so gut wie kein Geld für den Strom. Klar wahrscheinlich immer noch mehr als in Frankreich . Aber der Unterschied ist deutlich kleiner als das was z.b ein normaler Franzose zu einem normalen Deutschen zahlt.

Mein frühere Arbeitgeber hat z.b 9cent pro KWh gezahlt.
 
Unsere Industriebestriebe Zahlen so gut wie kein Geld für den Strom. Klar wahrscheinlich immer noch mehr als in Frankreich . Aber der Unterschied ist deutlich kleiner als das was z.b ein normaler Franzose zu einem normalen Deutschen zahlt.

Mein frühere Arbeitgeber hat z.b 9cent pro KWh gezahlt.
Richtig, es gibt ganz vereinfacht gesagt drei Tarif-Dächer: Privat-Strom, Gewerbe-Strom (auch ein Stück günstiger) und Industrie-Strom (am günstigsten).

Über das Für und Wider kann man sicherlich streiten. Tatsache ist aber auch, dass die Firmen Arbeitsplätze schaffen und dafür sorgen, dass wir von ausländischen Importen ein Stück unabhängiger sind. Gerade in der jetzigen Zeit sollte so ziemlich jeder verstehen wie wichtig es ist, eine eigene Industrie zu haben um sich nicht gänzlich von Importen abhängig zu machen.

... dass Intel einen Standort mit einer sichereren ...
Wir haben ein europäisches Stromnetz, von daher ist die Versorgungssicherheit in Deutschland nicht besser oder schlechter als in Norwegen. Auch wenn wir Kohle und Atom ade sagen, leidet die Sicherheit des deutschen Stromnetzes nicht. Der Atom-Strom kommt dann halt aus Frankreich und Tschechien und der Kohlestrom aus Polen.

@KremitTheFrag
Ich bin mir absolut sicher, dass dies maßgeblich zur Entscheid beitragen wird.
 
Ich glaube nicht, dass es wirklich an der geografischen Lage liegen wird. Aber in Anbetracht der aktuellen Entwicklungen kann ich mir gut vorstellen, dass Intel einen Standort mit einer sichereren und günstigeren Energieversorgung als in Deutschland den Vorzug geben wird. Würde ich an deren Stelle jedenfalls so machen...

Samsung baut auch in Texas, obwohl diese US-Bundesstaat in jüngerer Vergangenheit spektakulär vom Strom abgeschnitten wurde, als der Winter zu hart war (Grund: Separates Stromnetz vom Rest der USA). Generell ist die Infrastruktur in den Staaten vielerorts veraltet, gerade was die Stromversorgung angeht. Deutschland ist da um ein vielfaches sicherer aufgestellt - und für Industriebetriebe ist der Strom auch nicht extrem teuer, siehe oben.

Generell jedoch geben solche Faktoren nicht den Ausschlag für Bauten dieser Art. Viel wichtiger ist die logistische Anbindung an den Rest der Liefer- und Produktionskette. Und natürlich: Subventionen.

@topic:

Ich bin gespannt. Egal, in welchem EU-Land Intel bauen wird, ich hoffe, dass Samsung und TSMC in naher Zukunft ebenfalls entsprechende Schritte ankündigen werden.
 
Magdeburg macht Sinn.. man braucht Platz und motivierte, gute Leute.. ob das weiter im Westen zu finden wäre, mag ich bezweifeln... sag ich als Westfale :) Mal ne positive Nachricht, von denen man ja kaum noch was hört...
 
OK, gerade gelesen dass die EU-Kommission einen 45-Milliarden-Euro-Topf für die Förderung der Chipindustrie aufgelegt hat.
 
Das sind endlich mal wieder gute Nachrichten und man kann alle die das möglich gemacht haben nur beglückwünschen zu einer sinnvollen Entscheidung.

Mir als jemand aus dem Bundesland Bayern wäre zwar Bayern noch lieber gewesen, aber da muss ich sagen Hauptsache Standort Deutschland.

Ich rechne auch Intel hoch an, dass sie sich nicht von billig billig haben blenden lassen, sondern offensichtlich durchaus etwas gedacht haben bei der Standortwahl. Das darf man dann auch gerne wieder berücksichtigen bevor man Intel Bashing betreibt.
 
@topic:

Ich bin gespannt. Egal, in welchem EU-Land Intel bauen wird, ich hoffe, dass Samsung und TSMC in naher Zukunft ebenfalls entsprechende Schritte ankündigen werden.
Gerade TSMC wäre ne gute Sache. Taiwan unter dem Damoklesschwert Chinas und der Zuliferer für die Belichtungsanlagen mit Sitz in den Niederlanden. Dazu ein breiter Absatzmarkt in der EU. Und wer möchte könnte sich noch einen Öko-Preis selbst verleihen, da man nicht mehr um die halbe Welt mit diesen schmutzigen Schiffen oder fiesen Flugzeugen die Waren liefern muss.

Insgesamt eine gute Nachricht für die EU im allgemeinen und den Standort Deutschland im Besonderen.
 
Endlich mal einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung.Diese abhängigkeit von Chips in welcher Form auch immer von Asien.Das ist die Achillesferse von Europa gewesen.Ich hoffe das wir bald unabhängig sein werden,vorallem bei so einer Schlüsseltechnologie.Ein dank an die Amerikaner bzw.Intel für diesem Werk.Was auch die Wirtschaft ankurbeln wird und Arbeitsplätze bringt.Vorallem im wirtschaftlich schwächeren Bundesland das Werk aufzubauen, ist mehr als sinnvoll finde ich.
 
Nicht nur dass man die Abhängigkeit von Asien damit etwas mildern kann, sondern auch dass man Werke baut, die etwas produzieren was man auch in Zukunft noch braucht und das andere haben wollen.

Ohne Bewertung ob Verbrenner gut oder schlecht sind: der Weggang davon kostet uns einfach ordentlich Arbeitsplätze. Und da braucht man eine Zukunftsperspektive. Außerdem produziert man etwas, das andere haben möchten. Insofern werden sie wieder freundlicher zum Standort.

Nichts gegen die Dienstleistungsbranchen, aber produzierte Güter sind einfach produzierte Güter. Ohne das geht es meiner Meinung nach einfach nicht vernünftig.
 
Tolle Geschichte für meine Geburtsstadt :)
Ich hoffe das bewegt hier einges in der Region und Intel hält länger durch als AMD in Dresden :D
 
Zurück